http://www.lok-report.de/news/news_woche_donnerstag.html Die geplante Liberalisierung des Fernbuslinienverkehrs findet weitgehende Zustimmung. Dies wurde am Mittwoch deutlich bei einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, in dem es vor allem um einen Gesetzentwurf der Bundesregierung zur „Änderung personenbeförderungsrechtlicher Vorschriften“ (17/8233) ging. Danach sollen die bisherigen Beschränkungen im Fernbuslinienverkehr weitgehend aufgehoben werden. Weder gegenüber den Eisenbahn noch gegenüber anderen Fernbuslinienverkehren soll es einen Konkurrenzschutz geben. Allerdings soll die Beförderung von Personen zwischen zwei Haltestellen mit einem Abstand von weniger als 50 Kilometern unzulässig sein. Damit soll der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) geschützt werden. Mit dem Gesetzentwurf will die Regierung zudem auch den Marktzugang für den ÖPNV neu regeln. Grundlage der Anhörung war auch ein gemeinsamer Gesetzentwurf der Fraktionen der SPD und Bündnis 90/Die Grünen (17/7046), der ebenfalls eine Öffnung des Omnibusfernlinienverkehrs vorsieht, sowie ein Antrag (17/7487) der Linksfraktion mit der Forderung, die Pläne für eine vollständige Liberalisierung des Fernbuslinienverkehrs aufzugeben. Patrick Thiele, Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK), unterstützt eine Öffnung des Marktes für Buslinienfernverkehr. Die derzeitigen Beschränkungen würden das letzte Relikt der Verkehrsmarktregulierung aus den 1930er Jahren darstellen. Busunternehmen sollten nach seiner Meinung die gleichen Rechte wie Fluggesellschaften haben. Auch im Flugverkehr würden Verbindungen nicht wegen möglicher Auswirkungen auf den Schienenverkehr geändert. Da Fernbusse zur Erreichung akzeptabler Reisezeiten nur wenige Haltestellen unterwegs haben würden, dürften sich die befürchteten Verlagerungen von Schienenpersonenverkehr auf den Bussen in engen Grenzen halten, betonte er. Um den Wettbewerb langfristig zu sichern, sei eine Betriebsvielfalt anzustreben. Mittelständische Unternehmen müssten reelle Chancen für ein Markteintritt erhalten. Die Reform sollte deshalb nicht darauf hinauslaufen, dass der Fernbusmarkt unter wenigen Großanbietern aufgeteilt werde, heißt es in seiner Stellungnahme. Der Deutsche Städtetag und der Deutsche Landkreistag bewerteten in einer gemeinsamen schriftlichen Stellungnahme die Liberalisierung des Fernbuslinienverkehrs als „im Grundsatz akzeptabel“. Dies gelte jedoch nur, wenn sich keine Konkurrenz zu den mit kommunalen Haushaltsmitteln finanzierten Nahverkehrsangebot auf der Straße und der Schiene ergebe. Für Christiane Leonard vom Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmen schafft der Regierungsentwurf „verlässliche Bedingungen“. Fernbusse seien in der Regel mindestens um ein Drittel günstiger als die Bahn. Damit sei der Fernbus das Verkehrsmittel für preissensible Bevölkerungsgruppen. Die Nachfrage nach einem Niedrigpreisangebot