Bahnhöfe: Konjunkturprogramm abgeschlossen – Bund investiert 1,4 Milliarden Euro – 32 Millionen Euro flossen in Berliner Bahnhöfe, 101 Maßnahmen an 68 Bahnhöfen – Verbesserung von Kundeninformation, stufenfreiem Zugang und Erscheinungsbild

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/

presse/presseinformationen/bbmv/bbmv20120131a.html

(Berlin, 31. Januar 2012) Das Konjunkturprogramm des Bundes wurde nach

dreijähriger Planungs- und Bauzeit erfolgreich abgeschlossen. Rund 32

Millionen Euro flossen dabei in 68 Bahnhöfe in Berlin. So wurden die

Empfangsgebäude in Berlin-Frohnau und Berlin-Charlottenburg energetisch

saniert. Von neuen Fahrgastinformationsanlagen profitieren unter anderem

die Bahnhöfe Ostbahnhof, Friedrichstraße und Lichtenberg. In den

S-Bahnhöfen Marzahn und Tegel werden neben weiteren Stationen die Reisenden

künftig von neuen Dynamischen Schriftenanzeigern über Änderungen im

Zugverkehr informiert.

In einem weiteren Projekt wurde das Erscheinungsbild von zahlreichen

Stationen verbessert, darunter in Ahrensfelde, Grunewald und Karow. Hierzu

gehören etwa die neue Bahnsteigausstattung und ein optimiertes

Wegeleitsystem. Die Bahnhöfe Biesdorf, Grunewald und Lichtenberg erhielten

Aufzüge, um einen stufenfreien Zugang zum Bahnsteig zu ermöglichen.

Fahrgäste in Friedrichshagen, Nöldnerplatz und Wilhelmshagen profitieren

von erneuerten Bahnsteigüberdachungen, die die Aufenthaltsqualität deutlich

verbessern. Darüber hinaus wurde in neue Beleuchtungsanlagen und

Schraffuren für mehr Sicherheit investiert, beispielsweise in Karow und

Biesdorf.

In folgende Arbeitspakete (AP) wurde an den Bahnhöfen im Land Berlin

investiert:

AP 1: Energetische Sanierung von Empfangsgebäuden

Maßnahmen: 2 Investition: 971.000 Euro

AP 2: Aktuelle Informationen

Maßnahmen: 20 Investition: 3,4 Mio. Euro

AP 3: Verbessertes Erscheinungsbild

Maßnahmen: 12 Investition: 4,12 Mio. Euro

AP 4: Stufenfreier Zugang

Maßnahmen: 13 Investition: 10,16 Mio. Euro

AP 5: Besserer Wetterschutz

Maßnahmen: 9 Investition: 2,12 Mio. Euro

AP 6: Mehr Sicherheit

Maßnahmen: 45 Investition: 7,98 Mio. Euro

AP Berlin-Südkreuz

Baumaßnahmen: Vorplatz Investition: 3,19 Mio. Euro

Im Rahmen des Konjunkturprogramms investierte die Bundesregierung insgesamt

1,4 Milliarden Euro. Davon flossen 960 Millionen Euro in die

Schieneninfrastruktur. 325 Millionen Euro kamen 2.100 Bahnhöfen in allen

Bundesländern zugute. Hinzu kamen 27 Millionen Euro Eigenmittel der Bahn.

Etwa 100 Millionen Euro wurden für die Modernisierung von bahneigenen

Energieanlagen eingesetzt.

Für weitere Informationen steht die Broschüre „Personenbahnhöfe,

Konjunkturprogramm, Bilanz 2011″ im Internet zum Download bereit unter:

www.bahnhof.de/konjunkturprogramm

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

VBB + Strecken: VBB veröffentlicht "Qualitätsanalyse Netzzustand 2011"

http://www.lok-report.de/

Der Zustand der Schienenstrecken in Berlin und Brandenburg hat sich nach

zwei Jahren der Stagnation verbessert. Die VBB Qualitätsanalyse Netzzustand

2011 weist zwei Prozent weniger Geschwindigkeitseinbrüche als im Jahr 2010

aus. Mithilfe der Finanzmittel aus den Konjunkturpaketen der

Bundesregierung konnten kurzfristig Mängel an der Infrastruktur beseitigt

werden. Dennoch sind weitere Investitionen in das Schienennetz dringend

notwendig.

