Regionalverkehr + VBB: VBB kündigt bei der Regionalkonferenz Lausitz in Doberlug-Kirchhain Verbesserungen im Nahverkehr an Netz Elbe-Elster ab Juni in Betrieb, zusätzliche Sitzplätze bei den Linien RE10, RB43 und RB46

http://www.vbb.de/de/article/presse/vbb-kuendigt-bei-der-regionalkonferenz-lausitz-in-doberlug-kirchhain-verbesserungen-im-nahverkehr-an/14155.html

S-Bahn Mitteldeutschland fährt ab Dezember in die Leipziger Innenstadt

Der Landrat des Landkreises Elbe-Elster, Christian Jaschinski, und Hans-Werner Franz, VBB-Geschäftsführer, informierten heute in Doberlug-Kirchhain über die verkehrspolitischen Ziele und Entwicklungen in der Region.

Zum kleinen Fahrplanwechsel am 9. Juni 2013 nimmt das Netz Elbe-Elster auf den folgenden Linien den Betrieb auf:

RE15 Hoyerswerda – Ruhland – Dresden

RE18 Cottbus – Ruhland – Dresden

RB49 Cottbus – Ruhland – Falkenberg (Elster)

RB31 Elsterwerda – Dresden

Die neue Linie RB49 übernimmt die bisherigen Fahrten der Linie RE18 zwischen Cottbus und Falkenberg (Elster). Durch die neue Linienbezeichnung können die Fahrgäste die Zugfahrten mit verschiedenen Zielen und Zwischenhalten künftig besser unterscheiden. Am Samstagvor- und Sonntagnachmittag wird das Zugangebot zwischen Falkenberg und Ruhland zudem ausgeweitet.

Innerhalb des gesamten Netzes Elbe-Elster wird DB Regio im Laufe des Jahres modernisierte Doppelstockwagen und neue elektrische Triebwagenzüge vom Typ Talent 2 einsetzen. Wegen Verzögerungen bei der Auslieferung der Neufahrzeuge werden diese zur Betriebsaufnahme leider noch nicht zur Verfügung stehen.

Seit Januar 2013 fahren die Talent 2-Triebwagen auf der Linien RE10 und RB43 zwischen Cottbus und Falkenberg (Elster) oder Leipzig. Ab dem 13. Mai wird das Sitzplatzangebot zu den Hauptverkehrszeiten ausgeweitet, wie beim RE10 gegen 5 Uhr ab Cottbus und bei der RB43 gegen 16 Uhr ab Cottbus.

Bereits seit 1. Mai 2013 werden bei der Linie RB46 Cottbus – Forst wieder Dieseltriebwagen vom Typ Desiro eingesetzt und damit ebenfalls das Angebot erweitert. Gleichzeitig wird die Umsteigesituation zwischen den Linien RE2 und OE65 verbessert und wieder durchgehende Fahrtmöglichkeiten Zittau – Görlitz – Spremberg – Cottbus – Forst angeboten.

Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2013 wird mit Aufnahme des Verkehrs durch den Leipziger City-Tunnel die bisherige Linie RE11 in die S-Bahn Mitteldeutschland integriert. Die neuen, silbernen Triebwagen vom Typ Talent 2 fahren dann von Hoyerswerda über Ruhland, Falkenberg (Elster) umsteigefrei zum Leipziger Markt und darüber hinaus nach Geithain.

Für den Fahrplan 2014 werden zudem Verbesserungen bei den Linien RB14, RB22 und RB36 geprüft. In Abhängigkeit der Inbetriebnahme des Flughafens BER, der betrieblichen Umsetzbarkeit und der Finanzierung wird angestrebt, die Linie RB14 über Schönefeld Flughafen hinaus in den Berliner Nord-Süd-Tunnel zu verlängern, die RB22 nach Königs Wusterhausen zu verlängern und die RB36 wieder am Wochenende nach Berlin-Lichtenberg anzubieten.

Nachdem Berlin und einige kreisfreie Städte mit der VBB-fahrCard bereits zum großen Teil ausgerüstet worden sind, steht die Umstellung für die Lausitz an. Rund 400.000 Abokunden werden insgesamt mit den elektronischen Karten versorgt. Dazu gehört die Einführung einer verbesserten Verkaufs- und Kontrollinfrastruktur bei allen VBB-Verkehrsunternehmen der Region. Die kundenfreundliche Technik ist für alle VBB-Tarifprodukte im Abonnement vorgesehen, wie auch für VBB-Abo 65plus und VBB-Gesamtnetz und für Schülerinnen und Schüler.

VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: „Bus- und Bahnstrecken stellen gerade auch für ländliche Regionen des Verbundgebietes wichtige Lebensadern dar. Das Verkehrsangebot muss hier stetig verbessert werden, daran arbeiten wir mit ganzer Kraft. Ich freue mich für die Lausitz über neue Fahrzeuge, verbesserte Verbindungen und die VBB-fahrCard.“

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg veranstaltet jedes Jahr in den fünf Planungsregionen des Landes Brandenburg und Berlin Regionalkonferenzen, um aktuelle verkehrspolitische Themen und bevorstehende Entwicklungen im Bus- und Bahnverkehr vorzustellen und zu diskutieren. Vorträge und Termine aller Regionalkonferenzen finden sich unter www.VBB.de/regionalkonferenzen.

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Erhöhter Baulärm zwischen Fürstenberg und Neustrelitz Einsatz einer Spezialmaschine erfordert Arbeiten auch nachts sowie an Sonn- und Feiertagen • Ab 9. Juni wieder durchgehender Zugverkehr

http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/3929282/bbmv20130515.html?c2212428=2207510&start=0&itemsPerPage=20&x=1

(Berlin, 15. Mai 2013) Anwohner der Bahnstrecke zwischen Fürstenberg und Neustrelitz müssen vom 18. Mai bis 4. Juni wegen Bauarbeiten stellenweise auch in der Nacht sowie an Sonn- und Feiertagen mit mehr Lärm rechnen. Der langfristig geplante Einsatz einer schweren Gleisbaumaschine muss aus betrieblichen und technischen Gründen rund um die Uhr erfolgen. Eine entsprechende Ausnahmegenehmigung liegt vor.

Wie geplant fahren die Züge ab 9. Juni wieder durchgehend zwischen Berlin und Rostock – zunächst eingleisig, ab Dezember dann zweigleisig.

Alle Betroffenen werden durch Handzettel informiert. Bürger, die näher als 110 Metern zu den Gleisen wohnen, haben Anspruch auf ein Hotelzimmer. Die Deutsche Bahn wird die Beeinträchtigungen auf ein Minimum reduzieren und bittet für entstehende Unannehmlichkeiten um Entschuldigung.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
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Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Berliner S-Bahn kann erstmals wieder alle Linien bedienen Erstmals seit Beginn der Krise vor vier Jahren hat die S-Bahn wieder alle 15 Linien am Netz. Nun können die Fahrgäste auch mit der S85 zwischen Grünau und Waidmannslust wieder ohne Umsteigen fahren., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article116149812/Berliner-S-Bahn-kann-erstmals-wieder-alle-Linien-bedienen.html

Nach fast vier Jahren Pause kann die Berliner S-Bahn ihre Linie S85 wieder in Betrieb nehmen. Vom 3. Juni an werden die gelb-roten Züge montags bis freitags zwischen Schöneweide und Waidmannslust fahren, im Berufsverkehr am Morgen und am Nachmittag sogar zwischen Grünau und Waidmannslust. Die Landesregierungen von Berlin und Brandenburg haben jetzt einem entsprechenden Antrag der S-Bahn Berlin GmbH zugestimmt, teilte der Verkehrsverbund VBB am Montag mit.
Die S85 hat für die S-Bahn hohe Symbolkraft, ist sie doch die letzte Linie, die für ihr normales Fahrplanangebot noch fehlt. Wie auf vielen anderen Verbindungen hatte die Bahn-Tochter im Juli 2009 den Zugverkehr auf der S85 eingestellt, weil ihr die Züge dafür fehlten.
Wegen technischer Probleme und teils gravierender Wartungsmängel hatte das Eisenbahn-Bundesamt …

Bahnhöfe: DB Reisezentrum im Berliner Hauptbahnhof wird vergrößert Bauarbeiten im Obergeschoss beginnen am 14. Mai • DB Reisezentrum im Untergeschoss wird für die Bauphase erweitert

http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/3917664/bbmv20130514.html?start=0&itemsPerPage=20

