Aufwand bei den Fahrscheinprüfungen wird reduziert, weil die Zahl der Sünder sinkt. Mehr Kulanz für versehentliche Falschfahrten Von Klaus Kurpjuweit
Die BVG nimmt die Zunahme von Schwarzfahrern bewusst in Kauf. Das Nahverkehrsunternehmen lässt nämlich weniger intensiv kontrollieren. Der Aufwand dürfe nicht größer sein als der Nutzen, begründet die BVG diesen Schritt. In den vergangenen Jahren war nämlich die Zahl der Schwarzfahrer stetig zurückgegangen. Gleichzeitig will die BVG auch kulanter werden; wer aus Versehen einen falschen Fahrschein gekauft hat, soll nicht automatisch zu den Schwarzfahrern gezählt werden. Bisher ist der Anteil der sogenannten Graufahrer, die versehentlich mit einem falschen Fahrschein unterwegs sind, mit rund …
U-Bahnhof Alexanderplatz wieder mit Fahrscheinverkauf
Seit dem 8. Dezember können unsere Fahrgäste wieder auf dem U-Bahnhof Alexanderplatz in einer BVG-eignen Verkaufsstelle Ihre Fahrscheine kaufen.
Geöffnet ist der neue Service-Punkt Montag bis Sonntag von 6 bis 22 Uhr. Neben Fahrscheinen und Info-Materialien gehören auch begehrte BVG-Souvenirartikel zum Sortiment.
Der begehbare Service-Punkt ist von Architekten der Collignon Fischötter Gesellschaft geplant und passt sich mit seinem Design dem denkmalgeschützten Bahnhof an. So nimmt das Mobiliar die Fliesenfarben des Bahnhofs Alexanderplatz auf.
Der Aufsichtsrat der BVG hat heute einstimmig Lothar Zweiniger zum neuen Vorstand Personal gewählt. Zweiniger wird ab 1. Januar 2007 in den Vorstand der BVG eintreten und den bisherigen Personalvorstand Hilmar Schmidt-Kohlhas ablösen.
Herr Zweiniger verfügt über umfangreiche Erfahrungen im Bereich des Öffentlichen Personennahverkehrs. Der 57-jährige Diplom-Ingenieur war seit 1997 in der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV) für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Niedersachsen zuständig und unter anderem auch Aufsichtsratsmitglied der üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG. Gegenwärtig ist er Vorstand Personal und Arbeitsdirektor der Bremer Straßenbahn AG.
„Mit Lothar Zweiniger haben wir für die BVG einen mit den vielseitigen Aufgaben des Öffentlichen Nahverkehrs sehr vertrauten und hoch erfahrenen Personalfachmann für die BVG gewinnen können“, erklärt der Aufsichtsratsvorsitzende Senator Thilo Sarrazin.
Wittenbergplatz, Deutsche Oper, Alexanderplatz: Jeder Berliner kennt Alfred Grenanders U-Bahnhöfe. Der Architekt selbst geriet aber in Vergessenheit. Nun ehren das Technikmuseum und die BVG den Schweden.
Zu seinem 75. Todestag würdigt ihn das Technikmuseum mit einer Ausstellung und die BVG erinnert an den Baumeister mit Sonderfahrten historischer Züge, mehreren Ausstellungen und einem Festakt.
Der Architekt: Alfred Grenander Grenander wurde 1863 in Schweden geboren und wuchs in Stockholm auf. Nach einigen Studienjahren am Polytechnikum der schwedischen Hauptstadt wechselte er 1885 an die Technische Hochschule in Charlottenburg. 1890 schloss er sein Architekturstudium ab und arbeitete zunächst im Reichstagsbaubüro bei Paul Wallot. Von Anfang an war er auch als Architekt für die 1902 eröffnete Berliner Hoch- und Untergrundbahn tätig. Alfred Grenander starb vor 75 Jahren am 14. Juli 1931 in Berlin.
Das Hauptwerk: U-Bahnhof Wittenbergplatz Die Gestaltung des U-Bahnhofs Wittenbergplatz mit der großen oberirdischen Halle gilt als sein Hauptwerk. Weitere markante Zeugnisse seines Wirkens können noch heute auf den U-Bahnhöfen Alexanderplatz, Deutsche Oper, Klosterstraße, Hermannplatz und Sophie-Charlotte-Platz besichtigt werden. Seine Bauwerke sind geprägt von sachlicher Schönheit. Die Gestaltung der Bahnhöfe auf der heutigen U8 mit den einfarbig gekachelten Wänden geht auf ihn zurück. Außerdem hatte er die Idee, unterschiedliche Farben als Erkennungsmerkmal der Stationen auf der U2 zu verwenden.
