Die vier Gemeinden machen geltend, dass die Genehmigung für den Ausbau des BER nur im Ganzen und nicht in Teilschritten erteilt werden dürfe. Hintergrund ist der sogenannte Masterplan, mit dem die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (#FBB) die Kapazität des BER bis zum Jahr 2040 auf 58 Millionen Passagiere fast verdoppeln will. Als erster Schritt soll zunächst ein zweites #Terminal für die #Billig-Flieger entstehen.
Die Umlandgemeinden hatten ihre Klage bereits im Juli angekündigt. Der Bürgermeister von Blankenfelde-Mahlow, Ortwin Baier (SPD), hatte damals darauf hingewiesen, dass bei einer Erweiterung das Planungsrecht samt ergänzendem Planfeststellungsverfahren und die geltenden Rechtsnormen in Brandenburg eingehalten werden müssten. Experten sind sich einig, dass ein zusätzliches Planungsverfahren die Ausbaupläne für den BER um …
#Verspätungen sind an den Berliner Flughäfen #Tegel und #Schönefeld an der Tagesordnung. Besonders im Juni wurden die Nerven der Reisenden strapaziert. Doch aktuelle Zahlen zeigen: Anderswo ist es nicht besser.
Jedes dritte #Flugzeug am #Flughafen Tegel hatte im Juni eine Viertelstunde oder mehr Verspätung. Dennoch steht der Berliner Flughafen im Vergleich der großen deutschen Flughäfen recht gut da, wie aus Zahlen des #Flughafen-Dienstleisters #OAG hervorgeht.
Von Januar bis Juni konnten Passagiere in Tegel jeweils häufiger innerhalb der ersten 15 Minuten nach Flugplanzeit abfliegen als in Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg. Allein im Juni ging in Düsseldorf und Frankfurt jede zweite Maschine mindestens 15 Minuten zu spät in die Luft.
Weniger Verspätungen in Schönefeld
Besser als Tegel schnitt noch der Flughafen Schönefeld ab. Dort sind mehr Flugzeuge im Pendelverkehr unterwegs, was in der Regel weniger Verspätungen bedeutet.
Im Sommer 2019 wird die #Hauptstadtregion direkt mit #Philadelphia an der US-amerikanischen Ostküste verbunden. #American#Airlines wird die Strecke vom 7. Juni bis 28. September 2019 viermal wöchentlich bedienen. Ab Berlin geht es dann jeweils dienstags, donnerstags, samstags und sonntags an die #US-Ostküste. Start in Tegel ist um 10:35 Uhr Ortszeit mit Landung um 13:40 Uhr in Philadelphia. Zurück heben die Flieger jeweils montags, mittwochs, freitags und samstags um 18:15 Uhr ab und landen in Tegel um 8:35 Uhr am nächsten Tag. Zum Einsatz kommt eine #Boeing#767-300, die 160 Plätze in der Economy Class, 21 Plätze in der Economy Plus, sowie 28 Plätze in der Business Class anbietet.
Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke #Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die neue Langstreckenverbindung nach Philadelphia zeigt, dass wir für große Airlines und Allianzen ein interessanter Markt sind. Das Potential der Hauptstadtregion als touristisches Ziel und schnell wachsender Wirtschaftsraum spricht sich herum. Mit der Aufnahme der Verbindung in 2019 verschafft sich American Airlines einen wichtigen Startvorteil: Wenn der BER im Oktober 2020 in Betrieb geht, kann die Airline dort eine bereits etablierte Langstreckenverbindung …
Was haben die ungarische Luftwaffe, #Virgin Atlantic und #Eurowings gemeinsam? Sie alle sind mit Maschinen unterwegs, die früher noch für #Air Berlin flogen. Eine Zusammenfassung.
Zum Zeitpunkt der Pleite hatten Air Berlin und ihre österreichische #Ferienflugtochter#Niki 144 Maschinen im Einsatz – davon war keine einzige Maschine mehr im Besitz des ehemals zweitgrößten deutschen Carriers. Alle #Flugzeuge waren geleast. Der Ausverkauf der Maschinen endete im Juli 2016, mit dem Verkauf des letzten eigenen Jets.
