Tarife: Reform des VBB-Tarifsystems (II), aus Senat

05.11.2024

https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/19/SchrAnfr/S19-20678.pdf

Frage 1:

Welche Auswirkungen hat die Entscheidung, den Preis für das #Deutschlandticket zu erhöhen (von 49 Euro auf 58 Euro), auf die Pläne, die #Tarifstruktur des #VBB weiter zu reformieren?

Antwort zu 1:

Die Entscheidung der #Verkehrsministerkonferenz zur Erhöhung des Preises des Deutsch- landtickets ab 1.1.2025 ist auf eine #Deckungslücke bei der #Finanzierung zurückzuführen. Für den #VBB-Tarif hat diese Preismaßnahme keine direkten Auswirkungen. Voraussetzung für grundsätzlichere Anpassungen des VBB-Tarifs wäre eine langfristige Perspektive des Deutschlandtickets. Diese gibt es bislang aber noch nicht. Die Finanzierung und damit die Existenz des Deutschlandtickets ist im #Regionalisierungsgesetz bislang nur bis Ende 2025 gesichert. Verbindliche Festlegungen seitens des Bundes zur weiteren Finanzierung stehen bislang noch aus. Eine stärkere Ausrichtung des VBB-Tarifs auf das Deutschlandticket als #Ankerprodukt erscheint dann sinnvoll, wenn dieses dauerhafter Bestandteil der Tariflandschaft wird und auch die Rahmenbedingungen, wie etwa das Preisniveau, langfristig feststehen.

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Tarife: Reform des VBB-Tarifsystems, aus Senat

14.02.2024

Frage 1:
Die #VMK hat sich am 22.01.2024 darauf geeinigt, dass auch 2024 das „#Deutschlandticket“ für 49 Euro angeboten wird. Der #VBB ging in einem Interview mit der Berliner Zeitung davon aus, dass der Ticketpreis auf 54 oder 59 Euro erhöht werden wird (Berliner Zeitung, 22.01.2024). Wie kam er zu dieser Auffassung?
Antwort zu 1:
Die Aussage des VBB im Interview mit der Berliner Zeitung beruht auf #Schätzungen des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (#VDV), die dieser im Oktober 2023 im Vorfeld der #Beschlussfassung der #Ministerpräsidentenkonferenz am 6. November 2023 zur Fortführung des
Deutschlandtickets erstellt hatte.

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allg.: Alle reden vom Sparen. Wir auch. Sparen bzw. sparsam zu sein, ist keine hinnehmbare Entschuldigung für die aktuelle Berliner Verkehrspolitik. , aus Signal

https://signalarchiv.de/Meldungen/10002396

Strukturelle Änderungen: Dringend erforderlich und ohne #Mehrausgaben möglich
Seit Jahren wird in Berlin über einige wesentliche #Reformen im #Nahverkehr diskutiert, deren Umsetzung nicht am fehlenden Geld, sondern am fehlenden #Durchsetzungswillen bzw. #Durchsetzungsvermögen scheitert. Drei Beispiele.

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Taxi: Neue Taxitarife: Einsteigen kostet jetzt fünf Mark, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/neue-taxitarife-einsteigen-kostet-jetzt-fuenf-mark/204908.html

Das #Taxifahren wird erstmals seit fünf Jahren teurer. Allerdings wird die neue #Tarifstruktur auch übersichtlicher und kundenfreundlicher gestaltet sein. Die Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschläge fallen ebenso weg wie die Bestellgebühr. Nach einer Modellrechnung muss der #Taxikunde künftig für eine sechs Kilometer lange „#Standardfahrt“ 22,80 Mark bezahlen. Bisher sind es 20 Mark am Tage beziehungsweise 20,80 Mark in der Nacht. Der Senat beschloss gestern die neue Verordnung über die #Taxitarife auf Vorschlag von Verkehrssenator Peter Strieder.

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