Bahnverkehr + Bahnhöfe: Ab Herbst wieder Fernzug-Halt am Zoo Bahnkonkurrent will 20-Euro-Tickets für Berlin-Köln anbieten, aus BZ Berlin

http://www.bz-berlin.de/archiv/bahnkonkurrent-will-20-euro-tickets-fuer-berlin-koeln-anbieten-article1402702.html

Der Bahnhof Zoo bekommt wieder Anschluss an die Republik. Ein privater Konkurrent der Deutschen Bahn (DB) will in einem halben Jahr zweimal täglich vom Zoo nach Köln fahren – über Hannover, Hamm, Essen und Düsseldorf. Für die Preis-Gestaltung steht das Billigflieger-Prinzip Pate: je früher, desto günstiger. Los geht’s bei 19,90 Euro.
Sechs Jahre nach ihrer Verbannung durch die DB halten in der City-West also bald wieder Fernzüge. „Für uns war klar, dass wir den Zoo ansteuern. Es macht keinen Sinn, die Leute zum Hauptbahnhof fahren zu lassen und dann zurückzuschicken“, sagt Niko Maedge von der Kölner MSM-Gruppe.Das Unternehmen, bislang auf Zug-Charterfahrten spezialisiert, ist der …

Bahnverkehr + Bahnhöfe: Ab Herbst wieder Fernzug-Halt am Zoo Bahnkonkurrent will 20-Euro-Tickets für Berlin-Köln anbieten, aus BZ Berlin

http://www.bz-berlin.de/archiv/bahnkonkurrent-will-20-euro-tickets-fuer-berlin-koeln-anbieten-article1402702.html Der Bahnhof Zoo bekommt wieder Anschluss an die Republik. Ein privater Konkurrent der Deutschen Bahn (DB) will in einem halben Jahr zweimal täglich vom Zoo nach Köln fahren – über Hannover, Hamm, Essen und Düsseldorf. Für die Preis-Gestaltung steht das Billigflieger-Prinzip Pate: je früher, desto günstiger. Los geht’s bei 19,90 Euro. Sechs Jahre nach ihrer Verbannung durch die DB halten in der City-West also bald wieder Fernzüge. „Für uns war klar, dass wir den Zoo ansteuern. Es macht keinen Sinn, die Leute zum Hauptbahnhof fahren zu lassen und dann zurückzuschicken“, sagt Niko Maedge von der Kölner MSM-Gruppe.Das Unternehmen, bislang auf Zug-Charterfahrten spezialisiert, ist der …

Straßenbahn: Straßenbahn steht auf dem Spiel Land will fünf Millionen Euro zuschießen, Verkehrsbetriebe verlangen das Doppelte, aus ND

http://www.neues-deutschland.de/artikel/220122.strassenbahn-steht-auf-dem-spiel.html

Fünf Millionen Euro jährlich will das Land Brandenburg ab 2014 für die Straßenbahnen und O-Busse im Land Brandenburg zur Verfügung stellen. Den betroffenen Verkehrsbetrieben genügt dies nicht. Sie sagen, dass sie mindestens die doppelte Summe benötigen.
Bislang mussten Zuwendungen immer wieder einzeln beantragt werden. So aufwendig soll es in Zukunft nicht mehr sein. Das Verkehrsministerium beabsichtigt, ab 2014 pauschal rund fünf Millionen Euro pro Jahr zuzuschießen. Damit soll die Unterstützung trotz knapper Kassen verstetigt werden, wie Verkehrsminister Jörg Vogelsänger gestern erklärte. Ihm zufolge soll ein bedarfsgerechter Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) sichergestellt werden.
Mit Blick auf die Zapfsäulen an den Tankstellen überlege sich mancher, auf Bus und …

Straßenbahn: Straßenbahn steht auf dem Spiel Land will fünf Millionen Euro zuschießen, Verkehrsbetriebe verlangen das Doppelte, aus ND

http://www.neues-deutschland.de/artikel/220122.strassenbahn-steht-auf-dem-spiel.html Fünf Millionen Euro jährlich will das Land Brandenburg ab 2014 für die Straßenbahnen und O-Busse im Land Brandenburg zur Verfügung stellen. Den betroffenen Verkehrsbetrieben genügt dies nicht. Sie sagen, dass sie mindestens die doppelte Summe benötigen. Bislang mussten Zuwendungen immer wieder einzeln beantragt werden. So aufwendig soll es in Zukunft nicht mehr sein. Das Verkehrsministerium beabsichtigt, ab 2014 pauschal rund fünf Millionen Euro pro Jahr zuzuschießen. Damit soll die Unterstützung trotz knapper Kassen verstetigt werden, wie Verkehrsminister Jörg Vogelsänger gestern erklärte. Ihm zufolge soll ein bedarfsgerechter Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) sichergestellt werden. Mit Blick auf die Zapfsäulen an den Tankstellen überlege sich mancher, auf Bus und …