Die Flugzeuge, die im Besitz verschiedener #Leasing-Geber wie Gecas oder Avolon sind beziehungsweise waren, wurden nach der Pleite zu einem gefragten Gut. So kündigte beispielsweise die #Lufthansa Group an, 81 Maschinen übernehmen zu wollen; bei #Easyjet sprach man von 30 Jets. airliners.de hat zusammengetragen, wo welche Maschinen heute im Einsatz sind.
Über die Hälfte ist im Eigentum der Lufthansa
Die meisten #Ex-Air-Berlin-Maschinen sind inzwischen im Besitz der Lufthansa Group. "Wir haben inzwischen 75 der 77 Flugzeuge erhalten, die wir im Rahmen der #Air-Berlin-Insolvenz erworben haben – teilweise gekauft, teilweise geleast", teilte ein Lufthansa-Sprecher auf Anfrage mit.
Dabei begann der Einstieg des Kranichs bei Air Berlin schon vor der Pleite des Carriers im August des vergangenen Jahres. Im Dezember 2016 unterzeichneten die beiden großen deutschen Airlines einen siebenjährigen #Wet-Lease-Vertrag, der beinhaltete, dass …
Berlin. Die angekündigten neuen #Sicherheitskontrolllinien am Berliner #Flughafen#Tegel sind von Montag an im Einsatz. Denn nach den Sommerferien steige wieder die Zahl der Geschäftsreisenden und damit der Passagiere mit Handgepäck, erklärte Flughafensprecher Hannes Stefan Hönemann. Eine der fünf bisherigen Linien im Terminal D sei ausgebaut worden, eine weitere neu errichtet. Damit steige die Kapazität des Terminals bei der Sicherheitskontrolle um 20 Prozent.
1. Wie viele #Fluglotsen der Deutschen #Flugsicherung (#DFS) arbeiten derzeit an den Flughäfen a) #TXL
und b) #SXF?
2. Wie viele dieser Fluglotsen treten a) 2018, b) 2019, c) 2020, d) 2021, e) 2022, f) 2023, e) 2024 sowie
f) 2025 in den Ruhestand?
3. Welcher Personalbedarf bei Fluglotsen besteht für die Jahre a) 2020, b) 2030, c) 2040 sowie d)
2050 an den Berliner Flughäfen?
4. Wie viele Fluglotsen werden bzw. sollen für die Berliner Flughäfen durch die DFS a) derzeitig, b) im
Jahr 2020 sowie c) 2030 ausgebildet?
5. Wie vielen Fluglotsen wechseln a) im Jahr 2018, b) im Jahr 2020 sowie im c) im Jahr 2030 an die
Berliner Flughäfen?
Zu 1. bis 5.: An den Berliner Tower-Standorten sowie in der Kontrollzentrale der DFS
in Bremen wird für den Wechsel zum #Single-Tower-Betrieb Personal neu ausgebildet
und umgeschult. Zudem werden in Berlin Ruhestandsabgänge neu geplant. Weitere
Erkenntnisse hierzu liegen dem Senat nicht vor.
6. Welche konkreten Vereinbarungen mit der DFS wurden im Vorfeld der Inbetriebnahme des #BER
getroffen?
Zu 6.: Grundlage der Planungen der DFS ist die von der #FBB beabsichtigte Schließung
des Flughafens Tegel nach Eröffnung des Flughafens Berlin Brandenburg (BER). Ein
Parallelbetrieb ist für maximal vier Wochen vorgesehen. Ein dauerhafter Doppelbetrieb
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würde zu erheblichen Kapazitätseinbußen führen. In Folge dessen könnten Verkehrsnachfragen
nicht mehr bedient werden, da ein Betriebskonzept für eine parallele Nutzung
der Flughäfen Tegel und BER nicht entwickelt wird. Ein solcher genereller Parallelbetrieb
der Flughäfen BER und Tegel würde komplett neue Luftraum-, Betriebs- und
Personalkonzepte in Berlin und an der Kontrollzentrale in Bremen erfordern, die seitens
der DFS nicht prophylaktisch erarbeitet bzw. vorgehalten werden können.
