http://www.tagesspiegel.de/berlin/verspaetete-eroeffnung-von-ber-die-bahn-kommt-zu-spaet-und-ist-diesmal-gar-nicht-schuld/6607246.html Es sollte ein großer Sprung für die S-Bahn werden: Pünktlich zum 3. Juni sollte ihr Streckennetz um acht Kilometer und zwei neue Stationen erweitert werden, inklusive eines neuen Kopfbahnhofs direkt unter dem Terminal des neuen Flughafens. Diese Planung ist mit der jetzt verkündeten Verschiebung der Eröffnung vorerst Geschichte. Was die neue Lage für die Verkehrsunternehmen bedeutet, ließ sich gestern unmittelbar nach der Verkündung der Schönefelder Hiobsbotschaft nur erahnen. „Wir erwarten von den Ländern Berlin und Brandenburg als Auftraggeber, dass sie auf uns zukommen und sagen, welche Leistungen sie jetzt zwischen dem 3. Juni und der Flughafeneröffnung wollen“, sagte ein Bahnsprecher auf Anfrage. Die Bahn habe sich „technisch, personell und infrastrukturell auf den …
Kategorie: BVG
allg. + BVG + S-Bahn: Bus- und Bahnsystem Berliner Senat plant neuen Nahverkehrsplan, aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/bus–und-bahnsystem-berliner-senat-plant-neuen-nahverkehrsplan,10809148,15116752.html Berlin – Auch wenn viele Fahrgäste immer was zu meckern haben: Verglichen mit Städten hat Berlin ein gutes Bus- und Bahnsystem. Mit einem neuen Nahverkehrsplan will die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung dafür sorgen, dass es so bleibt – und noch besser wird. Doch der Planentwurf liegt seit 2010 auf Eis, weil Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos, für die SPD) seine Unterschrift verweigert. Er will sich Berichten zufolge die Möglichkeit offenhalten, bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) Angebotseinschränkungen durchzusetzen. Jetzt, nach langer Funkstille, wollen beide Seiten wieder über den Nahverkehrsplan sprechen – mit ungewissem Ausgang. „Wir finden es dreist, dass sich der Senator über das hinweggesetzt hat, was die Verwaltung mit Verbänden und …
U-Bahn: BVG leitet gerichtliches Beweisverfahren ein
http://www.lok-report.de/ Die BVG hat beim Landgericht Berlin die Bestellung eines Sachverständigen beantragt, um die Ursachen und Folgen des am 30.03.2012 auf der Baustelle Leipziger Platz festgestellten sogenannten Grundbruches verbindlich klären zu lassen. Festgestellt werden soll insbesondere, ob die Schäden durch mangelhafte Planungen und Bauarbeiten der durch den Investor, die HGHI Leipziger Platz GmbH, beauftragten Unternehmen entstanden sind. Hier geht es vor allem um undichte Schlitzwände, die das Tunnelbauwerk der BVG von den übrigen Baugrubenbereichen abschotten sollten. Die Folgen des Schadensfalles sind erheblich: Zunächst mussten diverse Sicherungsmaßnahmen getroffen werden, um ein unkontrolliertes Austreten von Boden und Grundwasser zu verhindern. Ferner musste der U-Bahnbetrieb in beiden Tunnelröhren ab dem 30.03.2012 eingestellt werden und ruht seither; eine Wiederaufnahme des U-Bahnbetriebes wird von der für die Überwachung zuständigen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung erst dann gestattet, wenn die Ursachen des Schadensfalles ermittelt und detaillierte Nachweise zur Stand- und Betriebssicherheit des Tunnels beigebracht worden sind. Inwieweit das Tunnelbauwerk durch den Grundbruch geschädigt und durch unterirdische Hohlräume destabilisiert wurde, konnte bisher nicht abschließend analysiert werden. Entgegen den ausdrücklichen Anordnungen der BVG führte der Investor zu dem zuletzt Ankerarbeiten im Bereich des U-Bahntunnels weiter, um Projektverzögerungen und Mehrkosten in Grenzen zu halten. Eine Erstattung sämtlicher Kosten und Schäden, die aus dem Grundbruch und der Betriebseinstellung resultieren, wurde trotz entsprechender Aufforderung der BVG nicht zugesagt. Zur Wahrung ihrer Rechte sah sich die BVG in dieser Situation gehalten, ein gerichtliches Beweisverfahren beim Landgericht Berlin einzuleiten. Vergleichbare Verfahren hat es bei komplexen Bauschäden mehrfach gegeben. In Berlin wurde ein Beweisverfahren beispielsweise durchgeführt, als es bei Bauarbeiten für den Tiergartentunnel zu einem unterirdischen Wassereinbruch kam. In Köln läuft ein Beweisverfahren gegenwärtig, um Ursachen und Folgen des Einsturzes des Stadtarchives aufgrund von U-Bahnbauarbeiten festzustellen. Die BVG hat dem Landgericht Berlin vorgeschlagen, als Gutachter in der Angelegenheit Leipziger Platz Herrn Prof. Dr.