Die #S-Bahn knobelt längst an der nächsten #Fahrzeug-Generation
Guck mal, da – eine alte S-Bahn!“ Ähnliche Ausrufe wird es immer wieder mal geben, wenn die #Oldies der Berliner S-Bahn zu #Sonderfahrten unterwegs sind. Gelegentlich erinnern auch #Ausstellungen an sie. Selbst das Deutsche Museum in #München will bald einen Berliner S-Bahn-Wagen aus alten Zeiten ausstellen, sozusagen einen #Urvater der S-Bahn.
Zu ihrem 75. #Geburtstag lud sich die #S-Bahn-Hauptwerkstatt Schöneweide nach drei Jahren wieder einmal Gäste ein und veranstaltete Tage der offenen Tür: Fast 40.000 kamen und feierten gemeinsam mit den 750 Mitarbeitern und nutzten die vielen Angebote vom #Selberfahren einer #S-Bahn der Baureihe #480 über die #Fahrzeugausstellung bis hin zu den beiden #Abendkonzerten mit Marc Secara & His Berlin Jazz Orchestra und dem Deutschen #Filmorchester Babelsberg unter Leitung von Scott Lawton.
Die #Härtetests sind inzwischen zur Zufriedenheit verlaufen. Und die ersten fünfzehn Züge bereits mit den #Neuerungen ausgerüstet: Rund ein Jahr hat Dipl.-Ing. Dirk Jentsch als #Projektleiter gemeinsam mit Experten der S-Bahn-Hauptwerkstatt in Schöneweide und mit Vertretern der #Industrie daran gearbeitet, ein #Leistungspaket für die 485 zu schnüren, das die derzeit noch roten Bahnen mit ihren neueren „Kollegen“ der Baureihen #480 und #481 auf ein annähernd gleiches #technisches Niveau bringen wird. Diese drei #Fahrzeugtypen werden die Zukunft der Berliner S-Bahn bestimmen.
Die roten #S-Bahnen der #Baureihe#485 werden derzeit mit einem technischen #Leistungspaket#nachgerüstet. Mehr Sicherheit für die Reisenden und wirtschaftlicheres Fahren heißt die Devise.
Die S-Bahnen der Baureihe 485 wurden von 1989 bis 1992 in #Hennigsdorf bei Berlin in Serie gefertigt. In den kommenden Jahren sollen alle 166 Viertelzüge in der #Hauptwerkstatt in Schöneweide technisch #nachgerüstet werden.