Die S-Bahn Berlin wird ihren vollen Betrieb voraussichtlich erst Ende 2011 aufnehmen. Dies sagte gestern Hans-Werner Franz, Chef des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB), im Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses. Die Parlamentarier wollten eigentlich mit Bahn-Chef Rüdiger Grube über die Ausfälle von Zügen durch versäumte Reparaturen, über die Probleme bei Extremtemperaturen und über Entschädigungen für Fahrgäste reden. Allerdings hatte weder Grube noch S-Bahn-Chef Peter Buchner noch sonst ein Bahnvertreter zugesagt – was alle Abgeordneten mit Missfallen quittierten. So war es an VBB-Geschäftsführer Franz, die Lage zu beschreiben: Derzeit habe die S-Bahn knapp …
Die S-Bahn Berlin wird ihren vollen Betrieb voraussichtlich erst Ende 2011 aufnehmen. Dies sagte gestern Hans-Werner Franz, Chef des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB), im Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses. Die Parlamentarier wollten eigentlich mit Bahn-Chef Rüdiger Grube über die Ausfälle von Zügen durch versäumte Reparaturen, über die Probleme bei Extremtemperaturen und über Entschädigungen für Fahrgäste reden. Allerdings hatte weder Grube noch S-Bahn-Chef Peter Buchner noch sonst ein Bahnvertreter zugesagt – was alle Abgeordneten mit Missfallen quittierten. So war es an VBB-Geschäftsführer Franz, die Lage zu beschreiben: Derzeit habe die S-Bahn knapp …
BERLIN Derek Ladewig hat den Sitz seines Unternehmens wohl überlegt ausgesucht – direkt vis-a-vis seines größten Konkurrenten. Wenn der 39-jährige Unternehmer aus seinem Fenster schaut, blickt er genau auf den Tower der Deutschen Bahn (DB) am Potsdamer Platz in Berlin. Dort dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben, wer ihr neuer Nachbar ist. Denn Ladewig schickt sich an, als eines der ersten Unternehmen überhaupt in Deutschland dem heimischen Platzhirsch im Bahn-Fernverkehr Konkurrenz zu machen. Ab Mitte nächsten Jahres will das Berliner Unternehmen Locomore Rail zum ersten Mal Fernzüge zwischen Köln und Hamburg auf die Reise schicken. Anders als im Regionalverkehr hat die DB auf ihren Fernverbindungen kaum Konkurrenz. Nur das französische Unternehmen Veolia betreibt seit vielen Jahren zwischen …
(4.10.2010) Nach Einschätzung des Fachverbandes Fußverkehr Deutschland, FUSS e.V., hat sich das Problem der Falschparker auf Geh- und Radwegen in den letzten Jahren verschärft. Belegt wird diese Einschätzung mit den stark ansteigenden Verkaufszahlen der „Parke nicht auf unseren Wegen“- Aufklebern. Diese blau-weißen Aufkleber mit den Piktogrammen von Fußgängern, Rad- und Rollstuhlfahrern werden von Betroffenen als freundliche Erinnerung an sozialeres Verhalten den falsch geparkten Kfz auf der Windschutzscheibe angebracht. Der Verein verkaufte in den letzten fünf Jahren 400.000 Aufkleber, achtmal so viel wie in den fünf Jahren davor.
Der FUSS e.V. wünscht sich von den Kommunen, dass diese verstärkt das Parken auf Geh- und Radwegen, aber auch das Zustellen von Querungsmöglichkeiten kontrollieren und ahnden. Dabei sollten nicht nur „Knöllchen“ verteilt, sondern auch Fahrzeuge abgeschleppt werden, die so behindern, dass Ausweichmanöver der Betroffenen deren Unfallrisiko erhöhen. Der Verein forderte abschließend den Gesetzgeber auf, die Einsatzkriterien für das Verkehrszeichen Nr. 315, dass das Parken auf Gehwegen für Autofahrer erlaubt und regelt, wesentlich restriktiver zu fassen. „Wenn man, wie Bundesregierung, Länder und Kommunen, Verkehrszeichen einsparen will“, so Stefan Lieb, FUSS e.V.-Sprecher, „sollte man das Zeichen gänzlich abschaffen.“ Nach Ansicht des in diesem Jahr 25 Jahre alt werdenden Lobby-Verbandes haben Autos auf Gehwegen und Fußverkehrsflächen grundsätzlich nichts zu suchen. Der Verein sieht es auch als sein Verdienst an, dass die Fußgänger inzwischen stärker für dieses Problem sensibilisiert sind und sich eine gerechtere Mobilitätskultur wünschen.
