S3, S5, S7 und S75: Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr gibt es zwischen Ostbahnhof und Lichtenberg bzw. Rummelsburg ab 22:00 Uhr. Die Linie S3 verkehrt nicht zwischen Ostbahnhof und Rummelsburg. Fahren Sie mit der Linie S5 oder S75 nach Nöldnerplatz. Von hier besteht …
U1, U2 und U12: Die U12 verkehrt zwischen Warschauer Straße und Ruhleben. Die U2 verkehrt nur zwischen Pankow und Gleisdreieck. Zwischen Potsdamer Platz und Gleisdreieck besteht ein 10-Minutentakt. Jeder zweite Zug im Tagesverkehr endet am Potsdamer Platz. Die U1 verkehrt nur zwischen Uhlandstraße und Wittenbergplatz. U Bülowstraße ist mit den Buslinien M48 und M85 vom U Kurfürstenstraße erreichbar. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis 11.11.2011 an.
U2: Zusätzlich zu oben genannten Einschränkungen besteht im …
A 100 (Stadtring): Der Tunnel Innsbrucker Platz ist aufgrund von technischen Nachrüstungen in Fahrtrichtung Wedding zwischen 21:00 Uhr und 05:00 Uhr voll gesperrt. Die Sperrungen finden bis zum …
Berlin – Nach der Absage des Streiks der Fluglotsen ist der Flugverkehr an den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel am Dienstagmorgen normal verlaufen. Bereits vor 05.00 Uhr starteten von Schönefeld Flüge zu Urlaubszielen wie Agadir, Antalya, Izmir oder Palma – wegen des angekündigten Streiks waren diese Flüge vorgezogen worden. Flüge aus Istanbul und Warna …
Mit mehr als einem halben Jahr Verspätung hat die BVG am 1. August 2011 den Abschnitt Olympia-Stadion Ruhleben wieder in Betrieb genommen. Alle 10 Minuten erreicht ein Zug der U12 den nach umfangreichen Bauarbeiten wiedereröffneten U-Bahnhof Ruhleben. Allerdings sitzen nur wenige Fahrgäste in den Zügen, da die BVG es unterlassen hat, die Öffentlichkeit über die Wiederinbetriebnahme zu informieren. Lediglich die Fahrgäste, die sich ihre Verbindung im Internet herausgesucht haben, erfuhren rechtzeitig, dass in Ruhleben wieder U-Bahn-Züge fahren. Was auch immer der Grund für die fehlende Information gewesen sein mag: Es gibt keine Rechtfertigung, die Öffentlichkeit insgesamt und die Fahrgäste im Besonderen über die Fahrten nach Ruhleben nicht zu informieren. Durch die Unart der BVG, das Ziel „Ruhleben“ auf den Zügen und einem Teil der Bahnhöfe auch dann zu schildern, als die Züge wegen der Bauarbeiten gar nicht bis Ruhleben fahren konnten, sondern im U-Bahnhof Olympia-Stadion endeten, bekamen selbst regelmäßige Nutzer der U12 die Wiederinbetriebnahme nicht mit. Der Berliner Fahrgastverband IGEB nimmt das zum Anlass, erneut zu fordern, dass die BVG im Zeitalter der Echt-ZEIT-Anzeige auf den Bahnsteigen endlich auch die Echt-ZIEL-Anzeige auf Bahnhöfen und Zügen einführt (Pressemeldung IGEB, 09.08.11).
Im Juli 2011 hat der Eigentümer der Gleise von Bad Saarow das Entwidmungsverfahren für die Eisenbahnstrecke beantragt. Damit ist absehbar, dass eine weitere Nebenbahn von der Brandenburger Landkarte verschwindet. Interessant ist die Rolle, die das Verkehrsministerium dabei spielt. Denn der Abbau der Gleise hatte bereits Ende letzten Jahres begonnen, ohne die eigentlich notwendige Genehmigung. Nachdem auf öffentlichen Druck hin das zuständige Landesamt den weiteren Abbau untersagt hatte (was faktisch ohne Folgen blieb, weil ein Großteil bereits abgebaut war), wurde im Eiltempo die Ausschreibung der Strecke („Abgabe an Dritte“) durchgezogen – die Strecke wurde mit Zustimmung des Landes Brandenburg stillgelegt. Trotz mehrmaliger Nachfrage des Landesverbandes seit April 2011 zum Stand des Verfahrens gab es aus dem Landesamt keine Reaktion. Jetzt ist das Entwidmungsverfahren eingeleitet worden – der letzte Schritt. Eine juristische Ahndung des ungenehmigten Abbaus, der eine Übernahme durch andere Unternehmen völlig sinnlos machte, gab es nicht. Im Koalitionsvertrag zwischen der Linken und der SPD heisst es unter anderem „Die Koalition strebt eine Stärkung des Bahnverkehrs durch Erhalt, Lückenschluss und Ertüchtigung des Schienennetzes und Qualitätsverbesserungen in der Fläche an.“ Wie diese doch sehr unterstützenswerte Aussage vor dem Hintergrund der aktuell laufenden Entwidmungsverfahren in Brandenburg zu verstehen ist, kann sicherlich nur die Landesregierung sagen. Anspruch und Wirklichkeit zur „Stärkung des Bahnverkehrs“ klaffen derzeit weit auseinander. Bereits seit vielen Jahren fordert der DBV von der Brandenburger Landesregierung, beim Erhalt von Schieneninfrastruktur eine aktivere Rolle zu spielen. Es ist zwar viel einfacher, sich darauf zurückzuziehen, dass das Land dafür nicht zuständig sei. Letztendlich ist es aber doch zuständig, denn jeder abgebaute Kilometer Gleis fehlt in ein paar Jahren bei der Bewältigung des prognostizierten Güteraufkommens. Dann muss dafür in das Straßennetz investiert werden. Es ist bedauerlich, dass gerade mit einer rot-roten Landesregierung und dem oben genannten heren Ziel im Koalitionsvertrag derzeit eine „Entwidmungswelle“ über das Land „schwappt“, nachdem es in den letzten Jahren relativ ruhig gewesen ist. Auch Templin – Prenzlau, Rathenow – Neustadt (Dosse), Bad Belzig – Golzow stehen derzeit ganz oben auf der „Abschussliste“ (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 08.08.11).