Im Jahr 2011 wurden in Berlin und Brandenburg 644 Geschwindigkeitseinbrüche

festgestellt. Bezogen auf das Gesamtnetz sind demnach 11,5 Prozent des

Schienennetzes nicht mit der eigentlichen Streckengeschwindigkeit befahrbar

(Vorjahr: 13,5 Prozent). Die hieraus errechneten Fahrzeitverluste summieren

sich auf drei Stunden und 20 Minuten. Im Vergleich zum Vorjahr verringerten

sich die Fahrzeitverluste um gut eine halbe Stunde.

Jörg Vogelsänger, Infrastrukturminister des Landes Brandenburg: „Das

Konjunkturpaket des Bundes zeigt Früchte und darf keine einmalige Sache

bleiben. Die Bundesregierung und die Bahn als Infrastrukturbetreiber müssen

auch zukünftig deutlich mehr in das seit Jahren vernachlässigte

Schienennetz investieren.“

VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: „Die positive Entwicklung zeigt, wie

wichtig ausreichende Investitionen in die Infrastruktur sind. Die Fahrgäste

profitieren durch kürzere Fahrzeiten unmittelbar davon, wenn die Züge ihr

eigentliches Tempo fahren können und nicht an den Mängelstellen abbremsen

müssen.“

Deutliche Verbesserungen gab es 2011 auf der Strecke Berlin-Cottbus nach

der Sanierung zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau. Zudem wurde hier

ab Dezember auch die Höchstgeschwindigkeit auf 160 km/h angehoben. Positiv

sind auch die Verbesserungen zwischen Beeskow und Königs Wusterhausen zu

bewerten.

Zu bemängeln ist weiterhin der Zustand der Dresdner Bahn zwischen

Blankenfelde und Elsterwerda. Hier ist mehr als ein Drittel der

Streckenlänge nicht mit 160 km/h befahrbar. Problematisch bleibt auch die

Verbindung Angermünde – Stettin. Nachdem bereits im Vorjahr zwischen

Angermünde und Schönow eine schwerwiegende Mängelstelle registriert wurde,

hat sich der Fahrzeitverlust hier durch eine weitere

Geschwindigkeitsabsenkung nochmals erhöht.

Insgesamt gab es im vergangenen Jahr auf 24 Abschnitten Verbesserungen,

Verschlechterungen dagegen nur auf sieben Abschnitten.

60 Prozent der festgestellten Zeitverluste durch Geschwindigkeitseinbrüche

sind auf Infrastrukturmängel zurückzuführen. Der Großteil davon (rund 57

Prozent) sind ältere Mängel, die bereits in den Fahrplan eingearbeitet

sind. Nur weniger als 4 Prozent sind im laufenden Fahrplan aufgetretene

Mängel, die von der DB Netz AG als „Langsamfahrstellen“ bezeichnet werden.

Die übrigen Geschwindigkeitseinbrüche sind mit ca. 38 Prozent auf nicht

ausreichend dimensionierte Anlagen zurückzuführen. Ein Beispiel hierfür

sind Bahnübergänge ohne technische Sicherung, bei denen Züge auf bis zu 10

km/h abbremsen müssen. Die verbleibenden knapp zwei Prozent der

Geschwindigkeitseinbrüche sind auf laufende Baustellen zurückzuführen.

Diese Verteilung zeigt, dass trotz der schon erfolgten Sanierungsmaßnahmen

immer noch ein hoher Bedarf für Ersatzinvestitionen besteht.

Die Erhebung erfolgte stichtagsbezogen zwischen Mai und September 2011.

Somit können zwischenzeitlich behobene Mängel aufgeführt sein, während

inzwischen neu aufgetretene Geschwindigkeitseinbrüche, wie z.B. an der

Brücke zum Berliner Hauptbahnhof, noch nicht enthalten sind (Pressemeldung

VBB, 01.02.12).

VBB + Strecken: VBB veröffentlicht „Qualitätsanalyse Netzzustand 2011“

http://www.lok-report.de/

Der Zustand der Schienenstrecken in Berlin und Brandenburg hat sich nach

zwei Jahren der Stagnation verbessert. Die VBB Qualitätsanalyse Netzzustand

2011 weist zwei Prozent weniger Geschwindigkeitseinbrüche als im Jahr 2010

aus. Mithilfe der Finanzmittel aus den Konjunkturpaketen der

Bundesregierung konnten kurzfristig Mängel an der Infrastruktur beseitigt

werden. Dennoch sind weitere Investitionen in das Schienennetz dringend

notwendig.

Im Jahr 2011 wurden in Berlin und Brandenburg 644 Geschwindigkeitseinbrüche

festgestellt. Bezogen auf das Gesamtnetz sind demnach 11,5 Prozent des

Schienennetzes nicht mit der eigentlichen Streckengeschwindigkeit befahrbar

(Vorjahr: 13,5 Prozent). Die hieraus errechneten Fahrzeitverluste summieren

sich auf drei Stunden und 20 Minuten. Im Vergleich zum Vorjahr verringerten

sich die Fahrzeitverluste um gut eine halbe Stunde.

Jörg Vogelsänger, Infrastrukturminister des Landes Brandenburg: „Das

Konjunkturpaket des Bundes zeigt Früchte und darf keine einmalige Sache

bleiben. Die Bundesregierung und die Bahn als Infrastrukturbetreiber müssen

auch zukünftig deutlich mehr in das seit Jahren vernachlässigte

Schienennetz investieren.“

VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: „Die positive Entwicklung zeigt, wie

wichtig ausreichende Investitionen in die Infrastruktur sind. Die Fahrgäste

profitieren durch kürzere Fahrzeiten unmittelbar davon, wenn die Züge ihr

eigentliches Tempo fahren können und nicht an den Mängelstellen abbremsen

müssen.“

Deutliche Verbesserungen gab es 2011 auf der Strecke Berlin-Cottbus nach

der Sanierung zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau. Zudem wurde hier

ab Dezember auch die Höchstgeschwindigkeit auf 160 km/h angehoben. Positiv

sind auch die Verbesserungen zwischen Beeskow und Königs Wusterhausen zu

bewerten.

Zu bemängeln ist weiterhin der Zustand der Dresdner Bahn zwischen

Blankenfelde und Elsterwerda. Hier ist mehr als ein Drittel der

Streckenlänge nicht mit 160 km/h befahrbar. Problematisch bleibt auch die

Verbindung Angermünde – Stettin. Nachdem bereits im Vorjahr zwischen

Angermünde und Schönow eine schwerwiegende Mängelstelle registriert wurde,

hat sich der Fahrzeitverlust hier durch eine weitere

Geschwindigkeitsabsenkung nochmals erhöht.

Insgesamt gab es im vergangenen Jahr auf 24 Abschnitten Verbesserungen,

Verschlechterungen dagegen nur auf sieben Abschnitten.

60 Prozent der festgestellten Zeitverluste durch Geschwindigkeitseinbrüche

sind auf Infrastrukturmängel zurückzuführen. Der Großteil davon (rund 57

Prozent) sind ältere Mängel, die bereits in den Fahrplan eingearbeitet

sind. Nur weniger als 4 Prozent sind im laufenden Fahrplan aufgetretene

Mängel, die von der DB Netz AG als „Langsamfahrstellen“ bezeichnet werden.

Die übrigen Geschwindigkeitseinbrüche sind mit ca. 38 Prozent auf nicht

ausreichend dimensionierte Anlagen zurückzuführen. Ein Beispiel hierfür

sind Bahnübergänge ohne technische Sicherung, bei denen Züge auf bis zu 10

km/h abbremsen müssen. Die verbleibenden knapp zwei Prozent der

Geschwindigkeitseinbrüche sind auf laufende Baustellen zurückzuführen.

Diese Verteilung zeigt, dass trotz der schon erfolgten Sanierungsmaßnahmen

immer noch ein hoher Bedarf für Ersatzinvestitionen besteht.

Die Erhebung erfolgte stichtagsbezogen zwischen Mai und September 2011.

Somit können zwischenzeitlich behobene Mängel aufgeführt sein, während

inzwischen neu aufgetretene Geschwindigkeitseinbrüche, wie z.B. an der

Brücke zum Berliner Hauptbahnhof, noch nicht enthalten sind (Pressemeldung

VBB, 01.02.12).

Flughäfen: BER-Anwohner, Flugplaner wollen Berlin längere Lärmpause gönnen, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/ber-anwohner-flugplaner-wollen-berlin-laengere-laermpause-goennen,10809148,11543972.html

Berlin – Die Flugkommission lässt Entlastungen für BER-Anwohner prüfen.

Dabei geht es unter anderen darum, ob der Betrieb vor und nach dem

Nachtflugverbot auf die Südbahn des Flughafens Berlin Brandenburg (BER)

beschränkt werden könnte.

Die künftigen Flugrouten stehen fest, das Bundesaufsichtsamt für

Flugsicherung (BAF) rechnet nicht mehr mit größeren Streckenänderungen.

Jetzt wird untersucht, wie der Flugbetrieb dort gestaltet werden soll – zum

Beispiel, ob auf einigen Strecken nachts und frühmorgens längere Flugpausen

möglich sind. „Wir suchen nach Möglichkeiten, Betroffene von Fluglärm zu

entlasten, ohne Routen ändern zu müssen“, sagte die Vorsitzende der

Fluglärmkommission, Kathrin Schneider, nach der Sitzung am Montag. Eine

Arbeitsgruppe, in der das BAF und die Deutsche Flugsicherung vertreten

sind, soll dies bis Jahresende ermitteln.

Dabei geht es unter anderen darum, ob der Betrieb vor und nach dem …

S-Bahn: Reizthema S-Bahn, „Wir bestellen jetzt die Vampire ab", aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/

reizthema-s-bahn–wir-bestellen-jetzt-die-vampire-ab-,10809148,11540268.html

Berlin – Zu viele kranke Lokführer, ein Zug ohne Heizung, ein defektes

Stellwerk in der Pampa. Das ist der ganz normale Wahnsinn in der neuen

Transportleitung der S-Bahn in Berlin-Schöneweide.

„Wir bestellen jetzt die Vampire ab.“ Was in der Sprache der Berliner

S-Bahner lustig klingt, wird an diesem Nachmittag wenig heiter. „Vampir“

ist ist der Funkrufname für Züge auf der Linie S 25. Ohne sie geht es nur

alle 20 Minuten von Berlin-Mitte nach Teltow – und nicht wie üblich alle

zehn.

Es ist eine Entscheidung, die den Männern in der Transportleitung der

S-Bahn nicht leicht fällt. Draußen weht ein eisiger Ostwind. Langes Warten

wird Fahrgäste mal wieder wütend machen auf ihre S-Bahn. Aber es geht heute

nicht anders. 10 von 50 S-Bahn-Fahrern auf den Nord-Süd-Strecken haben sich

krankgemeldet, eine Reserve gibt es zurzeit nicht.

Die Transportleitung im Werk Schöneweide ist wie ein neues Herz der

Berliner S-Bahn am traditionellen Standort. Seit Dezember läuft in einem

Backsteinbau alles zusammen, was mit …

S-Bahn: Reizthema S-Bahn, „Wir bestellen jetzt die Vampire ab“, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/

reizthema-s-bahn–wir-bestellen-jetzt-die-vampire-ab-,10809148,11540268.html

Berlin – Zu viele kranke Lokführer, ein Zug ohne Heizung, ein defektes

Stellwerk in der Pampa. Das ist der ganz normale Wahnsinn in der neuen

Transportleitung der S-Bahn in Berlin-Schöneweide.

„Wir bestellen jetzt die Vampire ab.“ Was in der Sprache der Berliner

S-Bahner lustig klingt, wird an diesem Nachmittag wenig heiter. „Vampir“

ist ist der Funkrufname für Züge auf der Linie S 25. Ohne sie geht es nur

alle 20 Minuten von Berlin-Mitte nach Teltow – und nicht wie üblich alle

zehn.

Es ist eine Entscheidung, die den Männern in der Transportleitung der

S-Bahn nicht leicht fällt. Draußen weht ein eisiger Ostwind. Langes Warten

wird Fahrgäste mal wieder wütend machen auf ihre S-Bahn. Aber es geht heute

nicht anders. 10 von 50 S-Bahn-Fahrern auf den Nord-Süd-Strecken haben sich

krankgemeldet, eine Reserve gibt es zurzeit nicht.

