(Berlin, 15. Dezember 2010) Wegen Gleisarbeiten zwischen Lübbenau und Vetschau fallen vom 17. Dezember ab 21 Uhr bis 20. Dezember 2.15 Uhr die Züge der Linie RE 2 aus und werden durch Busse ersetzt. In Vetschau besteht Anschluss zwischen dem Ersatzverkehr und den Zügen des RE 2. In Lübbenau besteht Anschluss an den planmäßigen Ersatzverkehr.
Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu informieren.
Über diese Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon 0331 235 6881 oder -6882. Zusätzlich sind die Informationen auch per Handy unter bauarbeiten.bahn.de/mobile abrufbar.
(Berlin, 14. Dezember 2010) Auf dem Bahnhof Lichtenberg verbindet jetzt ein neuer Aufzug den S-Bahnsteig mit der U-Bahn-Verteilerebene. Damit kann zwischen S- und U-Bahn barrierefrei umgestiegen werden. Auch das Umsteigen zum Bus wird einfacher.
Mit dem Bau der technisch schwierigen Konstruktion konnte wegen der langen Frostperiode erst im Frühjahr begonnen werden. Der neue Aufzug verbraucht weniger Strom als der alte. Im Zusammenhang mit den Arbeiten wurden am Abgang zur U-Bahn eine neue Beleuchtung installiert, die Seitenwände optisch freundlicher gestaltet und das Blindenleitsystem angepasst. Zeitgleich wurde auch die vorhandene Fahrtreppe erneuert.
Insgesamt investierte die Deutsche Bahn hier rund 1,1 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung. Das Vorhaben ist Teil des Programms der Bahn, bis Ende dieses Jahres rund 80 Prozent der Stationen barrierefrei zu gestalten. Im nächsten Jahr ist im Bahnhof Berlin-Lichtenberg der Bau eines Aufzugs zum Fernbahnsteig 15/16 geplant.
(Frankfurt am Main, 13. Dezember 2010) Für das Fahrradmietsystem Call a Bike beginnt ab Mitte Dezember die Winterpause.
Die rund 5.000 Räder an den Standorten Frankfurt am Main, Berlin, München, Köln und Karlsruhe werden in die Werkstätten gebracht und von Fachleuten für den Saisonbeginn im nächsten Frühjahr generalüberholt. Je nach Wetterlage stehen die Fahrräder den Kunden ab Mitte März wieder zur Verfügung. Echte Fahrradfans müssen aber auch in diesen Städten nicht auf ihr Rad verzichten. Sie können sich ihr persönliches Rad während der drei Wintermonate für pauschal 60 Euro mieten.
Eine Sonderregelung für die kalte Jahreszeit gibt es in Stuttgart und an den 57 ICE-Bahnhöfen, die mit Call a Bike-Stationen ausgestattet sind. Hier stehen die Räder auch im Winter zur Verfügung stehen. Da erfahrungsgemäß bei Minusgraden eine geringere Nachfrage zu erwarten ist, wird ihre Anzahl dem jeweiligen Bedarf angepasst.
Für die Fahrräder von StadtRAD Hamburg gibt es keine Winterpause, sie können ganzjährig ausgeliehen werden, entweder per Handy oder direkt an den Entleihterminals, die über das ganze Stadtgebiet verteilt sind.
Das Mieten der bundesweit rund 6.000 Call a Bike-Räder funktioniert ganz einfach. Mit einem Anruf beim Kundenservice oder im Internet registriert man sich einmalig bundesweit als Call a Bike-Kunde. Die Freischaltung für das Fahrradmietsystem der Bahn erfolgt sofort. Die Räder können rund um die Uhr unter der auf dem Fahrradschloss aufgedruckten Rufnummer per Handy ausgeliehen werden.
Weitere Informationen zum Fahrradmietsystem der Bahn gibt es im Internet unter www.callabike.de oder beim Kundenservice Tel. 07000 5225522.
Mit einem großen Sonderprogramm wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) dafür sorgen, dass der Busverkehr wieder stabiler und zuverlässiger wird. Um Werkstattkapazitäten aufzustocken und Arbeitsabläufe zu verbessern, plant das Landesunternehmen zusätzliche Ausgaben. Nach Informationen der Berliner Zeitung ist von rund 18 Millionen Euro die Rede. „Wir sind fest entschlossen, alles Nötige zu tun“, sagte Petra Reetz, die Sprecherin des Landesunternehmens. Die intern genannte Summe wollte sie aber noch nicht …
Dass die Flugrouten vom künftigen Hauptstadtflughafen BBI auch den gesamten Süden Berlins schwer durch Lärm belasten könnten, sei allen Beteiligten bereits schon vor dem Jahr 2001 klar gewesen. Das sagt der Umweltexperte Professor Arnim Bechmann. Der Autor des Buches „Auf Sand gebaut – Die Umweltverträglichkeitsprüfung zum Flughafenausbau Berlin-Schönefeld“ begleitete 1993/94 als Controller für die brandenburgische Landesregierung das Raumordnungsverfahren und war während des Anhörungsverfahrens 2001 als Gutachter für die Schutzgemeinschaft der Schönefeld-Anliegergemeinden tätig.