Flughäfen: Überraschender Warnstreik am Flughafen Berlin-Tegel, aus Die Zeit

http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-03/berlin-tegel-streik Am viertgrößten deutschen Flughafen hat das Bodenpersonal die Arbeit bis 9.30 Uhr niedergelegt. Fluggäste müssen mit Ausfällen und Verspätungen rechnen. Die Gewerkschaft Verdi hat am Freitagmorgen zu einem Warnstreik am Flughafen Berlin-Tegel aufgerufen. Die Beschäftigten des Dienstleisters Globeground werden demnach um 6.00 Uhr für dreieinhalb Stunden die Arbeit niederlegen. Fluggäste müssen mit Verspätungen und Ausfällen rechnen. Der zweite Berliner Flughafen Schönefeld ist nicht betroffen. Als die Beschäftigten vor zwei Jahren zuletzt streikten, startete in Tegel und Schönefeld nur …

S-Bahn: Verkehrsvertrag mit S-Bahn im Internet veröffentlicht, aus rbb-online.de

http://rbb-online.de/nachrichten/politik/2012_03/verkehrsvertrag_mit.html Der Berliner Senat hat am Donnerstag den Verkehrsvertrag der Länder Berlin und Brandenburg mit der S-Bahn im Internet veröffentlicht. Nach eigenen Angaben wurden alle Änderungen und Ergänzungen online gestellt. Verkehrssenator Michael Müller (SPD) erklärte, er sei froh, dass es gelungen sei, die Vertragspartner zu mehr Transparenz zu bewegen. Im Netz gab es bereits eine unvollständige Version des …

Straßenbahn: Woltersdorfer Tram besucht, aus MOZ

http://www.moz.de/lokales/artikel-ansicht/dg/0/1/1011601/ Woltersdorf (MOZ) Ein neues Gesetz, an dem zur Zeit im Bundesverkehrsministerium gearbeitet wird, könnte Ungemach für kommunale Verkehrsunternehmen wie die Woltersdorfer Straßenbahn bringen. Darauf hat am Donnerstag der saarländische Bundestagsabgeordnete Thomas Lutze (Linke) bei einem Besuch hingewiesen. Der Gast, begleitet von seinem Büroleiter Sebastian Meskes, zeigte sich ausgesprochen interessiert an der Arbeitsweise der Woltersdorfer Straßenbahn, ihrer Entwicklung seit der Wende und den Zukunftsaussichten. Geschäftsführerin Monika Viktor, Betriebsratschef Detlef Freitag und Werkstattmitarbeiter Andreas Kubig verwiesen auf das bevorstehende 100-jährige Bestehen der Tram im Frühjahr 2013, wofür schon die Vorbereitungen laufen. Nicht nur der bereits in vielen Stunden Freizeit vor allem von Kubig, aber auch einigen anderen Kollegen wiederaufgebaute historische Wagen 2929 soll dann noch einmal durch Woltersdorf rollen, bevor er irgendwann später nach Berlin geht. Auch an einem zweiten Exemplar aus früheren Jahrzehnten sind die Mitarbeiter derzeit zugange: Vor allem im Dachbereich und innen bleibe dort …

Obus + Straßenbahn: Brandenburg: Planungssicherheit für Straßenbahnen und O-Busse