-Ing. Kempfert, Hamburg/Würzburg, zu bestellen. Herr Prof. Dr.-Ing. Kempfert ist ein ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der Geotechnik und als Gerichtsgutachter in der parallel laufenden Angelegenheit Kölner Stadtarchiv bereits umfangreich mit vergleichbaren Fragestellungen befasst. Die abschließende Entscheidung über die Beauftragung des Gutachters obliegt allerdings dem Landgericht Berlin. Wie sich die Einleitung des gerichtlichen Beweisverfahrens auf die Wiederaufnahme des U-Bahnbetriebes am Leipziger Platz auswirkt, hängt von den weiteren Entwicklungen auf der Baustelle ab. Sollte die Klärung der Ursachen des Schadensfalles auf außergerichtlichem Wege zwischen der BVG, dem Investor und den beteiligten Unternehmen gelingen und sollten die von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung geforderten Nachweise zur Stand- und Betriebssicherheit des Tunnelbauwerkes auf anderem Wege zu beschaffen sein, wird zu prüfen sein, ob und inwieweit es eines formellen Gerichtsgutachtens noch bedarf (Pressemeldung BVG, 23.04.12).
Bus: VBB-Fahrgastforum fordert sofortige Einstellung des Bedarfs-Kneeling
http://www.lok-report.de/ Das Fahrgastforum des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) lehnt die Pläne der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ab, das automatische Absenken der Busse an Haltestellen durch ein sogenanntes fahrgastbezogenes Bedarfs-Kneeling zu ersetzen. Das Fahrgastforum fordert die BVG auf, zu dem bisherigen – seit Jahren – bewährten System unverzüglich zurückzukehren und das bereits begonnene Pilotprojekt mit sofortiger Wirkung einzustellen. Damit alle Menschen in Berlin weiterhin ohne Einschränkungen mobil unterwegs sein können, fordert das Fahrgastforum außerdem den Senat von Berlin auf, eine derartige Regelung nicht zur Wirklichkeit werden zu lassen. In seiner Sitzung im März 2012 hat das Fahrgastforum des VBB über Barrierefreiheit in Bussen und Bahnen ausführlich diskutiert. Hintergrund sind die Pläne der BVG, das sogenannte Kneeling bei den Bussen wieder abzuschaffen. Beim Kneeling handelt es sich um das automatische Absenken von Bussen an Haltestellen, um die Einstiegshöhe auf ein Minimum zu reduzieren. Die BVG beabsichtigt das automatische Kneeling durch ein sogenanntes fahrgastbezogenes Bedarfs-Kneeling, das nur noch auf Anforderung eines Fahrgastes erfolgen soll, zu ersetzen. Das Fahrgastforum des VBB verweist auf die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung, zu deren Umsetzung sich auch der Senat von Berlin verpflichtet hat. Dazu gehört unter anderem, dass die Barrierefreiheit nicht die Ausnahme sondern der Normalfall ist. Barrierefreiheit bedeutet nicht nur die Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen sondern auch für ältere Menschen, die auf Gehhilfen angewiesen sind oder Personen mit Kleinkindern und Kinderwagen. Bei dem Bedarfs-Kneeling wird die Mobilität vieler Menschen in Berlin in einem erheblichen Maße eingeschränkt. Auch sind viele Formen körperlicher Einschränkungen durch die Busfahrer in keiner Weise zu erkennen, zu bewerten und einzuschätzen. Fahrgäste werden so bei jedem Ein- und Ausstieg zu Bittstellern. Das ist unzumutbar und keineswegs hinnehmbar. Das Fahrgastforum des VBB besteht aus 24 Mitgliedern. Davon sind 8 Mitglieder in Verkehrs- und Umweltverbänden organisiert. 16 Mitglieder sind Bürgerinnen und Bürger aus Berlin und Brandenburg. Das Fahrgastforum trifft sich vier Mal im Jahr. Ziel ist es, den Dialog zwischen den Fahrgästen, den Verkehrs- und Umweltverbänden, den Verkehrsunternehmen und dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg zu führen. Das Fahrgastforum soll die Wünsche und Meinungen der Berliner und Brandenburger Bevölkerung an ein kundenorientiertes Nahverkehrssystem besser und direkter in die Arbeit des VBB einfließen lassen (Pressemeldung VBB, 23.04.12).
