Regionalverkehr: Keine Regionalzüge mehr ab 1.1.2015 zwischen Frankfurt (Oder) und Posen – Herr Ministerpräsident Woidke: bitte übernehmen Sie!

Erst zum 8. August 2014 wurde feierlich mit Zugtaufen und großen Reden eine neue #Regionalzugverbindung zwischen #Frankfurt (Oder) und und #Posen (#Poznan) eingeweiht. Und zum 1.1.2015 ist schon wieder Schluß. Wie DB Regio heute in einer Pressemitteilung bekannt gab, wurde auf #polnischer Seite der Verkehr zum 1.1.2015 #abbestellt.

Der DBV-Landesverband Berlin-Brandenburg kritisiert, dass es mit dem Zusammenwachsen Europas auf der Schiene immer noch nicht funktioniert: Das grenzüberschreitende Zulassungsverfahren von Eisenbahnfahrzeugen ist nicht europaweit geregelt. Die Definition von Regional- und Fernverkehr wird nach Bedarf ausgelegt. Die Bundes- und Europapolitik legt ihren Handlungsfocus auf den Straßenverkehr. Grenzüberschreitende Tarifangebote sind die große Ausnahme. Regeltarife erfüllen eigentlich den Straftatbestand des Wuchers. Niemand fühlt sich recht verantwortlich für den grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehr. Im Moment werden mehr Verbindungen gekappt, als dass neue entstehen. Deshalb appelliert der DBV-Landesverband an Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke, der Beauftragter für die deutsch-polnischen Beziehungen ist: Bitte kümmern Sie sich darum, dass das grenzüberschreitende Bahn- und Busangebot besser und verlässlicher wird. Bitte reden Sie mit der neuen EU-Verkehrskommissarin darüber, dass es offenbar notwendig ist, grenzüberschreitende Tarife zwischen den einzelnen Nationalstaaten zu regulieren. So kostet heute eine Fahrt über die Oderbrücke von Slubice nach Frankfurt (Oder) stolze (oder auch unverschämte) 9,30 € – Fahrzeit: 7 Minuten. Pressekontakt: Frank Böhnke, Landesvorsitzender, Ruf 01 77 / 8 93 43 94 Über den Deutschen Bahnkunden-Verband (DBV): Der DBV ist der bundesweit tätige Dachverband für Bahnkunden im Personen- und Güterverkehr. Er wurde 1990 in Berlin gegründet und hat heute über 7.500 Mitglieder (incl. Mitgliedsverbände). Er ist parteipolitisch neutral und unabhängig. Seine Mitglieder arbeiten ehrenamtlich.

Regionalverkehr: Warnemünde-Express fährt auch 2015

http://www.lok-report.de/ Der #Warnemünde-Express wird im nächsten Jahr in der Saison an einzelnen Tagen zwischen Berlin und #Warnemünde verkehren. Das Infrastrukturministerium und die Bahn einigten sich, dass die Leistung #eigenwirtschaftlich durch die #DB #Regio Nordost erbracht wird. Infrastrukturminister Christian Pegel: „Ich begrüße es sehr, dass die DB-Regio dieses Angebot im kommenden Jahr eigenwirtschaftlich auf das Gleis setzt. Damit kommt das Unternehmen dem Wunsch vieler Fernreisender beispielsweise aus dem Berliner und Brandenburger Raum nach, die dieses Angebot weiter gerne nutzen wollen. Als Tourismusland ist Mecklenburg-Vorpommern ein attraktives Reiseziel; gerade jenseits des klassischen Regionalverkehrs. Der Warnemünde-Express zeigt, dass die Bahn im Fernverkehr in unserem Land auskömmlich fahren kann. Und wir können als Land die Regionalisierungsmittel so einsetzen, wie sie definiert sind, zur Bestellung von Nahverkehr.“

