Fahrgäste der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) müssen an diesem Samstag mit Ausfällen und Verspätungen rechnen. Die Verdi-Tarifkommission hat für die Zeit vom 4.00 bis 19.00 zu einem Warnstreik aufgerufen. Das Angebot der Arbeitgeber aus der sechsten Verhandlungsrunde sei einstimmig als unzureichend abgelehnt worden, teilte Verdi am Mittwoch mit.
Der Samstag sei für den Warnstreik bewusst gewählt worden, um die Auswirkungen für die Fahrgäste in Grenzen zu halten. Die BVG betreibt in Berlin Busse, Trams und U-Bahnen.
Projektleiter Mario Wand informiert über die aktuellen Bauarbeiten am S-Bahnhof Ostkreuz
Auch die Bauarbeiter am Ostkreuz haben ihre liebe Not mit der enormen Kälte. Gut dran sind die Kollegen, die im beheizten Zelt arbeiten können – die profitieren davon, dass Bauteile auf bestimmte Temperaturen gebracht werden müssen.
Aktuell muss die Platte des künftigen Ringbahnsteiges, der in reichlich zwei Monaten in Betrieb gehen soll, abgedichtet und mit Bodenplatten belegt werden. Damit der für die Abdichtung verwendete Flüssigkunststoff tatsächlich dichtet, muss die Oberfläche der Bahnsteigplatte mindestens +8°C aufweisen.
Gleiche Anforderungen gelten für das Verlegen der Bodenplatten. Das geht in dieser Jahreszeit nur mit künstlicher Wärmezufuhr. Daher wurde in den vergangenen Wochen ein Abschnitt der östlichen Bahnsteig-platte mit einer …
(Berlin, 14. Februar 2012) Wie in den zurückliegenden Jahren lädt DB Regio Nordost zu erlebnisreichen „Streifzügen 2012“ durch Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern und über die Region hinaus ein.
Renado Kropp, Regionalleiter Marketing der DB Regio AG Nordost: „Die Streifzüge stehen in diesem Jahr unter dem Motto „Erlebnisreisen für jeden Tag. Sie führen in die landschaftlich und kulturell interessantesten Regionen Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns und sind gut mit Nahverkehrszügen erreichbar. Bereits zum 17. Mal bieten wir unseren Kunden die kostenlose Broschüre „Streifzüge“ an, die in diesem Jahr ganz im Zeichen des 300. Geburtstages Friedrich des Großen steht.“
Mit den Streifzügen möchte DB Regio Nordost auf die spannenden Themen, Veranstaltungen und Sonderausstellungen rund um das „Friedrich-Jahr“ einstimmen. So sind das Neue Palais und der Park Sanssouci in Potsdam vom 28. April bis zum 28. Oktober Schauplatz der Ausstellung „FRIEDERISIKO“. Daneben gibt es zahlreiche Konzerte, Theater-, Opern- und Kunstinszenierungen zum Jubiläumsjahr.
Rheinsberg war neben Berlin und Potsdam der wichtigste Ort für die Entwicklung Friedrichs II. zum Monarchen und steht in diesem Jahr ganz im Zeichen des späteren Preußenkönigs. In der Ausstellung „Friedrich ohne Ende“ lernt der Besucher Friedrich II. in seinen unterschiedlichsten Facetten kennen. So wird in den friderizianischen Räumen die Kronprinzenzeit beleuchtet und zeigt Friedrich als Bauherrn, Gartenliebhaber, Ehemann, Strategen und Visionär. Die Ausstellung ist vom 5. August bis 28. Oktober im Kurt Tucholsky Literaturmuseum im Schloss Rheinsberg zu sehen.
Aber nicht nur zum „Friedrich-Jahr“ hat die Broschüre Streifzüge spannende Ausflugsziele zu bieten, die mit der Bahn gut zu erreichen sind. Ob Schwielowsee, Fläming, Spreewald oder das Schlaubetal – Brandenburgs Ausflugsgebiete laden zum Wandern, Radeln, zur Naturerkundung und zu Kunst- und Kulturgenuss ein. Wer die Ostseeküste erkunden möchte, für den gibt es in den Streifzügen Tipps zu Ausflügen unter anderem auf die Insel Rügen, nach Stralsund oder Stettin.
Jeder Streifzug hat seine individuellen Höhepunkte: Leipzig feiert die Thomaner, Schwerin ist Gastgeber für die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und der Fläming lädt zum 112. Deutschen Wandertag ein.
Ausflugszüge:
Der Ostsee-Express
An Sonnabenden, Sonntagen sowie an Feiertagen fährt der Ostsee-Express vom 6. April bis zum 14. Oktober vom Berliner Hauptbahnhof nach Stralsund, mit Halt in Berlin Gesundbrunnen.
