S-Bahn + Museum: Am Samstag fährt eine Dampf-S-Bahn auf der Ringbahn

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Was vor rund 100 Jahren zum alltäglichen Bild der Stadt gehörte, dürfte die Berliner am kommenden Samstagvormittag ins Staunen versetzen. Auf den Gleisen des S-Bahn-Rings kehrt für einen kurzen Moment die Zeit der mächtigen schwarzen Dampfrösser zurück. Die historische Dampflok der Baureihe 52 schnauft mit 11 historischen Eisenbahnwaggons von Schöne-weide kommend in Neukölln auf den S-Bahn-Ring und entführt Fahrgäste wie Zaungäste in die Zeit vor 1924, bevor die elektrische Stromschiene das moderne Zeitalter der S-Bahn einleitete.

Höhepunkte der Tour dürfte die Fahrt durch die Bahnhofshallen in Schöneberg und Westkreuz werden, wo die Lokpfeife eindrucksvoll ihre akustische Wirkung dokumentiert. Auf der Reise Richtung Gesundbrunnen passiert der Zug u.a. den Flughafen Tempelhof und den Funkturm. Die Tickets für die Sonderfahrt sind leider komplett ausverkauft. Zu beobachten ist der Zug allerdings um 10.31 Uhr in Schöneweide, um ca. 10.53 Uhr in Schöneberg und um etwa 11.21 Uhr am Gesundbrunnen.

Die Berliner Ringbahn wurde 1877 als Verbindungsbahn für den damaligen Berliner Speckgürtel in Betrieb genommen und im Verlauf der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts komplett auf elektrische S-Bahn-Züge umgestellt. Durch den Mauerbau wurde die sogenannte „Strecke ohne Ende“ am Treptower Park und nahe der Schönhauser Allee in zwei Teile zerrissen. Dem Streik der Reichsbahner 1980 folgte die Stilllegung im Westteil der Stadt. Ende 1993 begann mit der Reaktivierung des Südrings zwischen Baumschulenweg und Westend ein neues Kapitel der Steckenchronik.

Fahrgastrekorde auf der Ringbahn

Erst im Jahr 2002 konnte die komplette Ringbahn den Berlinern wieder zur Verfügung gestellt werden. Seitdem verzeichnet die S-Bahn Berlin GmbH eine rasante Steigerung der Fahrgastzahlen, die alle Erwartungen übertreffen. Täglich sind rund eine halbe Million Fahrgäste auf der 37 Kilometer langen Ringstrecke mit ihren 27 Bahnhöfen unterwegs.

Der Streckenabschnitt Jungfernheide – Landsberger Allee konnte seit 2001 um 50 % zulegen. Zwischen Neukölln und Schöneberg sind rund 75 % mehr Fahrgäste als noch vor zwei Jahren zu verzeichnen. Während Bahnhöfe wie Ostkreuz und Neukölln traditionell hohe Ein- und Aussteigerzahlen zu verzeichnen haben, sticht die Entwicklung des Bahnhofs Jungfernheide besonders hervor. Mit dem Ringschluss stieg die Zahl der dortigen Ein- und Aussteiger von 9.000 auf 28.000.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher

S-Bahn: Verein Historische S-Bahn bewahrt die Geschichte der Baureihe 477, Im Sonderzug lebt der Originalzustand der 30er Jahre wieder auf, aus Punkt 3

Zerkratzte Fenster, stumpfes Sprelacart, fehlende Gepäckraufen: Die letzten #477er sind wahrlich keine Zierde mehr. Nichts erinnert an die Wagen der 30er Jahre mit ihrem fortschrittlichen und windschnittigen Äußeren.

Doch immerhin: Es gibt noch ein Fahrzeug mit dem typisch runden Gesicht. Der #167er des Vereins #Historische S-Bahn – so hieß diese Baureihe von 1941 bis 1970 – zeigt noch heute die Eleganz der alten Zeit.

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S-Bahn-Viertelzug 475 005 am 30. August auf letzter Fahrt zur Langen Museumsnacht, aus Punkt 3

Eine einst viel befahrene und sehr beliebte Strecke kehrt für einen Tag in das Netz der Berliner S-Bahn zurück – am 30. August können sich ihre zahlreichen Freunde auf die frühere #S10, auch „#Konrad“ genannt, freuen.

Zum Abschied von den #Altbaufahrzeugen der Berliner S-Bahn können sie noch einmal das Rattern der Motoren und den eigenen Duft der Baureihe #475 erleben.