Die Landesregierung, die den Warnemünde-Express bisher aus Regionalisierungsmitteln finanziert hatte, hat das Angebot zum Fahrplanwechsel 2014 nicht mehr bestellt. Die Länder finanzieren den Regionalverkehr über die vom Bund bereitgestellten Regionalisierungsmittel. Die Höhe dieser Mittel reicht jedoch nicht aus, um die Kostensteigerungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) aufzufangen. Daher können auf den Fernverkehrs-Kunden gerichtete Angebote wie der Warnemünde-Express nicht mehr finanziert werden. Der Minister weiter: „Man muss konsequent zwischen den Aufgaben des Landes im Nahverkehr und den Aufgaben der Deutschen Bahn im Fernverkehr unterscheiden. Der Bund hat eine Verantwortung, konkret touristische Ziele und ganz grundsätzlich auch die am Rand gelegenen Regionen mit einem adäquaten Fernverkehrsangebot zu bedienen.Unser Land wurde beim Fernverkehrsangebot immer weiter beschnitten. In der Folge haben wir mit dem Regionalverkehr, für den das Land zuständig ist, immer wieder Ersatzangebote geschaffen. Die immer knapper werdenden Mittel, die uns für die Bestellung von Regionalzügen zur Verfügung stehen, müssen wir jedoch effizient einsetzen, um die Eisenbahn in der Fläche zu stärken.“ (Pressemeldung Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung, 22.12.14).

Regionalverkehr + Bahnindustrie: Regio-Shuttle RS1 verstärkt HANSeatische Eisenbahn

http://www.lok-report.de/

Die #HANSeatische Eisenbahn GmbH (kurz #HANS) erhält mit der heutigen Auslieferung des #Regio-Shuttel #RS1 #650-06 von der #Stadler Pankow GmbH Verstärkung im Fuhrpark. „Die Auslieferung des RS1 ist vor allem ein großer Vorteil für unsere Fahrgäste, da wir einen höheren Fahrkomfort anbieten können“ betont Karsten Attula, Leiter #Schienenpersonennahverkehr beim HANS.
„Mit insgesamt 71 Sitz- und 76 Stehplätzen können bis zu 147 Fahrgäste befördert werden. Weiterhin ermöglicht eine Klimaanlage im Triebfahrzeug vor allem im Sommer eine angenehme Reise für unsere Fahrgäste“ so Attula weiter.
Der RS1 650-06 war vorher bei der Prignitzer Eisenbahn GmbH im Einsatz und damit auch schon in der Prignitz unterwegs.
Das neue Triebfahrzeug wird zunächst komplett weiß und nur mit dem Logo von der HANSeatischen Eisenbahn GmbH ausgestattet auf deren Streckennetz unterwegs sein. Eine Beklebung in Firmenfarben wird im Jahr 2015 erfolgen. Vorerst ist es dem Unternehmen wichtig, dass der RS1 in Betrieb genommen und den Fahrgästen zur Verfügung gestellt wird (Pressemeldung Hanseatische Eisenbahn GmbH, 22.12.14).

Regionalverkehr + Bahnindustrie: Regio-Shuttle RS1 verstärkt HANSeatische Eisenbahn

http://www.lok-report.de/ Die #HANSeatische Eisenbahn GmbH (kurz #HANS) erhält mit der heutigen Auslieferung des #Regio-Shuttel #RS1 #650-06 von der #Stadler Pankow GmbH Verstärkung im Fuhrpark. „Die Auslieferung des RS1 ist vor allem ein großer Vorteil für unsere Fahrgäste, da wir einen höheren Fahrkomfort anbieten können“ betont Karsten Attula, Leiter #Schienenpersonennahverkehr beim HANS. „Mit insgesamt 71 Sitz- und 76 Stehplätzen können bis zu 147 Fahrgäste befördert werden. Weiterhin ermöglicht eine Klimaanlage im Triebfahrzeug vor allem im Sommer eine angenehme Reise für unsere Fahrgäste“ so Attula weiter. Der RS1 650-06 war vorher bei der Prignitzer Eisenbahn GmbH im Einsatz und damit auch schon in der Prignitz unterwegs. Das neue Triebfahrzeug wird zunächst komplett weiß und nur mit dem Logo von der HANSeatischen Eisenbahn GmbH ausgestattet auf deren Streckennetz unterwegs sein. Eine Beklebung in Firmenfarben wird im Jahr 2015 erfolgen. Vorerst ist es dem Unternehmen wichtig, dass der RS1 in Betrieb genommen und den Fahrgästen zur Verfügung gestellt wird (Pressemeldung Hanseatische Eisenbahn GmbH, 22.12.14).

Regionalverkehr + S-Bahn: Kürzungen im Schienennahverkehr Bahnstrecken droht die Stilllegung, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/kuerzungen-im-schienennahverkehr-bahnstrecken-droht-die-stilllegung,10808230,29352118.html Berlin – Der Bund will die Gelder für den #Regionalzugverkehr nur in geringem Maße aufstocken, obwohl die Kosten des Betriebs steigen. Der #Bahnkundenverband schlägt Alarm. #Rheinsberg, #Joachimsthal und viele andere Orte im Land Brandenburg werden vom Bahnnetz abgehängt.

