U-Bahn: U-Bahn-Unfall verhindert, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0325/berlin/0067/index.html

Bauteile auf Schienen gelegt
Lutz Schnedelbach

Mehr als 50 Fahrgäste der U-Bahn-Linie 7 (Rathaus Spandau-Rudow) sind in der Nacht zu gestern mit dem Schrecken davongekommen. Unbekannte Täter hatten zwischen den Bahnhöfen Rathaus Neukölln und Karl-Marx-Straße Holzteile, die eigentlich für den Schutz der Stromschienen benutzt werden, auf die Gleise gelegt. Dass es nicht zu einem folgenschweren Unfall kam, ist der 52-jährigen Fahrerin Petra K. zu verdanken. Als sie kurz hinter dem Bahnhof Rathaus Neukölln einen Knall hörte, bremste sie den Zug, der inzwischen eine Geschwindigkeit von etwa 70 km/h erreicht hatte. „Wir hatten Glück, dass die Bahn nicht entgleist ist“, so die BVG.
Nachdem der Zug abgebremst war, fuhr ihn Petra K. zum Bahnhof Karl-Marx-Straße und ließ dort die Fahrgäste, die alle unverletzt geblieben waren, aussteigen. Anschließend alarmierte sie ihre Leitstelle und die Polizei. Fahnder fanden im Tunnel Holzverkleidungen sowie Reste von zwei …

U-Bahn: 53 Bäume fallen im April für neue U-Bahn, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1058787/
53_Baeume_fallen_im_April_fuer_neue_U_Bahn.html

Das Marx-Engels-Forum in Mitte wird 2010 zur Baustelle für die Verlängerung der U-Bahn-Linie 5 vom Alexanderplatz bis zum Brandenburger Tor. Schon in den kommenden Wochen ändert der stark frequentierte Platz sein Aussehen. Bis Ende April lässt die BVG 53 Linden, Ahornbäume, Buchen und Kastanien fällen.
„Wir haben darauf geachtet, dass nur so viele Bäume wie unbedingt nötig fallen, aber die Schneise wird sichtbar sein“, sagt ein Mitarbeiter des Straßen- und Grünflächenamtes. Auch vor dem Roten Rathaus und an der Spandauer Straße müssen einzelne Bäume weichen, weil im Boden Leitungen verlegt werden. Als Ersatz sollen in diesem und im kommenden Jahr 180 Straßenbäume im Bezirk gepflanzt werden.
Als nächstes verlässt das Denkmal von Karl Marx und Friedrich Engels seinen angestammten Platz. Die Skulpturen der beiden Philosophen werden nach Auskunft von BVG-Sprecherin Petra Reetz im Mai oder Juni an die nordwestliche Ecke des Platzes umziehen. Voraussichtlich im September beginnen Archäologen …

U-Bahn: Firmen wollen mehr Geld für neue U-Bahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0317/berlin/0058/index.html

45 Millionen Euro zusätzlich gefordert – BVG lehnt ab
Peter Neumann

So viel steht fest: Berlin bekommt eine neue U-Bahn. Am 8. August soll die Linie U 55 vom Hauptbahnhof zum Brandenburger Tor eröffnet werden. Absehbar ist auch: Das Projekt wird teurer als geplant – und zwar mindestens doppelt so teuer, wenn es nach den Baufirmen geht.
Die „Arbeitsgemeinschaft U 55“ hat ihren Auftragnehmer, die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), mit weiteren Nachtragsforderungen konfrontiert. Offiziell spricht die BVG von 30 Millionen Euro, die nun zusätzlich verlangt werden. Doch nach Informationen der Berliner Zeitung geht der Vorstand in seinem internen Risikobericht von einem viel höheren „strittigen Forderungsvolumen“ aus. Danach wollen die Firmen den Kostenrahmen um zirka 45 Millionen Euro überschreiten.
Unstrittig ist: Es gibt einfachere Tunnelprojekte als den Bau des …

U-Bahn: Von heute an Bauarbeiten auf der U-Bahn-Linie U 5, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1055529/
Von_heute_an_Bauarbeiten_auf_der_U_Bahn_Linie_U_5.html

