S-Bahn: Im Winter wieder S-Bahn-Ärger, VBB-Chef Franz befürchtet "massive Probleme", aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1005/berlin/
0070/index.html

Die S-Bahn Berlin wird ihren vollen Betrieb voraussichtlich erst Ende 2011
aufnehmen. Dies sagte gestern Hans-Werner Franz, Chef des Verkehrsverbunds
Berlin-Brandenburg (VBB), im Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses. Die
Parlamentarier wollten eigentlich mit Bahn-Chef Rüdiger Grube über die
Ausfälle von Zügen durch versäumte Reparaturen, über die Probleme bei
Extremtemperaturen und über Entschädigungen für Fahrgäste reden. Allerdings
hatte weder Grube noch S-Bahn-Chef Peter Buchner noch sonst ein
Bahnvertreter zugesagt – was alle Abgeordneten mit Missfallen quittierten.
So war es an VBB-Geschäftsführer Franz, die Lage zu beschreiben: Derzeit
habe die S-Bahn knapp …

S-Bahn: Im Winter wieder S-Bahn-Ärger, VBB-Chef Franz befürchtet „massive Probleme“, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1005/berlin/
0070/index.html

Die S-Bahn Berlin wird ihren vollen Betrieb voraussichtlich erst Ende 2011
aufnehmen. Dies sagte gestern Hans-Werner Franz, Chef des Verkehrsverbunds
Berlin-Brandenburg (VBB), im Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses. Die
Parlamentarier wollten eigentlich mit Bahn-Chef Rüdiger Grube über die
Ausfälle von Zügen durch versäumte Reparaturen, über die Probleme bei
Extremtemperaturen und über Entschädigungen für Fahrgäste reden. Allerdings
hatte weder Grube noch S-Bahn-Chef Peter Buchner noch sonst ein
Bahnvertreter zugesagt – was alle Abgeordneten mit Missfallen quittierten.
So war es an VBB-Geschäftsführer Franz, die Lage zu beschreiben: Derzeit
habe die S-Bahn knapp …

Bahnverkehr: Die Drei-Klassen-Bahn, Ab Mitte 2011 macht das Berliner Unternehmen Locomore der DB im Fernverkehr Konkurrenz, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1005/wirtschaft/
0009/index.html

BERLIN Derek Ladewig hat den Sitz seines Unternehmens wohl überlegt
ausgesucht – direkt vis-a-vis seines größten Konkurrenten. Wenn der
39-jährige Unternehmer aus seinem Fenster schaut, blickt er genau auf den
Tower der Deutschen Bahn (DB) am Potsdamer Platz in Berlin. Dort dürfte
sich inzwischen herumgesprochen haben, wer ihr neuer Nachbar ist. Denn
Ladewig schickt sich an, als eines der ersten Unternehmen überhaupt in
Deutschland dem heimischen Platzhirsch im Bahn-Fernverkehr Konkurrenz zu
machen. Ab Mitte nächsten Jahres will das Berliner Unternehmen Locomore
Rail zum ersten Mal Fernzüge zwischen Köln und Hamburg auf die Reise
schicken.
Anders als im Regionalverkehr hat die DB auf ihren Fernverbindungen kaum
Konkurrenz. Nur das französische Unternehmen Veolia betreibt seit vielen
Jahren zwischen …

Straßenverkehr: Immer mehr Aktionen gegen Falschparker auf Geh- und Radwegen

http://www.fuss-ev.de

(4.10.2010) Nach Einschätzung des Fachverbandes Fußverkehr Deutschland,
FUSS e.V., hat sich das Problem der Falschparker auf Geh- und Radwegen
in den letzten Jahren verschärft. Belegt wird diese Einschätzung mit den
stark ansteigenden Verkaufszahlen der „Parke nicht auf unseren Wegen“-
Aufklebern. Diese blau-weißen Aufkleber mit den Piktogrammen von
Fußgängern, Rad- und Rollstuhlfahrern werden von Betroffenen als
freundliche Erinnerung an sozialeres Verhalten den falsch geparkten Kfz
auf der Windschutzscheibe angebracht. Der Verein verkaufte in den
letzten fünf Jahren 400.000 Aufkleber, achtmal so viel wie in den fünf
Jahren davor.