(Berlin, 14. Mai 2013) Um den Kundenservice weiter zu verbessern, modernisiert und vergrößert die Deutsche Bahn im Berliner Hauptbahnhof das DB Reisezentrum im Obergeschoss. Während der Bauphase ab dem 14. Mai bis Dezember 2013 können sich Fahrgäste täglich von 6 bis 22 Uhr im bestehenden DB Reisezentrum im Untergeschoss (Ebene -1) beraten lassen und Fahrkarten kaufen. Hier stehen insgesamt 13 Schalter zur Verfügung, darunter zwei für die 1. Klasse und einer für mobilitätseingeschränkte Reisende. Begrüßt werden die Kunden wie gewohnt von einem Empfangschef, der Tipps und Hilfestellung für den Erwerb von Fahrkarten gibt. Zusätzlich können Reisende an DB Fahrkartenautomaten direkt vor dem DB Reisezentrum und im Zugang zur U-Bahn Fahrkarten erwerben. Darüber hinaus stehen auf den Bahnsteigen und auf der Ebene der Ein- und Ausgänge des Bahnhofs weitere DB Fahrkartenautomaten zur Verfügung. Ergänzt wird das DB-Angebot durch das „Reisebüro im Bahnhof“ direkt neben dem DB Reisezentrum.

Für entstehende Umwege und Unannehmlichkeiten während der Umbauphase bittet die Deutsche Bahn um Verständnis.

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Bahnverkehr +Regionalverkehr: RE 3 fährt ab 12.30 Uhr wieder planmäßig und hält in Berlin Hbf (tief) Einschränkungen auf anderen betroffenen Regio-Linien bleiben vorerst bestehen • Reparaturarbeiten nach Entgleisung gehen voran

http://www.deutschebahn.com/de/presse/verkehrsmeldungen/3918140/bbmv20130514a.html?start=0&itemsPerPage=20

(Berlin, 14. Mai 2013) Nach der teilweisen Entgleisung eines Leerreisezugs am Montag normalisiert sich der Regionalverkehr auf der Linie RE 3: Die Züge verkehren ab 12.30 Uhr auf ihrem regulären Weg und halten in Berlin Gesundbrunnen, Berlin Hauptbahnhof (tief), Potsdamer Platz, Südkreuz und Lichterfelde Ost. Die Reparaturarbeiten gehen voran: Die entgleisten zwei Waggons und die Lok konnten bereits abgefahren werden, nun reparieren Mitarbeiter beschädigte Weichen, Schwellen sowie die Leit- und Sicherungstechnik.

Weiterhin abweichende Linienführungen gibt es voraussichtlich bis Freitag für die RE 5 und RB 10:

Die Linie RE 5 fährt im Nordabschnitt nur zwischen Berlin Gesundbrunnen und Oranienburg. Im Südabschnitt läuft der Betrieb planmäßig.

Die Linie RB 10 verkehrt von Nauen kommend ab Berlin-Spandau abweichend nach Berlin-Charlottenburg.

Züge des Fernverkehrs aus und in Richtung Hamburg / Hannover / Dresden / Leipzig fahren über die Berliner Stadtbahn und halten abweichend in Berlin Hbf (obere Ebene) und in Berlin Ostbahnhof. Der Halt in Berlin Südkreuz entfällt.

Informationen erhalten Reisende beim Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon (0331) 235 6881 oder -6882. Die Deutsche Bahn bittet Ihre Fahrgäste für die damit verbundenen Unannehmlichkeiten um Entschuldigung.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
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Bahnverkehr + Regionalverkehr: Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Berlin Hbf (tief) und Berlin-Spandau sowie Berlin Gesundbrunnen Änderungen im Fern- und Regionalverkehr / S-Bahn nicht betroffen

http://www.deutschebahn.com/de/presse/verkehrsmeldungen/3914228/bbmv20130513.html?start=0&itemsPerPage=20

(Berlin, 13. Mai 2013) Nach der Entgleisung der Lok und zweier Waggons eines Leerreisezuges nördlich des Berliner Hauptbahnhofs ist der betroffene Streckenabschnitt derzeit bis auf Weiteres gesperrt. Im betroffenen Eurocity-Reisezug befanden sich keine Fahrgäste. Zur Ursache der Entgleisung liegen noch keine Erkenntnisse vor.