Der Deutsche #Städtetag warnt vor einer Ausdünnung des Angebots im öffentlichen Nah- und #Regionalverkehr, sollte der Bund seinen Zuschuss für Züge und S-Bahnen nicht deutlich anheben. „Die vom Bundeskabinett an diesem Mittwoch geplante Erhöhung der Finanzmittel um 1,5 Prozent ist ein hilfreicher erster Schritt, der Bedarf liegt aber erheblich höher“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Stephan Articus, der Berliner Zeitung. Er verwies darauf, dass nach einem Gutachten im Auftrag der Bundesländer 8,5 Milliarden Euro für die sogenannten Regionalisierungsmittel nötig sind. Der Bund will seinen Beitrag 2015 aber nur von 7,3 Milliarden auf 7,4 Milliarden Euro erhöhen. Ursprünglich war gar keine Steigerung mehr vorgesehen. Articus sagte, spätestens im Frühjahr bräuchten Länder und Kommunen Gewissheit, dass der Bund den öffentlichen #Nahverkehr finanziell für die Zukunft besser absichere. „Andernfalls sind Einschränkungen im Nahverkehr …

Regionalverkehr + Bus: Umsteige-Chaos ist ausgeblieben, aus MOZ

http://www.moz.de/lokales/artikel-ansicht/dg/0/1/1354170/ #Seelow/#Müncheberg (MOZ) Der #Fahrplanwechsel für #Bus und Bahn in Brandenburg und Berlin hat am Sonntag auch für die Fahrgäste in der Seelower Region einige Änderungen gebracht. Manche Befürchtung jedoch hat sich als unbegründet erwiesen. Pünktlich um 18.12 Uhr rollt der Zug der #Niederbarnimer Eisenbahn am Montag in den Bahnhof Müncheberg Mark ein.

Die Türen öffnen sich und es wird klar: Für viele der Reisenden ist dort Endstation – zumindest, was die Fahrt auf den Gleisen angeht. Vorm Bahnhof wartet der rote Linienbus, der viele Fahrgäste in die Stadt bringt. Andere werden mit dem Pkw abgeholt oder haben selbst am Bahnhof geparkt. Den hinteren Triebwagen müssen seit Montag jedoch auch alle diejenigen verlassen, die mit der Bahn weiterfahren wollen. Denn in Müncheberg wird dieser vom vorderen Wagen abgekoppelt. Fahrgäste müssen in diesen umsteigen. Für den Zug, der eine Stunde zuvor aus Berlin eintrifft, war das schon vorher so. Wiederholt wurden in der vorigen Woche Befürchtungen laut, Pendler bis Seelow-Gusow und weiter in Richtung Grenze müssten mit …

Bus + Regionalverkehr: Busse und Bahnen fahren im Stundentakt zur Buga 2015, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/busse-und-bahnen-fahren-im-stundentakt-zur-buga-2015,10809148,29349708.html Brandenburg/Havel – Die Bundesgartenschau (Buga) 2015 in der Havelregion in Brandenburg und Sachsen-Anhalt soll unkompliziert mit Bahn und Bus zu erreichen sein. So wird die Deutsche Bahn den IC Amsterdam-Berlin alle zwei Stunden in Rathenow halten lassen. Die Fahrzeit für Buga-Besucher aus Hannover beträgt dann eine Stunde und 20 Minuten, aus Hamburg zwei Stunden und zehn Minuten, wie die Veranstalter am Dienstag mitteilten.

Zur Buga vom 18. April bis zum 11. Oktober 2015 werden etwa 1,5 Millionen Besucher erwartet. Davon werden nach Prognosen der Veranstalter mehr als 200 000 mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommen. Die Standorte der Bundesgartenschau seien aus allen Richtungen mindestens stündlich zu erreichen, versprechen die Veranstalter. Nach Brandenburg/Havel, Rathenow und zum Bahnhof Glöwen fahren jeweils …

Regionalverkehr: Symbolischer Startschuss für neuen Verkehrsvertrag Nord-Süd mit Lokenthüllung im Berliner Hauptbahnhof Betriebsstart des Verkehrsvertrages Nord-Süd am 14. Dezember 2014 – Mit modernisierten Doppelstockwagen komfortabler an die Ostsee

http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/8624690/bbmv20141212a.html?start=0&c2212428=2207508&itemsPerPage=20&x=1 (Berlin, 12. Dezember 2014) Mit einer feierlichen #Lokenthüllung im Berliner #Hauptbahnhof gaben heute die Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, Kathrin #Schneider, die Geschäftsführerin des Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH (#VBB), Susanne #Henckel, und der Konzernbevollmächtigte für die Länder Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, Dr.-Ing. Joachim Trettin, den symbolischen Startschuss für die Aufnahme des neuen Verkehrsvertrages Nord-Süd.