im Fernverkehr in Deutschland existiere, wie auch zahlreiche Mitfahrzentralen zeigen würden. Hierdurch würden gerade einkommensschwächere Bevölkerungsgruppen eine gute Mobililitätsalternative erhalten. Untersuchungen zeigten, dass der Buslinienfernverkehr seine Fahrgäste vor allem vom Pkw-Verkehr und von den Mitfahrzentralen sowie von den so genannten Grauverkehren (ungenehmigte Linienverkehre mit Kleinbussen, insbesondere durch osteuropäische „Unternehmen“), gewinnen würde. Deshalb sei eine Abwanderung der Fahrgäste von der Schiene auf den Bus nicht im nennenswerten Umfang zu befürchten, betonte sie in ihrer Stellungnahme. Die vom Gesetzentwurf der SPD und Bündnis 90/Die Grünen in Erwägung gezogene Busmaut lehnte der Verband „entschieden“. Damit würde der gesamte Reisebusmarkt in eine Schieflage geraten, die nahezu alle rund 4.500 privaten Busunternehmen in Deutschland in ihrer Existenz bedrohe, sagte Leonard. Auch Holger Krawinkel, Verbraucherzentrale Bundesverband, begrüßte die Liberalisierung des Fernbusverkehrs. Die Sorge, dass das Angebot im Eisenbahnverkehr dadurch nachhaltig Schaden nehmen würde, teilte der Verband nicht. Die Potenziale dieses Marktes sollten im Interesse der Verbraucher erschlossen werden. Das so entstehende Konkurrenzverhältnis von Bahn und Fernbus sei für beide Seiten produktiv. Bahn und Bus hätten unterschiedliche Stärken und wendeten sich daher an unterschiedliche Kundengruppen: Die Bahn biete mehr Komfort und gute Arbeitsmöglichkeiten während der Fahrt und sie sei meist schneller – aber sie habe ihren Preis. Der Fernbus hingegen sei durch das Staurisiko in Pünktlichkeit und Reisegeschwindigkeit eingeschränkt, er sei aber deutlich preiswerter. Dieter Gauf vom Internationalen Bustouristik Verband hielt die vorgesehene Erleichterung des Genehmigungsverfahrens für den Fernlinienverkehr aus sozialen, umweltpolitischen und wirtschaftlichen Gründen für sinnvoll und notwendig. Diese Öffnung dürfe jedoch keinesfalls mit einer Maut verknüpft werden. Auch Jan Werner vom Verkehrsclub Deutschland begrüßte die vorgesehene Deregulierung des Fernbusverkehrs, da dadurch insbesondere aus dem Bereich des motorisierten Individualverkehrs neue Kundengruppen erschlossen würden. Er kritisierte in seiner Stellungnahme jedoch, dass im Regierungsentwurf „regulierende Vorgaben“ fehlten. So sei es zum Beispiel möglich, dass der Bahnverkehr in maßvoller Weise geschützt werde. Für Alexander Kirchner von Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft darf die beabsichtigte Liberalisierung des Linienfernbusverkehrs keine negativen Auswirkungen auf den Eisenbahnpersonenverkehr haben. Im Sinne der dringend gebotenen ökologischen Verkehrswende müsse sichergestellt werden, dass das flächendeckende Eisenbahnverkehrsangebot durch Zubringerleistungen im Fernbusbereich geschützt und nicht durch konkurrierende Leistungen gefährdet werde (Pressemeldung Bundestag, 01.03.12).