Omas Purzelchen warten, akkurat in kleine Tüten verpackt, auf Käufer. Einige Schritte von dem Stand mit diesen heißen Bällchen aus Rührteig und Sahne entfernt wirbt ein Schild für Wurstsoljanka. So, als wäre nichts passiert. Mitte mit seinen Pecan-Chocolate-Chip-Cookie- und Chai-Latte-Welten scheint sich in einer anderer Stadt zu befinden, obwohl es nur ein paar Kilometer spreeabwärts liegt. Hier im Treptower Hafen dominiert traditionelle Kost. Und Gelassenheit. „Berlin ist nicht nur Mitte“, sagt Rainer Wille und nimmt in aller Ruhe einen Schluck Filterkaffee. Was auch sonst? Ein anderes Heißgetränk würde nicht hierher passen. Die Tasse in der Hand, schaut der 60-Jährige vom Führerstand des Motorschiffs „Sachsen“ aus zu, wie sich die meist älteren Fahrgäste vor dem Anleger 6 in einer Reihe zum Einsteigen aufstellen. Der Schiffsführer, der passend zum ausnahmsweise einmal schönen Wetter eine kurze weiße Hose und ein kurzärmeliges weißes Hemd trägt, hat lässig auf einem betagten Drehstuhl Platz genommen. Darauf wirkt der Kaulsdorfer wie ein …
Am Thema Straßenbahn scheiden sich die Geister. Sind Sie pro oder contra Tram? Wie sollen Bürger an der Entscheidung beteiligt werden?
Ich habe immer gesagt, bevor wir entscheiden wird gerechnet. Die Ergebnisse liegen vor und sind für jeden zugänglich. Der Bus ist ein Zuschussgeschäft von bis zu 50 000 Euro pro Jahr. Die Straßenbahn nach Slubice bei einer Förderung der Investitionen von 85 Prozent läuft rentabel, die nach Nord leider nicht. Ich setze mich für eine befristete Bezuschussung der Buslinie ein, da ein öffentlicher Nahverkehr zwischen Slubice und Frankfurt längst überfällig ist. Bei der Straßenbahn müssen kurzfristig belastbare Förderzusagen eingeholt werden und Slubice muss sich klar positionieren. Bürgermeister Tomasz Ciszewicz hat klargestellt, Lösungen für Slubice können nicht zu Lasten von Frankfurt gehen. Das Projekt sollte unter den genannten Bedingungen weiter verfolgt und öffentlich diskutiert werden. …
Am Thema Straßenbahn scheiden sich die Geister. Sind Sie pro oder contra Tram? Wie sollen Bürger an der Entscheidung beteiligt werden?
Ich habe immer gesagt, bevor wir entscheiden wird gerechnet. Die Ergebnisse liegen vor und sind für jeden zugänglich. Der Bus ist ein Zuschussgeschäft von bis zu 50 000 Euro pro Jahr. Die Straßenbahn nach Slubice bei einer Förderung der Investitionen von 85 Prozent läuft rentabel, die nach Nord leider nicht. Ich setze mich für eine befristete Bezuschussung der Buslinie ein, da ein öffentlicher Nahverkehr zwischen Slubice und Frankfurt längst überfällig ist. Bei der Straßenbahn müssen kurzfristig belastbare Förderzusagen eingeholt werden und Slubice muss sich klar positionieren. Bürgermeister Tomasz Ciszewicz hat klargestellt, Lösungen für Slubice können nicht zu Lasten von Frankfurt gehen. Das Projekt sollte unter den genannten Bedingungen weiter verfolgt und öffentlich diskutiert werden. …