Fahrgäste der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) müssen an diesem Samstag mit Ausfällen und Verspätungen rechnen. Die Verdi-Tarifkommission hat für die Zeit vom 4.00 bis 19.00 zu einem Warnstreik aufgerufen. Das Angebot der Arbeitgeber aus der sechsten Verhandlungsrunde sei einstimmig als unzureichend abgelehnt worden, teilte Verdi am Mittwoch mit.
Der Samstag sei für den Warnstreik bewusst gewählt worden, um die Auswirkungen für die Fahrgäste in Grenzen zu halten. Die BVG betreibt in Berlin Busse, Trams und U-Bahnen.
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/fahrgastzahlen-bvg-faehrt-neuem-rekord-entgegen,10809148,11584614.html Liegt es an den vielen Touristen? Oder an der Konjunktur, die den Berufsverkehr wachsen lässt? Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben noch keine endgültige Erklärung dafür, warum die Fahrgastzahl im vergangenen Jahr so stark gestiegen ist. Doch eines ist wohl klar: Die S-Bahn-Krise trug dazu bei. „Das ist unser bestes Ergebnis seit vielen Jahren“, sagte BVG-Marketingchef Wilfried Kramer. Nach der jüngsten Berechnung wurden die U-Bahnen, Busse, Straßenbahnen und Fähren der BVG im vergangenen Jahr für 936,5 Millionen Fahrten genutzt. Das sind 14,5 Millionen Fahrten mehr als im Jahr davor. So hoch wie 2011 ist die Fahrgastzahl seit Anfang der neunziger Jahre nicht mehr gewesen. Am kräftigsten hat die Berliner U-Bahn zugelegt: von 485 Millionen auf 505 Millionen Passagiere. Für die Planer ist das ein Zeichen dafür, dass das Landesunternehmen weiterhin von der …
http://www.lr-online.de/nachrichten/brandenburg/ Verkehrsbetriebe-sehen-Strassenbahnnetze-in-Gefahr;art25,3665741 Die kommunalen Verkehrsbetriebe des Landes schlagen Alarm. Zurückgehende Zuflüsse aus dem Bundeshaushalt und ein fehlender Ausgleich aus dem Landeshaushalt führten dazu, dass insbesondere die Straßenbahnen immer unattraktiver werden und eine unerwünschte Steigerung der Fahrpreise droht, sagten die Verantwortlichen der Betriebe am Dienstag. Wirrwarr der Geldströme Das Wirrwarr der Geldströme, mit denen in der Bundesrepublik der öffentliche Personennahverkehr finanziert wird, ist selbst für Experten nur noch schwer durchschaubar. In genau dieser Undurchsichtigkeit liegt aus Sicht der Geschäftsführer der kommunalen Verkehrsbetriebe die Gefahr. Es könnte in ein, zwei Jahren ganz schlimm kommen, sagen sie. Denn derzeit fließen die Mittel noch etwa in dem bisherigen Umfang. Fünf Millionen erhalten die Straßenbahnen des Landes für Investitionsmaßnahmen, weitere sieben Millionen werden für solche Schnittstellen zwischen öffentlichen Verkehrssystemen und dem Individualverkehr wie beispielsweise Park-and-Ride-Anlagen ausgegeben, und zehn Millionen fließen pauschal an die Städte und Landkreise. Der Adressat der Forderungen, der brandenburgische Verkehrsminister Jörg Vogelsänger (SPD) verweist darauf, …
Nach Beendigung der Bauarbeiten am S-Bahnhof Adlershof, der Inbetriebnahme der Straßenbahn zum Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Adlershof (WISTA) und dem Abschluss der Straßenbauarbeiten können mehrjährige Beeinträchtigungen der in diesem Bereich verkehrenden Buslinien aufgehoben werden.
Dies erfolgt in zwei Schritten:
Mittwoch, 30. November 2011 Linie 163: Die Umleitung wird aufgehoben und die Linie verkehrt wieder über das Adlergestell, statt Am Studio und hält direkt wie die Straßenbahn am S-Bahnhof Adlershof.
