Bahnhöfe + Bus: Bald warten unterm Dach, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0912/berlin/0058/index.html

Busfahrgäste am Hauptbahnhof bekommen größere Halle
Peter Neumann
Manche Dinge dauern in dieser Stadt eben etwas länger. Knapp zweieinhalb Jahre nach der Eröffnung des Berliner Hauptbahnhofs bekommt die Bushaltestelle vor dem Nordausgang im Herbst endlich eine größere Wartehalle. Damit müssen Fahrgäste bald nicht mehr im Regen stehen, weil sie im jetzigen Unterstand an der Invalidenstraße keinen Platz mehr finden. Das kündigte Busbetriebsmanager Helmut Grätz von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) an.
„Die Sonderkonstruktion wird derzeit gebaut. Mitte Oktober will die Firma Wall mit der Aufstellung beginnen“, sagte Grätz, der sich während der Schienenverkehrswochen den Fragen von Busfahrgästen stellte. Eigentlich sollte die stark frequentierte Bushaltestelle am Europaplatz bereits 2007 eine große Wartehalle bekommen. Doch die Aufstellgenehmigung des Bezirks Mitte liegt erst seit …

allg.: Fahrgastzahlen im Nahverkehr sind gesunken, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0909/berlin/0050/index.html

Der WM-Effekt ist vorbei / Weniger Schüler
Peter Neumann
Busse und Bahnen in Berlin und Brandenburg haben im vergangenen Jahr weniger Fahrgäste befördert als 2006. Das geht aus dem neuen Bericht des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) hervor, der gestern publiziert wurde.
2007 wurden die Nahverkehrsmittel in beiden Bundesländern für 1,237 Milliarden Fahrten genutzt. Im Jahr davor waren es noch 1,256 Milliarden Fahrten. Damals hatten die Besucherströme zur Fußball-Weltmeisterschaft die Fahrgastzahlen in die Höhe getrieben. 2007 gab es diesen „WM-Effekt“ nicht mehr. So schlugen Negativentwicklungen im vergangenen Jahr umso deutlicher bei der Nachfrage zu Buche. „In Brandenburg sanken die Schülerzahlen um 4,5 Prozent, in Berlin um 2,1 Prozent. Das sind Werte, die in Deutschland einmalig sind“, sagte VBB-Sprecher Matthias Stoffregen. Auch wurde das Fahrtenangebot in geringem Umfang verringert.
Langfristig hätten die Fahrgastzahlen aber zugenommen, hieß es. 2001 wurden nur …