Der Zugverkehr auf der U-Bahn-Linie U 5 ist von heute an zwischen Biesdorf-Süd und Tierpark unterbrochen.
Züge fahren bis zum Betriebsbeginn am 24. April nur zwischen Alexanderplatz und Tierpark sowie zwischen Biesdorf-Süd und Hönow. Grund für die knapp sechswöchige Sperrung der oberirdisch verlaufenden Strecke sind Bauarbeiten. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wollen in dieser Zeit etwa 2000 Meter Gleise und drei Weichen erneuern. Kostenpunkt: 1,5 Millionen Euro. Zwischen den Bahnhöfen Lichtenberg und Elsterwerdaer Platz richtet die BVG einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. Die Fahrzeuge sind behindertengerecht, die Mitnahme von Fahrrädern ist aber nicht möglich. Es muss eine deutlich längere Fahrzeit einkalkuliert werden. Für die Umfahrung der Baustrecke empfiehlt die BVG auch die Nutzung der S-Bahn-Linie S5. Die S-Bahn weist aber darauf hin, dass der Verkehr auf den Linien S5, S7 und S75 an den kommenden Wochenenden zwischen Nöldnerplatz und Lichtenberg …

U-Bahn: Der U-Bahnhof unter dem Tor, aus BZ

http://www.bz-berlin.de/bezirk/mitte/
der-u-bahnhof-unter-dem-tor-article395804.html

Der Kampf gegen Sand und Grundwasser ist gewonnen. Bald ist es soweit. Dann kann die U 55 am Bahnhof Brandenburger Tor direkt unter dem Pariser Platz halten.
Offizielle Eröffnung der Station soll der 8. August sein. Eine Woche vor dem Beginn der Leichtathletik-WM.
„Den Zeitplan können wir halten“, verspricht Bauleiter Peter Klein (65), der uns in rund 20 Meter Tiefe zeigt, wie sein Bahnhof gewachsen ist.
Das Gleisbett und der Bahnsteig sind betoniert. Die Stützpfeiler stehen. An den Enden der Station sieht man bereits die Metall-Verankerungen für Ticketautomaten, Entwerter und Notrufsäulen im Boden.
Peter Klein deutet auf die Schachtwände: „Die verkleiden wir nicht mit Fliesen, sondern bringen anthrazitfarbene Blechelemente an. Sie lassen sich bei Beschädigung …

U-Bahn: „Bauen im Grundwasser ist gefährlich“, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article1049460/.html

Während in Köln die Suche nach möglichen Opfern des Häusereinsturzes in der Altstadt gerade erst begonnen hat, ist die Debatte über U-Bahn-Neubauten in Berlin bereits in vollem Gange. Im Fokus: Die Pläne des Senats und der landeseigenen Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die U-Bahn-Linie U 5 vom Alexanderplatz bis zum Pariser Platz zu verlängern.
Bereits im nächsten Jahr soll mit dem Bau einer zwei Kilometer langen Strecke begonnen werden, für die unter anderem der Schloßplatz und der Boulevard Unter den Linden untertunnelt werden muss. Kritiker warnen davor, dass das Projekt historisch bedeutsame Gebäude wie die Humboldt-Universität oder die Staatsoper gefährdet. Über die Risiken des Bauvorhabens und die Konsequenzen aus dem Kölner Unglück sprach Thomas Fülling mit Dr.-Ing. Jens Karstedt, Präsident der Bundesingenieurkammer und der Baukammer Berlin.

Berliner Morgenpost:
Herr Karstedt, könnte sich ein Häusereinsturz wie in Köln auch …

U-Bahn: "Bauen im Grundwasser ist gefährlich", aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article1049460/.html

Während in Köln die Suche nach möglichen Opfern des Häusereinsturzes in der Altstadt gerade erst begonnen hat, ist die Debatte über U-Bahn-Neubauten in Berlin bereits in vollem Gange. Im Fokus: Die Pläne des Senats und der landeseigenen Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die U-Bahn-Linie U 5 vom Alexanderplatz bis zum Pariser Platz zu verlängern.
Bereits im nächsten Jahr soll mit dem Bau einer zwei Kilometer langen Strecke begonnen werden, für die unter anderem der Schloßplatz und der Boulevard Unter den Linden untertunnelt werden muss. Kritiker warnen davor, dass das Projekt historisch bedeutsame Gebäude wie die Humboldt-Universität oder die Staatsoper gefährdet. Über die Risiken des Bauvorhabens und die Konsequenzen aus dem Kölner Unglück sprach Thomas Fülling mit Dr.-Ing. Jens Karstedt, Präsident der Bundesingenieurkammer und der Baukammer Berlin.