Die Ausstellung: „Das Werk von Alfred Grenander“ Die Ausstellung im Deutschen Technikmuseum ist vom 15. November 2006 bis zum 29. April 2007 zu sehen. Informationen über das umfangreiche Begleitprogramm sind auf den Internetseiten des Museums abrufbar: www.dtmb.de.
Die Aktivitäten am Grenander-Wochenende Am Samstag, den 18. November 2006, starten die Feierlichkeiten mit einem Festakt am U-Bahnhof Olympia-Stadion. Am Sonntag konzentriert sich das Geschehen auf die U Bahnhöfe Olympia-Stadion, Deutsche Oper und Wittenbergplatz. Außerdem gibt es Fahrten mit dem historischen A1-Zug zwischen Olympiastadion und Gleisdreieck.
Das BVG-Programm
Samstag, 18. November 2006 Das U-Bahnmuseum am U-Bahnhof Olympiastadion ist von 12 Uhr bis 16 Uhr geöffnet.
Sonntag, 19. November 2006 Das U-Bahnmuseum am U-Bahnhof Olympiastadion ist von 12 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.
Von 11 Uhr bis zirka 17 Uhr finden Fahrten mit dem historischen A1 Zug (3 Wagen) zwischen Olympia-Stadion und Gleisdreieck statt.
* 11 Uhr erste Fahrt ab Olympia-Stadion
* zirka 16 Uhr letzte Fahrt nach Gleisdreieck
Fahrzeiten: zur vollen Stunde ab Olympia-Stadion, zur halben Stunde ab Gleisdreieck.
Die Züge halten auf allen Zwischen-Bahnhöfen. Während der Fahrt gibt es Erläuterungen zu Grenander durch Mitarbeiter der Arbeitsgemeinschaft U-Bahn. Sie können mit einem normalen Fahrschein fahren.
Ausstellungen/Aktivitäten
* auf dem U-Bahnhof Deutsche Oper
Informationstafeln zum Werk Grenanders
Tunnel-/Gleisbegehungen: Die Tour beginnt auf dem U-Bahnhof Deutsche Oper. Treffpunkt ist der Abfahrtsbahnsteig Richtung Pankow (Warschauer Straße). Gewandert wird zunächst auf dem Gleis 4 und zurück über Gleis 3 durch den Bahnhof bis zur Kehranlage.
Verkauf von Souvenirs
* auf dem U-Bahnhof Wittenbergplatz
Informationsstand über den U-Bahnhof in der Eingangshalle
Vortrag mit Bildern zum Thema: „Wittenbergplatz – bedeutendster Grenander – Bahnhof“
Im Januar 2006 beschloss der Berliner Senat und im Juni dann das Abgeordnetenhaus die Eckpunkte für den #Nahverkehrsplan (#NVP) 2005 bis 2009. Mit dem NVP als gesetzlich vorgeschriebenem Instrument definiert der Aufgabenträger, also hier das Land Berlin, welches Niveau das #Verkehrsangebot in den nächsten fünf Jahren haben soll. Der NVP setzt für ganz Berlin Standards und Vorgaben für den Umfang und die #Qualität des Angebots im #Regionalbahnverkehr sowie bei #S-Bahn, #U-Bahn, #Straßenbahn, #Bus und den #Fähren.
Auf der Startseite gibt es jetzt einen Link unter den Verkehrsmeldungen, der alle aktuellen Aufzugsstörungen anzeigt. Zusätzlich wird diese Information auf den Seiten der Linienübersichten eingeblendet.
Obwohl Techniker ständig die Aufzüge der Berliner U-Bahn überwachen, kommt es hin und wieder zu Störungen. Für Fahrgäste mit eingeschränkter Mobilität eine unangenehme Sache.
Dort finden Sie alle Fahrgastinformationen wie zum Beispiel zur U1: Linienverlauf, Umsteigemöglichkeiten und wenn vorhanden am Ende der Seite aktuelle Verkehrsmeldungen. Unter anderem werden noch zusätzliche Mobilitätsinformationen wie Rampen, Fahrtreppen und vorhandene Aufzüge angezeigt. Neu ist das rote Symbol „Aufzug defekt“. Dieses Symbol erscheint in der Mobilitätsanzeige sofort, wenn der Aufzug als defekt gemeldet wird und erlischt, wenn dieser wieder in Funktion ist.