Bus: Brandenburg: Handbuch zur alternativen Bedienung erschienen

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Demographischer Wandel und knappe finanzielle Mittel stellen den öffentlichen Nahverkehr in dünn besiedelten Gegenden zunehmend in Frage. Daher werden immer öfter flexible und kostengünstige alternative Bedienungsformen eingesetzt. Das Handbuch „Alternative Bedienung im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg“ stellt verschiedene Modelle vor, erläutert ihre Vorteile und Tücken und gibt praktische Hinweise für die Umsetzung.
Alternative Bedienungsformen haben in den vergangenen Jahren einen Aufschwung erlebt. Dieser ist einerseits durch demographischen und finanziellen Druck erzwungen worden. Andererseits eröffnen sich aber auch Chancen: Mit alternativer Bedienung kann öffentliche Mobilität in dünn besiedelten Regionen oder zu Schwachverkehrszeiten auch dann aufrecht erhalten werden, wenn die klassische Linienbedienung hoffnungslos unwirtschaftlich würde.
Die Verantwortlichen – Verwaltung und Verkehrsunternehmen, dazu Taxiunternehmen und Touristiker – haben je nach spezifischen Bedürfnissen vor Ort eine Vielzahl unterschiedlicher Modelle entwickelt, die der VBB in seinem Handbuch in drei Gruppen gliedert:
* Fahrplangebundener Rufbus: Es gibt einen Linienverkehr zu festgelegten Zeiten über eine festgelegte Strecke. Der Bus verkehrt allerdings nur, wenn ein Fahrtwunsch angemeldet wurde.
* Räumlich flexibler Rufbus: Zwar gibt es einen groben Fahrplan, aber keinen festen Linienweg, so dass auch Haustürbedienung grundsätzlich möglich ist.
* Voll flexibler Rufbus: Anstelle eines Fahrplans gibt es eine Rahmenbedienzeit. Nur wenige Haltestellen sind fest definiert. Fahrtwünsche werden gesammelt und räumlich und zeitlich koordiniert.
Davon ausgehend werden die gesetzlichen Grundlagen erläutert und Tipps zur verkehrlichen Planung, zur Fahrzeugwahl und zur Disposition sowie zur Betreiberauswahl gegeben. Auch Aspekte wie eine gute Fahrgastinformation und ein zielgruppenorientiertes Marketing werden beleuchtet. Schließlich wird die notwendige Evaluierung beschrieben: Ist der Betrieb wirtschaftlicher geworden? Können die Fahrtwünsche der Kunden in angemessen erfüllt werden?
Das Handbuch „Alternative Bedienung“ wendet sich in erster Linie an Praktiker – Verkehrsunternehmen und Verwaltungsmitarbeiter, die die Nutzung alternativer Bedienungsformen prüfen und von den Erfahrungen anderer profitieren möchten. Es ist unter folgendem Link kostenlos erhältlich. Es ergänzt das bereits 2006 erschienene Handbuch „BürgerBus“, das bundesweites Interesse gefunden hat (Pressemeldung VBB, 04.09.08).

Bus: Arriva: Expansion in Brandenburg und Sachsen

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Als eines der größten deutschen Verkehrsunternehmen ist die Arriva Deutschland GmbH stetig darum bemüht, ihr Portfolio zu vergrößern und das Angebot für Fahrgäste zu optimieren. Regelmäßige Teilnahme an Ausschreibungen sind dafür die entscheidende Voraussetzung.
Nach Durchführung einer komplexen, europaweiten Ausschreibung hat Arriva Deutschland im Juni 2008 den Zuschlag für die Übernahme der Südbrandenburger Nahverkehrs GmbH (SBN) erhalten. Der Zuschlag steht noch unter dem Vorbehalt einer Genehmigung des Bundeskartellamtes und der Rechtsaufsichtsbehörde des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Sobald diese vorliegt, wird die SBN rückwirkend zum 1 August 2008 mit allen Gesellschafteranteilen zur Arriva Deutschland Gruppe gehören und weiterhin im Landkreis Oberspreewald-Lausitz Leistungen im öffentlichen Personennahverkehr erbringen.
Arriva Deutschland konnte mit seinem Angebot nicht nur durch ein sehr gutes wirtschaftliches Konzept überzeugen, sondern auch ein sehr weitgehendes Sozialkonzept vorlegen, nach dem beispielsweise alle bisher befristeten Beschäftigungsverhältnisse in unbefristete Dauerbeschäftigungsverhältnisse umgewandelt werden. Zuspruch des Aufgabenträgers haben vor allem die Pläne zur Erweiterung des Bedienungsgebietes über die Region hinaus gefunden.
Durch den Erwerb der SBN hat Arriva Deutschland seine Leistungsbandbreite in Südbrandenburg weiter gestärkt. Nach dem Erwerb der Neißeverkehr GmbH mit Sitz in Guben Anfang 2007, hat Arriva Deutschland mit beiden Busunternehmen nun ein ausgeprägtes, regionales Netz an Verkehrsdienstleistungen, die einen hervorragenden Service für Fahrgäste sicherstellen.
Abgerundet wird das lokale Angebot im Dezember 2008, wenn die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH den Betrieb der Lausitzbahn übernimmt. Damit verfügen die Fahrgäste über ein exzellentes Netz von Bus- und Bahnverkehren, welches die Angebote beider Verkehrsträger optimal aufeinander abstimmt.
Die SBN hat sich seit der Gründung im Jahre 1992 zu einen verlässlichen lokalen Anbieter von Verkehrsdienstleistungen entwickelt. Die 79 Busse werden von 120 Fachleuten gemanagt und gewährleisten vor allem die Schülerbeförderung in der Region. Zur Sicherstellung einer hervorragenden Auslastung der Fahrzeuge, können diese auf Anfrage von Kunden gerne für Gelegenheits- und Mietwagenverkehre genutzt werden.
Um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten, werden alle Busse in der hauseigenen Werkstatt instand gehalten und regelmäßigen Kontrollen zur Sicherung der Verkehrs- und Betriebssicherheit unterzogen. Der Werkstattservice kann stets auch von Dritten in Anspruch genommen werden.
Für Arriva Deutschland bedeutet der Erwerb des Unternehmens ein Schritt in die richtige Richtung, um sein Gesamtangebot und seine regionale Präsenz abzurunden (Pressemeldung Arriva, 29.08.08).