S-Bahn: Erst 2020 fahren neue S-Bahnen auf dem Ring, aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/verkehr/nahverkehr-wegen-kranker-fahrer-fallen-wieder-s-bahnen-aus,10809298,11742192.html Berlin – Weil ein politischer Streit Entscheidungen bis heute verzögert hat, müssen die Fahrgäste noch lange auf moderne Züge warten. Das könnte zu einer neuen Krise im Berliner Nahverkehr führen. So haben es die Politiker versprochen: Neue Züge sollen den S-Bahn-Betrieb stabiler und zuverlässig machen. Doch jetzt wurde bekannt, dass die Fahrgäste erheblich länger als angekündigt auf moderne S-Bahnen warten müssen. Denn die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung geht davon aus, dass der größte Teil der neuen Wagenflotte erst 2019 und 2020 geliefert werden kann. Bislang war öffentlich von 2017 die Rede. Selbst der neue Plan ließe sich nur einhalten, wenn der Senat bald endlich die nötigen Entscheidungen zur S-Bahn-Zukunft trifft, die schon seit zwei Jahren ausstehen. Zu viel Zeit ist ungenutzt vergangen, neue S-Bahnen lassen sich nicht über Nacht entwickeln und bauen. Nach Informationen der Berliner Zeitung geht die Verwaltung davon aus, dass für …
BVG: Keine weiteren Warnstreiks bei der BVG Einigung im Streit um höhere Einkommen, aus Der Tagesspiegel
http://www.tagesspiegel.de/berlin/keine-weiteren-warnstreiks-bei-der-bvg-einigung-im-streit-um-hoehere-einkommen/6271594.html Bahnen und Busse der BVG bleiben nicht mehr streikbedingt in den Depots. Die Gewerkschaft Verdi und der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV), der für die BVG die Verhandlungen führt, haben sich am Mittwoch auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Am 18. Februar hatte Verdi durch einen Warnstreik den Betrieb 15 Stunden lang lahmgelegt. An jenem Sonnabend lief noch die Berlinale, und Hertha BSC spielte im ausverkauften Olympiastadion gegen Dortmund. Die rund 12 500 Beschäftigten bei der BVG und deren Tochterunternehmen Berlin Transport erhalten eine Tariferhöhung um 2,6 Prozent – bei einer Laufzeit von 18 Monaten. Die BVG wollte ursprünglich den Vertrag bis …
Schiffsverkehr: Fähre F10 wieder in Betrieb
http://www.bvg.de/index.php/de/103839/article/1035936.html Der Fährbetrieb zwischen Wannsee und Alt-Kladow wird nach der winterbedingten Pause am 29. Februar 2012 wieder aufgenommen. 1. Abfahrt Wannsee um 6:00 Uhr 1. Abfahrt Alt-Kladow 6:31 Uhr
Potsdam + Straßenbahn: Vario-Bahnen: ViP lässt nachbessern Verkehrsbetrieb reagiert auf Kundenkritik / Wechsel des Anbieters steht aber nicht zur Debatte, aus MAZ
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12284727/60709/Verkehrsbetrieb-reagiert-auf-Kundenkritik-Wechsel-des-Anbieters-steht.html POTSDAM – Nach breiter Kritik an der Innenraumausstattung der neuen Vario-Straßenbahnen lässt der Verkehrsbetrieb ViP vom Hersteller Stadler weitere Änderungsmöglichkeiten prüfen. Das sagte ViP-Geschäftsführer Martin Grießner auf MAZ-Nachfrage. Nach den zahlreichen Kritiken in den letzten vier Wochen habe sich gezeigt, dass die bereits angekündigte Änderung an den Halteschlaufen und Stangen der Bahnen nicht ausreiche, um die ViP-Kunden mit den Vario-Bahnen zu versöhnen. „Es geht uns vorrangig darum, einen Großteil der Kritikpunkte abzustellen“, grenzte Grießner das Ziel ein. Das werde jedoch nicht einfach und einige Zeit dauern, da alles mit den Gremien des ViP und dem Hersteller abgestimmt werden müsse. Grießner machte zugleich klar, dass das Unternehmen alle 18 bestellten Bahnen auch …
Straßenverkehr: Staek: Investoren wollen Autobahn-Anbindung Karstädt erweitert Gewerbegebiet / Noch nicht alle Förderanträge bewilligt, aus MAZ
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12284632/61469/Karstaedt-erweitert-Gewerbegebiet-Noch-nicht-alle-Foerderantraege-bewilligt.html KARSTÄDT – Die Planung für die Erweiterung des Gewerbegebietes Karstädt/Postlin läuft schon seit einigen Wochen. Bis zur nächsten Sitzung der Gemeindevertreter im April soll der Entwurf des Bebauungsplanes fertig sein und nach Billigung durch das Gremium die vorzeitige Bürgerbeteiligung beginnen. Am Mittwoch voriger Woche war Bürgermeister Udo Staeck mit einer Prignitzer Delegation in Berlin, um für den nordwestbrandenburgischen Wirtschaftsstandort zu werben. Wie Staeck die Gemeindevertreter am vorigen Donnerstag informierte, befanden sich unter den Gesprächspartnern auch zwei Unternehmer, die sich für eine Ansiedlung in Karstädt interessierten. Diese machten jedoch klar, dass eine Autobahnanbindung, also der Bau der Bundesautobahn 14, für sie eine Voraussetzung für …
Regionalverkehr: Sachsen-Anhalt: Zuschlag für Eisenbahnnetz Nord-Süd erteilt
http://www.lok-report.de/
Sachsen-Anhalt: Zuschlag für Eisenbahnnetz Nord-Süd erteilt
Im Auftrag der Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Sachsen-Anhalt erteilte der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) heute der DB Regio AG, Region Nordost den Zuschlag für das sogenannte Netz Nord-Süd mit jährlich etwa 9,5 Millionen Zugkilometern. Das Land Sachsen-Anhalt ist mit der Strecke Lutherstadt Wittenberg – Berlin beteiligt.