Herr Bechmann, Sie halten Schönefeld als Flughafenstandort für ungeeignet.
Aus Umweltsicht allemal. Bereits während des Raumordnungsverfahrens, das sehr ergebnisoffen …
Dass die Flugrouten vom künftigen Hauptstadtflughafen BBI auch den gesamten Süden Berlins schwer durch Lärm belasten könnten, sei allen Beteiligten bereits schon vor dem Jahr 2001 klar gewesen. Das sagt der Umweltexperte Professor Arnim Bechmann. Der Autor des Buches „Auf Sand gebaut – Die Umweltverträglichkeitsprüfung zum Flughafenausbau Berlin-Schönefeld“ begleitete 1993/94 als Controller für die brandenburgische Landesregierung das Raumordnungsverfahren und war während des Anhörungsverfahrens 2001 als Gutachter für die Schutzgemeinschaft der Schönefeld-Anliegergemeinden tätig.
Herr Bechmann, Sie halten Schönefeld als Flughafenstandort für ungeeignet.
Aus Umweltsicht allemal. Bereits während des Raumordnungsverfahrens, das sehr ergebnisoffen …
Dem Bundesverwaltungsgericht und Betroffenen ist offenbar bewusst vorenthalten worden, dass vom Fluglärm am künftigen Hauptstadtflughafen BBI in Schönefeld mehr Berliner betroffen sein können, als lange Zeit angenommen. Das geht aus Unterlagen hervor, die der Berliner Zeitung vorliegen. Ein Schreiben der Deutschen Flugsicherung (DFS), in dem darauf verwiesen wird, dass die Abflugrouten um mindestens 15 Grad von den angenommenen Geradeaus-Routen abweichen können, sollte ursprünglich im Planfeststellungsantrag enthalten sein. Konkret bedeutet das, dass damals schon darauf hingewiesen wurde, dass die Flugzeuge nach dem Start eine Kurve in Richtung Berlin fliegen könnten. Noch vor der Übergabe des mehrere Dutzend Aktenordner starken, penibel durchnummerierten Antrags Ende …
SCHÖNEFELD. Zwei Tage vor der nächsten Sitzung der Fluglärmkommission hat die Deutsche Flugsicherung (DFS) darüber informiert, in welchem Maße Brandenburger Städte und Gemeinden sowie Berliner Ortsteile gegenwärtig von An- und Abflügen am Flughafen Schönefeld betroffen sind. Die Daten, die das Infrastrukturministerium in Potsdam am Freitag veröffentlichte, hatte Brandenburgs Staatssekretär Rainer Bretschneider gefordert. Die DFS wählte für die Auswertung der dokumentierten Überflüge jeweils einen verkehrsreichen Tag bei einer Ostwind-Wetterlage (11. Oktober 2010) und bei Westwind (21. September 2010). Die Unterscheidung ist wichtig, weil aus Sicherheitsgründen die Flugzeuge …
Nach dem Lieferengpass am Tag zuvor gab es am Freitag auf den Berliner Flughäfen wieder genug Chemikalien, um Flugzeuge zu enteisen. Dennoch lief der Verkehr nicht reibungslos. So waren in Schönefeld die Flugzeug-Stellplätze bis in den Vormittag hinein knapp, weil das Vorfeld in der Nacht davor zugeparkt worden war. Die Firma GlobeGround kündigte an, dass sie ihre Kapazitäten zum Lagern von Enteisungsmittel erweitert. So groß wie auf anderen Flughäfen werden sie aber auch dann noch nicht sein. Die Luftfahrtgesellschaft Germanwings kritisierte, dass sie am Donnerstag und Freitag nur in Berlin große Probleme gehabt habe. Die Flughäfen Frankfurt am Main und München teilten mit, dass bei ihnen das Enteisungsmittel nicht ausgegangen sei. Am Donnerstag war erst in Tegel und am Abend dann in Schönefeld das Enteisungsmittel …
Nach dem Lieferengpass am Tag zuvor gab es am Freitag auf den Berliner Flughäfen wieder genug Chemikalien, um Flugzeuge zu enteisen. Dennoch lief der Verkehr nicht reibungslos. So waren in Schönefeld die Flugzeug-Stellplätze bis in den Vormittag hinein knapp, weil das Vorfeld in der Nacht davor zugeparkt worden war. Die Firma GlobeGround kündigte an, dass sie ihre Kapazitäten zum Lagern von Enteisungsmittel erweitert. So groß wie auf anderen Flughäfen werden sie aber auch dann noch nicht sein. Die Luftfahrtgesellschaft Germanwings kritisierte, dass sie am Donnerstag und Freitag nur in Berlin große Probleme gehabt habe. Die Flughäfen Frankfurt am Main und München teilten mit, dass bei ihnen das Enteisungsmittel nicht ausgegangen sei. Am Donnerstag war erst in Tegel und am Abend dann in Schönefeld das Enteisungsmittel …