Potsdam + Flughäfen: Heinz Helwig über das Aus für den Express von Potsdam zum Flughafen Berlin-Schönefeld, aus Märkische Allgemeine

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beitrag/11295036/60889/
Heinz_Helwig_ueber_das_Aus_fuer_den_Express.html

Wovon hat sich Busunternehmer Günter Anger wohl leiten lassen, als er vor gut einem Jahr seinen Expressbus von Potsdam auf die Jungfernfahrt zum Flughafen nach Berlin-Schönefeld schickte? Von den ansteigenden Fluggastzahlen in der Statistik? Von den Visionen der Politiker über den Großflughafen Berlin-Brandenburg International? Oder von den wiederholten Forderungen vieler Reisender nach einem direkten Zubringer zum Flieger?
Jetzt fragt sich, wer die schnelle Verbindung wirklich will, wo die beiden Busse täglich fast leer hin- und herfuhren. Aus Bequemlichkeit nehmen die meisten noch immer lieber die letztendlich höheren Kosten für den Kraftstoff und den Parkplatz am Airport in Kauf als den Sonderfahrpreis für den Eilbus. Somit fanden jene, für die der Shuttle bestimmt war, das Angebot doch nicht so attraktiv, wie Verkehrsminister Reinhold Dellmann bei der Eröffnung …

Bus: Bushaltestelle vor dem Haupteingang, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0821/berlin/0062/index.html

Neuer BVG-Hauptsitz bekommt BVG-Anschluss
Peter Neumann
Bald ist es geschafft. An diesem Wochenende wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ihren Umzug von Schöneberg nach Mitte beenden. Nun machen sich die Planer daran, die neue Hauptverwaltung besser ans eigene Verkehrsnetz anzuschließen. Das sagte die BVG-Sprecherin Petra Reetz der Berliner Zeitung. Sie arbeiten an einem Konzept für eine Buslinie, die am Alexanderplatz beginnt und am BVG-Gebäude an der Holzmarktstraße vorbeiführt – mit einer Haltestelle vor dem Haupteingang. Heute verkehrt dort nur der Nachtbus N 40.
In den „Trias Towers“, drei Bürotürmen mit Blick auf die Spree, werden mehr als 1 300 BVG-Beschäftigte arbeiten. Auch den Kunden sollen die Fußwege …

Bus: Kulturbus soll Museen verbinden, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/
bezirke/article854262/
Kulturbus_soll_Museen_verbinden.html

