U-Bahn: 144 Kilometer Strecke, aus Berliner Zeitung

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.bin/dump.fcgi/2009/0423/berlin/0122/index.html

Das größte U-Bahn-Netz Deutschlands gehört der BVG. Die Strecken sind rund 144 Kilometer lang. Die U-Bahnen wurden 2008 für 447 Millionen Fahrten genutzt.

Vom Senat erhält die BVG laut Verkehrsvertrag für den Betrieb ihrer Infrastruktur 175 Millionen Euro jährlich. Dazu gehören unter anderem alle U- und Straßenbahnanlagen, Haltestellen sowie Betriebshöfe.

Aus der Bundeskasse gibt es zusätzliches Geld für Sanierungen und Neubauten – im Durchschnitt rund …

U-Bahn: In die U-Bahn regnet’s rein, aus Berliner Zeitung

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.bin/dump.fcgi/2009/0423/berlin/0026/index.html

Lange wurden Gleise und Tunnel vor allem im Westen vernachlässigt. Sanierung kostet Millionen
Peter Neumann

Rost hat der stählernen Konstruktion des Gleisdreiecks arg zugesetzt. Wenn es regnet, sickert Wasser in den Tunnel der U-Bahn-Linie 2. Auf dem Theodor-Heuss-Platz musste ein Portal abgerissen werden, das einen Zugang zum U-Bahnhof schmückte – dort und an einer Treppe waren gravierende Schäden festgestellt worden. Vielen U-Bahn-Anlagen ist anzusehen, dass in früheren Jahrzehnten oft nur das Nötigste repariert worden ist – vor allem im Westen der Stadt. Dort gibt es internen Berechnungen zufolge inzwischen einen „Investitionsstau“ von fast 400 Millionen Euro, mehr als im Osten Berlins, wo nach der Wende viele U-Bahn-Anlagen saniert worden sind. Jetzt sind die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mit Geld vom Senat dabei, den gewaltigen Rückstand aufzuarbeiten.
„Die Berliner U-Bahn ist sicher“, sagt Uwe Kutscher, der bei der BVG für die …

U-Bahn: Der Regierende kann künftig mit der U-Bahn zur Arbeit fahren, aus Berliner Zeitung

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.bin/dump.fcgi/2009/0422/berlin/0048/index.html

Die Linie U 5 soll mehrere Jahre früher als bisher geplant bis zum Roten Rathaus verlängert werden
Peter Neumann

Beim Weiterbau der U-Bahn-Linie 5 in Mitte wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) Tempo machen. Noch bevor 2017 oder 2018 die gesamte Verlängerung fertig wird, sollen auf einem ersten Abschnitt schon Züge fahren. „Wir streben an, das Teilstück vom Alexanderplatz zum Berliner Rathaus bereits 2014/15 zu eröffnen“, sagte BVG-Chef Andreas Sturmowski. Damit könnte nicht nur der Regierende Bürgermeister früher als geplant direkt vor vor seinem Amtssitz in die U-Bahn steigen, wenn er es denn wollte – auch das Nikolaiviertel wäre besser erreichbar.
Die U-5-Verlängerung ist das größte Verkehrsprojekt, das Berlins Innenstadt in den nächsten Jahren erleben wird. Eine Schildvortriebsmaschine gräbt sich vom Marx-Engels-Forum zum Pariser Platz. Dort schließt die Doppelröhre an den Tunnel …

U-Bahn: Das Marx-Engels-Denkmal räumt bald seinen Platz, aus Berliner Zeitung

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Peter Neumann

Im Frühsommer 2009 soll mit den vorbereitenden Arbeiten für die Verlängerung der U-Bahn-Linie 5 in Mitte begonnen werden. Dazu zählen Leitungsverlegungen, archäologische Grabungen und das Versetzen des Marx-Engels-Denkmals, teilte die Verkehrs-Staatssekretärin Maria Krautzberger (SPD) auf eine Anfrage der FDP mit. Wie berichtet, wird das Denkmal auf Betreiben der Linkspartei in den Nordwestteil der Grünanlage umgesetzt. Der Bau der U-Bahnhöfe entlang der Strecke soll im Winterhalbjahr 2010/11 in Angriff genommen werden, so Krautzberger. Wie viel die Stationen Berliner Rathaus, Museumsinsel sowie …

U-Bahn: Verrostete Bleche: U 1 länger gesperrt, aus Berliner Zeitung

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Bauarbeiten verzögern sich
Peter Neumann