Klaus Rüdiger Malter, Geschäftsführer der Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH sagte zur Vergabe: „Das Land Sachsen-Anhalt sichert mit dem neuen Vertrag langfristig stabile Direktverbindungen zwischen der Lutherstadt Wittenberg und Berlin. Zum 500. Jahrestag der Reformation 2017 erwartet die Lutherstadt Wittenberg zahlreiche Gäste aus der Bundeshauptstadt, denen damit gute Anreisemöglichkeiten geboten werden.“
Das Netz Nord-Süd umfasst die Linien RE 3 Stralsund / Schwedt (Oder) – Berlin – Elsterwerda und RE 5 Rostock / Stralsund – Berlin – Falkenberg (Elster) / Lutherstadt Wittenberg. Der Vertrag hat eine Laufzeit von zwölf Jahren und beginnt mit der Betriebsaufnahme im Dezember 2014.
Das Gesamtvolumen der Ausschreibung verteilt sich auf vier Bundesländer: Auf das Land Brandenburg entfallen 51 Prozent der Leistung, auf das Land Mecklenburg-Vorpommern 36 Prozent, auf Berlin zehn Prozent und auf Sachsen-Anhalt drei Prozent.
Dem Zuschlag ging ein umfangreiches europaweites Vergabeverfahren voraus, in dem die Konditionen zwischen den Ländern und allen Bietern verhandelt wurden. Im Ergebnis wird die DB Regio AG auf beiden Linien künftig moderne Doppelstockwagen einsetzen, wie sie teils bereits auf der Linie RE 5 verkehren. Zusätzlich werden voraussichtlich auf der RE 5 fünf Neubautriebzüge des Herstellers Bombardier Transportation eingesetzt.
Auf beiden Linien sollen alle Züge um einen fünften Wagen verstärkt werden. Außerdem erhalten die alten Fahrzeuge ein umfangreiches Redesign. Um die Sicherheit der Fahrgäste zu erhöhen, sollen die Züge per Video überwacht werden (Pressemeldung Nasa, 29.02.12).
Regionalverkehr: Sachsen-Anhalt: Zuschlag für Eisenbahnnetz Nord-Süd erteilt
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Sachsen-Anhalt: Zuschlag für Eisenbahnnetz Nord-Süd erteilt
Im Auftrag der Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Sachsen-Anhalt erteilte der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) heute der DB Regio AG, Region Nordost den Zuschlag für das sogenannte Netz Nord-Süd mit jährlich etwa 9,5 Millionen Zugkilometern. Das Land Sachsen-Anhalt ist mit der Strecke Lutherstadt Wittenberg – Berlin beteiligt.