Stellt das Anbringen von „Parke nicht auf unseren Wegen“-Aufklebern eine Sachbeschädigung dar? Nach bisheriger Rechtsprechung nicht, wenn die Fenster außerhalb des Sichtfeldes, jedoch nicht Rückspiegel und Lack beklebt werden. Außerdem muss der Aufkleber rückstandsfrei entfernbar sein. Mehr Info unter: www.geh-recht.info > Aktivitäten > Ist das Kleben von „Parke nicht“- Aufklebern auf Kfz strafbar?
Seit fast 55 Jahren dreht die kleine Bahn für große Augen ihre Runden durch die Wuhlheide. Tausende von Kindern und Jugendlichen kurbelten in dieser Zeit Schranken, verkauften Fahrkarten oder bedienten Weichen und Signale. Auch in diesem Jahr sucht die Parkeisenbahn Wuhlheide junge Eisenbahnerinnen und Eisenbahner ab elf Jahren, die ab der Saison 2011 zunächst als Zugschaffner, Streckenläufer und Schrankenwärter tätig sein möchten. Neben den spannenden Aufgaben im Fahrbetrieb bietet die Einrichtung ihren Mitgliedern ein abwechslungsreiches und interessantes Freizeitprogramm – von Weihnachtsfeiern über Tagesausflüge hin zu Ferienfahrten. Oder aber wie jetzt in den Oktoberferien mit der Durchführung eines interessanten Ferienfahrbetriebs mit dem Gastfahrzeug der Parkeisenbahn Görlitz, dem Nachbau des legendären Adler-Zuges, können wir ein abwechslungsreiches Freizeitangebot für Berliner und Brandenburger Mädchen und Jungen anbieten. Der verlängerte Anmeldeschluss für die Ausbildung ist jetzt der 22. Oktober 2010.
Weitere Informationen… … im Internet: www.parkeisenbahn.de … per E-Mail: mitmachen@parkeisenbahn.de … telefonisch: (030) 538926-60. … vor Ort im Hauptbahnhof der Parkeisenbahn: An der Wuhlheide 189, Haltestelle „Freizeit- und Erholungszentrum“ (Tram 27, 63, 67)
Traditionell heißt es am 3. Oktober für die drei BVG-Saisonfähren zum letzten Mal „Fährmann hol über!“. Die Linien F21, F23, F24 gehen dann in die Winterpause und nehmen erst im in 2011 den Betrieb wieder auf.
Auch auf den drei Ganzjahresfähren (F10, F11, F12) gilt dann ab 4. Oktober der Winterfahrplan. Solange die Nebel und Eis den Fährbetrieb nicht beeinträchtigen, können Sie diese Fähren ganzjährig nutzen.
Fährzeiten im Herbst
F10 S Wannsee <> Alt-Kladow Montag bis Samstag: Letzte Abfahrt von Wannsee um 18 Uhr, ab Alt-Kladow (Imchen) um 18:31 Uhr; Sonn- und Feiertage: Letzte Abfahrt von Wannsee um 16 Uhr, ab Alt-Kladow (Imchen) um 16:31 Uhr.
F11 Oberschöneweide, Wilhelmstrand <> Baumschulenstraße Montag bis Freitag: Letzte Abfahrt von Wilhelmstrand um 19:05 Uhr, ab Baumschulenstraße um 19:10 Uhr; Samstag, Sonn- und Feiertage: Letzte Abfahrt von Wilhelmstrand um 18:55 Uhr, ab Baumschulenstraße um 19 Uhr.
F12 Müggelbergallee <> Grünau, Wassersportallee Montag bis Freitag: Letzte Abfahrt von Müggelbergallee um 20:15 Uhr, ab Wassersportallee um 20:20 Uhr; Samstag, Sonn- und Feiertage: Letzte Abfahrt von Müggelbergallee um 19:55 Uhr, ab Wassersportallee um 20 Uhr.
Deutschlands größtes Nahverkehrsunternehmen wird seit 1. Oktober von Frau Dr. Sigrid Nikutta geführt. Sie übernahm sowohl das Amt der Vorstandsvorsitzenden als auch das Ressort Betrieb im Vorstand der BVG.
Die 41-jährige hatte sich im Rahmen einer Ausschreibung unter 177 Bewerbern durchgesetzt. Zuletzt arbeitete sie als Vorstand Produktion bei der Bahntochter DB Schenker Rail Polska S. A., einem Eisenbahnunternehmen mit rund 6.000 Mitarbeitern in Polen.
Dr. Sigrid Nikutta wurde 1969 im polnischen Szcytno (Masuren) als Kind deutschstämmiger Eltern geboren und wuchs in Bielefeld auf. Sie studierte Psychologie, Pädagogik und Wirtschaft, ist verheiratet und hat drei Kinder.