Eigens für den neuen Verkehrsvertrag von DB #Regio Nordost wurde eine Lok der Baureihe 112 gestaltet. Das unter Federführung des VBB erstellte Layout symbolisiert die Linienführung des #RE5 zwischen Lutherstadt-Wittenberg und der Ostseeküste – durch vier Bundesländer und die drei Bestellergebiete #NASA, #VMV und VBB. Der Verkehrsvertrag Nord-Süd mit den Linien RE 5 Rostock/Stralsund– Berlin–Falkenberg (Elster)/Lutherstadt Wittenberg und RE 3 Stralsund/Schwedt (Oder)– Berlin–Elsterwerda startet am 14. Dezember 2014. Auf beiden Linien zusammen werden jährlich 9,5 Millionen Zugkilometer gefahren. Die Laufzeit des Vertrages beträgt zwölf Jahre. Diesem Zuschlag ist ein umfangreiches europaweites Vergabeverfahren vorangegangen, in dem die vertraglichen Konditionen zwischen den Ländern und allen Bietern verhandelt wurden. DB Regio Nordost hat mit dem besten Angebot den Zuschlag bekommen. Die modernisierten Doppelstockzüge sind klimatisiert und für eine Geschwindigkeit bis zu 160 Stundenkilometern ausgelegt. Zu den Ausstattungsmerkmalen gehören breite, bequeme Sitzplätze und viel Beinfreiheit. Steckdosen an fast jedem Platz, eine erweiterte Gepäckablage, Ledersitze in der 1. Klasse und ein großzügiger Fahrradwagen. Im Mittelwagen befindet sich ein barrierefreier Mehrzweckraum. Moderne Fahrgastinformationssysteme erleichtern die Orientierung und Videokameras sollen den Reisenden mehr Sicherheit vermitteln und Vandalismus vorbeugen. Ein Snack- und Getränkeautomat sowie ein barrierefreier Mittelwagen mit Schiebetritten runden den Service im Zug ab. Herausgeber: Deutsche Bahn AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Regionalverkehr: Doppelstockzug als rollender Botschafter für die Region unterwegs Zug auf den Namen „Hiddensee“ getauft

http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/8624324/bbmv20141212.html?start=0&c2212428=2207508&itemsPerPage=20&x=1 (Berlin, 12. Dezember 2014) Als #Botschafter für die „#Perle der Ostsee“ wurde heute im #Stralsunder Hauptbahnhof ein Doppelstock-Triebwagen auf den Namen „#Hiddensee“ getauft. Anlass der Zugtaufe ist die Betriebsaufnahme des Verkehrsvertrages Nord-Süd am 14. Dezember 2014 mit den Linien #RE5 Rostock/Stralsund–Berlin– Falkenberg (Elster)/Lutherstadt Wittenberg und #RE3 Stralsund/Schwedt (Oder)–Berlin– Elsterwerda. Auf beiden Linien zusammen werden jährlich 9,5 Millionen Zugkilometer gefahren. Die Laufzeit des Vertrages beträgt zwölf Jahre. Diesem Zuschlag ist ein umfangreiches, europaweites Vergabeverfahren vorangegangen, in dem die vertraglichen Konditionen zwischen den Ländern und allen Bietern verhandelt wurden. DB Regio Nordost hat mit dem besten Angebot den Zuschlag bekommen.

Die modernisierten Doppelstockzüge sind klimatisiert und für eine Geschwindigkeit bis zu 160 Stundenkilometern ausgelegt. Zu den Ausstattungsmerkmalen gehören breite, bequeme Sitzplätze und viel Beinfreiheit. Steckdosen an fast jedem Platz, eine erweiterte Gepäckablage, Ledersitze in der 1. Klasse und ein großzügiger Fahrradwagen. Im Mittelwagen befindet sich ein barrierefreier Mehrzweckraum. Moderne Fahrgastinformationssysteme erleichtern die Orientierung und Videokameras sollen den Reisenden mehr Sicherheit vermitteln und Vandalismus vorbeugen. Ein Snack- und Getränkeautomat sowie ein barrierefreier Mittelwagen mit Schiebetritten runden den Service im Zug ab. Herausgeber: Deutsche Bahn AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Ausbau der Bahnstrecke Berlin – Dresden: Weiterer Abschnitt fertig In Elsterwerda entstand eine neue Kreuzung mit der Bahnstrecke Roßlau – Horka – Grenze D/Pl