http://www.lok-report.de/news/news_woche_freitag.html Verkehrsminister Jörg Vogelsänger will mit der Novellierung des ÖPNV-Gesetzes eine gesonderte jährliche Pauschalzuweisung ab 2014 in Höhe von fünf Millionen Euro an die Aufgabenträger für Straßenbahnen und O-Busse ausweisen. Weiterhin soll auch der neue Landesnahverkehrsplan 2013 – 2017 verabschiedet werden. Vogelsänger äußerte sich anlässlich der Tagung „Umwelt und Elektromobilität am Beispiel der Stadt Cottbus“, zu der der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) heute in die Lausitzstadt geladen hat. Für die Förderung der Straßenbahnen hat das Brandenburger Verkehrsministe-rium in den Jahren 2006 bis 2010 im Schnitt 4,6 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Das bisherige System der beim Land zu beantragenden Einzelförderungen wird durch eine aufwands- und erfolgsbasierte Pauschalzuweisung an die zuständigen Aufgabenträger abgelöst. Mit rund fünf Millionen Euro jährlich soll die Unterstützung trotz knapper Kassen nach Vogelsängers Worten über das neue ÖPNV-Gesetz des Landes verstetigt werden. Vogelsänger: „Wir wollen ein bedarfsgerechtes ÖPNV-Angebot in unserem Land sicherstellen. Mit Blick auf die Zapfsäulen überlegt sich mancher neu, auf die öffentlichen Nahverkehrsangebote umzusteigen. Busse und Straßenbahnen sind darüber hinaus Verkehrsmittel mit guter Umweltbilanz – auch deshalb müssen wir alles dafür tun, damit diese Angebote angenommen werden. Wir müssen uns allerdings darauf einstellen, dass die Mittel für den Nahverkehr in den kommenden Jahren nicht steigen. Mit den pauschalen Finanzzuweisungen für den ÖPNV, die jetzt durch die Zuweisungen für Straßenbahnen und O-Busse ergänzt wird, versetzen wir die Landkreise und kreisfreien Städte besser in die Lage, ihren Bus- und Straßenbahnverkehr mit allen verfügbaren öffentlichen Mitteln effizienter zu planen und umzusetzen.“ Verkehrsfachleute aus Wissenschaft, Verbänden, Kommunen und Ländern dis-kutieren in Cottbus über Elektromobilität als Instrument der Stadtentwicklung. So wird der Frage nachgegangen, welche Rolle Straßenbahnen im Rahmen von Elektromobilitätskonzepten spielen können. Straßenbahnen fahren im Land in Brandenburg an der Havel, Cottbus, Frankfurt (Oder), Potsdam. Die Strausberger Eisenbahn verkehrt im Landkreis Märkisch-Oderland, die Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn ist ebenfalls in Märkisch-Oderland sowie im Landkreis Oder-Spree unterwegs. Die Woltersdorfer Straßenbahn hat ihr Netz in Oder-Spree. O-Busse rollen durch die Barnimer Kreisstadt Eberswald. • Förderung Straßenbahnen (Aufgabenträger 2006 – 2010) Brandenburg a.d. H. 0,03 Mio. Euro Cottbus 0,42 Mio. Euro Frankfurt (Oder) 0,60 Mio. Euro Potsdam 2,90 Mio. Euro MOL (Strausberger Eisenbahn) 0,08 Mio. Euro LOS/MOL (Schöneiche/Rüdersdorf) 0,48 Mio. Euro LOS (Woltersdorfer Straßenbahn) 0,09 Mio. Euro Gesamt 4,60 Mio. Euro • Verteilungsmodell Infrastruktur (Verteilungsschlüssel ohne Berücksichtigung O-Bus Infrastruktur und Leistung; Fahrgäste nur zu 50 Prozent; Gleislänge 30 Prozent; Leistung 30 Prozent; Fahrgäste 40 Prozent) Brandenburg 628.948 Cottbus 880.510 Frankfurt (O.) 872.877 Potsdam 1.955.570 Barnim 91.170 Märkisch-Oderland 287.718 Oder-Spree 283.207 Summe 5.000.000 Endgültige Zahlen für 2014 erst nach Vorlage Daten 2012 möglich (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, 02.03.12).

Regionalverkehr: Weiterhin (nur) in Nahverkehrszügen an die Ostsee

http://www.lok-report.de/news/news_woche_donnerstag.html Viele Verbände haben die teilweise katastrophalen Zustände in den Zügen an die Ostsee kritisiert. In den Sommermonaten herrschen dort Zustände, wie man sie nur von den Hamsterfahrten nach 1945 kennt. Leider werden die vom Verkehrsverbund ab Dezember 2014 greifenden Verbesserungen kaum zu einer wesentlichen Entspannung beitragen. Was fehlt, ist eine Neuausrichtung des gesamten Regional- und Fernverkehrsangebotes in der Region. Jedoch scheint den bestellenden Bundesländern dazu der Mut zu fehlen. Einzige Verbesserung wird sein, dass alle Züge auf der Linie RE 5 und RE 3 dann mit fünf Doppelstockwagen fahren. Aber an der Sitzplatzaufteilung noch an der Möglichkeit der Gepäckablage in Reichweite wird sich etwas ändern. Es sind und bleiben Wagen für den Nahverkehr und nicht für Distanzen von zweihundert und mehr Kilometern Reiseweite. Deshalb sieht der DBV Berlin-Brandenburg wieder eine Chance vertan, durch eine Neuordnung und Verbesserung (Taktverdichtung zu nachfragestarkten Zeiten, andere Sitzplatzaufteilung, mehr Fahrradabstellplätze) des Angebotes das Bahnreisen an die Küste angenehmer zu machen. So werden auch ab Sommer 2015 Stehplätze von Prenzlau und Fürstenberg genauso weiterhin die Regel sein wie übereinander wild gestapeltes Gepäck und Fahrräder. Auch an den ständigen Verspätungen, die bedingt werden durch die enorme Nachfrage, wird sich nichts ändern. Der DBV Berlin-Brandenburg wiederholt seine Forderung, dass bei zukünftigen Ausschreibungen endlich im Vorfeld eine sachgerechte Diskussion mit den Verbänden der Fahrgäste und Radfahrern stattfinden muss, um wirklich eine spürbare Verbesserung des Angebotes durchzusetzen. Die bisher praktizierte Regelung, schon die Wettbewerbsausschreibung als Geheimverhandlung unter Ausschluss der Öffentlichkeit vorzubereiten, ist wieder einmal gescheitert (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband, 01.03.12).