Linie N60: Die Linie verkehrt wieder in die Dörpfeldstraße, wo bequem in die Linien N65 und N68 umgestiegen werden kann.
Sonntag, 11. Dezember 2011 Linie 162: Ab der Haltestelle Wegedornstraß/Semmelweisstraße verkehrt die Linie zum U-Bahnhof Rudow und übernimmt den Verkehr der auf diesem Streckenabschnitt entfallenden Linie 164.
Linie 164: Ab der Haltestelle Wegedornstraße/Semmelweisstraße verkehrt die Linie zum Flughafen Schönefeld und übernimmt den Verkehr der auf diesem Streckenabschnitt entfallenden Linie 162.
Das Oberverwaltungsgericht Berlin – Brandenburg (OVG) hat mit Beschluss vom 25.11.2011 den Antrag auf Zulassung der Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin (VG) vom 22.10.2010 abgelehnt. Das Verwaltungsgerichtsurteil, das die planfestgestellte Variante bestätigt hatte, ist damit rechtskräftig. Der Antrag auf Zulassung der Berufung wurde vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), Landesverband Berlin e.V. und einem privaten Anlieger der Invalidenstraße gestellt. Das OVG hat das Urteil des Verwaltungsgerichts in allen angegriffenen Punkten bestätigt. Der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller, sagte: „Die Baumaßnahme schreitet gut voran. Jetzt sind auch die letzen Hürden beseitigt. Damit ist die zukünftig noch bessere Anbindung des Hauptbahnhofs als Verkehrsknotenpunkt sichergestellt.“ Der Umbau der Invalidenstraße, der im Frühjahr 2011 begonnen wurde, kann ohne Änderung der Planung weitergeführt werden. Das Vorhaben umfasst den Ausbau der Invalidenstraße mit 4 Fahrstreifen für Kraftfahrzeuge zwischen Caroline-Michaelis-Straße und Friedrich-List-Ufer sowie die Herstellung einer Straßenbahnverbindung vom Nordbahnhof zum Hauptbahnhof. Die Straßenbahn wird teilweise in den beiden innen liegenden Kfz-Spuren geführt. Für den Fahrrad- und Fußgängerverkehr sind separate Radstreifen bzw. Gehwege vorgesehen. Die Umbau der Invalidenstraße wird voraussichtlich Ende des Jahres 2015 abgeschlossen sein. Schon ab 2013 wird die Tramverbindung den Verkehr aufnehmen (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, 05.12.11).
Die FLEXITY Berlin Straßenbahnen haben die Strausberger bei der Auswahl einer neuen Straßenbahn überzeugt. Die Strausberger Eisenbahn GmbH hat in den letzten Jahren viele Varianten zur Modernisierung ihres Fahrzeugparks intensiv geprüft. Vom 29. Oktober bis 9. November 2010 war eine FLEXITY Bahn der Berliner Verkehrsbetriebe für zwei Wochen bei der Strausberger Eisenbahn im Einsatz. Bei der im Rahmen des Probebetriebes durchgeführten Fahrgastumfrage waren 87% der Fahrgäste mit der Straßenbahn zufrieden. Lobend erwähnt wurden der bequeme Einstieg, die ruhigere und leisere Fahrweise, die anspruchsvolle Gestaltung des Fahrgastraumes und die angenehmen Temperaturen in der FLEXITY Straßenbahn. Als Ergebnis dieses erfolgreichen Probebetriebs entschied man sich im Oktober 2011 für die Anschaffung von zwei FLEXITY Berlin Straßenbahnen, um neben den finanziellen Einsparungen auch von der Qualität der Berliner Bahnen profitieren zu können. Andreas Gagel, Geschäftsführer der Strausberger Eisenbahn, sagte: „Wenn die Bahnen für Berlin gut sind, dann sind sie ganz bestimmt auch für Strausberg gut.