Töricht wer den Röhricht im Stich lässt – Uferschutz in Berlin, aus Senat

19.08.2026

Frage 1:

Welche Maßnahmen des Uferschutzes werden derzeit an welchen #Gewässern in Berlin umgesetzt und welche sind für die kommenden Jahre geplant? Bitte folgendes vermerken:

  1. #Gewässer (auch am Gewässer lokalisieren)
    1. Art der MaßnahmePlanungs- oder Umsetzungsstand der MaßnahmeGeplanter Abschluss der Maßnahme Grund für den Bedarf der Maßnahme Erhoffte Ziele der Maßnahme Kosten der Maßnahme (bitte ebenso vermerken, wo Mittel im Haushalt etatisiert sind)
    1. Falls vorhanden: Problem bei der Umsetzung/Planung der Maßnahme, hier kurz Sachverhalt schildern

Antwort zu 1 a) bis g):

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Kein Herz für Uferbäume? Warum geht Uferbefestigung vor Naturschutz?, aus Senat

04.08.2026

Vorbemerkung der Abgeordneten:

Im November 2025 wurden an drei #Uferabschnitten der #Oberhavel in #Tegelort, #Konradshöhe und #Heiligensee 78 #Uferbäume gefällt und anschließend im Frühjahr 2026 mit einem Bagger #Röhricht samt Boden und allem Bewuchs im Bereich des Ufers am Bärbelweg #entfernt.

Anfragen beim bezirklichen Umweltamt ergaben, dass dieses wohl über die Fällungen informiert wurde und daraufhin die Einhaltung artenschutzrechtlicher Bestimmungen einforderte.

Anfragen bei der tätig gewordenen Gewässerunterhaltung der Senatsverwaltung für Umwelt ergaben, dass die Maßnahme dem Erhalt der Uferbefestigungen dienen sollte. Berlin ist Eigentümerin der besagten Flächen.

Aus der Einsicht in die in Teilen vorgelegten Akten waren keine Genehmigungen nach dem Naturschutzrecht im Hinblick auf die gefällten Bäume und besonders auf die Vernichtung eines Röhrichtbestandes und sonst bewachsener Uferböden zu finden.

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