http://www.morgenpost.de/berlin/article114028589/Bahn-will-im-Berliner-Suedosten-nicht-mehr-stoppen.html Der Berliner Südosten muss von 2016 an ohne Regionalbahnhof auskommen – zumindest, wenn es nach dem Willen der Deutschen Bahn geht. Die Züge sollen nach den Vorstellungen des Konzerns etwa 20 Kilometer ohne Halt – vom dann ausgebauten Ostkreuz bis Erkner – durch die Stadt rauschen. Dem seit Langem geplanten Ausbau des Bahnhofs Köpenick zur Regionalstation erteilte Arvid Kämmerer, Regionalleiter für Vertrieb und Fahrplan bei der Bahntochter DB Netz, jetzt eine klare Absage. Zum Ärger von Senat, Bezirk und Fahrgastverbänden. „Der Ausbau ist eine Forderung des Landes, aber aus Kapazitätsgründen sehen wir das momentan nicht“, sagte Kämmerer. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zeigte sich irritiert über die Äußerungen. „Wir haben eine Finanzierungszusage gegeben und gehen davon aus, dass sich die Bahn an ihre …
Kategorie: Bahnverkehr
Bahnhöfe + S-Bahn + Straßenbahn + Bahnverkehr + Straßenverkehr: Endspurt für Ausbau der Görlitzer Bahn in Schöneweide Station wird kundenfreundlicher • 45 Millionen Euro für Neubau von Bahnhof und Sterndammbrücken
http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/3250718/bbmv20130227.html?start=0&itemsPerPage=20
(Berlin, 27. Februar 2013) Die Deutsche Bahn AG beginnt im März dieses Jahres ihr letztes großes Teilprojekt im Rahmen der Grunderneuerung der Görlitzer Bahn. Für insgesamt 45 Millionen Euro wird bis zum Jahr 2018 der Bahnhof Berlin-Schöneweide einschließlich der Brücken über den Sterndamm von Grund auf erneuert. Dabei sollen Busse und Bahnen enger verknüpft werden.
Nachdem im vergangenen Jahr die Gleise und Weichen im Bahnhof erneuert wurden, müssen nun die sechs S- und Fernbahnbrücken über den Sterndamm Schritt für Schritt ersetzt werden. Die Station, die täglich von rund 40.000 Reisende genutzt wird, erhält neue Bahnsteige einschließlich Wetterschutz und Zuwegung. Das Empfangsgebäude wird modernisiert und mit einem neuen Dach versehen. Für einen direkten Zugang zur Straßenbahnhaltestelle wird die Personenunterführung durch den Bahndamm in Richtung Süden erweitert. Damit ist es dann möglich, den nördlichen Vorplatz modern zu gestalten.
Die Planungen enthalten auch eine veränderte Führung der Straßenbahn, die einen eigenen Tunnel durch den Bahndamm erhält.
Am 12. Juli 2006 setzten Ingeborg Junge-Reyer, Senatorin für Stadtentwicklung des Landes Berlin, Dr. Klaus Ulbricht, Bezirksbürgermeister Treptow-Köpenick, und Ingulf Leuschel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für das Land Berlin, den 1. Spatenstich am Bahnhof Adlershof. Insgesamt stehen rund 350 Millionen Euro für die Grunderneuerung der S-Bahnstrecken zwischen Treptower Park und den Stationen Spindlersfeld, Schönefeld und Königs Wusterhausen zur Verfügung. Die Baumaßnahmen, die heute zu mehr als zwei Dritteln abgeschlossen sind, umfassen die Erneuerung der S-Bahnhöfe Baumschulenweg, Schöneweide, Adlershof und Wildau. Sieben Brücken werden durch Neubauten ersetzt: darunter über die Baumschulenstraße mit vier Überbauten, den Britzer Verbindungskanal, die Rixdorfer Straße, den Straßenbahntunnel Schöneweide, den Sterndamm mit vier S- und zwei Fernbahnüberbauten sowie die Teltowkanalbrücke. In den Abschnitten Baumschulenweg–Schöneweide / Schöneweide–Grünauer Kreuz / Grünauer Kreuz–Schönefeld werden Schotter, Schwellen und Schienen erneuert. Dazu werden die Abschnitte mit Elektronischer Stellwerkstechnik ausgerüstet. Nach Abschluss des Bauvorhabens kann die Streckengeschwindigkeit von heute 80 auf 100 km/h erhöht werden.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