Buckelbleche sind schuld daran, dass die U-Bahn-Linie 1 zwischen Gleisdreieck und Wittenbergplatz rund drei Wochen länger als geplant gesperrt bleibt. Buckelbleche – das sind Bleche, die auf Hochbahnabschnitten unter den Gleisen angebracht sind und den Schotter halten. Bei der Sanierung des U-Bahnhofs Gleisdreieck hat sich herausgestellt, dass diese Teile dort stärker verrostet sind als erwartet worden ist. „Wir wollten sie anfangs nur einer Sandstrahlbehandlung unterziehen und dann Korrosionsschutz auftragen. Doch inzwischen haben wir entschieden, 20 dieser Stahlbleche durch Neuanfertigungen auszutauschen“, sagte Ralf Baumann, Infrastruktur-Chef der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG).
Doch die Spezialanfertigungen brauchen ihre Zeit. In Deutschland gibt es nur einen Lieferanten, der die …

U-Bahn: Weil die Hochbahn rostet, wird die U 2 gesperrt, aus Berliner Zeitung

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.bin/dump.fcgi/2009/0408/berlin/0044/index.html

Arbeiten auf der Strecke nach Pankow beginnen im Mai
Peter Neumann

Fahrgäste der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sollten die U- und Straßenbahnfahrt nach Pankow in den kommenden Wochen bewusst genießen. Denn beides wird von Ende Mai an nicht mehr möglich sein. Bis in den Oktober hinein sind diese Schienenverbindungen wegen Bauarbeiten unterbrochen. Die BVG-Fahrgäste, die heute die U-Bahn-Linie 2 oder die Straßenbahnlinien M 1 und 50 nach Pankow benutzen, müssen auf Busse oder die S-Bahn umsteigen – was oft längere Reisezeiten mit sich bringt. Doch zu der Sperrung gebe es keine Alternative, bedauert Uwe Kutscher, der Bauchef der U-Bahn.
Es geht um den 1,7 Kilometer langen Viadukt im Zuge der Schönhauser Allee und der Berliner Straße. Die Hochbahn, die in zwei Etappen 1913 und 1930 eröffnet worden ist, wurde bisher nur …

U-Bahn: Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben ihre Haltestellendurchsagen in den U-Bahnen aufgefrischt – diese erklingen nun zusätzlich auf Englisch., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article1069947/
Neue_U_Bahn_Ansagen_nerven_die_Berliner.html

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben ihre Haltestellendurchsagen in den U-Bahnen aufgefrischt – diese erklingen nun zusätzlich auf Englisch. Allerdings sind die neue Ansagen oft unverständlich und Stammfahrgästen zu laut. Die BVG räumt nun technische Probleme bei der Umrüstaktion ein.
Gut gemeint bedeutet längst nicht gleich gut gemacht. Diese uralte Erfahrung müssen in diesen Tagen auch die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) machen. Das landeseigene Nahverkehrsunternehmen ist bei der U-Bahn derzeit nicht nur dabei, Gleise, Bahnhöfe und Tunnel zu erneuern. Auch die standardisierten Haltestellendurchsagen vom Tonband werden in Waggons älterer U-Bahn-Baureihen aufgefrischt. Das bedeutet unter anderem, dass Hinweise auf den nächsten Zughalt oder die Umsteigemöglichkeiten nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Englisch gegeben werden.
Doch was viele Touristen erfreuen dürfte, stört einige Berliner Stammfahrgäste …

U-Bahn: BVG lässt zuverlässige alte U-Bahn-Wagen modernisieren, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1068660/
BVG_laesst_zuverlaessige_alte_U_Bahn_Wagen_modernisieren.html

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) machen ihre alte Technik fit für die Zukunft. Vom kommenden Jahr an sollen insgesamt 182 zum Teil bis zu 35 Jahre alte U-Bahn-Wagen grundüberholt und modernisiert werden.
Die BVG hat die „Ertüchtigung“ der 91 Doppeltriebwagen jetzt europaweit ausgeschrieben. Bis 2022 sollen alle Fahrzeuge überarbeitet sein. Hauptsächlich werden technische Bauteile vom Antrieb über die Heizung bis zur Türsteuerung ausgetauscht. Ziel ist es nach BVG-Angaben, die als besonders zuverlässig geltenden Fahrzeuge für weitere 20 Jahre benutzen zu können.
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Bei der Frage Modernisierung oder Neuanschaffung haben sich die Verkehrsbetriebe – anders als zuletzt bei der Straßenbahn – in diesem Fall für die Ertüchtigung der alten Fahrzeuge entschieden. „Das Material ist so gut, dass sich das nach unserer Einschätzung …