Zwischen Berlin Hbf (tief) und Berlin-Spandau sowie zwischen Berlin Hbf (tief) und Berlin Gesundbrunnen kommt es aus diesem Grund zu erheblichen Einschränkungen im Regional- und Fernverkehr. Der S-Bahn-Verkehr ist nicht betroffen.

Züge des Fernverkehrs aus und in Richtung Hamburg / Hannover / Dresden / Leipzig fahren über die Berliner Stadtbahn und halten abweichend in Berlin Hbf (obere Ebene) und in Berlin Ostbahnhof. Der Halt in Berlin Südkreuz entfällt.

Im Regionalverkehr gibt es abweichende Linienführungen für die RE 3, RE 5 und RB 10:
Die Linie RE 3 wird zwischen Bernau und Blankenfelde (Kr. Teltow-Fläming) über Berlin-Lichtenberg umgeleitet. Die Halte in Berlin Lichterfelde Ost, Südkreuz, Potsdamer Platz, Hauptbahnhof und Gesundbrunnen entfallen.

Die Linie RE 5 verkehrt im Südabschnitt planmäßig. Im Nordabschnitt fahren die Züge nur zwischen Berlin Gesundbrunnen und Oranienburg.
Die Linie RB 10 verkehrt von Nauen kommend ab Berlin-Spandau abweichend nach Berlin-Charlottenburg.
Die Linie RE 4 der ODEG fährt auf dem planmäßigen Linienweg, jedoch mit Verspätungen.

Informationen erhalten Reisende beim Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon (0331) 235 6881 oder -6882. Die Deutsche Bahn bittet Ihre Fahrgäste für die damit verbundenen Unannehmlichkeiten um Entschuldigung.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
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Fernbus: „ADAC Postbus“ startet am 1. November, aus finanzen.net

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/quot-ADAC-Postbus-quot-startet-am-1-November-2426093

München (ots) – Die Deutsche Post und der Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC) steigen Anfang November 2013 mit ersten Städteverbindungen in den neu geöffneten Fernbusmarkt ein. Der ADAC Postbus, so der Name des künftigen, gemeinsamen Linienangebots, startet auf folgenden Strecken:
– Köln-Bonn-Frankfurt/M.-Stuttgart-München – Bremen-Hamburg-Berlin – Köln-Dortmund-Hannover-Berlin – Berlin-Leipzig-Dresden – Frankfurt/M.-Nürnberg-München.
Die Gründung einer gemeinsamen Betreibergesellschaft, an der Deutsche Post und ADAC zu jeweils 50 Prozent beteiligt sind, wurde heute vertraglich vereinbart. Die Kartellbehörden müssen der Kooperation …

Bahnverkehr: Bahngipfel in Cottbus stellt Weichen für Zukunft Spitzen der Landesregierung und der Deutschen Bahn ziehen Bilanz und legen in Cottbus neue Ziele fest

http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/3889614/bbmv20130506.html?start=0&itemsPerPage=20

Spitzen der Landesregierung und der Deutschen Bahn ziehen Bilanz und legen in Cottbus neue Ziele fest • Bis 2017 rund 1,3 Milliarden Euro für Brandenburgs Bahninfrastruktur • DB mit über 7.500 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber im Land

(Cottbus, 6. Mai 2013) Milliardeninvestitionen in Brandenburgs Schienennetz und Bahnhöfe, komfortableres Reisen in neuen Zügen und Baufortschritte auf wichtigen Magistralen: Ministerpräsident Matthias Platzeck, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Dr. Rüdiger Grube, und Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger haben heute beim Brandenburger Bahngipfel in Cottbus zugleich Bilanz gezogen und neue Ziele für die Zukunft abgesteckt.

Ministerpräsident Platzeck betonte, dass der diesjährige Bahngipfel nicht ohne Grund in Cottbus stattfinde. „In Cottbus sind wir an einem Brennpunkt Brandenburger Interessen, auch was die Deutsche Bahn angeht.“ Ein wichtiges Ziel der Landesregierung sei es, die Lausitz zukunftsfest zu machen. Dazu gehöre eine gute Verkehrsinfrastruktur. Platzeck bezeichnete in diesem Zusammenhang die Verlässlichkeit der Verkehrsleistungen als das „A und O“. Und dies gelte für ganz Brandenburg. „Sehr viele Menschen sind als Berufspendler auf die Bahn angewiesen. Und diese Menschen dürfen wir weder im Regen noch auf dem Abstellgleis stehen lassen.“ Deshalb gilt nach Worten Platzecks das Augenmerk des Landes als Besteller der Fahrleistungen der Kundenzufriedenheit: „Wenn die Kunden zufrieden sind, mit Fahrzeiten, Verbindungen und Service – dann sind auch wir zufrieden.“