7. Welche konkreten Vereinbarungen mit der DFS wurden für den Flughafen Tegel über das Jahr
2020 hinaus getroffen?
Zu 7.: Die FBB hat die DFS über die geplante Inbetriebnahme des BER im Oktober
2020 und die damit einhergehende Schließung von Tegel unterrichtet.
8. Wie viele Fluglotsen sollen am Standort Tegel a) 2019, b) 2020, c) 2021 und d) 2022 arbeiten?
Zu 8.: Siehe Antwort zu Frage 1 bis 5.
9. Welche Mindestvorlauffrist zur Inbetriebnahme des BER wurde durch die DFS kommuniziert?
Zu 9.: Die DFS hat der FBB hat im Jahr 2017 mitgeteilt, dass bei einer Inbetriebnahme
nach 2018 ein Vorlauf von mindestens 30 Monaten nötig ist, um die personellen
und betrieblichen Vorbereitungen zu treffen.
10. Welches Eröffnungsdatum wurde der DFS für die Inbetriebnahme des BER genannt?
Zu 10.: Siehe Antwort zu Frage 7.
11. Welchen Zeitplan nannte die DFS gegenüber der FBB nach Bekanntgabe des Eröffnungstermins
für die Finalisierung der Luftraumstruktur und des Flugverfahrens?
Zu 10.: Siehe Antwort zu Frage 9.
12. Welche Voraussetzungen der DFS werden von der FBB im Zuge der Inbetriebnahme des BER
derzeit umgesetzt?
Zu 12.: FBB und DFS haben einen Vertrag zur Erbringung der Vorfeldkontrolle am
BER verhandelt. Dieser regelt die Steuerung des Rollverkehrs auf allen Vorfeldern
des BER im Auftrag der FBB.
13. Wie viele neue ausgebildete Fluglotsen werden mit der Inbetriebnahme des BER ihren Dienst versehen?
Zu 13.: Siehe Antwort zu Frage 1 bis 5.
Berlin, den 10.08.2018
In Vertretung
Dr. Margaretha Sudhof
Senatsverwaltung für Finanzen
An einem der größten Hangars auf dem Gelände des #BER prangt nach wie vor das Logo der abgewickelten #Air Berlin. Schaut man durch die Scheiben der zentralen Abflughalle, sieht man den Schriftzug ebenso in mehrfacher Ausführung, meist eingewickelt in Plastikfolie. 2012 wollte Air Berlin am BER ein neues Drehkreuz einrichten. Für den #Flughafen sollte die Airline zum größten Kunden werden.
Erst verschob sich jedoch die gemeinsame Zukunft beider Unternehmen ins Ungewisse, als 2012 die #BER-Eröffnung platzte. Mit der Insolvenz von Air Berlin verlor der immer noch nicht eröffnete BER schließlich seinen größten, als sicher gesetzten Kunden. Von der Lücke, die die Airline nach Einstellung des Flugbetriebs an den Berliner Flughäfen hinterlassen hatte, sei mittlerweile jedoch nichts mehr spürbar, sagte BER-Chef Engelbert Lütke #Daldrup dem rbb.
"Wenn man heute zurückschaut, hatten wir im Jahr 2017 mehr Verkehr als im Jahr 2016. Wir hatten im ersten Halbjahr etwas weniger Verkehr. Wir werden im gesamten Jahr wahrscheinlich sogar das 2017-Ergebnis übertreffen", sagte er der rbb-Abendschau. "Wenn Sie sich vorstellen, dass wir einen Kunden verloren haben, der 30 Prozent unseres Marktes bedient hat, haben wir die Krise sehr gut überstanden."
Lütke Daldrup hält Übergangskredit für richtig
Der #Flughafenchef Lütke #Daldrup ist optimistisch und fordert neue Geräte bei den #Sicherheitskontrollen an den Berliner Flughäfen.
