Straßenbahn: Strab zum Potsdamer Platz darf nicht durch „Boulevard der Stars“ verhindert werden

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Welchen Wert hat in Berlin ein Parlamentsbeschluss? „Der Senat wird aufgefordert, die im Stadtentwicklungsplan Verkehr geplante Neubaustrecke der Straßenbahn zwischen Alexanderplatz über Leipziger Straße zum Potsdamer Platz planerisch vorzubereiten“, beschloss das Abgeordnetenhaus von Berlin am 13. September 2007.
Ein Jahr später kommt eine Arbeit an der TU Berlin zum Ergebnis, dass dieses Straßenbahnprojekt überaus sinnvoll ist und künftig bis Steglitz verlängert werden sollte. Bei einer Präsentation der auf Zahlen von Senat und BVG basierenden TU-Studie äußern auch die verkehrspolitischen Sprecher der Regierungsfraktionen, Christian Gaebler und Jutta Matuschek, Anerkennung und Zustimmung.
Doch das alles scheint den Berliner Senat nicht zu interessieren. Er lobt Ende 2008 einen Realisierungswettbewerb für einen „Boulevard der Stars“ aus, der am Potsdamer Platz exakt auf der Straßenbahntrasse realisiert werden soll.
Im Auslobungstext heißt es: „Nur wenige Meter vom Potsdamer Platz entfernt, zwischen dem Film- und Fernsehmuseum Berlin und dem Sitz der Internationalen Filmfestspiele Berlin, soll auf dem Mittelstreifen der Potsdamer Straße der Boulevard der Stars entstehen, dessen Gestaltung Gegenstand des Wettbewerbs ist. (…) Der Boulevard der Stars ist keine einmalige Angelegenheit, sondern ein über viele Jahre wachsendes und im Prozess befindliches Kunstwerk. Jahr für Jahr sollen ca. 12 Film- und Fernsehschaffende gewürdigt werden. Gesucht wird also ein serielles Konzept, das über eine lange Zeit auf die wichtigsten Sparten von Film und Fernsehen anwendbar bleibt.“
Es geht also keineswegs um eine preiswerte Zwischennutzung des Mittelstreifens, sondern um eine dauerhafte künstlerische Nutzung. Deshalb müssten die Straßenbahnplaner mit massivem Widerstand gegen eine Beseitigung des Kunstwerks rechnen, nicht zuletzt wegen der hohen Kosten.
Der Boulevard der Stars auf dem Mittelstreifen der Potsdamer Straße wäre der Todesstoß für die wichtige Straßenbahnverlängerung vom Alexanderplatz zum Potsdamer Platz!
Dabei gibt es Alternativen: So könnte der Boulevard z.B. bei der geplanten Umgestaltung des Kulturforums zwischen Potsdamer Ecke Ben-Gurion-Straße und Philharmonie realisiert werden.
Der Berliner Fahrgastverband IGEB fordert den Berliner Senat auf, seine verkehrspolitische Geisterfahrt sofort zu beenden und den Beschluss des Parlaments für die Straßenbahnplanung zum Potsdamer Platz zügig umzusetzen, anstatt die Straßenbahntrasse mit einem Kunstwerk langfristig zu verbauen, das auch an anderer Stelle errichtet werden kann (Pressemeldung Fahrgastverband IGEB, 07.01.09).

U-Bahn + Straßenbahn + Straßenverkehr: Millionenteurer Überweg gleich wieder gesperrt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0107/berlin/0058/index.html

Am U-Bahnhof Tierpark fehlen noch die Ampeln
Stefan Strauß
Er soll Fußgängern den Weg vom U-Bahnhof Tierpark zu den Straßenbahnlinien auf dem Mittelstreifen erleichtern, der neue ebenerdige Fußgängerüberweg über die Straße Am Tierpark. Vor einem Monat wurden der Weg und ein Aufzug am U-Bahnhof eröffnet. 2,5 Millionen Euro kostete das Vorhaben, die Haltestelle der Straßenbahn wurde um einige Meter verlegt.
Doch der neue Überweg ist schon wieder gesperrt. Weil noch die Ampeln fehlen, ließ die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Absperrgitter aufstellen. Fußgänger müssen jetzt wieder die Straße durch den Tunnel unterqueren oder einen Umweg laufen.
Der Berliner Fahrgastverband (IGEB) macht die Abteilung Verkehrslenkung …