Zukünftig geplant In einem zweiten Schritt werden diese digitalen Informationen mit der Fahrplanauskunft fahrinfo verknüpft. Auch dort werden dann die defekten Aufzüge in der Fahrplanauskunft angezeigt.
In unserem personalisierten Bereich „MEINE BVG“ können Sie bald kostenfrei Nachrichten abonnieren, die Störungsinformationen per E-Mail direkt an Ihre E-Mail-Adresse senden.
Übrigens: Für die Aktualiät der Meldungen sorgen neben technischen Systemen unsere Mitarbeiter aus der U-Bahnleitstelle.
Sonderfahrten mit historischen Bussen, Info- und Souvenirstände, ein Fahrschulbus der BVG, die Polizeihundestaffel, die Feuerwehr und einiges mehr auf dem Betriebshof der BBG in Eberswalde.
Den Tag der offenen Tür können Sie in der Zeit von 9:00 bis 16:00 Uhr besuchen. Folgende Fahrzeuge kommen an diesem Tag zum Einsatz, bzw. können besichtigt werden:
Wir sind mit einem Doppeldeckerbus als Fahrschulwagen für Fahrten auf dem Betriebshof vertreten. Historische Omnibusse (ehemals BVG 488), Dieselbusse und Vorführfahrzeuge diverser Hersteller kommen im Sonderverkehr zum Einsatz. Auch ein historischer Omnibus vom Typ Büssing Präsident aus dem Jahr 1968 und ein Kässbohrer-Gelenkwagen SG219SL (ehemals Neuss) wird gefahren. Fahrzeuge dieses Typs sind in Deutschland nicht besonders verbreitet und verschwinden derzeit. Auch bei der BBG wird der Einsatz dieser Wagen in nächster Zeit enden. Der Einsatz des Kässbohrer-Gelenkbusses ist ein etwas vorgezogener Abschied dieser als Gebrauchtwagen übernommenen Omnibusse. Als Besonderheit wird erstmals auch ein Omnibus aus dem Hause SOLARIS in Deutschland eingesetzt werden.
Weitere Omnibusse und Dieselbusse werden ausgestellt. Der frisch aufgearbeitete Anhänger „Berlin 143“ wird der Öffentlichkeit präsentiert.
Bustypen
Omnibusse Berlin 488 Gaubschat/BVG/AEG Bj. 1956 (Sonderfahrten) Eberswalde 19 ŠKODA/CKD 9Tr14 Bj. 1969 (Sonderfahrten) Eberswalde 3 (ex Potsdam, ex Weimar) ŠKODA 14Tr03 Bj. 1983 (Sonderfahrten) Ostrava 3603 SOLARIS 15AC Bj. 2004 (Sonderfahrten) Berlin 1224 (Daimler-Benz/Schumann/AEG) in Aufarbeitung Wilhelmshaven 76 (Henschel/Kässbohrer/SSW) abgestellt Anhänger Berlin 143 (LOWA) fast fertiggestellt
Dieselbusse Eberswalde 537 SKODA Typ RTO706 mit Anhänger JELCZ (Sonderfahrten) Pardubice 28 SKODA Typ RTO706 MTZ (Sonderfahrten) Cottbus 131 IKARUS 280.03 (Sonderfahrten) Büssing Präsident (Sonderfahrten) Eberswalde 105 oder 108 (ex Neuss) Kässbohrer SG219 (Sonderfahrten)
Die Sonderfahrten werden entlang der Omnibuslinien und auf eine Dieselbusstrecke zum Schiffshebewerk Niederfinow stattfinden. Den aktuellen Fahrplan können Sie sich im PDF-Format herunterladen.
Rahmenprogramm
Info- und Souenirstände diverser Firmen und Vereine werden vor Ort sein.
Die Polzeihundestaffel und die Feuerwehr werden sich päsentieren und mit unserem Doppeldecker werden Fahrten für Testfahrer unter Beobachtung der Fahrschule angeboten.
Die BVG Media Holdinggesellschaft mbH & Co. KG, eine Tochtergesellschaft der BVG AöR, will sämtliche Anteile der VVR-Berek GmbH an JCDecaux verkaufen.
Die VVR-Berek GmbH ist im Bereich der Außenwerbung in Berlin tätig. Das Unternehmen erzielt einen Umsatz von circa 27 Millionen Euro im Jahr und beschäftigt 83 Mitarbeiter.