U-Bahn: IGEB fordert, keine Hartschalensitze in die U-Bahn-Züge
http://www.lok-report.de/ Die BVG plant unverändert, ihre U-Bahn-Fahrzeuge bei Umbauten und Neuanschaffungen künftig mit Hartschalensitzen auszustatten. Die IGEB-Mitgliederversammlung lehnte diesen Rückschritt auf ein Komfortniveau unterhalb der Holzklasse einstimmig ab und forderte den IGEB-Vorstand auf, die Kritik öffentlich und in den direkten Gesprächen vorzubringen, um diese Verschlechterung abzuwenden. Noch längst nicht alle U-Bahn-Fahrgäste hatten das Vergnügen in einem der Wagen zu fahren, die seit einigen Jahren versuchsweise mit Hartschalensitzen aus Kunststoff statt den bekannten Polstersitzen ausgestattet wurden. Dennoch glaubt die BVG, aufgrund bisher nur weniger Protestschreiben daraus eine allgemeine Akzeptanz ableiten zu können. Die BVG erhofft sich, mit der Umrüstung jährlich einige hunderttausend Euro zur Beseitigung von Vandalismusschäden einzusparen. Diese Einsparung ist jedoch nur ein kleiner Posten angesichts der vielen Millionen Euro, die die BVG für die Wartung und Reinigung ihrer U-Bahn-Züge ausgibt. Demgegenüber wird der Sitzkomfort für die Fahrgäste drastisch verschlechtert. Vor allem auf längeren Fahrten sind die harten Einzelsitze ohne Polster sehr unangenehm. Außerdem sitzt man auf der glatten Kunststoffoberfläche nicht stabil, was beim Anfahren und Bremsen oft zu spüren ist. Hinzu kommt, dass die Fahrgäste auf diesen Sitzen im Sommer sehr viel leichter schwitzen. Der Berliner Fahrgastverband IGEB wünscht sich vom Berliner Senat als sogenanntem Aufgabenträger für den öffentlichen Nahverkehr Unterstützung gegen einen solchen Komfortrückschritt bei der BVG. Nachdem die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt sowie die S-Bahn Berlin GmbH aktuell unterschiedlichste Verbände in die Diskussion um das künftige S-Bahn-Fahrzeug eingebunden haben und die BVG die Fahrgäste beim neuen Straßenbahnzug vom Typ Flexity einbezogen hatte, sollten die BVG-Kunden auch bei der Entwicklung der U-Bahn-Fahrzeuge mitreden dürfen (Pressemeldung Berliner Fahrgastverband IGEB e.V., 16.04.12).