BVG schenkt Mitarbeitern den Weihnachtstag

http://www.lok-report.de/news/news_woche_donnerstag.html In einem am heutigen Mittwoch, den 29.Februar 2012 stattgefundenen Tarifgespräch haben sich die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, die dbb Tarifunion und der die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und deren Tochter Berlin Transport (BT) vertretende Kommunale Arbeitgeberverband (KAV) auf einen Tarifabschluss verständigt. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrages wird 18 Monate betragen und eine durchschnittliche Gehaltssteigerung von 2,6 Prozent rückwirkend zum 1. Januar 2012 beinhalten. Zusätzlich wird zukünftig der 24. Dezember kein Werktag mehr sein. Auch erhalten die sogenannten „neubeschäftigten“ Fahrerinnen und Fahrer ab dem 1.1. 2013 eine Erhöhung der Fahrerzulage um 25 Euro. Zu diesem Verhandlungsergebnis erklärte die Vorsitzenden des Vorstandes und Vorstand Betrieb der BVG, Dr. Sigrid Evelyn Nikutta: „Auf der einen Seite bin ich natürlich froh, dass es nun zu einem Tarifabschluss gekommen ist und insbesondere unsere Fahrgäste die Sicherheit haben, dass es keine weiteren unnötigen Streiks gibt. Persönlich kann ich sehr gut verstehen, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr Geld wollen und ich gönne ihnen von ganzem Herzen! Auf der anderen Seite muss ich genauso offen sagen: Eigentlich kann sich weder die BVG noch Berlin diesen Tarifabschluss leisten. Für die BVG wird es nun nicht leichter. Trotzdem wir ein wirklich erfolgreiches Jahr 2011 hatten -es ist gelungen die Fahrgastzahlen deutlich zu steigern und immer mehr Stammkunden zu gewinnen – trotz all dieser großartigen Ergebnisse und all unserer Mühen – hatten wir 2011 dennoch am Ende ein Minus von über 70. Mio. Euro. Ich bin optimistisch, dass der schmerzhafte Kompromiss dennoch ein guter Kompromiss ist. Denn er wird alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter motivieren, das Beste für unsere Kunden zu geben und damit das Unternehmen wirtschaftlich auf dem richtigen Kurs zu halten. Mit den motivierten, einsatzbereiten und freundlichen Mitarbeitern wird es uns gelingen – trotz der Millionen, die wir jetzt zusätzlich brauchen unser Ziel zu erreichen. 2016 wollen wir erstmals kein Geld bei einer Bank aufnehmen – also eine schwarze Zahl schreiben. Diese Chance haben wir und sollten sie nicht aufs Spiel setzen. Wir haben gezeigt, dass wir unsere unternehmerischen Hausaufgaben gemacht haben und weiterhin auch machen werden. Wir hatten mit einer Steigerung von 922 auf rd. 936,5 Millionen, noch nie so viele Fahrgäste seit Gründung der BVG AöR. Auch ist es uns gelungen in nur einem Jahr unsere Abonnentenzahlen um weitere 23.000 auf nun rd. 323.000 zu steigern. Dennoch müssen wir mit unseren finanziellen Mitteln extrem sparsam und verantwortungsvoll umgehen, denn wir haben auf allen Ebenen steigende Kosten. Ein Kompromiss, wie dieser Tarifabschluss, der uns unter dem Strich einige Millionen Euro mehr kosten wird, muss von uns erwirtschaftet werden. Und zwar so, dass wir nicht von unserem geplanten Kurs abkommen. Ich bin zuversichtlich: gemeinsam mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Gewerkschaften und den politisch Verantwortlichen in Berlin, werden wir es schaffen guten, zuverlässig und finanzierbaren Nahverkehr zu garantieren.“ (Pressemeldung BVG, 01.03.12).