Regionalverkehr: Interessierte, kritische Kunden, aus Punkt 3

http://punkt3.de/p3/punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
d5ff370dd4bcb456c1256aae0047ce7e?
OpenDocument

18.000 Kundenanliegen haben die sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des RAN-Teams (RAN – Regionaler Ansprechpartner Nahverkehr) im vergangenen Jahr bearbeitet. Insbesondere über die RAN-Service-Nummer 0 18 03-19 41 95 konnten die Fahrgäste Hinweise zum Regionalverkehr geben, Fragen stellen oder Kritiken äußern.
Vor allem rund um den Fahrplanwechsel im Mai, vor den Feiertagen und in den Ferien wurden viele Auskünfte zu Fahrverbindungen und Tarifangeboten erteilt. Besonderes Interesse gab es an den neuen Verbindungen mit dem PrignitzExpress nach Neuruppin und Rheinsberg.
Natürlich waren auch kritische Worte zu den bekannten Fahrzeugproblemen dabei.
Oft nachgefragt waren auch die Ticketsonderangebote zur Landesgartenschau Luckau sowie zum Besuch der Thermen in Bad Saarow und Templin.
Schwerpunkt bei den Beschwerden – etwa ein Viertel der Anrufe, Briefe und E-mails – waren …

Bahnverkehr + Bahnhöfe + S-Bahn: Interview: Bahnbauten in Berlin Wie geht es weiter bis zum Jahr 2006? punkt 3-Gespräch mit Peter Debuschewitz, Beauftragter der Konzernleitung für das Land Berlin

http://punkt3.de/p3/punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
0d3f7bc2dfa1f416c1256aae004b3c35?
OpenDocument

punkt 3: Was war für Sie das Wichtigste im Bahnjahr 2000 in Berlin?

Peter Debuschewitz: Auf Grund der Kostenerhöhung bei dem Großprojekt Nord-Süd-Tunnel wurden Konsequenzen für das weitere Vorgehen bei den geplanten Baumaßnahmen erforderlich. Entsprechend den zur Verfügung stehenden Investitionsmitteln haben wir einen Rahmen für die bis zum Jahr 2006 – dem Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland – zu realisierenden Projekte festgelegt.

punkt 3: Was wurde an den bisherigen Plänen bis 2006 geändert?

Peter Debuschewitz: Der Ausbau des Bahnhofs Papestraße wurde auf einen späteren Zeitpunkt verschoben; auf der Nord-Süd-Strecke sollen von den vier im Bau befindlichen Tunnelröhren in der ersten Phase nur zwei in Betrieb genommen werden. Das sind wohl die einschneidendsten Maßnahmen.

punkt 3: Einige der Bauvorhaben, die begonnen bzw. fortgesetzt werden, haben Sie anläßlich der Grundsteinlegung der S 21 benannt, punkt 3 berichtete darüber . Was geschieht im einzelnen?

Peter Debuschewitz: Lassen Sie mich das bereits Vermeldete …

BVG: Beförderung von Kinderwagen

http://www.bvg.de/index.php/de/Bvg/Detail/
folder/301/rewindaction/Index/archive/1/
year/2001/id/257/name/Ihrem+Kind+zuliebe

Obwohl die BVG-Omnibusse alle derzeit vorhandenen technischen Erleichterungen und Sicherheitseinrichtungen für die Beförderung von Kinderwagen besitzen, ist die Beteiligung von Kinderwagen an sogenannten Betriebsvorkommnissen im letzten Jahr erschreckend angestiegen.

Wie auf den beiden Bildern deutlich zu erkennen ist, steigt eine junge Frau mit Kinderwagen in einen Omnibus ein und auch wieder aus. Bild 1 zeigt, wie die Frau den Kinderwagen in den Omnibus schiebt. Sie hat die vorderen Räder des Kinderwagens auf die Einstiegsplattform des Busses gehoben, behält ihr Kind im Blick, hebt die hinteren Kinderwagenräder an und schiebt den Kinderwagen in den Omnibus.