Die Transportleitung im Werk Schöneweide ist wie ein neues Herz der

Berliner S-Bahn am traditionellen Standort. Seit Dezember läuft in einem

Backsteinbau alles zusammen, was mit …

S-Bahn + Regionalverkehr: DBV kritisiert erneute Zugausfälle zwischen Wannsee und Potsdam

http://www.lok-report.de/

Am Sonnabend Nachmittag (28. Januar 2012) fuhren schon wieder stundenlang
kein Züge zwischen Berlin und Potsdam. In Wannsee war ein Stellwerk
ausgefallen. Der DBV-Landesverband fordert endlich Maßnahmen zur
Stabilisierung des Zugverkehrs im „Nadelöhr“ Wannsee – Potsdam Hbf.
Wieder einmal konnte die DB AG ihr Versprechen, den S-Bahn-Verkehr zwischen
Berlin und Potsdam stabil und pünktlich anzubieten, nicht einlösen. Verlass
war lediglich auf die überflüssige Floskel „Wir bitten um Ihr Verständnis“.
Durch einen Stellwerksausfall in Wannsee war der Zugverkehr auf dem
südwestlichen Abschnitt der S 7 zwischen Westkreuz und Potsdam und auf der
S 1 zwischen Zehlendorf und Wannsee unterbrochen. Die Mitarbeiter der
S-Bahn Berlin GmbH wurden wieder Zielscheibe für Gespött und und Pöbeleien
der verärgerten Fahrgäste.
Dieser Ausfall, einer von vielen der vergangenen Tage, zeigt überdeutlich,
dass das Notfallmanagement bei der DB AG nicht ausreicht. Stellwerke fallen
inzwischen täglich aus, Signalstörungen kommen fast stündlich vor. Warum
ändert sich daran nichts? Warum werden nicht bis vor einigen Jahren noch
vorhandene Notfallkapazitäten wieder aufgebaut, die Ausfälle und Störungen
minimieren? Warum investiert DB Netz nicht endlich, um die Störanfälligkeit
der eingleisigen Streckenabschnitte zwischen Wannsee und Potsdam zu
beseitigen? Alle diese Fragen stehen nach wie vor unbeantwortet im Raum.
Der zweigleisige Ausbau des gesamten Abschnittes zwischen Wannsee und
Potsdam mag einige Millionen kosten und zwei bis drei Jahre dauern. Er
würde aber entscheidend dazu beitragen, dass der S-Bahn-Verkehr
zuverlässiger laufen und die Fahrgäste eine verlässliche Gegenleistung für
ihren Fahrpreis bekommen würden. Je früher er in Angriff genommen wird,
desto eher kann er zu einer Stabilisierung beitragen.
Immer noch haben die Länder Berlin und Brandenburg (die über den
Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg -VBB- die Zugleistungen bestellen), kaum
Einfluss auf die Qualität. Sie sollten überlegen, ob nicht ein Fahrzeugpool
und veränderte Verträge eine erhebliche Verbesserung bedeuten würden. Warum
nicht S-Bahn-Wagen, die sich im Eigentum der Länder befinden, an die
Verkehrsunternehmen vermieten? So wäre das Problem mit der unterlassenen
Instandhaltung gelöst. Warum nicht die Halte auf den Bahnhöfen direkt über
den Verkehrsverbund bestellen? Damit hätten die Länder ebenso direkten
Einfluss auf die Qualität der Fahrgastinformation, die Zeiträume für die
Wartung und Reparatur von Fahrstühlen und Rolltreppen, das Schneeräumen.
Nur wenn die Länder Berlin und Brandenburg auch gewillt sind, mehr
Verantwortung wahrzunehmen, wird sich etwas verbessern! Nach Meinung des
DBV ist sowohl der Fahrzeugpool als auch die Bestellung der Verkehrshalte
durch den VBB durchaus durch EU-Recht gedeckt (Pressemeldung Deutscher
Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 31.01.12).

S-Bahn + U-Bahn: Vorprogrammiertes Chaos bei gleichzeitigen Bauarbeiten U6/S-Bahn