Bus + BVG: Sehr viele Menschen profitieren davon, dass sich die meisten BVG-Busse an den Haltestellen automatisch absenken, um das Ein- und Aussteigen zu erleichtern. Doch die hilfreiche Automatik soll nach und nach verschwinden. Warum?, aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/busse-mit-barrieren-bedauerlicher-rueckschritt,10809148,14680184.html Mobilität ist ein Grundrecht, so viel steht fest. Ein Grundrecht für alle – auch für Behinderte, Kranke, Gebrechliche. Und für alle, die sich mit Kinderwagen, Einkaufstrolley oder Rollator bewegen wollen. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) machen ihre Ankündigung aus dem vergangenen Jahr wahr: Die Busse, die als Nächstes gekauft werden, gehen nur noch bei Bedarf in die Knie. Was auf den ersten Blick wie eine unwesentliche Anpassung anmutet, ist tatsächlich eine tiefgreifende Änderung. Denn die Automatik macht es möglich, dass sich ein Behinderter, ein alter Mensch oder jemand mit Kinderwagen nicht bemerkbar machen muss, um einsteigen zu können. Keine Fragen, kein Bitten, kein Warten, bis das Gedränge vorbei ist – einfach in den Bus und los geht’s. Das erleichtert den …
Bus + BVG: Barrierefreie Busse Den Kniefall gibt’s nur noch bei Bedarf, Die BVG kauft keine Busse mehr, die sich an den Haltestellen automatisch absenken. „Neue Busse werden eine Standardausstattung haben“, sagte die BVG-Sprecherin Petra Reetz. Der Berliner Behindertenbeauftragte und Verbände protestieren gegen diese Entscheidung., aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/barrierefreie-busse-den-kniefall-gibt-s-nur-noch-bei-bedarf,10809148,14680288.html Berlin soll eine behindertenfreundliche Stadt werden – so hat es der Senat vor vielen Jahren beschlossen. Doch wenn die Behindertenverbände an die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) denken, zweifeln sie mal wieder daran. Denn das Landesunternehmen macht jetzt ernst mit seiner Ankündigung, nur noch Busse anzuschaffen, die sich nicht mehr wie bisher bei jedem Haltestellen-Stopp automatisch absenken. Die bis zu 140 Gelenkbusse, die als Nächstes gekauft werden, gehen nur noch bei Bedarf auf Anforderung in die Knie, um das Ein- und Aussteigen zu erleichtern. „Ein Rückschritt“, kritisiert Jürgen Schneider, der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung. Die BVG plant, von 2013 bis 2016 bis zu 140 Busse durch ebenso viele neue Gelenkbusse zu ersetzen. Weil das vom Senat finanziell kurz gehaltene Unternehmen verstärkt auf die Wirtschaftlichkeit schaut, gilt ab sofort eine neue Regel: Künftige Busse sollen …
BVG schenkt Mitarbeitern den Weihnachtstag
http://www.lok-report.de/news/news_woche_donnerstag.html In einem am heutigen Mittwoch, den 29.Februar 2012 stattgefundenen Tarifgespräch haben sich die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, die dbb Tarifunion und der die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und deren Tochter Berlin Transport (BT) vertretende Kommunale Arbeitgeberverband (KAV) auf einen Tarifabschluss verständigt. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrages wird 18 Monate betragen und eine durchschnittliche Gehaltssteigerung von 2,6 Prozent rückwirkend zum 1. Januar 2012 beinhalten. Zusätzlich wird zukünftig der 24. Dezember kein Werktag mehr sein. Auch erhalten die sogenannten „neubeschäftigten“ Fahrerinnen und Fahrer ab dem 1.1. 