Der 170. #Bahnhof der Berliner #U-Bahn heißt #Pankow und wird am 16. September 2000 mit einem zweitägigen Fest #eröffnet. Gleichzeitig sind auch die #Sanierungsarbeiten an den Rampen der #Hochbahnstrecke in der Schönhauser Allee abgeschlossen, so dass die #U2 durchfahren kann.
„U-Bahn: Eröffnung der neuen U 2-Endstation Sonderzug nach Pankow, aus BVG“ weiterlesenKategorie: U-Bahn
U-Bahn + S-Bahn: Drastische Tarifreform im VBB und Einfuehrung des Daisy-Systems
U-Bahn + S-Bahn: Drastische Tarifreform im VBB und Einfuehrung des Daisy-Systems
Ereignis
Inkrafttreten einer umfassenden Fahrpreiserhöhung im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg sowie der Beginn des regulären Echtzeit-Informationsbetriebs im U-Bahn-Netz.
Details
Zum 1. August 2000 setzten der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg und die BVG eine deutliche Anhebung der Ticketpreise durch. Der Berliner Fahrgastverband IGEB kritisierte die Reform scharf, da die Preistreiberei vor allem treue Stammkunden mit Monats-, Jahres- und Schülerkarten weit über der Inflationsrate belaste. Die Senatsverwaltung verteidigte die Maßnahme mit Verweisen auf den strikten Sparkurs des Landes Berlin und gestiegene Energiekosten.
Auf technologischer Seite gab es eine spürbare Verbesserung für die Fahrgäste: Das dynamische Zuginformationssystem Daisy wurde auf den Linien U6 und U9 in den Regelbetrieb überführt. Die neuen digitalen Anzeiger informierten auf den Bahnsteigen fortan minutenaktuell über die Ankunft der nächsten Züge. Im Hintergrund liefen zudem die baulichen Endabstimmungen im Tunnel der U2 an der Vinetastraße für den im Folgemonat anstehenden Lückenschluss.
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U-Bahn: Ausweitung des Videosicherheitskonzepts und Bilanzierung der neuen SIS-Leitstellen
U-Bahn: Ausweitung des Videosicherheitskonzepts und Bilanzierung der neuen SIS-Leitstellen
Ereignis
Im Juni 2000 zogen die Berliner Verkehrsbetriebe eine erste positive Zwischenbilanz zur neuen Sicherheits-, Informations- und Service-Leitstelle am Alexanderplatz. Begleitend wurden weitere Kamerasysteme an hochfrequentierten Umsteigebahnhöfen installiert.
Details
Nachdem die SIS-Leitstelle Mitte Mai den Betrieb aufgenommen hatte, stand der Juni im Zeichen der operativen Feinabstimmung. Laut berliner-untergrundbahn.de verzeichneten die Leitstellenmitarbeiter durch die lückenlose Videoüberwachung auf den Bahnsteigen der U5 und U8 eine spürbare Abnahme von Vandalismusschäden im Bahnhofsbereich. Die Berliner Zeitung berichtete, dass die BVG aufgrund dieses Erfolgs die Planungen für eine vierte Leitstelle im Kleinprofilnetz beschleunigte. Fahrgastverbände äußerten sich im Tagesspiegel verhalten optimistisch, forderten jedoch weiterhin eine stärkere physische Präsenz von Sicherheitskräften auf den Bahnhöfen in den späten Abendstunden.
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U-Bahn: Modernisierung und Digitalisierung des Betriebs im Juni 2000
U-Bahn: Modernisierung und Digitalisierung des Betriebs im Juni 2000
Ereignis
Die Berliner U-Bahn setzte im Juni 2000 ihre technische Modernisierung fort. Schwerpunkt waren Fahrgastinformation, Betriebssteuerung und Sicherheit.
Details
Im Verlauf des Jahres 2000 wurde auf der Linie U7 das Informationssystem DAISY eingeführt. Die elektronischen Anzeigeanlagen verbesserten die Darstellung von Abfahrtszeiten und Betriebsinformationen für Fahrgäste. 【5-fb3491】
Parallel investierte die BVG in moderne Leitstellen und Sicherheitseinrichtungen. Die technische Modernisierung sollte die Betriebsqualität erhöhen und die Voraussetzungen für künftig steigende Fahrgastzahlen schaffen. 【5-fb3491】
Quelle:
https://www.berliner-untergrundbahn.de/cu-2000.html
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U-Bahn: Sanierung der Infrastruktur und geplante Aufzuege auf der U2
U-Bahn: Sanierung der Infrastruktur und geplante Aufzuege auf der U2
Ereignis
Im Juni 2000 standen die laufende Instandhaltung des Berliner U-Bahn-Netzes und die schrittweise Verbesserung der Barrierefreiheit im Mittelpunkt der langfristigen Planung. Für mehrere Bahnhöfe der Linie U2 waren Aufzüge vorgesehen, deren Umsetzung sich über mehrere Jahre erstrecken sollte.
Details
Das Berliner U-Bahn-Netz musste im Jahr 2000 einen zuverlässigen täglichen Betrieb gewährleisten und zugleich einen erheblichen Modernisierungsbedarf bewältigen. Ältere Tunnel, Bahnhöfe und technische Anlagen erforderten Instandsetzungsmaßnahmen. Die Arbeiten mussten so geplant werden, dass die Einschränkungen für den laufenden Betrieb möglichst begrenzt blieben.
Die zeitgenössische Fachzeitschrift SIGNAL berichtete im Frühjahr 2000 über den Sanierungsbedarf der U-Bahn-Infrastruktur. Dabei ging es um die langfristige Finanzierung der Erneuerung vorhandener Anlagen und um die Priorisierung notwendiger Arbeiten. Instandhaltung und Modernisierung mussten mit den verfügbaren öffentlichen Mitteln abgestimmt werden.
Ein konkretes Thema war die Zugänglichkeit der U2. Eine parlamentarische Anfrage hatte den Planungsstand für den nachträglichen Einbau von Aufzügen an mehreren Bahnhöfen untersucht. Nach der damaligen Auskunft waren elf von insgesamt 28 Stationen nicht behindertengerecht erreichbar. Die geplanten Fertigstellungstermine lagen zum Teil mehrere Jahre in der Zukunft.
Für Schönhauser Allee war ein Aufzug noch für das Jahr 2000 vorgesehen. Für Potsdamer Platz, Spittelmarkt, Märkisches Museum und Alexanderplatz wurden spätere Termine zwischen 2001 und 2002 genannt. Weitere Stationen sollten erst 2003 oder 2004 folgen. Dabei handelte es sich um Planungsangaben, nicht um den Nachweis, dass die betreffenden Aufzüge im Juni bereits fertiggestellt waren.
Der nachträgliche Einbau von Aufzügen war technisch anspruchsvoll. Die vorhandenen Bahnhofsgebäude und Zugänge mussten berücksichtigt werden, und die neuen Anlagen benötigten geeignete Schächte, Stromversorgung und sichere Verbindungen zwischen Straßenebene, Verteilerebene und Bahnsteig. Bei älteren Stationen konnten außerdem denkmalpflegerische oder räumliche Einschränkungen die Umsetzung erschweren.
Barrierefreiheit hatte eine über den Personenkreis der Menschen mit Behinderungen hinausgehende Bedeutung. Aufzüge erleichtern auch älteren Fahrgästen, Eltern mit Kinderwagen und Reisenden mit schwerem Gepäck den Zugang. Die Nachrüstung war damit sowohl eine soziale als auch eine verkehrspolitische Aufgabe.
Wirtschaftlich musste die BVG die Investitionen in die U-Bahn mit den Kosten des laufenden Betriebs und anderen Modernisierungsprojekten abstimmen. Die Finanzierung von Aufzügen, Fahrzeugen und baulicher Sanierung stand unter dem Einfluss der Haushaltslage Berlins. Ein vollständiger barrierefreier Zugang zum gesamten U-Bahn-Netz war im Juni 2000 noch nicht gegeben.
Die verwendeten Quellen belegen einen Modernisierungs- und Planungsstand, aber keinen einzelnen außergewöhnlichen U-Bahn-Störfall als zentrales Ereignis des Monats. Der Bericht konzentriert sich daher auf die Infrastrukturentwicklung und die damaligen Zugänglichkeitsziele.
Quellen: SIGNAL, „Einbau von Aufzügen auf den Bahnhöfen der U-Bahn-Linie 2“, https://signalarchiv.de/Meldungen/10001884. SIGNAL, „Ein Jahrzehnt des Ärgers und des Ungemachs“, https://signalarchiv.de/Meldungen/10001873.
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U-Bahn: Letzte Tunnelarbeiten an der U2-Nordverlaengerung und Testbetrieb der Baureihe H
U-Bahn: Letzte Tunnelarbeiten an der U2-Nordverlaengerung und Testbetrieb der Baureihe H
Ereignis
Abschluss der wesentlichen Tunnelbauwerke für die Verlängerung der Linie U2 Richtung Pankow und fortlaufende Erprobung der neuen Großprofil-Züge der Baureihe H.
Details
Im U-Bahn-Netz liefen im Juni 2000 die finalen Arbeiten für den anstehenden Lückenschluss der Linie U2 im Norden Berlins. Nach der Überwindung schwieriger geologischer Bedingungen im Bereich des Grundwasserspiegels konzentrierten sich die Bautrupps auf den Innenausbau des künftigen Umsteigebahnhofs Pankow. Die Gleisbauten vom bisherigen Endpunkt Vinetastraße wurden physisch fertiggestellt, sodass erste technische Überprüfungen der Signalanlagen eingeleitet werden konnten.
Gleichzeitig testete die BVG im Großprofilnetz (Linien U5 und U8) intensiv die neu ausgelieferten Serienzüge der Baureihe H. Diese modernen, komplett durchgängigen U-Bahn-Züge von Adtranz und Siemens sollten den Fahrgastkomfort und die soziale Sicherheit durch ein offenes Raumkonzept nachhaltig verbessern.
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U-Bahn: Inbetriebnahme der dritten SIS-Leitstelle am Alexanderplatz
U-Bahn: Inbetriebnahme der dritten SIS-Leitstelle am Alexanderplatz
Ereignis
Am 18. Mai 2000 nahmen die Berliner Verkehrsbetriebe die dritte Sicherheits-, Informations- und Service-Leitstelle für das U-Bahn-Netz am Knotenpunkt Alexanderplatz in Betrieb. Diese Einrichtung dient der zentralen Überwachung und Fahrgastbetreuung für die Großprofil-Linien U5 und U8.
Details
Die BVG setzte im Mai 2000 ihr millionenschweres Programm zur Modernisierung der Bahnhofssicherheit fort. Nach den Eröffnungen der SIS-Leitstellen an der Osloer Straße (1996) und am Kleistpark (Januar 2000) folgte am 18. Mai 2000 die Station Alexanderplatz. Die neue Leitstelle überwacht mithilfe zahlreicher neu installierter Videokameras die Bahnsteige und Zugänge der Linien U5 und U8. Wie die Berliner Verkehrsbetriebe mitteilten, können die Mitarbeiter vor Ort direkt auf Notrufe reagieren, Fahrgastauskünfte erteilen und Lautsprecherdurchsagen steuern. Das Konzept kombiniert technische Prävention gegen Vandalismus mit einer verbesserten Servicequalität für die Fahrgäste, um das subjektive Sicherheitsgefühl im Berliner Untergrund zu stärken. Eine vierte Leitstelle für das Kleinprofil-Netz befindet sich bereits in der Planungsphase.