Dr. Rüdiger Grube: „Die Deutsche Bahn setzt ihr Engagement in Brandenburg konsequent fort. Wir investieren bis Ende 2017 rund 1,3 Milliarden Euro in die Infrastruktur, davon dieses Jahr etwa 270 Millionen. Damit erhöhen wir die Leistungsfähigkeit des Schienennetzes weiter, was den Bürgern und Unternehmen gleichermaßen zugute kommt. Wir stehen zum Standort Brandenburg!“

Infrastrukturminister Vogelsänger betonte: „Die Bahn bleibt ein wichtiger Partner im Regionalverkehr und ein großer Arbeitgeber in Brandenburg. Neben dem begrüßenswerten Engagement der Bahn bei den Fernverkehrsstrecken braucht das Land aber auch dringend Investitionen in die Infrastruktur für den Regionalverkehr. Wir können den Regionalverkehr deutlich attraktiver machen, wenn die Bahn zum Beispiel in die Stationen in Cottbus, Velten, Potsdam Pirschheide und Griebnitzsee, Erkner und Senftenberg investiert. Eine Brücke über die Wetzlarer Bahn bei Seddin oder der Ausbau der Kremmener Bahn sind ebenso notwendig wie ein drittes Regionalbahngleis an der Hamburger Bahn oder die Elektrifizierung und der zweigleisige Ausbau der Ostbahn. Um den Regionalverkehr zu stärken, haben wir auch den zweigleisigen Ausbau des Gleisabschnitts zwischen Lübbenau und Cottbus für den Bundesverkehrswegeplan angemeldet.“

Die Deutsche Bahn beschäftigt in Brandenburg 7.520 Mitarbeiter und ist damit einer der größten Arbeitgeber. Sie bildet 280 junge Menschen in attraktiven und zukunftsorientierten Ausbildungsberufen aus – 72 mehr als im Vorjahr. Mit einem externen Auftragsvolumen von fast einer Milliarde Euro im vergangenen Jahr ist die Bahn zudem Garant für tausende weitere Arbeitsplätze bei regionalen Zulieferern und Dienstleistern.
Der Cottbuser Bürgermeister Holger Kelch bekräftigte: „Im historisch gewachsenen Verkehrsknotenpunkt Cottbus war und ist die Eisenbahn ein großer Arbeitgeber. Das Fahrzeuginstandhaltungswerk Cottbus gehört in unserer Stadt zu den strukturbestimmenden Firmen.“

Aktuell wichtige Projekte:

Das wichtigste Projekt im Norden, der Ausbau der Strecke zwischen Berlin und Rostock für Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h, steht kurz vor dem Abschluss. Ab 9. Juni fahren die Züge wieder durchgehend zwischen den beiden Städten, zunächst eingleisig, ab Dezember 2013 dann wieder zweigleisig.

Zwischen Berlin und Dresden soll sich die Fahrzeit im Fernverkehr ab 2019 um fast eine halbe Stunde auf dann etwa 100 Minuten verringern. Während des Streckenausbaus auf Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h müssen die Gleise im Abschnitt Wünsdorf–Elsterwerda gesperrt werden. Der Teminplan ist anspruchsvoll und hängt vom Planrechtsverfahren ab. Im Land Brandenburg müssen zum Beispiel 21 Bahnübergänge beseitigt werden, die bei der zukünftigen Geschwindigkeit nicht mehr zulässig sind.
Im Dezember des vergangenen Jahres vereinbarten die Regierungen Deutschlands und Polens, die Strecke Angermünde–Stettin etappenweise auszubauen. Vorgesehen ist, den Abschnitt Passow–Grenze zweigleisig auszubauen und zu elektrifizieren, die Leit- und Sicherungstechnik zu modernisieren und die Streckengeschwindigkeit auf bis zu 160 km/h anzuheben. Ziel ist, dass nach Abschluss aller Maßnahmen Reisende zwischen beiden Städten weniger als 90 Minuten unterwegs sind.