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S-Bahn historisch: Bankierszüge, Olympiazüge und Peenemünder Werkbahn, aus Punkt 3

Seit dem 26. Juli sind die #Altberliner #S-Bahnzüge der 30er und 40er Jahre so gut wie vom Liniennetz verschwunden: An diesem Tag ersetzte die Berliner S-Bahn auch auf der Linie #S3 die Züge der Baureihe #477 durch die modernen der Baureihe 481/482.

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Museum: Ins Grüne, ins Blaue Übers Gleis und übers Wasser gleiten: Mit Draisinen und Hydro-Bikes unterwegs auf stillgelegtem Bahngelände, aus Der Tagesspiegel

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Zossen . Wo gibt’s das sonst? Auf dem Fahrrad durch die Schleuse strampeln, ohne nasse Füße zu bekommen? Oder per #Muskelkraft über #stillgelegte #Gleise gleiten? Der 26-jährige Jan Jähnke bietet das alles. Und noch mehr. Zusammen mit Jörg Schneider und Oliver Victor aus Ratzeburg hat Jähnke die 40 Kilometer lange #Bahnstrecke zwischen #Zossen und #Jüterbog gekauft – mit allem Drum und Dran. Die Bahn AG hatte die einstige preußische #Militäreisenbahn abschnittsweise bis 1998 stillgelegt. Jetzt soll eine „#Erlebnisbahn“ entstehen. Jähnke und seine Mitgesellschafter haben nach eigenen Angaben rund 1,5 Millionen Euro investiert. Die Sparkasse gab den Kredit.

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S-Bahn + Museum: Ulbrichtkurve für Nostalgiefans

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Mit der historischen S-Bahn durchs ehemalige Grenzgebiet

Die Fahrgäste der Linie S8 können seit Montag dieser Woche nun wieder die Direktverbindung zwischen Schönhauser Allee und Bornholmer Straße nutzen. Die einst als Umgehung West-Berlins gebaute sogenannte „Ulbrichtkurve“ war in den vergangenen 21 Monaten abgerissen worden und im Zuge der Errichtung des S-Bahn-Nordkreuzes neu aufgebaut worden. Kaum etwas erinnert mehr an das einstige Grenzgebiet.

Mit dem Einsatz von zwei historischen Zügen der Bauart Stadtbahn, die diesen Abschnitt bis zum Jahr 1997 befahren haben, will die S-Bahn Berlin GmbH gemeinsam mit dem Verein Historische S-Bahn noch einmal an die Geschichte des Ortes erinnern. Am kommenden Samstag, 21. Juni, geht es auf den einst typischen Holzbänken der S-Bahn viermal auf eine 70-minütige Rundfahrt durch den Nordosten der Stadt.

Die rund 75 Jahre alten Züge starten jeweils um 11.34 Uhr, 11.54 Uhr, 13.34 Uhr und 13.54 Uhr ab Potsdamer Platz. Die Tour führt durch den Nord-Süd-Tunnel zunächst entlang des ehemaligen Grenzstreifens bis Waidmannslust. Von dort geht es via Bornholmer Straße und die „Ulbrichtkurve“ nach Greifswalder Straße und anschließend zurück zum Potsdamer Platz. Bei den Abfahrten um 11.34 Uhr und 13.34 Uhr gibt es zusätzlich eine sachkundige Moderation.

Tickets für die historischen Touren gibt es ausschließlich bei den Zugschaffnern in den historischen Uniformen. Erwachsene zahlen 4 €, Kin-der von 4 bis 13 Jahren sind mit 3 € dabei.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher

S-Bahn: 75 Jahre elektrische S-Bahn nach Erkner und 250 Jahre Friedrichshagen, Einmaliges Erlebnis: Alle Sonderzüge im Einsatz!, aus Punkt 3

Am Sonnabend, dem 10. Mai, wird am Bahnhof #Friedrichshagen heftig gefeiert – auf dem Programm steht das #Bölschestraßenfest, das in diesem Jahr unter dem Motto „250 Jahre Friedrichshagen“ steht. Die #S-Bahn lässt aus diesem Anlass den ganzen Tag über historische S-Bahnen auf der #S3 rollen und begeht damit zugleich das Jubiläum der 75-jährigen #Streckenelektrifizierung der S-Bahn nach Erkner.

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S-Bahn: 75 Jahre S-Bahn-Geschichte fahren Richtung Erkner

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Alle historischen Züge der Berliner S-Bahn im Einsatz

Am Sonnabend, 10. Mai, gibt es auf der Strecke von Ostbahnhof nach Erkner S-Bahn-Geschichte hautnah zu erleben: Anlässlich des Jubiläums „75 Jahre elektrischer S-Bahn-Verkehr nach Erkner“ sind zwischen 10 und 18 Uhr alle betriebsfähigen historischen Züge der Berliner S-Bahn im Einsatz.

Der älteste, das „Bernauer Viertel“, aus dem Jahre 1928, und der klassische Rundkopf (Baureihe 167) im Stil der 30er und 60er Jahre verfügen über Abteile 2. und 3. Klasse. Weiterhin fährt der Traditionszug im Zustand der 50er und 60er Jahre sowie der letzte Zug der Baureihe 475, der noch bis Ende 1997 im täglichen Einsatz war. Selbstverständlich laden rustikale Holzbänke zum Sitzen ein. Auch die Panorama-S-Bahn ist Richtung Südosten unterwegs – sie entstand im Jahr 1999 in eigener Werkstatt aus einem Zug der Baureihe 477.

Die Fahrt in den Sonderzügen lässt sich gut mit einem Besuch des Bölschestraßenfestes verbinden, das in diesem Jahr ganz im Zeichen des 250. Geburtstages des Köpenicker Ortsteils Friedrichshagen steht.

Der Fahrplan der Sonderzüge ist auf vielen Bahnhöfen ausgehängt und steht in der aktuellen Ausgabe der S-Bahn-Kundenzeit ‚punkt 3’ sowie im Internet unter www.s-bahn-berlin.de. Sondertickets zum Preis von 3 € (ermäßigt 2 €) für die Einzelfahrt sind direkt beim Schaffner im Zug erhältlich. Tageskarten für 5 € (ermäßigt 3 €) berechtigen zu beliebig vielen Fahrten in den Sonderzügen. Außerdem erhalten Inhaber dieser Tageskarten am 10. Mai 25 % Ermäßigung für alle Abfahrten der Stern- und Kreisschifffahrt ab Anleger Friedrichshagen.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher

Straßenbahn: Meilenwerk – Berlins neues Oldtimer-Zentrum Aus einem fast verfallenen Straßenbahndepot wird ein lebendiges „Forum für Fahrkultur, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/schule/meilenwerk-berlins-neues-oldtimer-zentrum/408098.html

Früher war das ein Parkhaus für #Straßenbahnen – das größte #Depot in ganz Europa zu #Kaiserzeiten, denn es wurde zwischen 1899 und 1901 gebaut. Bis zu 300 #Triebwagen und Waggons der „#Elektrischen“ hatten auf den 22 #Gleisen Platz, die die vier miteinander verbundenen Hallen an der #Wiebestraße Ecke #Sickingenstraße durchzogen. Und auch in den späteren Jahrzehnten war dieses #Depot noch gewaltig. Doch dann, in den Sechzigern, verschwanden die Straßenbahnen aus dem eingemauerten Westen Berlins – und das einst so stolze Depot wurde überflüssig. Noch einige Zeit diente es als #Demontagehalle für die überflüssigen Straßenbahnen, dann wurde es Lagerhaus und seit Anfang der Neunziger schließlich stand es leer. Für einige Zeit nutzten es Künstler Teile als Probebühne. Das Haus begann zu verfallen, wurde baufällig und schließlich wegen #Einsturzgefahr abgesperrt. Aus dem einst so stolzen Depot mit seinen Backsteinmauern, der erst 1923 eingebauten #filigranen #Dachkonstruktion, die viel Licht ins Innere ließ und den großen Toren war – trotz #Denkmalschutz – ein Fall für die #Abrißbirne geworden.

Doch es kam anders – zum Glück. Und schon am 17./18. Mai wird das gewaltige Hallenareal bei einer großen Eröffnungsfeier als „#Meilenwerk“

Museum: Die achte Saison des S-Bahn-Museums in Griebnitzsee, aus Punkt 3

Am 19. und 20. April (Karsonnabend und Ostersonntag) öffnet das #S-Bahn-Museum Berlin am Bahnhof #Griebnitzsee (#S1 nach Potsdam) erstmals in diesem Jahr seine Pforten.

Die weiteren Termine: 10./11. Mai, 7./8. Juni, 12./13. Juli, 9./10. August, 13./14. September, 11./12. Oktober und 8./9. November jeweils von 11 bis 17 Uhr.

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