Demnächst wird der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) im Auftrag der
beteiligten Bundesländer Sachsen, Brandenburg, Berlin und
Mecklenburg-Vorpommern die Zugleistungen auf den heutigen RE-Linien 3
(Stralsund/Schwedt – Berlin – Elsterwerda) und RE 5 (Rostock/Stralsund –
Berlin – Lutherstadt Wittenberg/Falkenberg (Elster)) ausschreiben. Im Laufe
des Jahres 2011 wird dann über die Neuvergabe entschieden und zum
Fahrplanwechsel im Dezember 2014 wird dann der Gewinner der Ausschreibung
den Betrieb aufnehmen.
Angesichts der teilweise unhaltbaren Zustände in den Zügen an die Ostsee in
den Sommermonaten fordert der DBV Berlin-Brandenburg die beteiligten
Bundesländer auf, endlich den Realitäten Rechnung zu tragen und für diese
Verkehre besser geeignetes Wagenmaterial von den Bietern zu fordern. Die in
den „normalen“ Doppelstockzügen vorhandenen Sitzabstände,
Ablagemöglichkeiten für Gepäck, Stellplätze für Kinderwagen und Fahrräder
mögen für den werktäglichen Berufsverkehr ausreichend sein. Für die Fahrt
in den Sommerurlaub oder nur ins verlängerte Wochenende an die Ostsee sind
sie es jedenfalls nicht. Zu den Hauptreisezeiten herrscht in den Zügen eine
solche Enge und Unbequemlichkeit, dass es verwundert, wenn Fahrgäste nicht
ihr Fahrgeld zurückverlangen. Wenn regelmäßig alle Treppenstufen durch
Reisende besetzt sind, muss hier unbedingt gehandelt werden. Die Probleme
werden nicht dadurch gelöst, dass sie ignoriert werden!
Die bald startende Ausschreibung bietet die Chance, den Verkehr an die
Ostsee attraktiver zu machen – durch Wagenmaterial, dass den Anforderungen
der Reisenden entspricht. Auch sollte angesichts der weiterhin steigenden
Zahl von Reisenden mit Fahrrädern erwogen werden, spezielle Züge mit sehr
viel Platz für Fahrräder einzuführen. Denn ein Ärgernis sind die ständigen
Verspätungen durch das Ein- und Ausladen der Fahrräder, die den Fahrplan
regelmäßig „über den Haufen werfen“ – auch hier muss endlich reagiert
werden! Die Verbindungen an die Ostsee könnten insbesondere für die
Berliner eine echte Alternative zum Pkw sein. Die Politik muss endlich
reagieren“ (Pressemeldung Deutsche Bahn, 27.10.10).
Autor: Ralf Reineke
Flughäfen + Museum: Der Rosinenbomber soll wieder fliegen, Verein beschließt Kauf und Wiederaufbau der bei einer Notlandung beschädigten Maschine, aus Berliner Zeitung
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1023/berlin/
0093/index.html
Er soll wieder fliegen – der im Juni dieses Jahres bei einer Notlandung in
Schönefeld schwer beschädigte Rosinenbomber. Die Mitglieder des
Fördervereins Rosinenbomber haben am Donnerstagabend beschlossen, das Wrack
der Maschine vom Typ DC-3 zu kaufen und wieder aufzubauen. „Die
Entscheidung fiel einstimmig“, sagte am Freitag der Vorsitzende des
Vereins, Frank Hellberg. Die Mitglieder hätten erstmals Zutritt zu der
stark beschädigten Maschine gehabt, die in Schönefeld untergestellt ist.