Straßenbahn: Boulevard der Stars behindert Straßenbahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0103/berlin/0133/index.html

Ulrich Paul
Der Fahrgastverband IGEB hat den Senat aufgefordert, seine Überlegungen für den Boulevard der Stars auf der geplanten Straßenbahntrasse am Potsdamer Platz zu stoppen. Auf dem Mittelstreifen der Potsdamer Straße sollen laut einer Ausschreibung von Ende 2008 „Jahr für Jahr“ zirka zwölf Film- und Fernsehschaffende gewürdigt werden. Der Boulevard wäre „der Todesstoß für die wichtige Straßenbahnverlängerung vom Alexanderplatz zum Potsdamer Platz“, kritisiert der Verband. Die Stadtent- wicklungsverwaltung teilte dazu mit, sie suche ein …

Straßenbahn + Straßenverkehr: Bösebrücke muss saniert werden, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1223/berlin/0065/index.html

Stahl wird untersucht
Peter Neumann
Die Bösebrücke zwischen Wedding und Prenzlauer Berg, eine der wichtigsten Ost-West-Verbindungen in Berlin, muss saniert werden. Das kündigte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung an. „Die Brücke muss instand gesetzt werden, da sich die Abdichtung und der Fahrbahnbelag nicht mehr in einem optimalen Zustand befinden“, sagte Marko Rosteck, Sprecher der Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD).
Nun werde der fast 100 Jahre alte Brückenstahl genauer untersucht. „Voraussichtlich im April 2009 wird der Umfang der Instandsetzungsarbeiten feststehen“, kündigte Rosteck an. „Mit dem Beginn der Instandsetzung ist frühestens …

Straßenbahn: Fahrgäste dürfen weitere neue Straßenbahnen testen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1208/berlin/0095/index.html

Peter Neumann
In diesem Monat erwarten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) zwei weitere neue Straßenbahnen des Typs „Flexity“. Am nächsten Montag werde ein 40,5 Meter langer Zug mit zwei Führerständen geliefert, sagte der Straßenbahnchef Klaus-Dieter Matschke. Der Prototyp soll noch vor dem Jahresende den Probebetrieb aufnehmen und auf der Linie M 2 Fahrgäste befördern. Am Montag darauf will Bombardier eine …

Straßenbahn + Straßenverkehr: Lastwagen riss Oberleitung der Straßenbahn ab, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1205/berlin/0104/index.html

Foto: Die Kreuzung Torstraße/Schönhauser Allee war gestern für Straßenbahnen mehrere Stunden lang gesperrt. Ein Lastwagen hatte gegen 11.30 Uhr mit seinem Ladekran die Oberleitung abgerissen. Die Kreuzung gehört zu den am meisten befahrenen Verkehrsknotenpunkten der Stadt. Weil der Straßenbahnverkehr ruhte, mussten Ersatzbusse die Fahrgäste von der Torstraße zum Rosenthaler Platz bringen. Der Autoverkehr aus Richtung Rosenthaler Platz wurde über den …

Straßenbahn: Schon acht Tote bei Straßenbahn-Unfällen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1202/berlin/0038/index.html

Zahl der Todesfälle hat sich im Vergleich zu 2007 verdoppelt / Unaufmerksamkeit ist die Hauptursache für Unglücke
Peter Neumann
Gestern hat sich in Berlin wieder ein tödlicher Straßenbahnunfall ereignet – der achte in diesem Jahr. Das sind doppelt so viele wie im vergangenen Jahr und vier Mal so viele wie 2006. Eine 24 Jahre alte Frau starb, nachdem sie in Hohenschönhausen unter die Räder eines Zuges der Linie M 17 in Richtung Falkenberg geraten war. Sie war auf der Stelle tot. Das Unglück ereignete sich an der Haltestelle Welsestraße im Verlauf der Falkenberger Chaussee. Der Straßenbahnfahrer erlitt einen schweren Schock und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.
Nach Angaben der Polizei haben Augenzeugen beobachtet, wie die Frau gegen …