Klaus Rüdiger Malter, Geschäftsführer der Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH sagte zur Vergabe: „Das Land Sachsen-Anhalt sichert mit dem neuen Vertrag langfristig stabile Direktverbindungen zwischen der Lutherstadt Wittenberg und Berlin. Zum 500. Jahrestag der Reformation 2017 erwartet die Lutherstadt Wittenberg zahlreiche Gäste aus der Bundeshauptstadt, denen damit gute Anreisemöglichkeiten geboten werden.“
Das Netz Nord-Süd umfasst die Linien RE 3 Stralsund / Schwedt (Oder) – Berlin – Elsterwerda und RE 5 Rostock / Stralsund – Berlin – Falkenberg (Elster) / Lutherstadt Wittenberg. Der Vertrag hat eine Laufzeit von zwölf Jahren und beginnt mit der Betriebsaufnahme im Dezember 2014.
Das Gesamtvolumen der Ausschreibung verteilt sich auf vier Bundesländer: Auf das Land Brandenburg entfallen 51 Prozent der Leistung, auf das Land Mecklenburg-Vorpommern 36 Prozent, auf Berlin zehn Prozent und auf Sachsen-Anhalt drei Prozent.
Dem Zuschlag ging ein umfangreiches europaweites Vergabeverfahren voraus, in dem die Konditionen zwischen den Ländern und allen Bietern verhandelt wurden. Im Ergebnis wird die DB Regio AG auf beiden Linien künftig moderne Doppelstockwagen einsetzen, wie sie teils bereits auf der Linie RE 5 verkehren. Zusätzlich werden voraussichtlich auf der RE 5 fünf Neubautriebzüge des Herstellers Bombardier Transportation eingesetzt.
Auf beiden Linien sollen alle Züge um einen fünften Wagen verstärkt werden. Außerdem erhalten die alten Fahrzeuge ein umfangreiches Redesign. Um die Sicherheit der Fahrgäste zu erhöhen, sollen die Züge per Video überwacht werden (Pressemeldung Nasa, 29.02.12).
Regionalverkehr: Brandenburg: DB Regio AG, Region Nordost, gewinnt Netz Nord-Süd
http://www.lok-report.de/ Am 28. Februar 2012 hat die VBB GmbH im Auftrag der Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Sachsen-Anhalt den Zuschlag für das sogenannte Netz Nord-Süd an die DB Regio AG, Region Nordost erteilt. Mit einem Gesamtvolumen von jährlich circa 9,5 Millionen Zugkilometern umfasst das Netz die Linien RE3 Stralsund / Schwedt (Oder) – Berlin – Elsterwerda und RE5 Rostock / Stralsund – Berlin – Falkenberg (Elster) / Lutherstadt Wittenberg. Der Vertrag hat eine Laufzeit von zwölf Jahren und beginnt mit der Betriebsaufnahme im Dezember 2014. Diesem Zuschlag ist ein sehr umfangreiches europaweites Vergabeverfahren vorangegangen, in dem die vertraglichen Konditionen zwischen den Ländern und allen Bietern verhandelt wurden. Im Ergebnis wird die DB Regio AG auf beiden Linien künftig moderne Doppelstockwagen einsetzen, wie sie auch bereits heute aus der Region bekannt sind und auf der RE5 verkehren. Zusätzlich werden voraussichtlich auf der RE5, fünf Neubautriebzüge des Herstellers Bombardier Transportation eingesetzt. Wichtigste qualitative Verbesserung auf beiden Linien wird die Verstärkung aller Züge um einen fünften Wagen sein. Außerdem werden die alten Fahrzeuge einem umfangreichen Redesign unterzogen. Um die gefühlte Sicherheit der Fahrgäste zu erhöhen, werden die Züge zudem mit Videoüberwachung ausgestattet. Wie bei der Ausschreibung des Netz Stadtbahn neu eingeführt, wird der barrierefreie Bereich in der Zugmitte platziert sein, so dass Personen mit eingeschränkter Mobilität schneller ihren barrierefreien Einstieg finden können, egal in welche Richtung der Zug fährt. Das