Uwe Lehmann-Brauns (CDU), Vizepräsident des Abgeordnetenhauses, hat den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) vorgeschlagen, einen Kulturbus im Südwesten Berlins sowie eine Gedenkstättenlinie einzurichten.
„Mir geht es um einen verkehrspolitischen Beitrag zur Erschließung einer von Schinkel und Lenné geprägten Kulturlandschaft“, schrieb er an BVG-Bereichsleiter Wilfried Kramer.
Mit einem Kulturbus könnten folgende Stationen mit dem S-Bahnhof Wannsee verbunden werden: Liebermann-Villa, Haus der Wannsee-Konferenz, Pfaueninsel, Nikolskoe, Moorlake, Klein-Glienicke und das Jagdschloss Glienicke. In einer Kooperation mit Potsdam könnten überdies die Schlösser Babelsberg, Marmorpalais und Sanssouci hinzukommen.
Bei der BVG sind die Vorschläge von Lehmann-Brauns auf Interesse …

Bus: Rufbus soll wegfallende Linien ersetzen / Meyenburger bemängeln Zusatzkosten, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
11277554/61469/
Rufbus_soll_wegfallende_Linien_ersetzen_Meyenburger_bemaengeln_Zusatzkosten.html

MEYENBURG – Mit dem Fahrplanwechsel zum 1. September soll im Landkreis Prignitz bekanntlich das Rufbus-System eingeführt werden. Manfred Prause, Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Prig-nitz (VGP), und Petra-Juliane Wagner vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) informierten im Amt Meyenburg über die künftige Organisation des Personennahverkehrs (ÖPNV). Neben Meyenburgs Bürgermeister Falko Krassowski hatten sich auch die Ortsbürgermeister von Schmolde, Jännersdorf, Krempendorf, Frehne und Stepenitz in der Amtsverwaltung eingefunden.
Der Linienverkehr im Amtsbereich Meyenburg soll ausgedünnt werden, weil etliche Busse nicht ausgelastet sind – der Bevölkerungsrückgang in der Prignitz macht sich einmal mehr bemerkbar. Laut Prause steht dem ÖPNV zudem künftig weniger Geld zur Verfügung, da Zuschüsse gestrichen werden.
Um die gestrichenen Linien aufzufangen, bietet die VGP ab 1. September …

Bus + Bahnhöfe: Neue Infotafel am Berliner Hauptbahnhof zu Abfahrtszeiten der Busse, aus Die Welt

http://newsticker.welt.de/index.php?
channel=ver&module=dpa&id=18499758

Berlin (dpa/bb) – Am Berliner Hauptbahnhof werden von Montag an neue Infotafeln über die Abfahrtszeiten der Busse informieren. Wie die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) am Samstag mitteilten, soll die erste sogenannte DAISY-Tafel (Dynamisches Auskunfts- und Informationssystem) am Europaplatz ihren Betrieb aufnehmen. Eine zweite Tafel ist bis Ende August auf dem Washingtonplatz vorgesehen. Zu sehen sind darauf die nächsten 13 Abfahrten der Busse. Ziel sei es außerdem, die Fahrgäste frühzeitig …

Bus: Senftenberg: Arriva übernimmt den Südbrandenburger Nahverkehr, aus 20 cent

http://lausitz.20-cent.de/aktuell/
Lausitz-Arriva-Nahverkehr-Senftenberg-Oberspreewald-Lausitz;
art13076,1688175

Die Südbrandenburger Nahverkehrs GmbH (SBN) läuft von Freitag an in Regie des Arriva-Konzerns. Somit ist Arriva mit Hauptsitz im bayerischen Viechtach auch in der Region Oberspreewald-Lausitz für Verkehrsdienstleistungen zuständig.
Die Südbrandenburger Nahverkehrs GmbH (SBN) läuft von Freitag an in Regie des Arriva-Konzerns. Somit ist Arriva mit Hauptsitz im bayerischen Viechtach auch in der Region Oberspreewald-Lausitz für Verkehrsdienstleistungen zuständig. Klaus Jacobs, Vorsitzender der Geschäftsführung erklärt: „Ziel ist es, die Qualität des Nahverkehrs spürbar zu erhöhen.“
Die SBN befördert mit 79 Fahrzeugen und unterhält mehrere …