U-Bahn + Bahnhöfe: Finanzierung von Aufzugsanlagen in U-Bahnhöfen mit einbehaltenen S-Bahn Mitteln

http://www.lok-report.de/

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung kürzt ihre Zahlungen an die S-Bahn um insgesamt 5 Mio. EUR. Diese Summe wird in zwei Etappen einbehalten. Zunächst werden am 15.04.2009 2,5 Mio. EUR weniger an die S-Bahn überwiesen, dann nochmals am 15.05.2009.
Zwischen dem Land Berlin und der S-Bahn Berlin GmbH besteht ein Verkehrsvertrag. Der Betrag von 5 Mio. EUR wird einbehalten, weil die S-Bahn ihre aufgrund dieses Vertrages zu erbringenden Leistungen teilweise nicht erbracht bzw. schlecht erfüllt hat. Wegen mangelhafter Pünktlichkeit werden dabei 2 Mio. EUR zurückbehalten, wegen nicht erbrachter Leistungen 3 Mio. EUR.
Mit den insgesamt einbehaltenen 5 Mio. EUR soll der Einbau zusätzlicher Aufzugsanlagen in U-Bahnhöfen finanziert werden. Die entsprechenden Planungen innerhalb der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sind bereits abgeschlossen. Von den einbehaltenen Geldern werden die U-Bahnhöfe Uhlandstraße, Kaiserin-Augusta-Straße, Britz-Süd, Scharnweberstraße und Otisstraße profitieren.
Senatorin Ingeborg Junge-Reyer: „Die Leistungen der S-Bahn waren mangelhaft. Deshalb erhält die S-Bahn jetzt auch 5 Mio. EUR weniger. Dieses Geld kommt aber wieder dem ÖPNV zugute, denn damit finanzieren wir den Einbau zusätzlicher Aufzugsanlagen in U-Bahnhöfen. Wir machen damit den öffentlichen Nahverkehr noch attraktiver.“ (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 04.04.09).

U-Bahn: Thales modernisiert die Signaltechnik der Berliner U-Bahn

http://www.lok-report.de/

Zwischen den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) und dem französischen Technologiekonzern Thales wurde ein Vertrag über die Erweiterung des Stellwerksystems ESTW Afrikanische Straße abgeschlossen. Thales wird veraltete Relaistechnik durch neue ESTWLösungen und Streckeneinrichtungen ersetzen. Die dem neuesten Stand der Technik entsprechende Signaltechnik von Thales wird es der BVG ermöglichen, die Betriebseffizienz zu steigern und dabei gleichzeitig die Instandhaltungskosten zu optimieren.
Das Projekt umfasst einen Streckenabschnitt von über sieben Kilometern der U-Bahnlinie U9 zwischen Leopoldplatz und Spichernstraße und wird auf beiden Gleisen und in beide Richtungen einen sicheren Verkehrsfluss gewährleisten. Die Inbetriebnahme soll Ende 2010 erfolgen.
Ralf Baumann, Bereichsleiter Infrastruktur der BVG, erklärt dazu: “Im Rahmen des Projekts ESTW Afrikanische Straße hat Thales sein Verständnis für die Komplexität des Projekts und die technischen Forderungen der BVG unter Beweis gestellt. Für die Vertragserweiterung konnte Thales eine kosteneffiziente Lösung für die Stellwerkserweiterung anbieten und zusagen, dass die erforderlichen Aufrüstungen unter Einhaltung des Zeit- und Budgetplans und der höchsten Qualitätsstandards geliefert werden. Dieses Projekt ist ein weiterer Schritt in der Modernisierung des Berliner U-Bahnnetzes und ein Beweis für das Vertrauen, das wir in Thales und seine Technik setzen“.
Hans Leibbrand, Vorsitzender der Geschäftsführung von Thales Rail Signalling Solutions Deutschland, ergänzte: “Dieses Projekt bringt der BVG erhebliche betriebliche Leistungsvorteile und beweist die starke Position von Thales in Deutschland und weltweit als strategischer Lieferant von Sicherheitssystemen für Bahnen. Das Projekt stützt sich auf die langjährige Erfahrung von Thales in der Lieferung von Stellwerkstechnik in vielen Ländern. Thales ist daher hoch qualifiziert, die Realisierung des Projekts in allen Phasen effizient zu managen.“ (Pressemeldung BVG, 02.04.09).