„Der Rheinsberger“
Vom 6. April bis zum 9. September gibt es täglich die Ausflugsverbindung von Berlin Gesundbrunnen nach Rheinsberg (Mark). Sie eignet sich besonders für Tagesausflüge mit oder ohne Fahrrad.
Daneben starten auch wieder die nachgefragten Saisonzüge, wie unter anderem der Usedom-Express (vom 20. Mai bis 30. September) zwischen Berlin Hauptbahnhof und Seebad Ahlbeck/Świnoujście Centrum.
Ländertickets/Regionale Angebote
Preiswert reist man mit dem Brandenburg-Berlin-Ticket, dem Mecklenburg-Vorpommern-Ticket oder dem Schönes-Wochenende-Ticket. Für Fahrten von Berlin und verschiedenen Brandenburger Bahnhöfen bietet sich auch das Ostsee-Ticket an.
Die kostenlose Broschüre „Streifzüge“ ist im RegioPUNKT auf den Bahnhöfen Berlin Hauptbahnhof und im Hamburger Hauptbahnhof sowie in den DB Reisezentren erhältlich – einzelne Ausflüge finden Interessierte zum herunterladen beziehungsweise zum ausdrucken im Internet unter www.bahn.de/brandenburg.
Informationen zu Ausflugs-, Tarif- und Fahrplanangeboten gibt es im Internet unter www.bahn.de oder telefonisch beim Kundendialog DB Regio Nordost für Berlin/Brandenburg unter 0331 235-6881 beziehungsweise -6882 und für Mecklenburg-Vorpommern unter 0385 7502405.
Fahrgäste der S-Bahn mussten am Sonntag ein Angebot ertragen, das noch stärker als in den vergangenen Tagen ausgedünnt war. Die S45 fuhr ganztägig nicht nach Schönefeld, damit fiel jeder zweite Zug zum Flughafen aus. Fluggäste konnten nur noch die S9 im 20-Minuten-Takt nutzen. Zudem fuhr – wie häufig in den letzten Wochen – die S25 zwischen Teltow und Hennigsdorf nur alle 20 Minuten, auch dort fiel also jeder zweite Zug aus. Auch die S75 (Wartenberg — Westkreuz) fuhr nur noch alle 20 Minuten. Die S8 pendelte nur noch auf dem Nordende der langen Linie, zwischen Birkenwerder und Blankenburg.
Sonst fährt die S8 bis Zeuthen. Damit bestand auch für Fahrgäste zwischen Grünau und Zeuthen lediglich ein 20-Minuten-Takt in die Stadt, auch auf dem …
Potsdam – Für Peter Pilling ist die neue Regionalbahnlinie 23 von Anfang an kein schöner Zug gewesen: Umständlich zuckelt der Zug seit Jahresanfang von Michendorf aus in großem Bogen über Caputh nach Potsdam. „Jedes Mal wenn ich diesen Zug sehe, ist er leer“, sagt Pilling, der als Gemeindevertreter Experte für den öffentlichen Nahverkehr ist. Dass die Linie kaum genutzt wird, sei kein Wunder, denn mit dem Bus ist man zehn Minuten schneller in der Landeshauptstadt. Die leere Bahn ärgert Pilling nicht nur aus volkswirtschaftlicher Sicht: Michendorf hat Ende 2011 die Verbindung zum künftigen Großflughafen verloren.
Aber nicht nur Michendorf ist abgekoppelt, sondern die gesamte Region bis in den Fläming.
Ähnlich geht es der Region Teltow: Dort hatte man bislang auf eine direkte Verbindung zum BER mit dem künftigen …
Eberswalde/Potsdam (dpa/bb) – Die Oder und die Westoder sind seit Dienstag wegen des frostigen Wetters für die Schifffahrt gesperrt. Treibeis überzieht den Fluss und schwimmt in Richtung Ostsee. «Alle Schiffe sind in den Häfen, warten auf anderes Wetter und machen Winterpause», sagte ein Sprecher des Wasser- und Schifffahrtsamtes Eberswalde der Nachrichtenagentur dpa. Reedereien und Schiffsbesatzungen hätten sich auf das Winterwetter eingestellt. Die Eisbrecher sind seit Anfang Dezember in Bereitschaft. Hochwassergefahr besteht nicht.
Noch am Montag hatte der Eisbrecher «Eisfuchs» ein Schiff zum Stahlwerk Hennigsdorf (Oberhavel) begleitet. Der Schubverband fuhr von Eberswalde (Barnim) mit leeren Behältern hin und sollte am Dienstagnachmittag mit Schrott beladen eine Schrottaufbereitungsfirma in Eberswalde erreichen. Der Eisbrecher «Kienitz» war auf dem Weg nach Ueckermünde (Mecklenburg-Vorpommern), wo er das …
http://bauarbeiten.bahn.de/berlin-bb,6von Freitag, 7. Oktober, 21:00 Uhr bis Montag, 10. Oktober, 3:30 Uhr Schienenersatzverkehr Berlin-Schönefeld Fh./Königs Wusterhausen <> Lübbenau/CottbusDie Züge der Linien RE 2 und RB 14 werden zwischen Berlin-Schönefeld Flughafen bzw. Königs Wusterhausen und Lübbenau (Spreewald) bzw. Cottbus durch Busse ersetzt. Als Ersatz verkehren drei Buslinien. Die Buslinie A verkehrt als Direktbus ohne Halt zwischen Königs Wusterhausen und Cottbus. Die Buslinie B verkehrt zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau (Spreewald), nur mit Halt in Brand (Nl). Beachten Sie einzelne Ausnahmeregelungen in den Morgen- und Abendstunden. Die Buslinie C verkehrt mit Halt an allen Unterwegsbahnhöfen zwischen Berlin-Schönefeld Flughafen und Lübbenau (Spreewald) bzw. Cottbus. Beachten Sie die veränderten Fahrzeiten. Informieren Sie sich rechtzeitig und nutzen Sie ggf. eine frühere Verbindung, um Ihr Ziel pünktlich zu erreichen. Hinweise: Die Beförderung von Fahrrädern ist ausgeschlossen, Kinderwagen werden in beschränktem Umfang transportiert. Die genauen Reisemöglichkeiten entnehmen Sie bitte den Sonderinformationen zu dieser Linie. Grund: Gleisarbeiten zwischen Berlin-Grünau und Lübbenau (Spreewald)
Der Senat hat in seiner Sitzung vom 29.03.11 auf Vorlage von Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer den neuen Stadtentwicklungsplan Verkehr, StEP Verkehr 2025, verabschiedet. Die mit dem ersten StEP-Verkehr 2003 angestrebte Trendwende im Verkehrsgeschehen ist früher erreicht worden als erwartet. Die Verringerung des Anteils des Autoverkehrs bei der Verkehrsmittelwahl der Berliner Bevölkerung von 38% in 1998 auf 32% in 2008 bei gleichzeitigem Anstieg der Verkehrsmittel des Umweltverbunds (vor allem des Radverkehrs) macht deutlich, dass der mit dem ersten StEP Verkehr eingeschlagene Weg richtig war. Dies war der Anlass, Ende 2008 mit der Fortschreibung des StEP Verkehr zu beginnen.
Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer: „Veränderte Mobilitätsansprüche und größere Fortschritte zum Beispiel im Bereich Radverkehr machen eine Weiterentwicklung des Stadtentwicklungsplans Verkehr nötig. Mit der Fortschreibung des StEP-Verkehr werden wir die positiven Entwicklungen seit Aufstellung des ersten StEP-Verkehr 2003 noch verstärken und damit die Lebensqualität aller Berlinerinnen und Berliner weiter verbessern. Die übergeordneten Ziele meiner Verkehrspolitik sind die Sicherung von Teilhabechancen am öffentlichen Leben durch Mobilität, die Stärkung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit durch angepasste und optimierte Verkehrswege und die Umwelt- und stadtverträgliche Gestaltung des Verkehrs, besonders im Hinblick auf abnehmende natürliche Ressourcen und Herausforderungen des Klimawandels.“
Der StEP Verkehr wurde in einem intensiven zweijährigen Prozess und im Rahmen eines konsultativen Arbeitsverfahrens fortgeschrieben. Die Erarbeitung erfolgte wieder mit Unterstützung eines „Runden Tisches“, an dem neben der Verwaltung alle wichtigen verkehrspolitischen Akteure – von der IHK und dem ADAC bis hin zu den verkehrsökologischen Gruppen und dem ADFC sowie die verkehrspolitischen Sprecher aller Parteien des Abgeordnetenhaus und die Bezirke – vertreten waren, auch um dem Integrationsanspruch des StEP Verkehrs hinsichtlich anderer Politikfelder von der Stadtentwicklung bis zum Klimaschutz gerecht zu werden.
Senatorin Junge-Reyer: „Die Diskussionen am `Runden Tisch´ waren enorm wichtig. Die hohe Transparenz des Planungsverfahrens für alle Beteiligten stellt einen vorbildlichen Beteiligungsprozess da. Gleichzeitig ist diese breite Kompetenz in den StEP eingeflossen und garantiert für eine sehr gute Qualität.“
Um das zentrale Anliegen des neuen StEP Verkehr zu erreichen, enthält der neue StEP Verkehr ein umfassendes Bündel aufeinander abgestimmter Ziele, Teilstrategien und Maßnahmen, dazu gehören u. a.:
• Bis 2025 weitere Erhöhung der Rolle des „Umweltverbunds“ (ÖPNV, Rad- und Fußverkehr) bei der Verkehrsmittelwahl, Erhöhung ihres Anteils auf 75% der Wege/Fahrten
• Anpassung der Infrastruktur an die Bedeutung der einzelnen Verkehrsträger und der demographischen Entwicklung (Umgestaltung von Straßenräumen, Umsetzung von Rad- und Fußverkehrsstrategie, Gewährleistung von Barrierefreiheit, ÖPNV-Beschleunigung etc.)
• Stärkeres Gewicht für die Bestandssicherung und Qualifizierung der vorhandenen Verkehrsinfrastruktur (Straße und Schiene), auch durch neue Schwerpunktsetzung bei der Verteilung der vorhandenen finanziellen Ressourcen
• Schließung von Netzlücken und Beseitigung von Netzstrukturproblemen bei Schiene und Straße (Fertigstellung der U 5, neue Straßenbahnteilstrecken u. a. zwischen Alexanderplatz und Kulturforum etc.)
• Offensive Förderung von sozialen und technischen Innovationen u. a. beim Mobilitäts- und Verkehrsmanagement (verbesserte Information für Bevölkerung und Wirtschaft, Stärkung inter- und multimodalen Verkehrsverhaltens z. B. durch Fahrradverleihsystem und Ausbau von Carsharing-Standorten, verkehrsträgerübergreifendes Verkehrsmanagement, Förderung der Elektromobilität etc.)
Gewährleistung eines stadtverträglichen Wirtschafts- und Güterverkehrs (u. a. durch innovative Logistikkonzepte)
Bestandteil des Senatsbeschlusses ist auch ein „Mobilitätsprogramm 2016“, das die langfristigen Strategien und Maßnahmen des StEP Verkehr für die bevorstehenden Jahre konkretisiert und bündelt. Dabei führt das Programm diejenigen Maßnahmen aus den verschiedenen Handlungsfeldern zusammen, die eine hohe Priorität haben und deren Realisierung vor dem Hintergrund der Kriterien Effizienz, Zielerreichung, Finanzierbarkeit und Umsetzbarkeit innerhalb der nächsten Jahre besonders sinnvoll sind.
Bereits 2003 hatte der Senat mit dem ersten StEP Verkehr ein integriertes Verkehrskonzept als „Kursbuch“ der Berliner Verkehrspolitik verabschiedet, das mit einer Neuorientierung weg von reiner Infrastrukturausbaupolitik und hin zu einer integrierten Verkehrspolitik verbunden war (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 31.03.11).
(Berlin, 29. März 2011) Die Deutsche Bahn AG wird den Betrieb zwischen Berlin und Cottbus am 15. Juli wieder aufnehmen. Material- und vor allem Kabeldiebstähle zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau verzögern die planmäßige Inbetriebnahme. Schienen, Schotter und Untergrund werden zwar bis Ende April für die Geschwindigkeit von 160 Kilometer pro Stunde ertüchtigt sein, auch der Bahnsteigneubau ist nach dem Winter wieder im Plan, doch die Technik, die für einen sicheren Zugbetrieb notwendig ist, kann nicht in Betrieb genommen werden. Aus den bestehenden Anlagen wurden mehr als 32 Kilometer Kabel gestohlen. An über einhundert Schnittstellen ist Feuchtigkeit in die Kabel eingedrungen, so dass auch diese ausgetauscht werden müssen.
Zur Vermeidung weiterer Diebstähle wurde durch die DB Sicherheit GmbH ein Einsatzkonzept zur Bestreifung des Baustellenbereichs im engen Zusammenwirken mit den Einsatzmaßnahmen der Bundespolizei erarbeitet und umgesetzt.
Die Deutsche Bahn weist darauf hin, dass die ebenfalls erneuerten Anlagen der Oberleitung wieder unter 15.000 Volt Spannung gesetzt werden. Jede Annäherung kann tödlich sein.
Der zur Zeit gültige Ersatzfahrplan mit Bussen und Umleitungen bleibt in seinem jetzigen Umfang bis zum 15. Juli bestehen. Ab Fahrplanwechsel, am 12. Dezember dieses Jahres, werden die Regional- und Fernverkehrszüge zwischen Königs Wusterhausen und Cottbus dann wie vorgesehen mit 160 Kilometern pro Stunde unterwegs sein.