http://www.lok-report.de/

Vom Juli 2012 bis zum Oktober 2013 wird die U-Bahn-Linie 6 zwischen den
Stationen Friedrichstraße und Französische Straße unterbrochen, um den
neuen Umsteigebahnhof „Unter den Linden“ zur U-Bahn-Linie 5 bauen zu
können. Den betroffenen Fahrgästen wird geraten, die unterbrochene Strecke
zu umfahren. Hierfür bieten sich vor allem die Linien S1, S2 und S25 im
Nordsüd-Tunnel der S-Bahn an. Das ist bekannt.
Doch nun plant die Deutsche Bahn, genau in dieser Zeit im Nordsüd-Tunnel
der S-Bahn zu bauen und den S-Bahn-Verkehr erheblich einzuschränken. Zum
einen soll es mehrmonatige Sperrungen abends und nachts zum Einbau der
neuen Zugsicherungstechnik geben. Zum anderen ist im Februar 2013 sogar
eine zweiwöchige vollständige Sperrung zur Auswechslung von Schienen
geplant. Das zeitgleiche Bauen an den beiden Nordsüd-Strecken von U-Bahn
und S-Bahn würde zu äußerst schweren Einschränkungen des öffentlichen
Verkehrs in der City-Ost führen, zumal von den U-Bahn-Bauarbeiten auch der
Busverkehr betroffen ist.
Da die Absicht zur U6-Unterbrechung seit Jahren bekannt ist, hat der
Berliner Fahrgastverband IGEB kein Verständnis für die Planungen der
Deutschen Bahn und fordert eine umgehend Umplanung. Während der
Unterbrechung der U6 mit ihren massiven Auswirkungen auf die Fahrgäste
müssen die Umfahrungsmöglichkeiten mit den anderen Nordsüd-U-Bahn-Linien U8
und U9 sowie mit der U2 und insbesondere mit den S-Bahn-Linien im
Nordsüd-Tunnel und auf der Stadtbahn uneingeschränkt zur Verfügung stehen.
Auch die Gewerbetreibenden in der Berliner Mitte, vertreten durch die IG
Friedrichstraße, sehen jede weitere Einschränkung im ÖPNV während der
U5/U6-Baumaßnahme als unannehmbar an.
Bereits zu Ostern 2012 steht vielen Fahrgästen mit den sich vom 7. bis 16.
April überschneidenden baubedingten Unterbrechungen von S-Bahn-Ostring und
Nordast der U-Bahn-Linie U2 eine schwere Zeit bevor. Ein solches Beispiel
von Missmanagement in der Bauplanung darf es kein zweites Mal geben
(Pressemeldung Berliner Fahrgastverband IGEB e.V., 30.01.12).

S-Bahn: Rund 50 Lokfahrer der Berliner S-Bahn sind momentan krank geschrieben. Fahrten fallen aus. Besserung ist nicht vor März oder April in Sicht., aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/
zugausfaelle-lokfuehrer-mangel-soll-noch-wochen-andauern-,10809148,11532354.html

Zu viel kranke Lokführer: Die Personalprobleme bei der Berliner S-Bahn
werden voraussichtlich noch mehrere Wochen andauern. Bis März oder April
seien „Engpässe“ bei der Besetzung von Zügen mit Triebwagenführern zu
erwarten, sagte ein Bahnsprecher am Samstag. Momentan sind rund 50
Lokführer krank geschrieben, Fahrten fallen deshalb immer wieder aus.

Angesagter Dauerfrost könnte für weitere Schwierigkeiten sorgen
Eine kurzfristige Besserung der Lage sei nicht in Sicht. Wegen der dünnen
Personaldecke bildet die Bahn derzeit …

S-Bahn: Ausgerechnet zu Beginn einer Frostperiode fahren weniger S-Bahnen. Es gibt rund 50 Fahrer zu wenig. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer ist der Meinung, die Chefs hätten zu spät auf den Mangel reagiert. , aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/

zugausfaelle-weil-s-bahn-fahrer-fehlen–fallen-wieder-zuege-aus,10809148,11527524.html

Was viele S-Bahn-Fahrgäste bereits geahnt haben, wird nun durch die

offiziellen Daten des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) bestätigt.

Sie zeigen, dass die Zahl der eingesetzten Züge nach einem langen

Aufwärtstrend in dieser Woche wieder gesunken ist. Folge: Fahrten fallen

aus – ausgerechnet zu Beginn einer neuen Frostperiode.

Am Montag waren laut VBB noch 958 Wagen im Einsatz, am Donnerstag dann nur

noch 900 und am Freitag 906. Das teilte Verbundsprecherin Elke Krokowski

auf Anfrage mit. Jene S-Bahnen, die als Ersatz dienen, so lange andere Züge

wegen der Prüfung der Bremssandanlagen ausfallen, sind nicht eingerechnet.

Seit 2007 gibt es Fahrermangel

Allein am Freitag fehlten …