Mehr als 100 Gegenstände werden jeden Tag von BVGern oder Fahrgästen gefunden und abgegeben.
Im Jahr gehen cirka 40.000 verlorene Gegenstände beim Fundbüro der BVG ein, wovon rund 30 Prozent wieder von ihrem Besitzer abgeholt werden.
Die übrig gebliebenen Fundstücke, die nach der festgelegten Frist nicht abgeholt wurden, werden im Auktionshaus Beier versteigert. Darunter befinden sich unter anderem Fahrräder, Handys und Fotoapparate.
Der nächste und letzte Termin in 2010 ist am 21. Oktober.
Die Versteigerung findet wieder im Auktionshaus Beier in der Saalburgstraße 3/3a in 12099 Berlin statt. Besichtigungen ab 8 Uhr, Versteigerung ab 10 Uhr.
Die Termin für 2011 werden wir in Kürze veröffentlichen.
(Berlin, 8. Oktober 2010) Wegen Bauarbeiten an Bahnübergängen vom 11. bis 22. Oktober fallen die Züge der RB 12/PEG zwischen Templin Stadt und Zehdenick aus und werden durch Busse ersetzt. Wegen der längeren Fahrzeiten des Ersatzverkehrs fahren die Busse circa 13 Minuten früher ab. In Zehdenick besteht Anschluss an die Züge der RB 12/PEG in Richtung Berlin.
Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu informieren.
Über diese Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon 0331 235 6881 oder -6882. Zusätzlich sind die Informationen auch per Handy unter bauarbeiten.bahn.de/mobile abrufbar.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
(Berlin, 7. Oktober 2010) Berlins S-Bahn-Züge sollen künftig auch unter schwierigen Witterungsbedingungen zuverlässiger unterwegs sein als bisher. Das sieht ein umfassendes Winterkonzept vor, das die S-Bahn Berlin am Donnerstag der Öffentlichkeit vorstellte. Bereits im Frühjahr hatten Fachleute der Fahrzeuginstandhaltung des Unternehmens eine weitreichende Problemanalyse erstellt, die in ein umfangreiches Maßnahmenpaket mündete. Rechtzeitig zum Beginn der Wintersaison wird über die Hälfte der Maßnahmen abgeschlossen sein. Maßnahmen, die konstruktive Änderungen an den Fahrzeugen notwendig machen, sind in die Wege geleitet und werden nach Anlieferung der erforderlichen Bauteile zügig zu Ende gebracht.
Hauptgrund für Betriebsstörungen im letzten Winter war der umfangreiche Ausfall von Fahrmotoren. Flugschnee führte zu Kurzschlüssen. Verbesserte Isolierungen und Abdeckungen werden künftig Abhilfe schaffen. Auch wenn ein kompletter Austausch der Bauteile bis zur diesjährigen Wintersaison aus liefertechnischen Gründen nicht möglich ist, gibt es Entlastung: 150 Fahrmotore konnten aufgearbeitet werden. Weitere 90 Stück liegen als Tauschreserve in den Werkstätten.
Eine ungewöhnliche Lösung fanden die Techniker für Fahrzeugtüren der S-Bahn, die bei gefrorenem Schneematsch nicht richtig schließen. Helfen wird nun ein spezielles Enteisungsspray, das ähnlich wie bei großen Flugzeugen für Frostsicherheit sorgt.
Bei den Wintervorbereitungen arbeitet die S-Bahn Berlin eng mit DB Netze zusammen, das die infrastrukturellen Rahmenbedingungen für einen zuverlässigen Betrieb in der kalten Jahreszeit sicherstellt. Bis zum 31. Oktober werden alle erforderlichen Arbeiten abgeschlossen. Weichenantriebe, Weichenheizungen, Signale und die zur Sicherungstechnik gehörenden Fahrsperren werden entsprechend vorbereitet. Mit einer 24-Stunden-Bereitschaft kann unmittelbar auf witterungsbedingte Ausfälle reagiert werden.
Die S-Bahn Berlin zeigt sich optimistisch, dass mit der umfassenden Analyse der Winterprobleme des Vorjahres und dem daraus abgeleiteten Maßnahmenpaket ein wichtiger Schritt zur Qualitätsverbesserung des S-Bahn-Verkehrs getan wird.
Das rot-rote Geplänkel um die A100 ist vorbei: Die umstrittene Autobahnverlängerung von Neukölln nach Treptow, fest vereinbart im Koalitionsvertrag von 2006, wird in dieser Wahlperiode zwar noch bis zu Ende durchgeplant. Aber der letzte Schritt vor dem Baubeginn, die Ausschreibung der fälligen Arbeiten, soll nicht mehr vollzogen werden. Darauf einigten sich am Dienstag im Anschluss an die wöchentliche Senatssitzung die entscheidenden Vertreter von SPD und Linkspartei im Koalitionsausschuss. Beide Seiten können so ihre Interessen wahren: In der SPD, die bauen will, hieß es, dass im Planungsverfahren „nichts verzögert werde“. Die Linke, die gegen das Projekt ist, ließ wissen, man habe eine irreversible Entscheidung verhindern können. Fest steht: Einen Baubeginn für die Autobahn wird es bis zur Abgeordnetenhauswahl im Herbst …