Auf Empfehlung der Geschäftsführung der BVG Media Holdinggesellschaft mbH & Co. KG und des Vorstandes der BVG haben die jeweiligen Aufsichtsräte heute dem Verkauf an JCDecaux zugestimmt. Der Verkauf steht unter dem Vorbehalt der zuständigen Kartellbehörden und dem Abschluss des öffentlichrechtlichen Vergabeverfahrens.
In der seit März 2006 durchgeführten europaweiten Ausschreibung, bei der die BVG von der Investmentbank goetz-partners Corporate Finance und der Rechtsanwaltskanzlei Hogan & Hartson Raue beraten wurde, bekundeten zahlreiche nationale und internationale Unternehmen ihr Interesse und gaben in einem intensiven Wettbewerb Erwerbsangebote ab.
JCDecaux übermittelte das eindeutig beste Angebot. Das von JCDecaux vorgelegte Konzept sieht unter anderem vor, erhebliche Mittel in das bestehende sowie in das Neugeschäft zu investieren und die bestehenden Arbeitsplätze bis mindestens 2014 zu garantieren. Gleichzeitig bietet JCDecaux mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung in der hochwertigen Ausstattung von Weltstädten mit Stadtmöblierung die Gewähr für einerseits modernes, den Erfordernissen angepasstes Design, andererseits die ständige Implementierung von Innovationen in der Stadtmöblierung. JCDecaux zahlt an den bisherigen Eigentümer für den Erwerb 103 Millionen Euro.
JCDecaux ist das größte Stadtmöblierungsunternehmen der Welt und die Nummer 1 der Außenwerbung in Europa und in Asien. Das Unternehmen ist seit über 20 Jahren der Innovationstreiber für Außenwerbung in Deutschland und hier in mehr als der Hälfte der Städte über 500.000 Einwohner aktiv. Weltweit betreibt JCDecaux 715. 000 Werbeflächen in 46 Ländern und ist in 3400 Städten mit über 10.000 Einwohnern aktiv. Das Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2005 einen Umsatz von 1,745 Milliarden Euro und beschäftigt weltweit mehr als 7.900 Mitarbeiter, davon 550 in Deutschland.
„Wir sind auf dem richtigen Weg.“, so der Vorstandsvorsitzender der Berliner Verkehrsbetriebe.
Trotz der Altschulden von rund 40 Mio. Zinslast pro Jahr konnten die Ausgaben deutlich gesenkt und Fahrgastzahlen und Erlöse gesteigert werden. Im rein operativen Bereich werden die Berliner Verkehrsbetriebe in den nächsten zwei bis drei Jahren die schwarze Null erreichen. Dieses Ziel ist nicht nur aufgrund der guten strategischen und kaufmännischen Ergebnisse möglich, sondern auch durch den Beitrag der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die auf 6 bis 12 Prozent Lohn verzichten.
Die BVG ist ständig bemüht, Kosten auf allen Gebieten einzusparen. Dazu gehören neben dem Verkauf von Nebengeschäften wie der GHG oder der VVR-Berek auch die Überlegungen, durch die Konzentration des Unternehmens an einem neuen Standort zwischen 2 und 4 Millionen Euro pro Jahr einsparen zu können. Auf der anderen Seite investiert das Unternehmen in die Sanierung und Modernisierung ihrer Verkehrsanlagen und natürlich insbesondere auch in ihre Fahrzeugflotte. Damit will das Unternehmen den gestigenen Ansprüchen ihrer Kunden, aber auch den neuen Erfordernissen der Umwelt, der Verkehrstechnik und des Energiesparens Rechnung tragen.
Der Kauf von Neufahrzeugen sowie die Sanierung, Modernisierung und Instandhaltung von Bahnhöfen, Verkehrs- und Schienenwegen sind vernünftige Investitionen. Dadurch spart das Unternehmen hier langfristig kostenaufwendige Reparatur-, Wartungs- und Sanierungsaufwendungen.
Beide großen #Verkehrsbetriebe der Stadt konnten ihre Muskeln spielen lassen, und beide lieferten eine meistens gelungene Vorstellung. Beim Busverkehr waren naturgemäß eher Umleitungen als Ausweitungen zu bemerken, aber die Nutzung des #Tiergartentunnels durch den #M41 hat sich als #Ausweichroute bewährt und trug zur #Fahrplanstabilität bei. Für die An- und Abreise zur Fanmeile wurden die #Buslinien zum Großen Stern, wo sich der Hauptzugang befand, erstaunlich gering genutzt. Die Fans verließen sich lieber auf den Schienenverkehr und die eigenen Füße.