Der FUSS e.V. wünscht sich von den Kommunen, dass diese verstärkt das
Parken auf Geh- und Radwegen, aber auch das Zustellen von
Querungsmöglichkeiten kontrollieren und ahnden. Dabei sollten nicht nur
„Knöllchen“ verteilt, sondern auch Fahrzeuge abgeschleppt werden, die so
behindern, dass Ausweichmanöver der Betroffenen deren Unfallrisiko
erhöhen. Der Verein forderte abschließend den Gesetzgeber auf, die
Einsatzkriterien für das Verkehrszeichen Nr. 315, dass das Parken auf
Gehwegen für Autofahrer erlaubt und regelt, wesentlich restriktiver zu
fassen. „Wenn man, wie Bundesregierung, Länder und Kommunen,
Verkehrszeichen einsparen will“, so Stefan Lieb, FUSS e.V.-Sprecher,
„sollte man das Zeichen gänzlich abschaffen.“ Nach Ansicht des in diesem
Jahr 25 Jahre alt werdenden Lobby-Verbandes haben Autos auf Gehwegen und
Fußverkehrsflächen grundsätzlich nichts zu suchen. Der Verein sieht es
auch als sein Verdienst an, dass die Fußgänger inzwischen stärker für
dieses Problem sensibilisiert sind und sich eine gerechtere
Mobilitätskultur wünschen.

Stellt das Anbringen von „Parke nicht auf unseren Wegen“-Aufklebern eine
Sachbeschädigung dar? Nach bisheriger Rechtsprechung nicht, wenn die
Fenster außerhalb des Sichtfeldes, jedoch nicht Rückspiegel und Lack
beklebt werden. Außerdem muss der Aufkleber rückstandsfrei entfernbar
sein. Mehr Info unter:
www.geh-recht.info > Aktivitäten > Ist das Kleben von „Parke nicht“-
Aufklebern auf Kfz strafbar?

Parkeisenbahn Wuhlheide sucht dringend Nachwuchs!

www.parkeisenbahn.de

Seit fast 55 Jahren dreht die kleine Bahn für große Augen ihre Runden durch
die Wuhlheide. Tausende von Kindern und Jugendlichen kurbelten in dieser
Zeit Schranken, verkauften Fahrkarten oder bedienten Weichen und Signale.
Auch in diesem Jahr sucht die Parkeisenbahn Wuhlheide junge
Eisenbahnerinnen und Eisenbahner ab elf Jahren, die ab der Saison 2011
zunächst als Zugschaffner, Streckenläufer und Schrankenwärter tätig sein
möchten.
Neben den spannenden Aufgaben im Fahrbetrieb bietet die Einrichtung ihren
Mitgliedern ein abwechslungsreiches und interessantes Freizeitprogramm –
von Weihnachtsfeiern über Tagesausflüge hin zu Ferienfahrten. Oder aber wie
jetzt in den Oktoberferien mit der Durchführung eines interessanten
Ferienfahrbetriebs mit dem Gastfahrzeug der Parkeisenbahn Görlitz, dem
Nachbau des legendären Adler-Zuges, können wir ein abwechslungsreiches
Freizeitangebot für Berliner und Brandenburger Mädchen und Jungen anbieten.
Der verlängerte Anmeldeschluss für die Ausbildung ist jetzt der 22. Oktober
2010.

Weitere Informationen…
… im Internet: www.parkeisenbahn.de
… per E-Mail: mitmachen@parkeisenbahn.de
… telefonisch: (030) 538926-60.
… vor Ort im Hauptbahnhof der Parkeisenbahn: An der Wuhlheide 189,
Haltestelle „Freizeit- und Erholungszentrum“ (Tram 27, 63, 67)

Schiffsverkehr + Fähren: Saisonende für Saisonfähren

http://www.bvg.de/index.php/de/103839/article/800452.html

Traditionell heißt es am 3. Oktober für die drei BVG-Saisonfähren zum
letzten Mal „Fährmann hol über!“. Die Linien F21, F23, F24 gehen dann in
die Winterpause und nehmen erst im in 2011 den Betrieb wieder auf.

Auch auf den drei Ganzjahresfähren (F10, F11, F12) gilt dann ab 4. Oktober
der Winterfahrplan. Solange die Nebel und Eis den Fährbetrieb nicht
beeinträchtigen, können Sie diese Fähren ganzjährig nutzen.

Fährzeiten im Herbst

F10 S Wannsee <> Alt-Kladow
Montag bis Samstag: Letzte Abfahrt von Wannsee um 18 Uhr, ab Alt-Kladow
(Imchen) um 18:31 Uhr;
Sonn- und Feiertage: Letzte Abfahrt von Wannsee um 16 Uhr, ab Alt-Kladow
(Imchen) um 16:31 Uhr.

F11 Oberschöneweide, Wilhelmstrand <> Baumschulenstraße
Montag bis Freitag: Letzte Abfahrt von Wilhelmstrand um 19:05 Uhr, ab
Baumschulenstraße um 19:10 Uhr;
Samstag, Sonn- und Feiertage: Letzte Abfahrt von Wilhelmstrand um 18:55
Uhr, ab Baumschulenstraße um 19 Uhr.

F12 Müggelbergallee <> Grünau, Wassersportallee
Montag bis Freitag: Letzte Abfahrt von Müggelbergallee um 20:15 Uhr, ab
Wassersportallee um 20:20 Uhr;
Samstag, Sonn- und Feiertage: Letzte Abfahrt von Müggelbergallee um 19:55
Uhr, ab Wassersportallee um 20 Uhr.

BVG: Die BVG hat eine neue Chefin

http://www.bvg.de/index.php/de/103839/article/801003.html

Deutschlands größtes Nahverkehrsunternehmen wird seit
1. Oktober von Frau Dr. Sigrid Nikutta geführt. Sie übernahm sowohl das Amt
der Vorstandsvorsitzenden als auch das Ressort Betrieb im Vorstand der BVG.

Die 41-jährige hatte sich im Rahmen einer Ausschreibung unter 177 Bewerbern
durchgesetzt. Zuletzt arbeitete sie als Vorstand Produktion bei der
Bahntochter DB Schenker Rail Polska S. A., einem Eisenbahnunternehmen mit
rund 6.000 Mitarbeitern in Polen.

Dr. Sigrid Nikutta wurde 1969 im polnischen Szcytno (Masuren) als Kind
deutschstämmiger Eltern geboren und wuchs in Bielefeld auf. Sie studierte
Psychologie, Pädagogik und Wirtschaft, ist verheiratet und hat drei Kinder.

Ihren ersten Arbeitstag begann die neue Vorstandsvorsitzende bei der BVG
morgens um 4 Uhr mit einem Besuch auf dem Straßenbahn- und
Omnibusbetriebshof Lichtenberg und der U-Bahn-Sicherheitsleitstelle auf dem
U-Bahnhof Alexanderplatz.