2013 eine Erhöhung der Fahrerzulage um 25 Euro. Zu diesem Verhandlungsergebnis erklärte die Vorsitzenden des Vorstandes und Vorstand Betrieb der BVG, Dr. Sigrid Evelyn Nikutta: „Auf der einen Seite bin ich natürlich froh, dass es nun zu einem Tarifabschluss gekommen ist und insbesondere unsere Fahrgäste die Sicherheit haben, dass es keine weiteren unnötigen Streiks gibt. Persönlich kann ich sehr gut verstehen, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr Geld wollen und ich gönne ihnen von ganzem Herzen! Auf der anderen Seite muss ich genauso offen sagen: Eigentlich kann sich weder die BVG noch Berlin diesen Tarifabschluss leisten. Für die BVG wird es nun nicht leichter. Trotzdem wir ein wirklich erfolgreiches Jahr 2011 hatten -es ist gelungen die Fahrgastzahlen deutlich zu steigern und immer mehr Stammkunden zu gewinnen – trotz all dieser großartigen Ergebnisse und all unserer Mühen – hatten wir 2011 dennoch am Ende ein Minus von über 70. Mio. Euro. Ich bin optimistisch, dass der schmerzhafte Kompromiss dennoch ein guter Kompromiss ist. Denn er wird alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter motivieren, das Beste für unsere Kunden zu geben und damit das Unternehmen wirtschaftlich auf dem richtigen Kurs zu halten. Mit den motivierten, einsatzbereiten und freundlichen Mitarbeitern wird es uns gelingen – trotz der Millionen, die wir jetzt zusätzlich brauchen unser Ziel zu erreichen. 2016 wollen wir erstmals kein Geld bei einer Bank aufnehmen – also eine schwarze Zahl schreiben. Diese Chance haben wir und sollten sie nicht aufs Spiel setzen. Wir haben gezeigt, dass wir unsere unternehmerischen Hausaufgaben gemacht haben und weiterhin auch machen werden. Wir hatten mit einer Steigerung von 922 auf rd. 936,5 Millionen, noch nie so viele Fahrgäste seit Gründung der BVG AöR. Auch ist es uns gelungen in nur einem Jahr unsere Abonnentenzahlen um weitere 23.000 auf nun rd. 323.000 zu steigern. Dennoch müssen wir mit unseren finanziellen Mitteln extrem sparsam und verantwortungsvoll umgehen, denn wir haben auf allen Ebenen steigende Kosten. Ein Kompromiss, wie dieser Tarifabschluss, der uns unter dem Strich einige Millionen Euro mehr kosten wird, muss von uns erwirtschaftet werden. Und zwar so, dass wir nicht von unserem geplanten Kurs abkommen. Ich bin zuversichtlich: gemeinsam mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Gewerkschaften und den politisch Verantwortlichen in Berlin, werden wir es schaffen guten, zuverlässig und finanzierbaren Nahverkehr zu garantieren.“ (Pressemeldung BVG, 01.03.12).
BVG: Keine weiteren Warnstreiks bei der BVG Einigung im Streit um höhere Einkommen, aus Der Tagesspiegel
http://www.tagesspiegel.de/berlin/keine-weiteren-warnstreiks-bei-der-bvg-einigung-im-streit-um-hoehere-einkommen/6271594.html Bahnen und Busse der BVG bleiben nicht mehr streikbedingt in den Depots. Die Gewerkschaft Verdi und der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV), der für die BVG die Verhandlungen führt, haben sich am Mittwoch auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Am 18. Februar hatte Verdi durch einen Warnstreik den Betrieb 15 Stunden lang lahmgelegt. An jenem Sonnabend lief noch die Berlinale, und Hertha BSC spielte im ausverkauften Olympiastadion gegen Dortmund. Die rund 12 500 Beschäftigten bei der BVG und deren Tochterunternehmen Berlin Transport erhalten eine Tariferhöhung um 2,6 Prozent – bei einer Laufzeit von 18 Monaten. Die BVG wollte ursprünglich den Vertrag bis …
U-Bahn: U-Bahn-Linie 5 – Neues Millionengrab der Hauptstadt , aus Die Welt
Kahl präsentiert sich Berlins Prachtboulevard Unter den Linden in diesen Tagen. Zwischen Friedrichstraße und Charlottenstraße wurden auf der Mittelpromenade die Linden gefällt.
14 Jahre lang wurde am ersten Abschnitt im Regierungsviertel gebaut. Nun wird mit dem zweiten Teil begonnen. Dafür sind acht Jahre Bauzeit eingeplant
Die Bäume mussten einem der ambitioniertesten und teuersten Bauvorhaben Berlins weichen – der Verlängerung der U-Bahn-Linie 5 vom Alexanderplatz bis zum Brandenburger Tor. Die Arbeiten beginnen im April. Bis 2019 soll die nur 2,2 Kilometer lange Tunnelstrecke fertig werden. Ihr Bau ist mit 433 Millionen Euro veranschlagt – 200.000 Euro pro Meter. Der verkehrspolitische Nutzen des Projekts ist bis heute umstritten…