Ihren ersten Arbeitstag begann die neue Vorstandsvorsitzende bei der BVG morgens um 4 Uhr mit einem Besuch auf dem Straßenbahn- und Omnibusbetriebshof Lichtenberg und der U-Bahn-Sicherheitsleitstelle auf dem U-Bahnhof Alexanderplatz.
Ein Bombenfund am Ostkreuz hat gestern Abend für ein Verkehrschaos gesorgt. Bei Gründungsarbeiten für die Ringbahn fanden Bauarbeiter gegen 13.40 Uhr direkt neben dem Bahnhof einen 500 Kilogramm schweren amerikanischen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Polizei sperrte das Gelände in einem Radius von rund 500 Metern ab. Am Nachmittag begann die Polizei, die umliegenden Wohngebäude und Büros zu evakuieren. Nach Schätzungen der Polizei waren etwa 9 600 Menschen betroffen. Auch Betriebe und die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte wurden geräumt. Mehrere hundert Polizisten klingelten an Hausaufgängen und baten die Bewohner aus den Häusern. Gesperrt wurden auch zahlreiche Straßen. Unter anderem lag die im Berufsverkehr wichtige …
Seit einem Jahr wird Brandenburg durch SPD und Linke auf Landesebene regiert. Nach 365 Tagen zieht der DBV Berlin-Brandenburg eine ernüchternde Bilanz. Bis zum Wahltermin am 27. September 2010 hatte Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) gemeinsam mit der CDU regiert. Nach einer relativ langen Findungsphase gibt es in Brandenburg eine Regierungskoalition aus SPD und Linkspartei. Für den Verkehrsbereich gab es viele unterschiedliche Ansichten zwischen den heutigen Koalitionären. Das versprach eigentlich innerhalb der Koalition, der Regierung und auch mit den Fahrgastverbänden interessante Diskussionen. Einige „Knackpunkte“: das Land Brandenburg finanziert aus eigenen Haushaltsmitteln keine ÖPNV-Leistungen direkt. Mit eingerechnet werden sogar Landes- und Bundesgelder, auf die die Verkehrs-unternehmen einen gesetzlichen Anspruch haben (z. B. Schwerbehindertenbeförderung). So saniert sich das Land auf Kosten der Fahrgäste und des Bundes. Auch bei der Mitwirkung der Fahrgäste gab es unterschiedliche Positionen. Vehement wurde — vor der Regierungsbeteiligung — die Freiwilligkeit der ÖPNV-Beiträte in den Brandenburger Landkreises kritisiert. Auch die Vergabepraxis der Regionalverkehrsleistungen wurde, wie die Einbindung der Fahrgastverbände in die Meinungsfindung, kritisiert. Zur Schienenanbindung des Fluighafens BBI sympathisierte man von Anfang mit den Vorschlägen des DBV und anderer Fahrgast- und Naturschutzverbände. Alles vorbei, denn als kleinerer Partner ist klar, wer Koch und wer Kellner ist. „Deichgraf“ Matthias Platzeck regiert mit harter Hand. Ruhe ist nicht nur die erste Bürgerpflicht, sondern scheinbar auch Regierungshandeln. Immer wieder betont er, dass Brandenburg vor enormen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen stehe. Doch ist in der Regierung scheinbar niemand bereit, ausgetretene Pfade zu verlassen und Neues auszuprobieren. So wird im Verkehrsministerium ohne Unterbrechung der gleiche Stil wie bis zu den Wahlen 2009 gefahren. Die Aufgabenträger werden kurz an der finanziellen Leine gehalten, Straßenbau (insbesondere Ortsumgehungen) genießen auch in den angeblich „aussterbenden“ Regionen fernab Berlins eine hohe Priorität). Gibt es weniger Geld vom Bund für den ÖPNV, wird dies auf die Bestellungen umgelegt. Der Flughafen BBI wird ebenso weitergebaut wie der Kohleabbau in der Lausitz fortgesetzt wird. Die Vorschläge und Ideen des DBV werden interessiert zur Kenntnis genommen. Nein, halt! Eine Passage enthält die Koalitionsvereinbarung zur ÖPNV-Finanzierung: „… Mit den Mitteln des Gesezes zur Regionalisierung des öffentlichen Personennahverkehrs wird sichergestellt, dass in den kommenden fünf Jahren keine Bahnstrecken abbestellt werden, wenn es keine zwischenzeitliche Reduzierung der Bundesgelder gibt.“ Ist doch aber auch schon mal was, auch wenn diese Formulierung nichts weiter heißt, als dass die Landesregierung alles beim Alten belässt — egal wer gerade mit wem regiert. Es kann eigentlich nur besser werden… (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband, 01.10.10).