Bahnhöfe + allg.: Stillstand am Ostkreuz, Weltkriegsbombe vor dem Bahnhof entschärft / 10 000 Menschen mussten Wohnungen verlassen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1001/berlin/
0016/index.html

Ein Bombenfund am Ostkreuz hat gestern Abend für ein Verkehrschaos gesorgt.
Bei Gründungsarbeiten für die Ringbahn fanden Bauarbeiter gegen 13.40 Uhr
direkt neben dem Bahnhof einen 500 Kilogramm schweren amerikanischen
Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Polizei sperrte das Gelände in
einem Radius von rund 500 Metern ab.
Am Nachmittag begann die Polizei, die umliegenden Wohngebäude und Büros zu
evakuieren. Nach Schätzungen der Polizei waren etwa 9 600 Menschen
betroffen. Auch Betriebe und die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte
wurden geräumt. Mehrere hundert Polizisten klingelten an Hausaufgängen und
baten die Bewohner aus den Häusern.
Gesperrt wurden auch zahlreiche Straßen. Unter anderem lag die im
Berufsverkehr wichtige …

S-Bahn Berlin startet Infokampagne zu Entschuldigungsregelungen, Im November und Dezember fahren Stammkunden kostenlos / Detailinformationen in einer Spezialausgabe der Kundenzeitung „punkt3“

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/

de/presse/presseinformationen/bbmv/

bbmv20101001.html

(Berlin, 1. Oktober 2010) In vier Wochen ist es soweit – dann kommen alle

Bahn- und Busnutzer im Großraum Berlin in den Genuss der

Entschuldigungsleistungen der S-Bahn Berlin. Das bedeutet zwei Monate

Freifahrt für Stammkunden im November und Dezember. Für Gelegenheitskunden

gelten an acht Wochenenden im gleichen Zeitraum Einzelfahrscheine als

Tageskarten. Das Unternehmen lässt sich die Maßnahme 70 Millionen Euro

kosten. Mit einer Infokampagne geht die S-Bahn Berlin nun auf die Fahrgäste

zu, um die Details der Regelungen bekannt zu machen.

„Wir möchten uns auf ganz praktische Weise für die Unannehmlichkeiten

entschuldigen“, sagt Peter Buchner, Geschäftsführer der S-Bahn Berlin. „Wir

tun derzeit alles dafür, dass uns die Fahrgäste wieder mit jenem

Qualitätssiegel ausstatten, für das dieses Unternehmen in der Vergangenheit

bekannt war. Für dieses Vertrauen arbeiten wir.“

Die wichtigsten Regelungen: Alle Inhaber von Jahreskarten, Abonnements und

Firmentickets, die in den Berliner Tarifbereichen Berlin AB, Berlin BC oder

Berlin ABC gelten, fahren im November und Dezember kostenlos. Kunden, die

ihre Jahreskarte bar bezahlt haben, können sich den anteiligen Betrag

bereits jetzt an S-Bahn- und BVG-Schaltern auszahlen lassen. Jahreskarten,

die neu erworben werden, sind entsprechend preisreduziert. Besonderer Clou:

Auch Neukunden profitieren von der Regelung. Denn es gilt: Jeder, der im

November und Dezember Abo oder Jahreskarte hat, fährt zwei Monate

kostenlos.

Nutzer von kalendergebundenen Monatskarten und des Berlin-Tickets S

(Sozialticket) erhalten für zwei Monate eine Barerstattung von jeweils 15

Euro, also insgesamt 30 Euro. Für Kunden mit gleitenden Monatskarten

verlängert die S-Bahn Berlin die Gültigkeit für im November beginnende

Karten um zwei Wochen. Fahrgäste, die nicht regelmäßig mit öffentlichen

Verkehrsmitteln unterwegs sind, können an allen acht Wochenenden im

November und Dezember ihren Einzelfahrausweis für die Berliner

Tarifbereiche Berlin AB, Berlin BC und Berlin ABC als Tageskarte nutzen.