“ Die Zweirichtungsfahrzeuge sind 30,8 Meter lang, 2,40 Meter breit und bieten 184 Personen Platz. Sie sind mit minimalen Anpassungen perfekt in Strausberg einsetzbar. Die FLEXITY Berlin Straßenbahn wurde von BVG und Bombardier Transportation eigens für die deutsche Hauptstadt entwickelt und erhielt vor einigen Wochen einen der renommieten ÖkoGlobe Awards. In der Kategorie “ Fahrzeuginnovationen im öffentlichen Verkehr“ kamen die Bahnen auf den zweiten Platz. Mit diesem international anerkannten Preis werden seit 2007 nachhaltige Konzepte, Produkte und Prozesse der Mobilitätsbranche ausgezeichnet. Die BVG hat bisher insgesamt 103 FLEXITY Berlin Straßenbahnen bestellt. Der 2006 zwischen BVG und Bombardier abgeschlossene Rahmenvertrag umfasst maximal 210 Fahrzeuge. Vier Vorserienfahrzeuge sind seit Oktober 2008 im Netz der BVG im Einsatz. Die FLEXITY Berlin Bahnen wurde während des Vorserienbetriebes bei Fahrgast-Befragungen sehr gut bewertet. Praxiserkenntnisse wurden in den Serienfahrzeugen umgesetzt. Das erste Serienfahrzeug wurde den Berlinern und Berlinerinnen am 10. September 2011 auf dem Alexanderplatz präsentiert. 2/3 Mehr als 1.700 FLEXITY Straßenbahnen sind bereit erfolgreich im Fahrgasteinsatz. Insgesamt sind mittlerweile über 3.500 von Bombardier gelieferte Straßen- und Stadtbahnen in Städten in Europa, Australien und Nordamerika im Einsatz oder bestellt. Gefertigt werden die neuen Bahnen bei Bombardier in Bautzen. Der Bombardier Standort Mannheim liefert die Elektrik, die Drehgestelle kommen aus Siegen (Pressemeldung Bombardier, 16.11.11).
Überwiegend positiv sind die bisherigen Reaktionen auf die neue Variobahn. Seit etwa vier Wochen ist das erste Exemplar der bei Stadler in Berlin hergestellten Niederflurbahn in Potsdam unterwegs. Behindertenverband und Bahnkundenverband ist noch keine Kritik bekannt. Der Verkehrsbetrieb ViP will noch warten, bis die Bahn 100 Tage unterwegs ist, bevor eine Einschätzung abgegeben wird. Ein paar Bedenken gibt es allerdings dennoch: So wird im Bahn-Forum drehscheibe.de im Internet diskutiert, ob die Sitze auf den Querbänken nicht zu schmal geraten sind. In einem Teil der Variobahn sind Querbänke mit zwei Sitzplätzen auf jeder Seite eingebaut. Da zwischen den Bänken der Gang für die Fahrgäste entlangführt, bleibt bei 2,30 Metern Breite insgesamt für jeden Sitz weniger als ein halber Meter übrig. Ein weiteres Problem nennt Bernd Putz, beim Potsdamer Behindertenverband für den Nahverkehr zuständig: Bei einer von zwei Stellflächen, die für …
Slubice (dapd-lbg) Eine Befragung zum Bau einer grenzüberschreitenden Straßenbahnlinie über die Oder hat am Donnerstag in der Frankfurter Nachbarstadt Slubice begonnen. Bis 7. Oktober können die Einwohner der polnischen Grenzstadt Karten mit ihrer Meinung zu dem Vorhaben in extra im Rathaus aufgestellte Urnen einwerfen. Er wolle wissen, was die Slubicer von dem Projekt halten, begründete Bürgermeister Tomasz Ciszewicz den Vorstoß. Der Ausgang der Abstimmung gilt als offen. Ein von Frankfurt (Oder) und Slubice in Auftrag gegebenes Gutachten zu einer Straßenbahnverbindung war im Juli vorgestellt worden. Darin wurde eine grenzüberschreitende Linie als technisch machbar und betriebswirtschaftlich …