Berliner Morgenpost:
Herr Karstedt, könnte sich ein Häusereinsturz wie in Köln auch …

U-Bahn: Politiker stellen U-Bahn-Bau infrage, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article1048734/.html

Nach dem Häusereinsturz von Köln fordern jetzt Berliner Verkehrspolitiker, in der Stadt geplante Tunnelneubauten zu prüfen und möglicherweise ganz auf sie zu verzichten. Dahinter steht die Befürchtung, dass durch Arbeiten im schwierigen Berliner Untergrund auch historisch bedeutsame Bauten und im Extremfall sogar Menschenleben gefährdet sein könnten.
Übereinstimmend rechnen sowohl Vertreter der Regierungsparteien als auch der Opposition damit, dass infolge des Kölner Unglücks die schon jetzt nicht gerade billigen Tunnelbau-Vorhaben noch teurer werden. Durch notwendige zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen könnten die Arbeiten zudem deutlich länger dauern.
Besonders im Fokus der Aufmerksamkeit steht der bereits ab kommendem Jahr geplante Weiterbau der U-Bahn-Linie U 5. Für diesen sollen auf gut zwei Kilometer Länge …

U-Bahn: BVG will die U 5 weiterbauen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/seite3/
article1047844/
BVG_will_die_U_5_weiterbauen.html

Der Einsturz des Stadtarchivs in der Kölner Altstadt hat nach Aussagen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) keine unmittelbaren Folgen für den U-Bahn-Bau in der Hauptstadt. „Es gibt derzeit keinen Anlass, unsere Pläne zu ändern“, sagte BVG-Sprecher Klaus Wazlak gestern.
Die Tunnel und Bahnhöfe für die Linie U 55, die ab August den Hauptbahnhof mit dem Pariser Platz verbinden wird, seien ohnehin so gut wie fertig, so der Sprecher. Auch für den vorgesehenen Weiterbau der Linie U 5 habe der Häusereinsturz in Köln keine Auswirkungen. Allerdings würden die Entwicklungen in Köln genau verfolgt, um Schlussfolgerungen für Berliner Projekte zu ziehen.
Die BVG plant, ab 2010 die Linie U 5 vom Alexanderplatz bis zum …

U-Bahn: Die BVG entfesselt eine biologische Brise, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0221/berlin/0054/index.html

Gegen üble Gerüche in den U-Bahnhöfen erprobt das Unternehmen ein neues Mittel aus den USA
Peter Neumann

Es geht um ein anrüchiges Problem – im wahrsten Sinne des Wortes. Männer, die sich in der Öffentlichkeit von Blasendruck befreien, machen auch den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) zu schaffen. Denn es gibt U-Bahnhöfe, die öfter mal von Wildpinklern heimgesucht werden, zum Beispiel die Station Jannowitzbrücke an der Linie U 8. Seit längerem grübeln die Verantwortlichen darüber nach, wie sie die geruchsintensiven Hinterlassenschaften am Besten aus der Welt schaffen könnten. Jetzt erprobt das Landesunternehmen ein Mittel aus den USA, das üblen Gerüchen auf biologischem Weg zu Leibe rückt.
Ralf Baumann will nicht allzu sehr ins Detail gehen. Nur so viel: Es handele sich um ein „großes Thema“. „Schließlich wollen wir, dass sich die Fahrgäste bei uns wohlfühlen“, sagt der Infrastruktur-Direktor der BVG. Dazu gehört auch, dass es gut riecht – oder zumindest, dass die Geruchsnerven nicht allzu …