Potsdam + Straßenbahn: Straßenbahnfahrer lässt Behinderte nachts allein an Haltestelle zurück, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11362175/60709/
Strassenbahnfahrer-laesst-Behinderte-nachts-allein-an-Haltestelle-zurueck.html

POTSDAM / WALDSTADT – Als Ramona Schäfer (Name geändert – d.R.) am Mittwochabend von einem Treffen mit Bekannten in der Martin-Luther-Kapelle nach Hause fahren will, erlebt sie eine böse Überraschung: An der Haltestelle Heinrich-Mann-Allee/ Ecke Eduard-Claudius-Straße wartet die Rollstuhlfahrerin auf die Tram der Linie 91. Es ist 21.44 Uhr, als diese einfährt. Schäfer will mit ihrem Rolli in die Bahn, doch der Fahrer steigt aus und signalisiert ihr von Weitem, ein Einsteigen sei nicht möglich. Wegen der Bauarbeiten an der Haltestelle – diese hatten am Montag begonnen und dauern voraussichtlich bis 18. November – sei der Einstieg für Fahrgäste nur an der ersten Tür möglich, erläutert er. Die 52-Jährige glaubt an einen schlechten Scherz, denn durch diese Tür passt kein Rollstuhl hindurch. Ob es denn möglich sei, mit der Tram ein paar Meter vorzufahren, fragt Schäfer. So könne sie durch einen der breiten Eingänge weiter hinten in die Bahn gelangen. „Das kann ich nicht machen“, erwidert …

Straßenbahn + U-Bahn: Jetzt drohen hohe Verluste, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1114/berlin/0067/index.html

Peter Neumann
Die Finanzkrise könnte auch die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) treffen. Darum nimmt das Unternehmen eine Risikovorsorge von 157 Millionen Euro in die Bilanz auf. Anlass sind komplizierte Wertpapier- und Leasinggeschäfte in den USA. Das Stichwort lautet: „Cross Border Leasing“ (CBL).
Die Rückstellung könne den größtmöglichen Schaden abdecken, sagte die BVG-Sprecherin Petra Reetz. Die BVG erwarte aber nicht, dass die gesamte Summe fällig wird. Realistisch sei ein zweistelliger Millionenbetrag – wenn überhaupt. Falls Forderungen erhoben würden, erwäge die BVG zudem eine Schadensersatzklage gegen die beratende Bank in den USA. Reetz: „Wir gehen davon aus, dass Cross Border Leasing unter dem Strich ein gutes Geschäft für uns bleibt. Dadurch haben wir seit 1979 einen Vorteil von insgesamt rund …

Straßenbahn + U-Bahn: Mit Schutzfolien will die BVG das Scheibenzerkratzen in U- und Straßenbahnen verhindern, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2008/1114/berlin/0014/index.html

Peter Neumann
In U-Bahn-Zügen behindern weiß aufgedruckte Brandenburger Tore den Blick nach draußen. In Straßenbahnen haben die Fahrgäste hinter grün beklebten Fenstern den Eindruck, die Welt durch eine ziemlich dunkle Sonnenbrille zu betrachten. Mit einem neuen Schutzfoliendesign wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) erreichen, dass ihre Fensterscheiben seltener zerkratzt werden.
Nun werden alle Bahnen damit ausgestattet, sagte die BVG-Sprecherin Petra Reetz der Berliner Zeitung. Doch die bedruckte Anti-Scratching-Folie für die U-Bahn stößt auf Kritik. „Damit kapituliert die BVG vor den Vandalen“, kritisierte Jens Wieseke vom Berliner Fahrgastverband IGEB. „Wir fordern freie Sicht nach draußen.“ Motto: „Macht das Tor weg!“
„Allein im vergangenen Jahr mussten wir 960 000 Euro dafür ausgeben, …