Wenn am 28. Mai 2006 #Nord-Süd-Tunnel und Hauptbahnhof ans Netz gehen, fährt man mit der Bahn von Berlin in einer Stunde nach Leipzig. Heute sind es noch 110 Minuten. Der Reisende spart also viel Zeit. Gleichzeitig profitieren Berliner und Brandenburger von den neuen Fernbahnhöfen Berlin-Nordkreuz (jetzt noch #Gesundbrunnen) und Berlin-Südkreuz (jetzt noch #Papestraße).
Speziell im Vergleich zum Auto- und Bustourismus besteht damit ein preislich attraktives Angebot; unverständlich ist dagegen auch im laufenden Jahr wieder die zeitliche #Befristung.
Erstmals wurde das #Ostseeticket versuchsweise für Fahrten zwischen Berliner Fernbahnhöfen und #Stralsund / #Rügen bzw. den Bahnhöfen der #Usedomer Bäderbahn (#UBB) am 30. Mai 1999 angeboten. Die Gültigkeit war ursprünglich befristet bis zum 25. September 1999. Ziel der Maßnahme war eine verbesserte #Auslastung der seinerzeit verkehrenden Interregio-Züge. Aufgrund des großen Erfolgs erweiterte die DB AG erfreulicherweise kurzfristig die #Reisemöglichkeit mit dem Ostseeticket bis zum 31. Oktober 1999. Seit dem 7. August 1999 wurde die Gültigkeit auch auf die Strecke Berlin – #Rostock ausgedehnt. Im Einführungsjahr kostete das Ostseeticket pauschal 49 DM (25,05 Euro) für eine Person zur Hin- und Rückfahrt innerhalb von vier Tagen in der 2. Klasse; eine zweite mitreisende Person erhielt 50 Prozent Ermäßigung.
Es kann nur das fahren, was die Länder bestellen und bezahlen
Verkehrsplanungsmanager Rainer Pohlmann antwortet auf Leserfrage
Warum fährt die S-Bahn zwischen #Buch und #Bernau noch immer #eingleisig und nur im #20-Minutentakt? Dr. Dr. Winfried O. Chwastek aus #Zepernick – regelmäßiger und zufriedener punkt 3-Leser – schreibt: „Unverständlich, dass diese traditionsreiche, allererste S-Bahn-Strecke trotz steigenden Berufsverkehrs und zunehmender Einwohnerzahlen nicht verdichtet wird.“
Das private Bahnunternehmen #Connex gibt seine #Fernverbindung#Köln – Berlin – #Rostock nur vier Monate nach dem Start wieder auf. Die Züge verkehren am 27. Oktober zum letzten Mal. „Wir haben uns offensichtlich #verschätzt. Die Sache rechnet sich nicht“, sagte Unternehmenssprecher Andreas Winter. Die #Auslastung sei zu gering gewesen. Die frei werdenden #Fernverkehrswagen setzt das Unternehmen ab 1. November auf der Strecke #Hamburg – #Flensburg – #Padborg ein.