Die S-Bahn Berlin informiert über alle Details der Entschädigungsregelung

in einer Spezialausgabe der S-Bahn-Kundenzeitung „punkt3″. Diese ist seit

heute an allen Verkaufsstellen des Unternehmens erhältlich und wurde heute

ausgewählten Berliner Tageszeitungen beigelegt. Ausführliche Informationen

gibt es auch im Internet unter www.s-bahn-berlin.de und rund um die Uhr am

S-Bahn-Kundentelefon unter der Nummer 030 29 74 33 33.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

allg.: DBV kommentiert ein Jahr rote-rote Verkehrspolitik

http://www.lok-report.de/

Seit einem Jahr wird Brandenburg durch SPD und Linke auf Landesebene
regiert. Nach 365 Tagen zieht der DBV Berlin-Brandenburg eine ernüchternde
Bilanz.
Bis zum Wahltermin am 27. September 2010 hatte Ministerpräsident Matthias
Platzeck (SPD) gemeinsam mit der CDU regiert. Nach einer relativ langen
Findungsphase gibt es in Brandenburg eine Regierungskoalition aus SPD und
Linkspartei. Für den Verkehrsbereich gab es viele unterschiedliche
Ansichten zwischen den heutigen Koalitionären. Das versprach eigentlich
innerhalb der Koalition, der Regierung und auch mit den Fahrgastverbänden
interessante Diskussionen.
Einige „Knackpunkte“: das Land Brandenburg finanziert aus eigenen
Haushaltsmitteln keine ÖPNV-Leistungen direkt. Mit eingerechnet werden
sogar Landes- und Bundesgelder, auf die die Verkehrs-unternehmen einen
gesetzlichen Anspruch haben (z. B. Schwerbehindertenbeförderung). So
saniert sich das Land auf Kosten der Fahrgäste und des Bundes.
Auch bei der Mitwirkung der Fahrgäste gab es unterschiedliche Positionen.
Vehement wurde — vor der Regierungsbeteiligung — die Freiwilligkeit der
ÖPNV-Beiträte in den Brandenburger Landkreises kritisiert. Auch die
Vergabepraxis der Regionalverkehrsleistungen wurde, wie die Einbindung der
Fahrgastverbände in die Meinungsfindung, kritisiert. Zur Schienenanbindung
des Fluighafens BBI sympathisierte man von Anfang mit den Vorschlägen des
DBV und anderer Fahrgast- und Naturschutzverbände. Alles vorbei, denn als
kleinerer Partner ist klar, wer Koch und wer Kellner ist.
„Deichgraf“ Matthias Platzeck regiert mit harter Hand. Ruhe ist nicht nur
die erste Bürgerpflicht, sondern scheinbar auch Regierungshandeln. Immer
wieder betont er, dass Brandenburg vor enormen wirtschaftlichen und
gesellschaftlichen Herausforderungen stehe. Doch ist in der Regierung
scheinbar niemand bereit, ausgetretene Pfade zu verlassen und Neues
auszuprobieren.
So wird im Verkehrsministerium ohne Unterbrechung der gleiche Stil wie bis
zu den Wahlen 2009 gefahren. Die Aufgabenträger werden kurz an der
finanziellen Leine gehalten, Straßenbau (insbesondere Ortsumgehungen)
genießen auch in den angeblich „aussterbenden“ Regionen fernab Berlins eine
hohe Priorität). Gibt es weniger Geld vom Bund für den ÖPNV, wird dies auf
die Bestellungen umgelegt. Der Flughafen BBI wird ebenso weitergebaut wie
der Kohleabbau in der Lausitz fortgesetzt wird.
Die Vorschläge und Ideen des DBV werden interessiert zur Kenntnis genommen.
Nein, halt! Eine Passage enthält die Koalitionsvereinbarung zur
ÖPNV-Finanzierung: „… Mit den Mitteln des Gesezes zur Regionalisierung
des öffentlichen Personennahverkehrs wird sichergestellt, dass in den
kommenden fünf Jahren keine Bahnstrecken abbestellt werden, wenn es keine
zwischenzeitliche Reduzierung der Bundesgelder gibt.“
Ist doch aber auch schon mal was, auch wenn diese Formulierung nichts
weiter heißt, als dass die Landesregierung alles beim Alten belässt — egal
wer gerade mit wem regiert. Es kann eigentlich nur besser werden…
(Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband, 01.10.10).