Wie Hellberg erklärte, müsse der Rosinenbomber zunächst begutachtet und
geklärt werden, ob der Rumpf …
Straßenverkehr + Bahnverkehr: LKW STECKEN geblieben. Der Fahrer eines Sattelschleppers unterschätzte am Freitagmorgen in Spandau die Durchfahrtshöhe einer Brücke. , aus Berliner Zeitung
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1023/berlin/
0094/index.html
LKW STECKEN geblieben. Der Fahrer eines Sattelschleppers unterschätzte am
Freitagmorgen in Spandau die Durchfahrtshöhe einer Brücke. Der 57-jährige
Fahrer wollte gegen 7 Uhr die Unterführung in …
Schiffsverkehr + Fähren + Tarife: FÄHRE PRITZERBE: November-Ticket soll billiger sein, Mit dem Ausfall fordern Kraftfahrer Entschädigung für Monatskarte, aus MAZ
PRITZERBE – Der „Lurch“ musste wieder ran. Im Schubverband machte sich
gestern das Arbeitsschiff des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brandenburg mit
der Autofähre „Pritzerbe“ auf den Weg zur Genthiner Werft. Dort wird die im
Sommer bei einer Havarie beschädigte Fähre die nächsten Tage über
repariert. Ihre Rückkehr ist für den 29. Oktober geplant (MAZ berichtete).
Während Fußgänger und Radfahrer mit dem Personenboot zwischen Pritzerbe und
Kützkow die Havelseiten wechseln können, müssen Kraftfahrer lange Umwege in
Kauf nehmen. Deshalb machen Besitzer von Monatskarten nun mobil. Immerhin
kostet diese Karte für Passagiere mit Pkw …
Bus + Eberswalde: Buslinie 865 rollt weiter durch Westend, Eberswalde (moz) Mit dem neuen Nahverkehrsplan, den der Kreis für die Jahre 2011 bis 2016 vorgelegt hat, werden auch Änderungen im Stadtverkehr angekündigt. Betroffen davon ist unter anderem die Linie 865 von Westend ins Zentrum, aus MOZ
http://www.moz.de/lokales/
artikel-ansicht/dg/0/1/264507/
„Verlieren wir damit jetzt unsere Busverbindung?“, so die bange Frage einer
Anwohnerin auf der Einwohnerversammlung in Westen. „Die Buslinie 865 muss
unbedingt bleiben und auch die Haltestelle Pfeilstraße“, machte sie ihre
Forderung gegenüber der versammelten Rathausspitze auf. Bürgermeister
Friedhelm Boginski versprach sich zu kümmern. „Ich habe inzwischen mit dem
Geschäftsführer der Barnimer Busgesellschaft gesprochen. Der Westender Bus
rollt weiter. Gestrichen wird nur die Weiterfahrt nach Britz. Sollte die
Nachbargemeinde ihr Vorhaben verwirklichen und neuer Stadtteil von
Eberswalde werden, bin ich selbstverständlich bereit, mich für eine
bürgerfreundliche Busverbindung einzusetzen“, sagt der Verwaltungschef.
Dass sich mit dem neuen Nahverkehrsplan für die Westender nichts …
Flughäfen: Gurkenlikör und Bio-Currywurst, In den Geschäften des neuen Flughafens wird es viele regionale Angebote geben, aus Berliner Zeitung
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1022/berlin/
0049/index.html
Es müssen nicht immer Socken, Krawatten und zollfreier Whisky sein. Im
künftigen Schönefelder Flughafen werden die Passagiere auch Dinge kaufen
können, die es in den standardisierten Einkaufszentren aller anderen
Airports auf der Welt nicht gibt. Wie wäre es zum Beispiel mit Gurkenlikör
aus dem Spreewald? Mit gepolsterten Babyrasseln, die wie kleine Berliner
Fernsehtürme aussehen? Oder mit Pralinen, die ein belgisches
Chocolatier-Ehepaar in der Abgeschiedenheit der Lausitz herstellt? Gestern
gab Flughafen-Chef Rainer Schwarz bekannt, dass sein Team nun für alle
Einzelhandelsflächen Mieter gefunden hat. In 17 der 69 Läden werden „lokale
Konzepte“ umgesetzt. Das bedeutet: Dort soll es Waren geben, die an Berlin
und Brandenburg …
Bus + BVG: Ausfälle im Busverkehr erreichen Rekordhoch, Fahrzeugmängel und die Folgen eigener Einsparungen machen der BVG zu schaffen. Besserung wird erst für Frühjahr 2011 erwartet, aus Berliner Zeitung
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1022/berlin/
0044/index.html
Kommt der Bus? Oder kommt er nicht? Das sind Fragen, die sich
Stammfahrgäste der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) des Öfteren stellen.