Die Deutsche Bahn investiert dieses Jahr insgesamt 29 Millionen Euro in Brandenburger Bahnhöfe. 7,7 Millionen Euro davon stellt die Bundesregierung bereit, um die Modernisierung von neun zusätzlichen kleinen und mittleren Stationen zu beschleunigen.

Das bis 2017 größte Bahnhofsprojekt ist mit 23 Millionen Euro der Umbau des Cottbusser Hauptbahnhofs. Reisende kommen zukünftig bequem und schnell über neue Bahnsteige und Aufzüge zum Zug. Zudem soll der Personentunnel vom Empfangsgebäude zur Stadt verlängert werden, um die Wege weiter zu verkürzen.

Bürgermeister Kelch kündigte an, dass Cottbus bis 2015 den Hauptbahnhof mit seinem Vorplatz weiter zur zentralen Visitenkarte für die Gäste von Cottbus ausbauen will. Hier soll sich der gesamte städtische sowie Nah- und Fernverkehr bündeln, um optimale und barrierefreie Angebote für die Fahrgäste zu erreichen.

Im Regionalverkehr kommen seit dem letzten Jahr zahlreiche neue Elektrotriebzüge vom Typ Talent 2 zum Einsatz und haben die alten Dostos aus der Reichsbahnzeit ersetzt. Insgesamt fahren zurzeit 54 elektrische Triebwagen in Brandenburg. Im Sommer kommen acht weitere für das Netz Elbe/Elster dazu.

DB Schenker Rail hat im vergangenen Jahr mit 1.000 Mitarbeitern in gesamtwirtschaftlich schwierigem Umfeld rund 17 Millionen Tonnen Güter transportiert. Die 2010 eingeführte Zugverbindung nach Schlesien wurde von ein bis zwei auf vier Züge pro Woche und Richtung beständig ausgeweitet. Dies sichert auch Arbeitsplätze in Seddin und Senftenberg. Für den Einsatz im grenzüberschreitenden Verkehr werden elf Lokomotiven umgerüstet, 23 Neufahrzeuge verbessern die Wettbewerbsfähigkeit der Deutschen Bahn in Polen. In Brandenburg steht die Erneuerung der Gleisbremstechnik im Rangierbahnhof Seddin im Mittelpunkt. Das 47-Millionen-Euro-Projekt soll Ende 2014 abgeschlossen sein.

Gleichzeitig blickten die Teilnehmer auch auf eine erfolgreiche Arbeit zwischen den Bahngipfeln zurück. So wurden bis heute alle bisher noch nicht ausgerüsteten Bahnstrecken im Land freiwillig mit automatischen Bremssystemen (PZB) nachgerüstet. Auch das Thema Nachhaltigkeit in Brandenburg spielte eine Rolle. In Wittenberge ging die bislang leistungsstärkste Photovoltaik-Anlage auf einer Fläche der Deutschen Bahn an das Netz und in Guben wurden auf rund fünf Hektar schnell wachsende Gehölze auf einem ehemaligen Bahnbetriebswerkgelände für die Energieerzeugung angepflanzt. Daneben bezieht DB Energie aus zwei Brandenburger Windparks (Märkisch Linden und Hoher Fläming) insgesamt 74 Gigawattstunden erneuerbarer Energie pro Jahr. Auch an dem weltweit ersten Wasserstoff-Hybridkraftwerk in Prenzlau ist die Deutsche Bahn beteiligt.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
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Bahnverkehr: ICE auf den Namen „Prenzlau“ getauft Zug als rollender Botschafter für die Stadt und die Region Prenzlau unterwegs

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(Berlin/Prenzlau, 6. Mai 2013) Die Stadt Prenzlau hat heute die Patenschaft für einen ICE der Deutschen Bahn AG übernommen. Der Bürgermeister der Stadt Prenzlau, Hendrik Sommer, der Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg, Jörg Vogelsänger sowie der Konzernbevollmächtigte der DB AG für das Land Brandenburg, Dr. Joachim Trettin, tauften heute auf dem Bahnhof Prenzlau einen ICE feierlich auf den Namen der Stadt.

Bürgermeister Hendrik Sommer „Ich freue mich, dass ab heute ein ICE den Namen Prenzlau durch ganz Deutschland trägt. Der ICE ist auch ein sehr guter Botschafter für unsere Landesgartenschau 2013“.