Bahnhöfe + S-Bahn + Straßenbahn + Bahnverkehr + Straßenverkehr: Endspurt für Ausbau der Görlitzer Bahn in Schöneweide Station wird kundenfreundlicher • 45 Millionen Euro für Neubau von Bahnhof und Sterndammbrücken
http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/3250718/bbmv20130227.html?start=0&itemsPerPage=20 (Berlin, 27. Februar 2013) Die Deutsche Bahn AG beginnt im März dieses Jahres ihr letztes großes Teilprojekt im Rahmen der Grunderneuerung der Görlitzer Bahn. Für insgesamt 45 Millionen Euro wird bis zum Jahr 2018 der Bahnhof Berlin-Schöneweide einschließlich der Brücken über den Sterndamm von Grund auf erneuert. Dabei sollen Busse und Bahnen enger verknüpft werden. Nachdem im vergangenen Jahr die Gleise und Weichen im Bahnhof erneuert wurden, müssen nun die sechs S- und Fernbahnbrücken über den Sterndamm Schritt für Schritt ersetzt werden. Die Station, die täglich von rund 40.000 Reisende genutzt wird, erhält neue Bahnsteige einschließlich Wetterschutz und Zuwegung. Das Empfangsgebäude wird modernisiert und mit einem neuen Dach versehen. Für einen direkten Zugang zur Straßenbahnhaltestelle wird die Personenunterführung durch den Bahndamm in Richtung Süden erweitert. Damit ist es dann möglich, den nördlichen Vorplatz modern zu gestalten. Die Planungen enthalten auch eine veränderte Führung der Straßenbahn, die einen eigenen Tunnel durch den Bahndamm erhält. Am 12. Juli 2006 setzten Ingeborg Junge-Reyer, Senatorin für Stadtentwicklung des Landes Berlin, Dr. Klaus Ulbricht, Bezirksbürgermeister Treptow-Köpenick, und Ingulf Leuschel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für das Land Berlin, den 1. Spatenstich am Bahnhof Adlershof. Insgesamt stehen rund 350 Millionen Euro für die Grunderneuerung der S-Bahnstrecken zwischen Treptower Park und den Stationen Spindlersfeld, Schönefeld und Königs Wusterhausen zur Verfügung. Die Baumaßnahmen, die heute zu mehr als zwei Dritteln abgeschlossen sind, umfassen die Erneuerung der S-Bahnhöfe Baumschulenweg, Schöneweide, Adlershof und Wildau. Sieben Brücken werden durch Neubauten ersetzt: darunter über die Baumschulenstraße mit vier Überbauten, den Britzer Verbindungskanal, die Rixdorfer Straße, den Straßenbahntunnel Schöneweide, den Sterndamm mit vier S- und zwei Fernbahnüberbauten sowie die Teltowkanalbrücke. In den Abschnitten Baumschulenweg–Schöneweide / Schöneweide–Grünauer Kreuz / Grünauer Kreuz–Schönefeld werden Schotter, Schwellen und Schienen erneuert. Dazu werden die Abschnitte mit Elektronischer Stellwerkstechnik ausgerüstet. Nach Abschluss des Bauvorhabens kann die Streckengeschwindigkeit von heute 80 auf 100 km/h erhöht werden. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