Die Frau stellt anschließend den Kinderwagen im Omnibus auf den Platz für Kinderwagen oder Rollstühle. Ob sie den Kinderwagen dann mit dem vorhandenen Sicherheitsgurt gesichert hat, ist uns nicht bekannt. Die Statistik sagt allerdings aus, dass der Sicherheitsgurt meist nicht angelegt wird. Mit Sicherheit hätte die Frau, wenn sie mit ihrem Kind im Familienauto fahren würde, das Kind vorschriftsmäßig angegurtet. Warum nicht auch im Omnibus? Wie oft kann man beobachten, dass ein mit Einkäufen beladener Kinderwagen, in dem irgendwo auch noch das Kind „versteckt“ ist, ungesichert zwischen anderen Fahrgästen steht. Wenn alle Fahrgäste im Omnibus einen Sitzplatz gefunden haben, können Sie mitunter nicht einmal erkennen, wer für den Kinderwagen verantwortlich ist.

Am Fahrziel angekommen, verlässt die Frau mit dem Kinderwagen den Bus. Sehr häufig kann beobachtet werden, dass beim Aussteigen das Kind beinahe „ausgeschüttet“ wird . Hier sollte erst der Begleiter den Omnibus verlassen und dann den Kinderwagen herausziehen. Das Bild 1 kann auch für ein sicheres Aussteigen stehen. Im Interesse der Kinder, behalten Sie die Sicherheit für Ihren Nachwuchs im Auge!

Datum: 10.01.2001

S-Bahn: Volle Züge bei der S-Bahn: 291 Millionen Reisende, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2000/1230/none/
0152/index.html

Viele neue Kunden fahren zum Potsdamer Platz
Peter Neumann

Immer mehr Menschen reisen mit der S-Bahn. Das Unternehmen hat erneut gestiegene Fahrgastzahlen gemeldet. Während des Jahres 2000 wurden rund 291 Millionen S-Bahn-Fahrten unternommen – elf Millionen mehr als 1999. Das teilte Günter Ruppert, Sprecher der S-Bahn-Geschäftsführung, in der Mitarbeiterzeitschrift „Paula 7“ mit.
1995 waren noch 245 Millionen Fahrgäste befördert worden. Für die Zuwächse wurden anfangs vor allem die Erweiterungen des S-Bahn-Netzes verantwortlich gemacht. Seit 1989 wurden viele Strecken wieder aufgebaut, insgesamt rund 77,5 Kilometer. „Doch im Jahr 2000 ist das Netz nicht gewachsen. Diesmal hat der Fahrgastzuwachs andere Gründe“, sagte S-Bahn-Sprecher Andreas Fuhrmann. Besonders groß sei die Zunahme auf der Nord-Süd-Bahn, an der auch der S-Bahnhof Potsdamer Platz liegt. „Offenbar nutzen immer mehr Menschen, die am Potsdamer Platz arbeiten, die S-Bahn“, berichtete der Sprecher. „Vielleicht hat auch der verbesserte Service Fahrgäste …

S-Bahn + U-Bahn + Bus: Fast wunschlos glücklich, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2000/1227/none/
0091/index.html

Peter Neumann

Eigentlich soll man ja ein Jahr nicht vor seinem Ende loben. Doch wenn Verkehrsbetriebe, Politiker, Bau- und Verwaltungsleute wenigstens einen Teil ihrer Versprechungen einhalten, wird 2001 ein gutes Jahr für Berlins Fahrgäste.
Sieben neue Expressbuslinien sollen unter anderem Spandau mit Reinickendorf und Pankow, den Alexanderplatz mit Lichterfelde Süd und den Potsdamer Platz mit Köpenick verbinden. In 17 Wohngebieten am Stadtrand bringen Nachtbusse ihre Fahrgäste bis vor deren Haustüren. Sieben U-Bahn-Linien verkehren in den Nächten zu Sonnabend und Sonntag durchgehend. Ebenfalls Mitte September 2001 soll endlich ein weiteres Teilstück des S-Bahn-Nordrings neu eröffnet werden: Dann fahren nach einer mehr als 40-jährigen Unterbrechung wieder S-Bahn-Züge über den S-Bahnhof Schönhauser Allee hinaus bis zum Gesundbrunnen. In der Innenstadt kratzt die BVG ihre zusammengestrichenen Fördergelder zusammen und baut die U 8, neben der U 5 bis heute das vernachlässigte Aschenputtel …

Tarife: Bahn erweitert Kapazität ihrer Ticketautomaten, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2000/1221/none/
0199/index.html

Peter Neumann

In Berlin und Brandenburg werden jetzt an 97 Fahrkarten-Automaten der Deutschen Bahn auch Fahrausweise für den Regionalverkehr verkauft. Seit kurzem sind dort Fahrscheine und Zeitkarten zu Zielen im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg erhältlich. Ein Manko ist aber geblieben: Verkauft werden nur Fahrkarten, die von dem Bahnhof aus …