Minister Vogelsänger: „Mit Blick auf die gerade gestartete Landesgartenschau in Prenzlau ist dies sicher ein guter Moment, um mit der Zugtaufe auf die uckermärkische Kreisstadt hinzuweisen. Prenzlau ist ein wichtiger Bahnstandort für Reisende und Güter zwischen der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg und den vorpommerschen und polnischen Ostseestädten. Wir haben als Land mit Hilfe von erheblichen Fördermitteln einen Beitrag geleistet, um den Bahnhof sowie das Bahnhofsumfeld rechtzeitig vor der Landesgartenschau in Prenzlau generalüberholen zu können. Inzwischen sind die Bahnsteige sogar ICE-tauglich“.

Dr. Trettin: „ In Deutschland tragen 201 ICE-Züge den Namen einer deutschen Stadt. Zusätzlich gibt es 12 weitere Züge mit europäischen Städtenamen. In Brandenburg ist Prenzlau die 16. Stadt, die Namensgeber für einen der schnellen weißen ICE-Züge ist“.

Der neue Zugname ist zusammen mit dem Wappen beiderseits auf dem Fahrzeug angebracht.

Bei dem zu taufenden ICE handelt es sich um die 2. Bauserie der Baureihe 411. Die ICE dieser Baureihe verfügen über fünf Mittelwagen mit Bordrestaurant und Bordbistro sowie über zwei Endwagen mit Führerstand. In der 1. Klasse hat dieser ICE 53 Sitzplätze und in der 2. Klasse 304 Sitzplätze. Die ICE der Baureihe 411 sind seit dem Jahr 2000 im Einsatz, die 2. Baureihe seit 2004. Insgesamt verfügt die DB AG über 67 Triebzüge dieser Bauserie.

Daten und Fakten:

Länge ICE: 185 m
Höchstgeschwindigkeit: 230 km/h
Leistung: 4000 kw
Zuggewicht: ca. 368 t

Einsatzstrecken:

Berlin−Leipzig−Nürnberg−München mit einzelnen Verlängerungen bis Warnemünde, Stralsund (Binz) und Innsbruck
Wiesbaden−Frankfurt/Main−Erfurt−Leipzig−Dresden
Stuttgart−Singen−Zürich
Dortmund−Köln−Mainz−Frankfurt−Nürnberg−Passau−Wien

Bisher in Brandenburg getaufte ICE-Züge:

Cottbus: 2002
Potsdam: 2003
Frankfurt (Oder): 2003
Lübbenau: 2004
Brandenburg: 2004
Wittenberge 2004
Rheinsberg: 2005
Neuruppin: 2006
Templin: 2006
Rathenow: 2006
Jüterbog: 2007
Eberswalde: 2007
Nauen: 2007
Falkenberg (Elster): 2009
Elsterwerda: 2011

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Regionalverkehr + Bahnverkehr: Die Bahn und das Moor Die Trasse Berlin–Cottbus wird wieder ausgebessert, weil sie an einer Stelle nicht stabil genug ist, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/brandenburg/article115690443/Die-Bahn-und-das-Moor.html

Es ist noch nicht einmal zwei Jahre her, da hat die Deutsche Bahn die Verbindung Berlin–Cottbus für 130 Millionen Euro umfassend modernisieren lassen. Erklärtes Ziel: Mit Tempo 160 sollen die Züge deutlich schneller als zuvor von der Hauptstadt in Richtung Spreewald und Cottbus fahren. Doch immer wieder kommt es auf der etwa 115 Kilometer langen Bahnstrecke zu Verspätungen. Für Tempoverlust sorgt seit Ende März auch eine sogenannte Langsamfahrstelle bei Bestensee (Dahme-Spreewald). Statt mit 160 Kilometern pro Stunde dürfen die Züge nur mit Tempo 70 über einen 100 Meter langen Gleisabschnitt zwischen Halbe und Brand rollen. Dieses Tempolimit hat die Bahntochter DB Netz aus Sicherheitsgründen verhängt. Grund dafür sei ein „Fehler in der Gleislage“, so ein Bahnsprecher. Zu deutsch: Der Unterbau der Schienen ist nicht stabil genug.
Das Problem ist, dass die Gleise in diesem Bereich durch Sumpfgebiet führen. Die „Moorlinse“, die bis in eine Tiefe von 60 Metern reicht, war der Deutschen Bahn schon vor der …