Schiffsverkehr: Ersatzneubau der Marggraffbrücke, Bauauftrag vergeben, aus WNA

https://www.wna-berlin.wsv.de/Webs/WNA/WNA-Berlin/DE/SharedDocs/Pressemitteilungen/20220808_ersatzneubau_marggraffbruecke_PM.html?nn=1732144

Mit einer Gesamtbauzeit von fünf Jahren ersetzt das #Wasserstraßen-Neubauamt Berlin (#WNA) die #Marggraffbrücke zur #Überführung der #Köpenicker Landstraße (B 96a) über den #Britzer #Verbindungskanal (#BVK km 31,31a) im Berliner Bezirk #Treptow-Köpenick. Nach europaweiter #Ausschreibung der Bauleistungen hat das WNA Berlin am 8. August 2022 den Bauauftrag erteilt. Generalauftragnehmer ist die #BERGER BAU SE, Niederlassung Berlin.

„Ich freue mich, dass wir mit der BERGER BAU SE einen Auftragnehmer beauftragen konnten, der seine Kompetenz und Zuverlässigkeit gerade erst beim dem vorfristig fertig gestellten Ersatzneubau der Rammrathbrücke in Teltow unter Beweis gestellt hat“, sagt Caroline Heine als zuständige Sachbereichsleiterin des WNA Berlins.

Die Marggraffbrücke wird pro Tag von ca. 30.000 bis 40.000 #Kraftfahrzeugen überquert und überführt die #Buslinien #165 und #365 sowie die #Nachtbuslinien #N60 und #N65 über den Britzer Verbindungskanal. 

Über die gesamte Bauzeit bleiben für den #Kraftfahrzeugverkehr mindestens je zwei nutzbare Fahrspuren pro #Richtungsfahrbahn erhalten. Für zu Fuß Gehende ist in der ersten Bauphase eine #Behelfsbrücke vorgesehen. Später sollen zu Fuß Gehende dann den ersten der beiden neu herzustellenden Brückenüberbauten nutzen.

Der #Schiffsverkehr auf dem Britzer Verbindungskanal ist von Einschränkungen aus dem Bauvorhaben nur tageweise betroffen.

Mit ersten Bauleistungen vor Ort ist ab November 2022 zu rechnen. Die Fertigstellung des Gesamtbauvorhabens erfolgt bis Ende 2026.

Die Herstellungskosten für die neue Kreuzungsanlage in Höhe von rd. 23 Mio. € finanziert der Bund. Neun mit notwendigen Folgemaßnahmen betroffene Leitungsbetreibende investieren darüber hinaus noch einmal ca. 5 Mio. € in die Anpassung ihrer Netzinfrastruktur.

„Besondere Herausforderung bei diesem Bauvorhaben sind insgesamt 35 an der Brücke überführte Leitungen, die unter Aufrechterhaltung des Straßen- und Schiffsverkehrs zum Teil mehrfach umgebaut werden müssen. Hierzu waren umfangreiche Vorabstimmungen zur Einstellung in die Netzbetriebspläne der Leitungsbetreibenden erforderlich und wir haben vereinbart, dass der überwiegende Teil aller Bauleistungen an nur einen Generalauftragnehmer vergeben wird“, sagt Sabine Hüller als verantwortliche Baubevollmächtigte des WNA Berlins.

Lesen Sie mehr Hintergrundinformationen zum dem Bauvorhaben in der angehängten Presseinformation.

Die angehängten Bilder von der Marggraffbrücke können Sie unter Angabe der Quelle „Wasserstraßen-Neubauamt Berlin“ gerne frei nutzen.