S-Bahn: Bahn lässt Bäume und Sträucher pflanzen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2000/1215/none/
0219/index.html

Ulrich Kraetzer

Am Rand der Heiligenseer Felder werden in den kommenden Wochen auf einer Fläche von etwa 9 000 Quadratmetern rund 4 000 Sträucher und Bäume gepflanzt. Es handelt sich dabei um eine Ausgleichsmaßnahme der Deutschen Bahn AG, die für die Wiederinbetriebnahme der S-Bahn-Strecke von Tegel nach …

Bahnverkehr: Bund verschärft Kontrolle der Deutschen Bahn Interministerielle Arbeitsgruppe soll Schwachstellen und Risiken analysieren, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2000/1214/none/
0068/index.html

Peter Kirnich

BERLIN, 13. Dezember. Die Bundesregierung weitet ihre Kontrolle gegenüber der Deutschen Bahn erheblich aus. „Anfang Januar werden die Ministerien für Verkehr, Finanzen und Wirtschaft eine interministerielle Arbeitsgruppe bilden“, sagte der Sprecher des Bundesverkehrsministeriums, Jürgen Frank, am Mittwoch der „Berliner Zeitung“. Aufgabe des Kontrollgremiums sei es, „aktive Informationen über die Finanzsituation der Bahn“ zu gewinnen.
Zudem sollen bei der Bahn „Schwachstellen und Risiken“ analysiert und die nötigen Schlussfolgerungen gezogen werden. „Die Bahn AG wird bei Bedarf zu den Sitzungen der Lenkungsgruppe hinzugezogen und ist – unter Beachtung des Aktienrechts – verpflichtet, die für die Arbeiten notwendigen Informationen zu geben“, heißt es in einer Vorlage der Ministerien. Bereits im Januar werde eine Lenkungsgruppe …

Bahnhöfe + S-Bahn: Unternehmen stellt seine Arbeiten am neuen Bahnhof Gesundbrunnen ein / Der Anlass: Nachforderungen in Millionenhöhe, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2000/1214/none/
0056/index.html

Baufirma: „Wenn die Bahn nicht zahlt, droht uns der Konkurs“
Unternehmen stellt seine Arbeiten am neuen Bahnhof Gesundbrunnen ein / Der Anlass: Nachforderungen in Millionenhöhe
Tobias Miller

Die Baufirma Teza weigert sich, die unterbrochenen Arbeiten am Bahnhof Gesundbrunnen wieder aufzunehmen. Sie wirft der Deutschen Bahn (DB) vor, dass sie Rechnungen für bereits geleistete Leistungen nicht bezahlt. „Es geht um eine Gesamtsumme von 14,3 Millionen Mark“, sagte Bauleiter Jens Teich am Mittwoch. „Wenn die Bahn nicht zahlt, droht uns der Konkurs.“ 300 Mitarbeiter stünden dann auf der Straße. Die Bahn weist den größten Teil der Forderungen als „nicht nachvollziehbar“ zurück.
Der Baustopp gefährde die pünktliche Fertigstellung des S-Bahn-Rings noch nicht, sagte …

allg.: Senat will kürzere Wege für Umsteiger Arbeitsgruppe untersucht Nahverkehrs-Knotenpunkte, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2000/1212/none/
0027/index.html

Peter Neumann

An zahlreichen Berliner Bahnhöfen und Haltestellen müssen die Reisenden beim Umsteigen viel zu weite Wege laufen, bemängelt der Fahrgastverband IGEB. Jetzt hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Verbesserungen angekündigt. Sie hat die „Plattform Umsteigen in Berlin“ ins Leben gerufen, an der Bezirksämter, Verkehrsbetriebe und Interessenverbände beteiligt sind. Zusammen mit einem Ingenieurbüro untersucht die Arbeitsgruppe, ob und wie an 20 Knotenpunkten die Umsteigewege verkürzt werden könnten – zum Beispiel an den Bahnhöfen Friedrichstraße und Köpenick. Ein erster Erfolg ist bereits in Sicht: am S-Bahnhof Tegel.
Dort will der Senat dabei mithelfen, dass Umsteiger zwischen Bus und S-Bahn nicht mehr wie bisher 300 bis 400 Meter laufen müssen. Die Verwaltung prüft, ob sie dem Bezirk für nötige Umbauten einen …