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U-Bahn: Freigabe neuer Tunnelzugaenge am Innsbrucker Platz und Netzausbau der Daisy-Anzeiger
U-Bahn: Freigabe neuer Tunnelzugaenge am Innsbrucker Platz und Netzausbau der Daisy-Anzeiger
Ereignis
Im April 2000 gaben die Berliner Verkehrsbetriebe die neu gestalteten Ausgangsanlagen des U-Bahnhofs Innsbrucker Platz für den regulären Publikumsverkehr frei. Zeitgleich wurde die flächendeckende Implementierung des dynamischen Zuginformationssystems Daisy auf der Großprofil-Linie U7 fortgeführt.
Details
Die bauliche Fertigstellung am U-Bahnhof Innsbrucker Platz (U4) umfasste die Integration neuer Tunnelzugänge sowie eine direkte unterirdische Anbindung an neu angesiedelte Einzelhandelsflächen. Laut den historischen Chroniken auf berliner-untergrundbahn.de wurde für die Verwertungslogistik der Gewerbeeinheiten ein spezialisierter Lastenaufzug in die historische substanz integriert. Parallel dazu festigte die BVG ihre technologische Vorreiterrolle durch den fortlaufenden Ausbau des Zuginformationssystems Daisy auf der Linie U7. Die elektronischen Anzeiger, welche die exakten Wartezeiten in Minuten statt statischer Fahrplanzeiten übermitteln, wurden nach dem erfolgreichen Testlauf im Vormonat auf weiteren Bahnhöfen installiert. Die Investitionssummen wurden teilweise aus Mitteln des Senats zur Attraktivitätssteigerung des innerstädtischen Nahverkehrs subventioniert.
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U-Bahn: Testlaeufe fuer das neue Zuginformationssystem Daisy auf den Grossprofil-Linien
U-Bahn: Testlaeufe fuer das neue Zuginformationssystem Daisy auf den Grossprofil-Linien
Ereignis
Die Berliner Verkehrsbetriebe weiteten im März 2000 die Testläufe für das dynamische Fahrgastinformationssystem Daisy aus. Erste Bahnhöfe der Großprofil-Linie U7 wurden erfolgreich mit den neuen elektronischen Anzeigern ausgestattet.
Details
Das System Daisy übermittelt den Fahrgästen die exakten Wartezeiten bis zur nächsten Abfahrt in Minuten anstelle von statischen Fahrplandaten. Laut den historischen Chroniken auf berliner-untergrundbahn.de diente der Testbetrieb im März der Fehlerbehebung bei der Echtzeit-Datenübertragung. Die Berliner Zeitung berichtete, dass die BVG trotz knapper Kassen die Investition priorisierte, um die Attraktivität des Untergrundnetzes gegenüber dem Individualverkehr zu stärken und den Kundenservice grundlegend zu modernisieren.
Hinweis
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U-Bahn: Brandschutzpruefungen nach internationalen Standards und Sanierungskonzepte
U-Bahn: Brandschutzpruefungen nach internationalen Standards und Sanierungskonzepte
Ereignis
Die Berliner Verkehrsbetriebe leiteten im Februar 2000 eine umfassende Überprüfung der Brandschutzvorrichtungen auf allen unterirdischen Bahnhöfen des Klein- und Großprofilnetzes ein. Anlass waren verschärfte europäische Sicherheitsrichtlinien für unterirdische Verkehrsanlagen.
Details
Die Sicherheit im Berliner Untergrund stand im Februar 2000 im Zentrum behördlicher Prüfungen. Die BVG-Abteilung für Anlagenmanagement untersuchte gemeinsam mit der Berliner Feuerwehr die Fluchtwege, Notbeleuchtungen und Rauchabzugsanlagen älterer Tunnelbahnhöfe. Wie auf berliner-untergrundbahn.de dokumentiert ist, zeigten sich insbesondere bei den historischen Stationen der Linien U1 und U2 bauliche Defizite, die kurzfristige Investitionen erforderten. Die Berliner Zeitung berichtete, dass der Senat ein Sonderbudget für die Nachrüstung von zusätzlichen Notausgängen prüfte. Da die BVG jedoch unter akutem Spardruck stand, mussten geplante kosmetische Bahnhofssanierungen zugunsten der brandschutztechnischen Ertüchtigung zeitlich nach hinten verschoben werden.