Gesamtvolumen der Ausschreibung verteilt sich auf vier Bundesländer: Auf das Land Brandenburg entfallen 51 Prozent der Leistung, auf das Land Mecklenburg-Vorpommern 36 Prozent, auf Berlin zehn Prozent und auf Sachsen-Anhalt drei Prozent. Minister Jörg Vogelsänger, Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg: „Mit dieser Vergabe haben wir rund 90 Prozent aller Regionalverkehre im Land Brandenburg im Wettbewerb vergeben. Mit dem laufenden Verfahren zum Netz Ostbrandenburg und dem im Sommer startenden Verfahren für den Prignitz-Express haben wir dann im Regionalverkehr 100 Prozent Wettbewerb erreicht.“ Minister Volker Schlotmann, Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern: „Gerade der fünfte zusätzliche Wagen, der in den Saisonmonaten April bis Oktober auf beiden Linien bei allen Zügen Richtung Norden eingesetzt wird, bringt die lang ersehnte Entlastung des heutigen Angebots. Der zusätzliche Wagen wird im Untergeschoss insbesondere zur Mitnahme von Fahrrädern geeignet sein.“ Senator Michael Müller, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt des Landes Berlin: „Der Tages- oder Wochenendausflug an die Küste wird für die Berlinerinnen und Berliner mit dem verbesserten Angebot jetzt noch mal deutlich attraktiver. Und umgekehrt gilt natürlich das gleiche: Auch die Bürgerinnen und Bürger aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt können die Bundeshauptstadt jetzt noch bequemer und sicherer erreichen.“ Klaus Rüdiger Malter, Geschäftsführer der Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH: „Das Land Sachsen-Anhalt sichert mit dem neuen Vertrag langfristig stabile Direktverbindungen zwischen der Lutherstadt Wittenberg und Berlin. Zum 500. Jahrestag der Reformation 2017 erwartet die Lutherstadt Wittenberg zahlreiche Gäste aus der Bundeshauptstadt, denen damit gute Anreisemöglichkeiten geboten werden.“ Hans-Werner Franz, Geschäftsführer der VBB Verkehrsverbund Berlin -Brandenburg GmbH: „Mit dem Zuschlag bleiben wir unserer Linie treu, durch Wettbewerb die Qualität des Angebotes weiter zu verbessern. Der VBB wird sich auch weiterhin dafür einsetzen, dass die Kunden des Öffentlichen Nahverkehrs in unserer Region dieses Versprechen auch hautnah spüren.“ (Pressemeldung VBB, 29.02.12).
Regionalverkehr: Busse für RB 22 wegen Bauarbeiten
http://www.deutschebahn.com/de/presse/verkehrsmeldungen/2288452/bbmv20120228a.html?start=0&itemsPerPage=20 Verkehrsmeldung Busse für RB 22 wegen Bauarbeiten (Berlin, 28. Februar 2012) Wegen Gleisbauarbeiten in Genshagener Heide werden an mehreren Tagen die Züge der Linie RB 22 (Potsdam Griebnitzsee – Potsdam – Berlin-Schönefeld) zwischen Genshagener Heide und Berlin-Schönefeld Flughafen durch Busse ersetzt: Mittwoch, 29. Februar, 20.30 Uhr, – Donnerstag, 1. März, 1.30 Uhr Dienstag, 6. März, 20.30 Uhr, – Mittwoch, 7. März, 1.30 Uhr Mittwoch, 7. März, 20.30 Uhr, – Donnerstag, 8. März, 1.30 Uhr Freitag, 2. März, 10.30 Uhr, – Sonntag, 4. März, 19.30 Uhr Freitag, 9. März, 10.30 Uhr, – Montag, 12. März, 1.30 Uhr Wegen der veränderten Abfahrtzeiten der Busse wird Reisenden empfohlen, sich rechtzeitig zu informieren und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen. Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder -6882 und an den Aushängen auf den Stationen. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher