http://www.lr-online.de/nachrichten/brandenburg/ Verkehrsbetriebe-sehen-Strassenbahnnetze-in-Gefahr;art25,3665741 Die kommunalen Verkehrsbetriebe des Landes schlagen Alarm. Zurückgehende Zuflüsse aus dem Bundeshaushalt und ein fehlender Ausgleich aus dem Landeshaushalt führten dazu, dass insbesondere die Straßenbahnen immer unattraktiver werden und eine unerwünschte Steigerung der Fahrpreise droht, sagten die Verantwortlichen der Betriebe am Dienstag. Wirrwarr der Geldströme Das Wirrwarr der Geldströme, mit denen in der Bundesrepublik der öffentliche Personennahverkehr finanziert wird, ist selbst für Experten nur noch schwer durchschaubar. In genau dieser Undurchsichtigkeit liegt aus Sicht der Geschäftsführer der kommunalen Verkehrsbetriebe die Gefahr. Es könnte in ein, zwei Jahren ganz schlimm kommen, sagen sie. Denn derzeit fließen die Mittel noch etwa in dem bisherigen Umfang. Fünf Millionen erhalten die Straßenbahnen des Landes für Investitionsmaßnahmen, weitere sieben Millionen werden für solche Schnittstellen zwischen öffentlichen Verkehrssystemen und dem Individualverkehr wie beispielsweise Park-and-Ride-Anlagen ausgegeben, und zehn Millionen fließen pauschal an die Städte und Landkreise. Der Adressat der Forderungen, der brandenburgische Verkehrsminister Jörg Vogelsänger (SPD) verweist darauf, …
S-Bahn: Immer wieder hat der Senat seine Entscheidungen zur Zukunft der S-Bahn verschoben, doch in diesem Monat soll es endlich so weit sein. , aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/ zukunft-der-s-bahn-entscheidung-noch-im-februar,10809148,11547708.html „Im Februar wollen wir die Dinge auf den Weg bringen“, sagte der neue Verkehrsstaatssekretär Christian Gaebler (SPD) während des Neujahrsempfangs des Verkehrspolitischen Informationsvereins. Zum einen wolle der Senat seine Anforderungen an die zukünftigen S-Bahnen veröffentlichen, damit sich die Industrie darauf einstellen kann, teilte Gaebler mit. Ab 2017 werden rund 400 neue Wagen benötigt, weil alte Züge ausgemustert werden. Zum anderen soll bekannt gegeben werden, wie die geplante Ausschreibung des Verkehrs aussehen wird. Bis dahin sei noch über den Zeitplan zu entscheiden – und darüber, ob der künftige Zugbetreiber die S-Bahnen selbst finanzieren muss oder ob ihm jemand anders die neuen Züge zur Verfügung stellt. Wofür sich das Land entscheidet, ist nach Einschätzung von Experten …
Flughäfen: Protest gegen Flugrouten Ein Dorf im Widerstand, aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/ protest-gegen-flugrouten-ein-dorf-im-widerstand,10809148,11547114.html Der Protest gegen die Flugrouten ist noch lange nicht zu Ende. Die Friedrichshagener wollen den Überflug des Müggelsees verhindern, sie fühlen sich betrogen. Der Alte Fritz ist beliebt. Allerorten wird er derzeit gefeiert, anlässlich seines 300. Geburtstags. Am Marktplatz in Friedrichshagen liegen ihm Rosen, Friedhofslichter und ein Blumengebinde des CDU-Ortsvereins zu Füßen. Der Preußenkönig wacht dort, in Bronze gegossen, über die Bölschestraße. Friedrich II. gab dem Köpenicker Ortsteil seinen Namen. Rund um die „Bölsche“, wie die Friedrichshagener ihre Einkaufsmeile nennen, dient der Alte Fritz auch als Schutzpatron des Protests. Viele Menschen hier tragen ihn am Revers – auf einem Button der …
S-Bahn: Lokführer bei der Berliner S-Bahn Überarbeitet, gestresst und herzkrank, aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/ lokfuehrer-bei-der-berliner-s-bahn-ueberarbeitet–gestresst-und-herzkrank,10809148,11547720.html Berlin – Warten und frieren: Für die S-Bahn-Kunden ist das Alltag. Auch am Dienstag fielen wieder viele Zugfahrten aus, wegen „Personalengpässen“, wie es hieß. Ein Lokführer hat uns erzählt, warum es bei der Berliner S-Bahn so viele Krankmeldungen gibt. Betroffen von den Zugausfällen am Dienstag waren erneut die Linien S 25, 47 und 5. Die S-Bahn versprach eine Linderung des Personalmangels. In diesem Monat ende ein Lokführerlehrgang mit 13 Teilnehmern, im April folge ein weiterer Kurs. Die Manager haben zu spät reagiert, so ein Lokführer der S-Bahn. Er erzählt aus seinem Arbeitsalltag. „Was die Fahrgäste jetzt ausbaden müssen, ist ein Ergebnis der Sparpolitik, unter der die S-Bahn so lange gelitten hat. Vor vier, fünf Jahren wurden bei uns viele Lokführer …
Straßenverkehr + Radverkehr: Umbau am Kottbusser Tor verzögert sich, aus Der Tagesspiegel
http://www.tagesspiegel.de/berlin/ kreuzberg-umbau-am-kottbusser-tor-verzoegert-sich/6133858.html Das Kottbusser Tor steht für rasende Radler, wild abbiegende Autos, Dealer am U-Bahneingang. Land und Bezirk wollen umbauen. Doch das dauert. adler fahren kreuz und quer, Autos biegen plötzlich ab, am U-Bahneingang stehen Dealer. Das Kottbusser Tor in Kreuzberg ist Unfallschwerpunkt und Treffpunkt der Drogenszene zugleich – Pläne zur Umgestaltung existieren seit Jahren. Doch getan hat sich bislang nichts. Immerhin soll es 2012 mit Verbesserungen für Radfahrer losgehen, kündigte Verkehrsstadtrat Hans Panhoff (Grüne) an. So ist ein gesonderter Weg von der Kottbusser Straße direkt in die …
Bahnhöfe: Konjunkturprogramm abgeschlossen • Bund investiert 1,4 Milliarden Euro • 140 Millionen Euro für Gleise und Bahnhöfe im Land Brandenburg
http://dbag.yesspress.com/2012/1/3938/
c815f7a86d8c40f8b0c487394bb018f6/178_3938_4003.pdf
170 Maßnahmen an 130 Bahnhöfen • Verbesserung von Kunden-information,
stufenfreiem Zugang, Erscheinungsbild und Sicherheit
(Berlin, 31. Januar 2012) Das Konjunkturprogramm des Bundes wurde nach
dreijähriger Planungs- und Bauzeit erfolgreich abgeschlossen. Im Land
Brandenburg wurden allein 120 Millionen Euro in den Ausbau der Strecke
Königs Wusterhausen–Lübbenau investiert. Rund 16 Millionen Euro flossen in
130 Bahnhöfe. So wurde beispielsweise das Empfangsgebäude der Bahnhöfe in
Strausberg und Erkner energetisch saniert. Unter anderem in Brandenburg,
Ruhland und Elsterwerda profitieren die Reisenden zukünftig von neuen
Dynamischen Schriftanzeigern, die Abweichungen im Zugverkehr auf dem
Bahnsteig anzeigen. In einem weiteren Projekt wurde das Erscheinungsbild
von mehreren Stationen verbessert, darunter Groß Köris, Potsdam-Rehbrücke
und Kraftwerk Finkenheerd. Hierzu gehören die Erhöhung vorhandener
Bahnsteige und ein optimiertes Wegeleitsystem. Die Bahnhöfe in Zepernick
und Dallgow-Döberitz erhielten Aufzüge, Fahrtreppen und Rampen für einen
stufenfreien Zugang zum Bahnsteig. Fahrgäste in Forst und Elsterwerda haben
nun besseren Schutz vor Wind und Regen durch neue Wetterschutzhäuser.
Darüber hinaus wurde in neue Beleuchtungsanlagen und Schraffuren für mehr
Sicherheit investiert, beispielsweise in Brandenburg Hbf und in Michendorf.
In Niedergörsdorf wurden die vorhandenen Bahnsteige erhöht, die Bahnsteige
1 und 2 verlängert und Beleuchtung und Beschallung verbessert. Eine neue
Personenunterführung führt zu erheblich kürzeren Wegen.
In folgende Arbeitspakete (AP) wurde an Brandenburger Bahnhöfen investiert:
AP 1: Energetische Sanierung von Empfangsgebäuden
Baumaßnahmen: 2 Investition: 1,17 Mio. Euro
AP 2: Aktuelle Informationen
Baumaßnahmen: 118 Investition: 3,34 Mio. Euro
AP 3: Verbessertes Erscheinungsbild
Baumaßnahmen: 18 Investition: 7,54 Mio. Euro
AP 4: Stufenfreier Zugang
Baumaßnahmen: 2 Investition: 897.000 Euro
AP 5: Besserer Wetterschutz
Baumaßnahmen: 12 Investition: 1,17 Mio. Euro
AP 6: Mehr Sicherheit
Baumaßnahmen: 18 Investition: 1,82 Mio. Euro
Im Rahmen des Konjunkturprogramms investierte die Bundesregierung insgesamt
1,4 Milliarden Euro. Davon flossen 960 Millionen Euro in die
Schieneninfrastruktur. 325 Millionen Euro kamen 2.100 Bahnhöfen in allen
Bundesländern zugute. Hinzu kamen 27 Millionen Euro Eigenmittel der Bahn.
Etwa 100 Millionen Euro wurden für die Modernisierung von bahneigenen
Energieanlagen eingesetzt.
Für weitere Informationen steht die Broschüre „Personenbahnhöfe,
Konjunkturprogramm, Bilanz 2011″ im Internet zum Download bereit unter:
www.bahnhof.de/konjunkturprogramm
Alle Kontaktdaten der Presseansprechpartner der Deutschen Bahn finden Sie
unter www.deutschebahn.com/presse
Weiterführende Informationen über den DB-Konzern finden Sie unter:
www.deutschebahn.com
Bahnhöfe: Konjunkturprogramm abgeschlossen – Bund investiert 1,4 Milliarden Euro – 32 Millionen Euro flossen in Berliner Bahnhöfe, 101 Maßnahmen an 68 Bahnhöfen – Verbesserung von Kundeninformation, stufenfreiem Zugang und Erscheinungsbild
http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/presseinformationen/bbmv/bbmv20120131a.html
(Berlin, 31. Januar 2012) Das Konjunkturprogramm des Bundes wurde nach
dreijähriger Planungs- und Bauzeit erfolgreich abgeschlossen. Rund 32
Millionen Euro flossen dabei in 68 Bahnhöfe in Berlin. So wurden die
Empfangsgebäude in Berlin-Frohnau und Berlin-Charlottenburg energetisch
saniert. Von neuen Fahrgastinformationsanlagen profitieren unter anderem
die Bahnhöfe Ostbahnhof, Friedrichstraße und Lichtenberg. In den
S-Bahnhöfen Marzahn und Tegel werden neben weiteren Stationen die Reisenden
künftig von neuen Dynamischen Schriftenanzeigern über Änderungen im
Zugverkehr informiert.
In einem weiteren Projekt wurde das Erscheinungsbild von zahlreichen
Stationen verbessert, darunter in Ahrensfelde, Grunewald und Karow. Hierzu
gehören etwa die neue Bahnsteigausstattung und ein optimiertes
Wegeleitsystem. Die Bahnhöfe Biesdorf, Grunewald und Lichtenberg erhielten
Aufzüge, um einen stufenfreien Zugang zum Bahnsteig zu ermöglichen.
Fahrgäste in Friedrichshagen, Nöldnerplatz und Wilhelmshagen profitieren
von erneuerten Bahnsteigüberdachungen, die die Aufenthaltsqualität deutlich
verbessern. Darüber hinaus wurde in neue Beleuchtungsanlagen und
Schraffuren für mehr Sicherheit investiert, beispielsweise in Karow und
Biesdorf.
In folgende Arbeitspakete (AP) wurde an den Bahnhöfen im Land Berlin
investiert:
AP 1: Energetische Sanierung von Empfangsgebäuden
Maßnahmen: 2 Investition: 971.000 Euro
AP 2: Aktuelle Informationen
Maßnahmen: 20 Investition: 3,4 Mio. Euro
AP 3: Verbessertes Erscheinungsbild
Maßnahmen: 12 Investition: 4,12 Mio. Euro
AP 4: Stufenfreier Zugang
Maßnahmen: 13 Investition: 10,16 Mio. Euro
AP 5: Besserer Wetterschutz
Maßnahmen: 9 Investition: 2,12 Mio. Euro
AP 6: Mehr Sicherheit
Maßnahmen: 45 Investition: 7,98 Mio. Euro
AP Berlin-Südkreuz
Baumaßnahmen: Vorplatz Investition: 3,19 Mio. Euro
Im Rahmen des Konjunkturprogramms investierte die Bundesregierung insgesamt
1,4 Milliarden Euro. Davon flossen 960 Millionen Euro in die
Schieneninfrastruktur. 325 Millionen Euro kamen 2.100 Bahnhöfen in allen
Bundesländern zugute. Hinzu kamen 27 Millionen Euro Eigenmittel der Bahn.
Etwa 100 Millionen Euro wurden für die Modernisierung von bahneigenen
Energieanlagen eingesetzt.
Für weitere Informationen steht die Broschüre „Personenbahnhöfe,
Konjunkturprogramm, Bilanz 2011″ im Internet zum Download bereit unter:
www.bahnhof.de/konjunkturprogramm
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
VBB + Strecken: VBB veröffentlicht "Qualitätsanalyse Netzzustand 2011"
Der Zustand der Schienenstrecken in Berlin und Brandenburg hat sich nach
zwei Jahren der Stagnation verbessert. Die VBB Qualitätsanalyse Netzzustand
2011 weist zwei Prozent weniger Geschwindigkeitseinbrüche als im Jahr 2010
aus. Mithilfe der Finanzmittel aus den Konjunkturpaketen der
Bundesregierung konnten kurzfristig Mängel an der Infrastruktur beseitigt
werden. Dennoch sind weitere Investitionen in das Schienennetz dringend
notwendig.
Im Jahr 2011 wurden in Berlin und Brandenburg 644 Geschwindigkeitseinbrüche
festgestellt. Bezogen auf das Gesamtnetz sind demnach 11,5 Prozent des
Schienennetzes nicht mit der eigentlichen Streckengeschwindigkeit befahrbar
(Vorjahr: 13,5 Prozent). Die hieraus errechneten Fahrzeitverluste summieren
sich auf drei Stunden und 20 Minuten. Im Vergleich zum Vorjahr verringerten
sich die Fahrzeitverluste um gut eine halbe Stunde.
Jörg Vogelsänger, Infrastrukturminister des Landes Brandenburg: „Das
Konjunkturpaket des Bundes zeigt Früchte und darf keine einmalige Sache
bleiben. Die Bundesregierung und die Bahn als Infrastrukturbetreiber müssen
auch zukünftig deutlich mehr in das seit Jahren vernachlässigte
Schienennetz investieren.“
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: „Die positive Entwicklung zeigt, wie
wichtig ausreichende Investitionen in die Infrastruktur sind. Die Fahrgäste
profitieren durch kürzere Fahrzeiten unmittelbar davon, wenn die Züge ihr
eigentliches Tempo fahren können und nicht an den Mängelstellen abbremsen
müssen.“
Deutliche Verbesserungen gab es 2011 auf der Strecke Berlin-Cottbus nach
der Sanierung zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau. Zudem wurde hier
ab Dezember auch die Höchstgeschwindigkeit auf 160 km/h angehoben. Positiv
sind auch die Verbesserungen zwischen Beeskow und Königs Wusterhausen zu
bewerten.
Zu bemängeln ist weiterhin der Zustand der Dresdner Bahn zwischen
Blankenfelde und Elsterwerda. Hier ist mehr als ein Drittel der
Streckenlänge nicht mit 160 km/h befahrbar. Problematisch bleibt auch die
Verbindung Angermünde – Stettin. Nachdem bereits im Vorjahr zwischen
Angermünde und Schönow eine schwerwiegende Mängelstelle registriert wurde,
hat sich der Fahrzeitverlust hier durch eine weitere
Geschwindigkeitsabsenkung nochmals erhöht.
Insgesamt gab es im vergangenen Jahr auf 24 Abschnitten Verbesserungen,
Verschlechterungen dagegen nur auf sieben Abschnitten.
60 Prozent der festgestellten Zeitverluste durch Geschwindigkeitseinbrüche
sind auf Infrastrukturmängel zurückzuführen. Der Großteil davon (rund 57
Prozent) sind ältere Mängel, die bereits in den Fahrplan eingearbeitet
sind. Nur weniger als 4 Prozent sind im laufenden Fahrplan aufgetretene
Mängel, die von der DB Netz AG als „Langsamfahrstellen“ bezeichnet werden.
Die übrigen Geschwindigkeitseinbrüche sind mit ca. 38 Prozent auf nicht
ausreichend dimensionierte Anlagen zurückzuführen. Ein Beispiel hierfür
sind Bahnübergänge ohne technische Sicherung, bei denen Züge auf bis zu 10
km/h abbremsen müssen. Die verbleibenden knapp zwei Prozent der
Geschwindigkeitseinbrüche sind auf laufende Baustellen zurückzuführen.
Diese Verteilung zeigt, dass trotz der schon erfolgten Sanierungsmaßnahmen
immer noch ein hoher Bedarf für Ersatzinvestitionen besteht.
Die Erhebung erfolgte stichtagsbezogen zwischen Mai und September 2011.
Somit können zwischenzeitlich behobene Mängel aufgeführt sein, während
inzwischen neu aufgetretene Geschwindigkeitseinbrüche, wie z.B. an der
Brücke zum Berliner Hauptbahnhof, noch nicht enthalten sind (Pressemeldung
VBB, 01.02.12).
VBB + Strecken: VBB veröffentlicht „Qualitätsanalyse Netzzustand 2011“
Der Zustand der Schienenstrecken in Berlin und Brandenburg hat sich nach
zwei Jahren der Stagnation verbessert. Die VBB Qualitätsanalyse Netzzustand
2011 weist zwei Prozent weniger Geschwindigkeitseinbrüche als im Jahr 2010
aus. Mithilfe der Finanzmittel aus den Konjunkturpaketen der
Bundesregierung konnten kurzfristig Mängel an der Infrastruktur beseitigt
werden. Dennoch sind weitere Investitionen in das Schienennetz dringend
notwendig.
Im Jahr 2011 wurden in Berlin und Brandenburg 644 Geschwindigkeitseinbrüche
festgestellt. Bezogen auf das Gesamtnetz sind demnach 11,5 Prozent des
Schienennetzes nicht mit der eigentlichen Streckengeschwindigkeit befahrbar
(Vorjahr: 13,5 Prozent). Die hieraus errechneten Fahrzeitverluste summieren
sich auf drei Stunden und 20 Minuten. Im Vergleich zum Vorjahr verringerten
sich die Fahrzeitverluste um gut eine halbe Stunde.
Jörg Vogelsänger, Infrastrukturminister des Landes Brandenburg: „Das
Konjunkturpaket des Bundes zeigt Früchte und darf keine einmalige Sache
bleiben. Die Bundesregierung und die Bahn als Infrastrukturbetreiber müssen
auch zukünftig deutlich mehr in das seit Jahren vernachlässigte
Schienennetz investieren.“
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: „Die positive Entwicklung zeigt, wie
wichtig ausreichende Investitionen in die Infrastruktur sind. Die Fahrgäste
profitieren durch kürzere Fahrzeiten unmittelbar davon, wenn die Züge ihr
eigentliches Tempo fahren können und nicht an den Mängelstellen abbremsen
müssen.“
Deutliche Verbesserungen gab es 2011 auf der Strecke Berlin-Cottbus nach
der Sanierung zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau. Zudem wurde hier
ab Dezember auch die Höchstgeschwindigkeit auf 160 km/h angehoben. Positiv
sind auch die Verbesserungen zwischen Beeskow und Königs Wusterhausen zu
bewerten.
Zu bemängeln ist weiterhin der Zustand der Dresdner Bahn zwischen
Blankenfelde und Elsterwerda. Hier ist mehr als ein Drittel der
Streckenlänge nicht mit 160 km/h befahrbar. Problematisch bleibt auch die
Verbindung Angermünde – Stettin. Nachdem bereits im Vorjahr zwischen
Angermünde und Schönow eine schwerwiegende Mängelstelle registriert wurde,
hat sich der Fahrzeitverlust hier durch eine weitere
Geschwindigkeitsabsenkung nochmals erhöht.
Insgesamt gab es im vergangenen Jahr auf 24 Abschnitten Verbesserungen,
Verschlechterungen dagegen nur auf sieben Abschnitten.
60 Prozent der festgestellten Zeitverluste durch Geschwindigkeitseinbrüche
sind auf Infrastrukturmängel zurückzuführen. Der Großteil davon (rund 57
Prozent) sind ältere Mängel, die bereits in den Fahrplan eingearbeitet
sind. Nur weniger als 4 Prozent sind im laufenden Fahrplan aufgetretene
Mängel, die von der DB Netz AG als „Langsamfahrstellen“ bezeichnet werden.
Die übrigen Geschwindigkeitseinbrüche sind mit ca. 38 Prozent auf nicht
ausreichend dimensionierte Anlagen zurückzuführen. Ein Beispiel hierfür
sind Bahnübergänge ohne technische Sicherung, bei denen Züge auf bis zu 10
km/h abbremsen müssen. Die verbleibenden knapp zwei Prozent der
Geschwindigkeitseinbrüche sind auf laufende Baustellen zurückzuführen.
Diese Verteilung zeigt, dass trotz der schon erfolgten Sanierungsmaßnahmen
immer noch ein hoher Bedarf für Ersatzinvestitionen besteht.
Die Erhebung erfolgte stichtagsbezogen zwischen Mai und September 2011.
Somit können zwischenzeitlich behobene Mängel aufgeführt sein, während
inzwischen neu aufgetretene Geschwindigkeitseinbrüche, wie z.B. an der
Brücke zum Berliner Hauptbahnhof, noch nicht enthalten sind (Pressemeldung
VBB, 01.02.12).
Flughäfen: BER-Anwohner, Flugplaner wollen Berlin längere Lärmpause gönnen, aus Berliner Zeitung
Berlin – Die Flugkommission lässt Entlastungen für BER-Anwohner prüfen.
Dabei geht es unter anderen darum, ob der Betrieb vor und nach dem
Nachtflugverbot auf die Südbahn des Flughafens Berlin Brandenburg (BER)
beschränkt werden könnte.
Die künftigen Flugrouten stehen fest, das Bundesaufsichtsamt für
Flugsicherung (BAF) rechnet nicht mehr mit größeren Streckenänderungen.
Jetzt wird untersucht, wie der Flugbetrieb dort gestaltet werden soll – zum
Beispiel, ob auf einigen Strecken nachts und frühmorgens längere Flugpausen
möglich sind. „Wir suchen nach Möglichkeiten, Betroffene von Fluglärm zu
entlasten, ohne Routen ändern zu müssen“, sagte die Vorsitzende der
Fluglärmkommission, Kathrin Schneider, nach der Sitzung am Montag. Eine
Arbeitsgruppe, in der das BAF und die Deutsche Flugsicherung vertreten
sind, soll dies bis Jahresende ermitteln.
Dabei geht es unter anderen darum, ob der Betrieb vor und nach dem …