Bahnhöfe + S-Bahn + Straßenbahn + Bahnverkehr + Straßenverkehr: Sanierung Bahnhof Schöneweide Mit Tempo 100 durch Berlins Südosten, aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/sanierung-bahnhof-schoeneweide-mit-tempo-100-durch-berlins-suedosten,10809148,21958230.html Die Deutsche Bahn erneuert ab März den Bahnhof Schöneweide. Es ist der letzte Abschnitt beim Ausbau der Görlitzer Bahn. Der Bahnhof Schöneweide ist wahrlich kein Schmuckstück. Regenwasser tropft durch die Gleisanlagen ins Bahnhofsgebäude. Fliesen, Treppen und Bahnsteige sehen alt und marode aus. Das weiß auch die Deutsche Bahn. Sie beginnt nun ab März mit der Komplettsanierung des Bahnhofs sowie der Bahnsteige, Gleise und Brücken. Die Bahn startet damit den letzten Abschnitt bei der Grunderneuerung der Görlitzer Bahn zwischen Baumschulenweg und Grünauer Kreuz. „Wir investieren massiv in die Infrastruktur und stellen einen guten S-Bahnverkehr im Südosten Berlins sicher“, sagte Bahnsprecher Burkhard Ahlert am Mittwoch. Etwa 45 Millionen Euro will die Bahn am Bahnhof Schöneweide, der täglich von mehr als …
VBB + Bahnverkehr + Regionalverkehr: Qualitätsanalyse Netzzustand 2012 erschienen
http://www.lok-report.de/ Mehr als 170.000 Fahrgäste nutzen täglich den Regionalverkehr in Berlin und Brandenburg. Dafür geben die Länder Berlin und Brandenburg jährlich rund 360 Millionen Euro aus – in steigendem Maße allein für die Nutzung der Strecken und Stationen (216 Millionen Euro). Ein gut ausgebautes Netz ist Voraussetzung für pünktliche Züge, darum erstellt der VBB seit 2006 die Netzzustandsanalyse. In diesem Jahr wurden im gesamten Untersuchungsnetz 515 Geschwindigkeitseinbrüche mit einer Gesamtlänge von 423 km festgestellt. Insgesamt sind somit 9,4 Prozent des Netzes nicht mit der eigentlichen Streckengeschwindigkeit befahrbar. Als Messgröße für die Auswirkungen wird ein fiktiver Zug betrachtet, der alle Strecken einmal in jeder Richtung abfährt. Dieser Zug hätte Fahrzeitverluste von zwei Stunden und 40 Minuten, was einem Anteil von 4,2 Prozent der Gesamtfahrzeit entspricht. Im Vergleich zum Vorjahr verringerten sich die Fahrzeitverluste um zwölf Minuten und 51 Sekunden. In der Summe aller Veränderungen seit 2007 ergibt sich eine Bilanz von einer Stunde und 22 Minuten Fahrzeitgewinn. Damit besteht weiterhin eine positive Tendenz zur Reduzierung von Geschwindigkeitseinbrüchen. Verbesserungen gab es in diesem Jahr insgesamt auf 20 Abschnitten, Verschlechterungen auf sieben. Deutliche Fortschritte wurden zwischen Hosena und Falkenberg (Elster), zwischen Wittstock (Dosse) und Wittenberge sowie zwischen Berlin-Wannsee und Michendorf registriert. Baustellenbedingt kam es zwischen Oranienburg und Fürstenberg zu den größten Fahrzeitverlusten. Dieser Abschnitt wird gegenwärtig ausgebaut, so dass hier künftig deutliche Fahrtzeitverkürzungen zu erwarten sind. Negativ aufgefallen sind in diesem Jahr die Strecken zwischen Eberswalde und Frankfurt (Oder) sowie zwischen Karow und Groß Schönebeck. Hier sorgten neu entstandene Geschwindigkeitseinbrüche durch fehlende Sichtdreiecke an Bahnübergängen, marode Brückenbauwerke oder Weichenmängel für Fahrzeitverluste. Auf den bekannten Problemschwerpunkten zwischen Angermünde und Stettin, dem südöstlichen Berliner Außenring oder auf der Dresdener Bahn belasten die bereits in den Vorjahren festgestellten Mängel. Auch die dichtbefahrene Hauptstrecke zwischen Berlin Ostbahnhof und Berlin-Karlshorst kann, bedingt auch durch den laufenden Umbau des Bahnhofs Ostkreuz, überwiegend nur mit 60 km/h befahren werden, was für eine europäische Hauptmagistrale und gleichzeitig wichtige