http://www.deutschebahn.com/de/presse/presseinformationen/pi_it/8632940/ubd20141214.html (Elsterwerda, 14. Dezember 2014) Auf der Bahnstrecke #Berlin#Dresden wurde in #Elsterwerda (Elbe-Elster-Kreis) ein weiterer Abschnitt für den #Ausbau der Strecke abgeschlossen: Auf 420 Metern tauchen die Gleise der Verbindung Berlin-Dresden unter die Gleise der Bahnstrecke #Roßlau-#Horka hindurch. Rund 29 Millionen Euro investierte die Bahn in die Bauwerke der neuen #Kreuzung zwischen den beiden Bahnstrecken. Seit Herbst 2013 entstanden ein 420 Meter langer Betontrog und drei Brücken für die Gleise der Verbindung Roßlau-Horka nebst einem Geh- und Radweg. Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider hob die Bedeutung des Bauwerks als Schnittpunkt der europäischen Verkehrsachsen Nordeuropa-Tschechien-Südosteuropa und Nordseehäfen-Polen-Osteuropa hervor. „Daher unterstützt Brandenburg insbesondere den Bahnausbau zwischen Berlin und Dresden unter anderem über die Förderung des Kommunalanteils an Ersatzmaßnahmen für die Bahnübergänge an der Strecke.“ Mit den neuen Bauwerken in Elsterwerda-Biehla wurde die Strecke Berlin-Dresden um 28 Meter nach Osten verlegt. Damit kann die Geschwindigkeit auf den Gleisen von zuletzt 60 auf künftig 160 Kilometer pro Stunde erhöht werden. Für den Lärmschutz der Anwohner wurden die Wände des Betontrogs mit einer hochabsorbierenden Verkleidung ausgestattet. Hoher Grundwasserstand, Schichtwasser und Staunässe erschwerten die Bauarbeiten. Zwischen September und November 2014 waren für die Inbetriebnahme der neuen Bauwerke die Bahnstrecke Berlin-Dresden mehr als zwei Monate, die Strecke Roßlau-Horka rund sechs Wochen voll gesperrt. Zudem wurden die alten Bahnanlagen zurückgebaut. Das Kreuzungsbauwerk in Elsterwerda-Biehla ist Teil des Streckenausbaus zwischen Berlin und Dresden. Die Strecke zwischen Blankenfelde, südlich von Berlin, bis wenige Kilometer vor Dresden wird von der Deutschen Bahn auf die Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h ausgebaut. Die Reisezeit im Fernverkehr kann sich nach dem Infrastruktur-Ausbau deutlich verkürzen. Ziel ist ab Ende 2018 eine Fahrzeit im Fernverkehr von rund 100 Minuten zwischen Berlin und Dresden. Die Ausbaustrecke (ABS) ist als Teil des transeuropäischen Bahnkorridors 7 auch von überregionaler Bedeutung. Der Schienenkorridor verbindet die strategisch wichtigen Häfen der Nord- und Ostsee mit dem Schwarzen Meer und dem Mittelmeer. Bis 2018 werden mit Investitionen von 555 Millionen Euro wesentliche Abschnitte der Strecke Berlin – Dresden ausgebaut. Aktuell finden in Dahlewitz, Zossen, Rangsdorf und Hohenleipisch Umbaumaßnahmen statt. Unter anderem werden Bahnübergänge durch Straßenunterführungen ersetzt sowie Bahnhofsbereiche modernisiert und umgestaltet. Ab Februar 2015 werden in Mückendorf und Lindenbrück auch die ersten Straßenüberführungen gebaut. Für die vier Ausbauabschnitte laufen derzeit die Planfeststellungsverfahren. Insgesamt müssen 20 Bahnübergänge durch Brücken oder Unterführungen für die erhöhte Geschwindigkeit ersetzt werden. Auf 125 Kilometern werden zudem die Gleisanlagen und Oberleitungen erneuert, moderne Leit- und Sicherungstechnik installiert und sechs Elektronische Stellwerke in Betrieb genommen. Die gesamte Strecke wird mit dem europäischen Zugsicherungs- und Steuerungssystem ETCS ausgestattet. Das ETCS ist ein einheitliches Zugsicherungssystem für den europäischen Hochgeschwindigkeitsverkehr. Herausgeber: Deutsche Bahn AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher