Anna Haag vertreibt sich das Warten an der Bushaltestelle am Berliner Alexanderplatz mit einer Zigarette. Die Frau aus Wien stützt sich auf ihren Koffer und blickt den eintreffenden Linienbussen entgegen. „Wie praktisch: Ich fahre mit dem Bus bis zum Flughafen Tegel, und in Wien geht es vom Flughafen mit dem Bus direkt vor meine Haustür“, erzählt die 63-Jährige. Für Fahrgäste wie Anna Haag war der TXL-Bus gedacht: für Flugreisende mit Anbindung zur Stadt oder zum Terminal.
Die Tage des Gelenkbusses sind allerdings gezählt. Mit der Schließung des Flughafens Tegel und der Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens in Schönefeld am 3. Juni wird die Linie eingestellt und streckenweise durch eine neue ersetzt. Nach 13 Jahren verschwindet der TXL vom Linienplan. Damit geht eine Ära zu Ende, nicht zuletzt deshalb, weil der TXL-Bus als …
Bis sich der Bahnhof Ostkreuz für alle seine Fahrgäste mit stufen-freiem Zugang präsentieren kann, vergeht leider noch einige Zeit – im Sommer 2013 soll es endlich soweit sein.
Der erste Schritt dazu soll mit der Eröffnung des neuen Ringbahnsteigs am 16. April dieses Jahres erfolgen. Dann werden die Zugänge von der Sonntagstraße im Norden sowie von der Hauptstraße/Markgrafendamm im Süden per Aufzug mit dem neuen Bahnsteig verbunden sein.
Bis dahin, beziehungsweise bis zum Beginn der Ringbahnsperrung am Abend des 30. März, wird das Ein-, Aus- und Umsteigen am Ostkreuz zunächst jedoch noch etwas beschwerlicher. Bereits seit 29. Februar ist der Zugang von der Sonntagstraße zum …
Wenn die Osterferien vorbei sind, werden jene S-Bahn-Fahrgäste, die am Ostkreuz den Ring nutzen, eine völlig neue Sicht auf die Station haben. Ab dem 16. April halten ihre Züge nämlich in der neuen Ringbahnhalle. Endgültig vorüber ist dann die Zeit des zugigen Bahnsteigs F, wenn auch zu diesem Zeitpunkt noch längst nicht alle Arbeiten in der Ringbahnhalle beendet sind.
Für die umsteigenden Fahrgäste sind dann sicher die kürzeren Wege zu den Zügen Richtung Innenstadt auf der unteren Bahnhofsebene wichtig. VBB-Tickets werden angeboten, und auch den aufmunternden Morgenkaffee gibt es zu kaufen.
Zuvor kommt es aber für die Nutzer des östlichen S-Bahn-Rings zwischen Baumschulenweg/Neukölln und Schönhauser Allee noch einmal richtig dick. Weil die Gleise verlegt und das elektronische Stellwerk angeschlossen werden und auf den aktuell genutzten Streckenabschnitten nicht parallel, sondern nur nacheinander ab- und aufgebaut werden kann, fahren hier vom 30. März spätabends bis …
Renado Kropp: Natürlich freuen wir uns, dass unser Angebot den Zuschlag erhalten hat. Für die Fahrgäste bedeutet das mehr Service und für das Unternehmen die Sicherung von über 350 Arbeitsplätzen.
Um welche Strecken handelt es sich?
Renado Kropp: Es geht um die Regional-Express-Linien RE 3 Stralsund/Schwedt (Oder)– Berlin–Elsterwerda und RE 5 Rostock/Stralsund–Berlin–Falkenberg (Elster)/ Lutherstadt Wittenberg
Wie sieht der Nutzen für die Fahrgäste konkret aus?
Renado Kropp: Mit modernisierten Doppelstockwagen der Baujahre ab 1997 und Neubautriebzügen des Herstellers Bombardier Transportation bringen wir auf den Linien ein qualitativ hochwertiges Angebot auf die Schiene. Die älteren Fahrzeuge werden einem umfangreichen …
(Berlin, 8. März 2012) Auf Grund von Gleiserneuerungsarbeiten zwischen Blankenfelde/Genshagener Heide und Berlin-Schönefeld Flughafen fallen die Regional-Express-Züge der Linien RE 7 und RB 22 von Freitag, 9. März, 10.15 Uhr, bis Montagmorgen, 12. März, 4 Uhr, zwischen Blankenfelde und Berlin-Schönefeld Flughafen bzw. Genshagener Heide und Berlin-Schönefeld Flughafen aus. Als Ersatz fahren Busse mit längerer und veränderter Fahrzeit.
Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu informieren und wegen der längeren Reisezeit gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen.
Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder -6882 und an den Aushängen auf den Stationen.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
(Berlin, 8. März 2012) Auf Grund von Gleisbauarbeiten zwischen Zossen und Golßen fallen die Regional-Express-Züge der Linien RE 3 und RE 7 von Sonntag, 11. März, 17 Uhr, bis Montagmorgen, 12. März, 1 Uhr, zwischen Zossen und Wünsdorf-Waldstadt bzw. Zossen und Golßen aus. Als Ersatz fahren Busse mit längerer und veränderter Fahrzeit.
Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu informieren und wegen der längeren Reisezeit gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen.
Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder -6882 und an den Aushängen auf den Stationen.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
Der Bahnhof Zoo bekommt wieder Anschluss an die Republik. Ein privater Konkurrent der Deutschen Bahn (DB) will in einem halben Jahr zweimal täglich vom Zoo nach Köln fahren – über Hannover, Hamm, Essen und Düsseldorf. Für die Preis-Gestaltung steht das Billigflieger-Prinzip Pate: je früher, desto günstiger. Los geht’s bei 19,90 Euro.
Sechs Jahre nach ihrer Verbannung durch die DB halten in der City-West also bald wieder Fernzüge. „Für uns war klar, dass wir den Zoo ansteuern. Es macht keinen Sinn, die Leute zum Hauptbahnhof fahren zu lassen und dann zurückzuschicken“, sagt Niko Maedge von der Kölner MSM-Gruppe.Das Unternehmen, bislang auf Zug-Charterfahrten spezialisiert, ist der …
Fünf Millionen Euro jährlich will das Land Brandenburg ab 2014 für die Straßenbahnen und O-Busse im Land Brandenburg zur Verfügung stellen. Den betroffenen Verkehrsbetrieben genügt dies nicht. Sie sagen, dass sie mindestens die doppelte Summe benötigen.
Bislang mussten Zuwendungen immer wieder einzeln beantragt werden. So aufwendig soll es in Zukunft nicht mehr sein. Das Verkehrsministerium beabsichtigt, ab 2014 pauschal rund fünf Millionen Euro pro Jahr zuzuschießen. Damit soll die Unterstützung trotz knapper Kassen verstetigt werden, wie Verkehrsminister Jörg Vogelsänger gestern erklärte. Ihm zufolge soll ein bedarfsgerechter Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) sichergestellt werden. Mit Blick auf die Zapfsäulen an den Tankstellen überlege sich mancher, auf Bus und …
Sachsen-Anhalt: Zuschlag für Eisenbahnnetz Nord-Süd erteilt
Im Auftrag der Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Sachsen-Anhalt erteilte der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) heute der DB Regio AG, Region Nordost den Zuschlag für das sogenannte Netz Nord-Süd mit jährlich etwa 9,5 Millionen Zugkilometern. Das Land Sachsen-Anhalt ist mit der Strecke Lutherstadt Wittenberg – Berlin beteiligt.
Klaus Rüdiger Malter, Geschäftsführer der Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH sagte zur Vergabe: „Das Land Sachsen-Anhalt sichert mit dem neuen Vertrag langfristig stabile Direktverbindungen zwischen der Lutherstadt Wittenberg und Berlin. Zum 500. Jahrestag der Reformation 2017 erwartet die Lutherstadt Wittenberg zahlreiche Gäste aus der Bundeshauptstadt, denen damit gute Anreisemöglichkeiten geboten werden.“
Das Netz Nord-Süd umfasst die Linien RE 3 Stralsund / Schwedt (Oder) – Berlin – Elsterwerda und RE 5 Rostock / Stralsund – Berlin – Falkenberg (Elster) / Lutherstadt Wittenberg. Der Vertrag hat eine Laufzeit von zwölf Jahren und beginnt mit der Betriebsaufnahme im Dezember 2014.
Das Gesamtvolumen der Ausschreibung verteilt sich auf vier Bundesländer: Auf das Land Brandenburg entfallen 51 Prozent der Leistung, auf das Land Mecklenburg-Vorpommern 36 Prozent, auf Berlin zehn Prozent und auf Sachsen-Anhalt drei Prozent.
Dem Zuschlag ging ein umfangreiches europaweites Vergabeverfahren voraus, in dem die Konditionen zwischen den Ländern und allen Bietern verhandelt wurden. Im Ergebnis wird die DB Regio AG auf beiden Linien künftig moderne Doppelstockwagen einsetzen, wie sie teils bereits auf der Linie RE 5 verkehren. Zusätzlich werden voraussichtlich auf der RE 5 fünf Neubautriebzüge des Herstellers Bombardier Transportation eingesetzt.
Auf beiden Linien sollen alle Züge um einen fünften Wagen verstärkt werden. Außerdem erhalten die alten Fahrzeuge ein umfangreiches Redesign. Um die Sicherheit der Fahrgäste zu erhöhen, sollen die Züge per Video überwacht werden (Pressemeldung Nasa, 29.02.12).
(Berlin, 17. Februar 2012) Die S-Bahn Berlin wird im Zeitraum des angekündigten Streiks bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) alle verfügbaren Fahrzeuge und Personale einsetzen. Die Beförderungsleistung wird dennoch nicht ausreichen, um den vollständigen Ausfall des U-Bahn- und Straßenbahnverkehrs sowie der meisten Busverbindungen zu kompensieren.
„Wir rechnen im Innenstadtbereich mit erheblichem Fahrgastandrang“, erklärt Peter Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin: „Wer zwingend in der Stadt unterwegs sein muss, sollte mehr Zeit einplanen. Auf manchen Umsteigebahnhöfen könnte es eng werden. Hier wird es zu Wartezeiten kommen.“
Eine besondere Herausforderung dürfte die Bewältigung der Besucherströme zum und vom Olympiastadion werden, da diesmal keine Züge der U-Bahn-Linie U2 verkehren. Es werden über 70.000 Fußballfans erwartet. Die S-Bahn Berlin verstärkt ihr Angebot zum Veranstaltungsort erheblich. Es fahren fünf Züge innerhalb von 20 Minuten. Es wird unbedingt eine besonders rechtzeitige Anreise empfohlen.
Da die Sicherheit der Fahrgäste an allererster Stelle steht, wird das Unternehmen in Abstimmung mit der Bundespolizei bei Bedarf zeitweise Bahnhöfe schließen. Auch der Umsteigebahnhof Westkreuz könnte davon betroffen sein. Fußballfans sollten einen Fußweg von den Bahnhöfen Messe Nord/ICC und Westend zum Stadion in Betracht ziehen. Gleiches gilt auch für die Rückreise, da es beim zeitgleichen Andrang der Fans am Bahnhof Olympiastadion zu erheblichen Wartezeiten kommen wird.
An diesem Wochenende finden im Bereich Ostkreuz umfangreiche Baumaßnahmen statt, die kurzfristig nicht abgesagt werden konnten. Zwischen Ostkreuz und Lichtenberg fahren keine Züge. Der Schienenersatzverkehr zwischen Lichtenberg und Rummelsburg sowie Pendelzüge zwischen Ostkreuz und Ostbahnhof fahren wie angekündigt.
Da die fest eingeplante Umfahrung mit der Linie U5 zwischen Lichtenberg und Alexanderplatz nicht zur Verfügung steht, richtet die BVG einen Shuttleverkehr mit Bussen von Subunternehmern zwischen Lichtenberg und Frankfurter Allee ein. Dort besteht Anschluss zur S-Bahn, die auf dem Ostring tagsüber im Fünf-Minuten-Takt verkehrt. Die S-Bahn Berlin empfiehlt diese Fahrtvariante zu wählen.
Fahrgäste zum Flughafen Tegel fahren mit den Ringbahnlinien S41/S42 und den Regionalzügen der Linien RE4 und RB 10 bis zum Bahnhof Jungfernheide. Am Ausgang Tegeler Weg starten von der Haltestelle der Linie 109 in dichtem Abstand Shuttlebusse im Auftrag der BVG zum Terminal.
Die S-Bahn Berlin verstärkt auf zahlreichen Bahnhöfen das Servicepersonal. Zusätzliche Aufsichten helfen bei der Beschleunigung der Abfertigungsvorgänge. Zusätzlich rund 50 Sicherheitskräfte der Deutschen Bahn aus Berlin und Brandenburg unterstützen in enger Abstimmung mit der Bundespolizei und der S-Bahn Berlin vor Ort.