Regionalverkehrsachse inakzeptabel ist. Das insgesamt positive Ergebnis der VBB Qualitätsanalyse Netzzustand 2012 berücksichtigt jedoch nicht die infolge von ganzjährigen Streckensperrungen im Berliner Grunewald und zwischen Frankfurt (Oder) und Frankfurt (Oder)-Neuberesinchen für die Fahrgäste spürbaren Auswirkungen. In einer zusätzlichen Untersuchung wurden diese deshalb gesondert betrachtet, um die gemeinsam von DB Netz AG, den Ländern als Aufgabenträgern des SPNV und auch dem VBB befürworteten Vorschlag für eine ganzjährige Totalsperrung in der Umsetzung analysieren und bewerten zu können. Demgegenüber muss abgewogen werden, ob die zeitliche Komprimierung der durchgeführten Maßnahmen in Verbindung mit dem Ersatzangebot auf ein Jahr die bessere Alternative gegenüber einem über mehrere Jahre andauernden abschnittsweisen Umbau und den dann notwendigerweise entstehenden Verzögerungen und Unwägbarkeiten darstellt. Der Umfang der theoretisch ermittelten Fahrzeitverluste infolge von Umleitungs- und Schienenersatzverkehren inklusive der Umsteigevorgänge, hat insbesondere im hochfrequentierten Abschnitt Berlin-Charlottenburg – Berlin-Wannsee zu überproportionalen täglichen Fahrgastzeitverlusten (Fahrzeitverlust x Fahrgastbelegung pro Tag) geführt. Die dazu erstellte Unterlage weist Fahrzeitverluste von 51,2 Minuten und einen Fahrgastzeitverlust von täglich 4.661 Stunden gegenüber der Erhebung im Vorjahr aus. Der sich darin abbildende hohe Grad der Betroffenheit macht die Notwendigkeit der sorgfältigen und gemeinsam mit den betroffenen Aufgabenträgern erfolgten Vorbereitung in jedem Einzelfall deutlich. Allein die Vollsperrung des hochbelasteten Abschnittes im Berliner Grunewald weist 4.567 Stunden theoretisch ermittelten Fahrgastzeitverlust aus. Der durch diese Sperrung verursachte tägliche Fahrgastzeitverlust liegt damit deutlich über der Summe (2.946 Stunden) aller übrigen Fahrgastzeitverluste im übrigen Untersuchungsraum – auch über der Gesamtsumme des Vorjahres. Der tägliche Fahrgastzeitverlust ist die Zeit, die alle Fahrgäste in Summe pro Tag durch Verzögerungen auf den Strecken infolge Mängeln oder Baumaßnahmen zusetzen Bemerkenswert ist auch die Konstellation, dass der Netzbetreiber dann, wenn der Schienenverkehr auf Umleitungen aufrecht erhalten wird, finanziell sogar von Totalsperrungen profitieren kann. Durch die notwendigen Umfahrungsstrecken und Mehrkilometer erlöst die DB Netz AG mehr Trassengebühren und kann so den notwendigen Anreiz für eine fahrgastfreundliche und volkswirtschaftlich effektive Planung verlieren. Hans-Werner Franz, VBB-Geschäftsführer: „Es ist deutlich geworden, dass wir längere Vollsperrungen und mögliche Alternative in jedem Einzelfall und intensiv im Vorfeld prüfen müssen. Zudem kann es nicht sein, dass für umgeleitete Regionalzüge bei Streckensperrungen auch noch höhere Trassenpreise für die längere Strecke verlangt werden. Hier müssen die geltenden Rahmenbedingungen verändert werden.“ Als Teil der Qualitätsanalyse des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg wurde im Jahr 2006 eine erste Netzzustandsanalyse mit ausgewählten Streckenabschnitten erstellt. Seit 2007 erfolgt eine jährliche Untersuchung des gesamten Streckennetzes, die auch Veränderungen des Netzzustands im Vorjahrsvergleich aufzeigt (Pressemeldung VBB, 26.02.13).
Bahnverkehr + Regionalverkehr: Konferenz zu Bahnverbindungen zwischen Deutschland und Polen
http://www.lok-report.de/ Vertreterinnen und Vertreter nationaler und regionaler Regierungen sowie Parlamente haben sich am Dienstag, dem 12. Februar in der Deutschen Botschaft in Warschau zu einem „Parlamentarischen Abend“ getroffen, um über Wege zu attraktiven Bahnverbindungen zwischen Deutschland und Polen zu diskutieren. Viele Fahrgäste würden die deutsch-polnischen Bahnverbindungen deutlich stärker nutzen als bislang. Verhindert wird dies allerdings durch Mängel an der Schieneninfrastruktur und durch ein teilweise unzureichendes Angebot auf folgenden Strecken: • Berlin – Angermünde – Stettin (Szczecin) • Berlin – Küstrin-Kietz – Kostrzyn – Gorzów Wlkp. • Berlin – Frankfurt (Oder) – Zielona Góra • Berlin – Cottbus – Breslau (Wrocław) • Berlin – Hoyerswerda – Horka – Breslau (Wrocław) • Berlin – Pasewalk – Ducherow – Świnoujście • Dresden – Görlitz – Zgorzelec – Breslau (Wrocław) Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen der gegenseitige Informationsaustausch und das persönliche Kennenlernen der Akteure. Im Zuge der Reform des Eisenbahnwesens in Polen haben die Wojewodschaften in den vergangenen Jahren viele Zuständigkeiten erhalten – ähnlich wie die Länder und Verkehrsverbünde in Deutschland. Das System der Bestellung und Finanzierung von Regionalverkehrsleistungen befindet sich in einem grundlegenden Umbruch. Rechtliche und vertragliche Grundlagen müssen angepasst und harmonisiert werden. Zum Teil müssen neue Lösungen wie etwa zur Ausschreibung und Vergabe von grenzüberschreitenden Verkehrsleistungen gefunden werden. Alle Akteure betreten dabei Neuland. Daneben wurde über den weiteren Ausbau der Infrastruktur und Möglichkeiten zur Beschaffung moderner Eisenbahnfahrzeuge diskutiert, die problemlos auf beiden Seiten der Grenze eingesetzt werden können. Eine wichtige Grundlage ist das deutsch-polnische Rahmenabkommen über die Zusammenarbeit im Eisenbahnverkehr, das im vergangenen Jahr von den Regierungen beider Länder unterzeichnet wurde. Die polnischen Wojewodschaften haben bereits entsprechende Fahrzeuge bestellt. So soll es in wenigen Jahren wieder möglich sein, ohne Umsteigen zwischen Berlin und Gorzów Wielkopolski zu reisen. Der VBB hat mit der Neuvergabe des sogenannten „Netz Ostbrandenburg“ an die Niederbarnimer Eisenbahn Betriebsgesellschaft mbH bereits die Voraussetzungen geschaffen, damit perspektivisch Direktzüge von Berlin über Küstrin-Kietz und Kostrzyn nach Gorzów Wielkopolski angeboten werden können. Hans-Werner Franz, VBB-Geschäftsführer: „Diese Entscheidung ist ein Meilenstein für den grenzüberschreitenden Verkehr zwischen Polen und dem VBB, der Vorbildcharakter für andere Regionen hat. Gorzów ist eine aufstrebende Großstadt mit 125.000 Einwohnern und erheblichem Potenzial. Touristen und Geschäftsleuten möchten wir eine bessere Verbindung anbieten.“ Im Bereich der Infrastruktur steht weiterhin die Schließung von Elektrifizierungslücken und Ausbau der Strecken im Vordergrund. Bis 2016 bzw. 2020 werden mit dem Ausbau der „Niederschlesischen Magistrale“ über Hoyerswerda und Horka nach Breslau und der Elektrifizierung der Strecke Berlin-Stettin wichtige Meilensteine erreicht. Die ostdeutschen Länder und die westpolnischen Wojewodschaften warben für die zügige Umsetzung dieser Maßnahmen und mahnten die Vorbereitung weiterer Investitionen an. Auch der Wiederaufbau der Karniner Brücke steht weiterhin zur Diskussion. Bewegung kommt in das Bemühen, die Schließung der verbliebenen Elektrifizierungslücke zwischen Dresden, Görlitz und Węgliniec, schnellstmöglich voranzutreiben. „Der Freistaat Sachsen wird dieses bedeutende Eisenbahninfrastrukturvorhaben deshalb fristgerecht im ersten Quartal 2013 zur Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans anmelden. Zum Anschub des Vorhabens wird der Freistaat Sachsen auch die zugehörige Vorplanung finanzieren. Dazu sind wir bereits im Gespräch mit der Deutschen Bahn AG“, unterstrich Staatsekretär Roland Werner die Bedeutung der sächsisch-polnischen Verkehrsachse Es bestand Einigkeit, dass eingetretene Pfade verlassen werden müssen, wenn durchgreifende Verbesserungen erreicht werden sollen. Dies betrifft vor allem die Vereinbarung verbindlicher Ziele zur Anzahl und Qualität der grenzüberschreitenden Züge. Vor allem muss aber eine ausreichende Finanzierung sichergestellt werden, um einen verlässlichen Rahmen für den Aufbau attraktiver Angebote zu schaffen. Denn grenzüberschreitende Eisenbahnverbindungen können nur verbessert werden, wenn sie auf allen politischen Ebenen eine hohe Priorität erhalten. Der „Parlamentarische Abend“ wurde im Rahmen des „Runden Tisches Verkehr“ der Oder-Partnerschaft durchgeführt, einer gemeinsamen Initiative der ostdeutschen Länder und der westpolnischen Wojewodschaften. Seine Arbeit wird bis 2013 durch den VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg organisiert und durch Land Berlin sowie aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert (Pressemeldung VBB, 15.02.13).
Bahnverkehr: Beim Bahnverkehr Deutschland – Polen droht ein weiterer Rückschritt
http://www.lok-report.de/ Überlegungen der Deutschen Bahn, den EC 248/249 Hamburg – Berlin – Wroclaw (Breslau) Wawel auf Busbetrieb umzustellen, werden vom Berliner Fahrgastverband IGEB entschieden abgelehnt. Vielmehr muss alles getan werden, das unattraktive Fernverkehrsangebot auf der Schiene zwischen Deutschland und Polen endlich zu verbessern. Der EuroCity Wawel könnte erheblich beschleunigt werden, wenn er auf deutscher Seite von Berlin über Cottbus hinaus nach Horka und von hier weiter auf der in Polen bereits ausgebauten, zweigleisigen und elektrifizierten Fernverkehrsstrecke über Wegliniec (Kohlfurt) nach Wroclaw (Breslau) geführt werden würde. In diesem Zusammenhang muss zeitnah auch die Elektrifizierung des deutschen Abschnitts Cottbus – Horka – Grenze D/PL (bzw. weiter in Richtung Görlitz) erfolgen. Während mit dem Ausbau der Strecke Knappenrode – Horka – Grenze D/PL inzwischen begonnen wurde, gibt es demgegenüber für die Elektrifizierung des Abschnitts Cottbus – Görlitz bislang nicht einmal eine Finanzierungsvereinbarung. Hier hat der Bund die Pflicht, endlich die seit Jahren überfälligen Rahmenbedingungen zu schaffen, um den ressourcenschonenden Schienenverkehr qualitativ zu verbessern. Mit dem Streckenausbau und dem Entfall der zeitraubenden Lokwechsel könnte die Fahrzeit in der Relation Berlin – Wroclaw von derzeit rund 5 auf etwa 3:20 Stunden reduziert werden. Die Fahrzeit wäre damit aber immer noch länger als in den 1930er Jahren, denn damals benötigten die Schnelltriebwagen zwischen Berlin und Breslau nur gut 2,5 Stunden (Pressemeldung Berliner Fahrgastverband IGEB e.V., 15.02.13).
Bahnverkehr + Tarife: Das Einsteiger-Ticket: hin und zurück für 69 Euro Hin- und Rückfahrt innerhalb Deutschlands zum Festpreis von 69 Euro pro Person inklusive Sitzplatzreservierung • Familienkinder reisen kostenlos mit • Buchbar ab 11. Februar
http://www.deutschebahn.com/de/presse/presseinformationen/pi_p/3231638/p20130208.html?start=0&itemsPerPage=20 (Berlin, 8. Februar 2013) Ganz einfach deutschlandweit zu einem Festpreis von 69 Euro in der 2. Klasse auf Reisen gehen: Mit dem Einsteiger-Ticket der Deutschen Bahn (DB) ist das ab 14. Februar möglich. Am 11. Februar startet die DB mit dem Verkauf. Das Angebot gilt jeweils für eine Hin- und Rückfahrt inklusive Sitzplatzreservierung. Kinder unter 15 Jahren fahren kostenlos mit. Für die 1. Klasse kostet das Ticket 99 Euro. Die einfache Fahrt wird für 34,50 Euro (2. Klasse) bzw. 49,50 Euro (1. Klasse) inklusive Reservierung angeboten. Das Einsteiger-Ticket wird vom 11. Februar bis zum 10. März überall dort verkauft, wo es DB-Fahrkarten gibt. Es ist in allen Vertriebsstellen der DB zu gleichen Konditionen erhältlich. Das Angebot ist verfügbar, solange der Vorrat reicht. Es besteht Zugbindung. Die Vorkaufsfrist beträgt drei Tage. Reisezeitraum ist vom 14. Februar bis 24. März 2013. Familienkinder unter 15 Jahren reisen kostenlos mit ihren Eltern oder Großeltern. Hierzu ist ein Eintrag auf der Fahrkarte erforderlich. Umtausch und Erstattung sind ab dem 1. Geltungstag ausgeschlossen. Nachtzüge sowie der ICE Sprinter sind von Buchungen ausgenommen. Nähere Informationen, auch zur Verfügbarkeit und Angebotsbedingungen, gibt es im Internet unter www.bahn.de/einsteigerticket. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
Bahnverkehr + Tarife: Das Einsteiger-Ticket: hin und zurück für 69 Euro Hin- und Rückfahrt innerhalb Deutschlands zum Festpreis von 69 Euro pro Person inklusive Sitzplatzreservierung • Familienkinder reisen kostenlos mit • Buchbar ab 11. Februar
http://www.deutschebahn.com/de/presse/presseinformationen/pi_p/3231638/p20130208.html?start=0&itemsPerPage=20
(Berlin, 8. Februar 2013) Ganz einfach deutschlandweit zu einem Festpreis von 69 Euro in der 2. Klasse auf Reisen gehen: Mit dem Einsteiger-Ticket der Deutschen Bahn (DB) ist das ab 14. Februar möglich. Am 11. Februar startet die DB mit dem Verkauf. Das Angebot gilt jeweils für eine Hin- und Rückfahrt inklusive Sitzplatzreservierung. Kinder unter 15 Jahren fahren kostenlos mit. Für die 1. Klasse kostet das Ticket 99 Euro. Die einfache Fahrt wird für 34,50 Euro (2. Klasse) bzw. 49,50 Euro (1. Klasse) inklusive Reservierung angeboten.
Das Einsteiger-Ticket wird vom 11. Februar bis zum 10. März überall dort verkauft, wo es DB-Fahrkarten gibt. Es ist in allen Vertriebsstellen der DB zu gleichen Konditionen erhältlich.
Das Angebot ist verfügbar, solange der Vorrat reicht. Es besteht Zugbindung. Die Vorkaufsfrist beträgt drei Tage. Reisezeitraum ist vom 14. Februar bis 24. März 2013. Familienkinder unter 15 Jahren reisen kostenlos mit ihren Eltern oder Großeltern. Hierzu ist ein Eintrag auf der Fahrkarte erforderlich. Umtausch und Erstattung sind ab dem 1. Geltungstag ausgeschlossen. Nachtzüge sowie der ICE Sprinter sind von Buchungen ausgenommen. Nähere Informationen, auch zur Verfügbarkeit und Angebotsbedingungen, gibt es im Internet unter www.bahn.de/einsteigerticket.
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Bahnverkehr + Regionalverkehr: Runder Tisch in Warschau
http://www.lok-report.de/ Verkehrsminister Jörg Vogelsänger ist mit einer brandenburgischen Regierungsdelegation heute Gast des Parlamentarischen Abends des „Runden Tisches Verkehr“ der Oder-Partnerschaft in der deutschen Botschaft in Warschau. Schwerpunkt der Diskussion in der polnischen Hauptstadt ist die Ertüchtigung des Schienenverkehrs zwischen beiden Ländern. Vogelsänger: „Ohne Zweifel wurde in den vergangenen Jahren bereits viel erreicht. Allerdings erfordern die ständig steigenden Zahlen bei Personen und Gütern, dass die Anstrengungen, leistungsfähige Verkehrsverbindungen von und nach Polen sicherzustellen, nicht nachlassen dürfen. Die Liste der dringend notwendigen Ausbauvorhaben ist noch lang, gerade auch im Schienenverkehr. Insbesondere mit Blick auf die Verbesserung der Schienenanbindung von Berlin über Angermünde und Stettin wünschen wir uns als Brandenburger, dass es noch schneller als bislang geplant vorangeht.