Berlin. Es ist Sommer, und es sind Ferien in Berlin. Während die Büros und Straßen spürbar leerer sind als sonst, herrscht an den Flughäfen der Stadt Hochbetrieb. Wir sind verabredet am Flughafen Schönefeld. Es ist besonders heiß an diesem Tag, die Luft im Terminal A ist zwar gekühlt, aber dennoch stickig. Vor einigen Schaltern haben sich lange Warteschlangen gebildet. Großfamilien mit vielen kleinen Kindern und großen Koffern wollen für einen Germania-Flug nach Beirut einchecken. Über die Hitze, die vielen Fluggäste und ihr Gepäck, aber auch darüber, wie es um den noch immer nicht fertigen #Hauptstadtairport#BER steht, sprechen wir mit Engelbert Lütke Daldrup, Chef der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (#FBB).
Herr Lütke Daldrup, innerhalb weniger Tage gab es an den beiden Flughäfen in München und in Frankfurt ein Riesenchaos nach #Sicherheitspannen. Kann so etwas auch in Berlin passieren?
Schönefeld – Der #BER ist #eröffnet! Es könnte die Sensationsmeldung der Woche sein, gäbe es da nicht einen klitzekleinen Haken: Das Gelände des #Pannen-Flughafens wird zwar endlich genutzt, allerdings nur als #Parkplatz. Mehrere hundert nicht zugelassene #Volkswagen stehen nun hier – auf unbestimmte Zeit.
Neuwagen werden zwischengelagert
Die Autos wurden in den vergangenen Tagen auf Lastwagen nach Schönefeld gebracht, sagte ein Sprecher des Flughafens auf Anfrage. In den nächsten Wochen sollen weitere Neuwagen folgen. VW hat 8000 Stellplätze in drei Parkhäusern und auf drei Freiflächen am Terminal gemietet.
Dort parken sie nun, die Autos, geschützt mit Stoff-Abdeckungen und streng bewacht. Rund um die Uhr sind die Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma im Einsatz. Wie der KURIER erfuhr, habe man Angst vor Autodieben.
An #Flughäfen im ganzen Land häufen sich Pannen beim #Check-In und der #Gepäckausgabe. Ein Grund ist der #Kostendruck.
Am 28. Juli München, vergangenen Dienstag Frankfurt am Main, Mittwoch dann Bremen: Dreimal binnen 14 Tagen haben Pannen bei den #Sicherheitskontrollen Flughäfen in Deutschland über Stunden lahmgelegt. In mindestens zwei Fällen war ein Fehlverhalten von Mitarbeitern die Ursache. Zehntausende nicht beförderte Passagiere und Schäden in Millionenhöhe veranlassen die Luftverkehrsbranche, nach einer effektiveren Gestaltung der Kontrollen zu rufen.
In München war eine Frau unkontrolliert in den #Sicherheitsbereich gelangt, weil sich die Mitarbeiter der landeseigenen Sicherheitsgesellschaft gerade unterhielten. Als man den Vorfall bemerkte wurden das Terminal 2 und das benachbarte Satellitenterminal für fünf Stunden geräumt und durchsucht. Während die Reisende längst mit ihrem Flugzeug gestartet war, mussten 330 Flüge gestrichen werden. Es dauerte Tage, bis sich der Betrieb wieder normalisiert hatte.
In Frankfurt konnte „durch ein individuelles Fehlverhalten einer Luftsicherheitsassistentin der Fraport AG“ eine französische Familie ohne Nachkontrolle die Schleuse passieren, obwohl ein Sprengstoffdetektor angeschlagen hatte. Hier dauerte die Räumung zweier Flugsteige zweieinhalb Stunden, rund 80 Flüge wurden annulliert. In Bremen wurde das Terminal geräumt, nachdem die Alarmanlage einer Tür zum Sicherheitsbereich ausgelöst wurde. Zwei Flüge fielen aus, sieben waren verspätet.
40 000 Passagiere allein bei Lufthansa betroffen