Viele von ihnen haben das Gefühl, dass sich die Qualität des Busverkehrs in
den vergangenen Monaten massiv verschlechtert hat. Interne Daten, die der
Berliner Zeitung vorliegen, bestätigen das. Danach sind allein im September
fast 159 000 Fahrkilometer, die laut Plan stattfinden sollten, ausgefallen.
Noch nie hat es bei dem Landesunternehmen in einem Monat so viele
Busausfälle gegeben. Inzwischen rechnet die BVG damit, dass sie sich in
diesem Jahr auf eine Million Kilometer summieren werden – mehr als doppelt
so viel wie im vergangenen Jahr. Ursache sind technische, aber auch
hausgemachte Probleme.
BVG-Sprecherin Petra Reetz will gar nicht erst lange …
Bus + BVG: Am falschen Ende gespart, ULRICH PAUL ärgert sich mit den Fahrgästen, dass bei der BVG so viele Busse ausfallen, aus Berliner Zeitung
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1022/berlin/
0074/index.html
Sitzen Sie vielleicht gerade in einem Wartehäuschen der Berliner
Verkehrsbetriebe (BVG) und warten auf den nächsten Bus? Dann freuen Sie
sich, dass Sie wenigstens eine Zeitung dabei haben. Denn bis der nächste
Bus kommt, kann es womöglich noch etwas länger dauern. Noch nie sind in
Berlin so viele Busse ausgefallen wie jetzt. Der Grund dafür ist unter
anderem ein Reparaturstau in den Werkstätten. Ähnlich wie bei der S-Bahn
wurde auch in den Werkstätten der BVG in den vergangenen Jahren massiv …
Bahnverkehr + Regionalverkehr: Bahn strebt besseren Schutz der Reisenden an, Mehr Sicherheitskräfte in Zügen und auf Bahnhöfen. Millionenschäden durch Vandalismus, aus Berliner Zeitung
POTSDAM Dynamo Dresden gegen Hansa Rostock – wenn an diesem Wochenende die
beiden Traditions-Vereine aus dem Osten wieder einmal gegeneinander
antreten, freuen sich Tausende Fans. Bei den Mitarbeitern der Deutschen
Bahn indes kommt kaum Freude auf. Zumindest nicht bei denen, die am
Sonnabend in Zügen und auf den Bahnhöfen Dienst haben. Denn die Partie
wurde wegen der zahlreichen aggressiven Fans in beiden Vereinen vom
Deutschen Fußballbund und den örtlichen Sicherheitsbehörden als Spiel mit
erhöhtem Sicherheitsrisiko eingestuft. Das bedeutet für die Bahn einen
erheblichen finanziellen und personellen Aufwand, um die Sicherheit so gut
wie möglich zu gewährleisten.
Tägliche Übergriffe
Fußball ist nur ein Beispiel, wenn auch ein gravierendes, für die hohen
Sicherheitskosten, die die …
U-Bahn: Alte Pfähle stehen der U 5 im Weg, Noch keine Genehmigung, Am 1. April 2011 wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) den Weiterbau der U-Bahn-Linie 5 offiziell beginnen., aus Berliner Zeitung
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1020/berlin/
0074/index.html
Am 1. April 2011 wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) den Weiterbau
der U-Bahn-Linie 5 offiziell beginnen. Doch wie jetzt bekanntgeworden ist,
gibt es für den Start des Großprojekts in Mitte noch immer keine
Genehmigung. Bislang hatte der Senat angekündigt, dass er den
Planfeststellungsbeschluss in diesem Herbst erlässt – nun möchte er sich
nicht mehr festlegen. An dem Thema werde mit Hochdruck gearbeitet, sagte
Mathias Gille, der Sprecher der Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg
Junge-Reyer (SPD), auf Anfrage. „Wir möchten aber derzeit keinen Termin
nennen.“ Insider gehen davon aus, dass es damit in diesem Jahr wohl nichts
mehr wird.
„Seit Stuttgart 21 sind die Behörden darauf erpicht, ihre Genehmigungen
so …