“ Die Partner des 2006 initiierten „Runden Tisches Verkehr“ – die Länder Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen sowie die Wojewodschaften Westpommern, Lebuser Land, Großpolen und Niederschlesien – stehen im regelmäßigen Dialog und suchen nach Lösungen für den grenzüberschreitenden Verkehr – derzeit schwerpunktmäßig im Eisenbahnverkehr. Nicht nur wegen ihrer Grenzlage zu Polen haben die beteiligten deutschen Bundesländer ein großes Interesse am weiteren Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. Sie haben in Deutschland auch weitgehende Zuständigkeiten für die Ausgestaltung des Nah- und Regionalverkehrs. Nach dem Inkrafttreten des neuen ÖPNV-Gesetzes in Polen im März 2011 wurde die Organisation der grenzüberschreitenden Verkehre auf die Wojewodschaften übertragen. Für die weitere Verbesserung der Verbindungen ist aufgrund der unterschiedlichen Zuständigkeiten für den Ausbau, die Organisation und den Betrieb des Verkehrs in Polen neben dem Kontakt in die Nachbarwojewodschaften immer auch eine enge Abstimmung mit Warschau erforderlich. • Ausbau und die Elektrifizierung der Verbindung Angermünde – Szczecin (Stettin) Der Staatsvertrag zum Ausbau der Eisenbahnstrecke Berlin – Stettin wurde am 20. Dezember 2012 unterzeichnet. Allerdings wird die Fertigstellung der Strecke auf deutscher Seite erst für das Jahr 2020 geplant. Sowohl das Land Brandenburg als auch die Wojewodschaft Westpommern haben ein deutliches Interesse an einem früheren Realisierungszeitpunkt. Die Verkaufszahlen des Berlin-Stettin-Tickets zeigen mit einem Anstieg von 15 Prozent im Jahr 2012 im Vergleich zum Jahr 2011 eine sehr positive Tendenz. Nach dem Ausbau der Strecke und der Schaffung von umsteigefreien Direktverbindungen nach Berlin und weiter zum Flughafen ist mit deutlich steigenden Fahrgastzahlen zu rechnen, da die zurzeit zwischen Berlin und Stettin verkehrenden Taxen und Minibusse ihre Vorteile verlieren werden. • Ausbau der „Ostbahn“ Berlin-Kostrzyn nad Odrą (Küstrin) – Gorzów Wlkp. (Landsberg) und die Einführung von Direktverbindungen zwischen Berlin und Kostrzyn ) – Gorzów Die Eisenbahnverbindung Berlin – Kostrzyn ist die zurzeit nachfragestärkste Eisenbahnverbindung nach Polen. Der Abschnitt Rehfelde – Küstrin-Kietz wurde durchgängig mit neuer Leit- und Sicherungstechnik ausgerüstet. Dies war eine der Voraussetzungen für die Anhebung der Geschwindigkeit auf 120 Kilometer pro Stunde. Eine Elektrifizierung ist derzeit nicht vorgesehen. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat in der gerade abgeschlossenen Ausschreibung einen Betrieb der Strecke für die nächsten 17 Jahre nur mit Dieselfahrzeugen vorgesehen. Die Bemühungen, einzelne durchgehende tägliche Zugpaare Berlin – Gorzów zu betreiben, scheiterten bislang daran, dass weder die Triebwagen der polnischen noch der deutschen Betreiber eine Zulassung für das jeweils andere Gebiet haben. Die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) prüft die technischen Voraussetzungen, unter denen eine Zulassung der eingesetzten Fahrzeuge in Polen möglich ist. Bereits 2012 wurde eine Ausschreibung der Wojewodschaft Lebuser Land abgeschlossen, deren Zielsetzung der Erwerb von Zweisystemdieseltrieb-wagen war. Der Zuschlag ging an die Firma PESA aus Bromberg, die verpflichtet ist, spätestens zum Fahrplanwechsel 2015/1016 drei Dieseltriebzüge mit deutscher und polnischer Zulassung auszuliefern. Eine Realisierung von Direktverbindungen wird ab Dezember 2014 erleichtert. In der Ausschreibung zum Ostbrandenburgnetz wurde die Bereitstellung von in beiden Staaten zugelassenen Fahrzeugen gefordert. Direkte Zugverbindungen zwischen Berlin und Gorzów, gegebenenfalls auch weiter in Richtung Krzyż, können dann nach Abstimmung eines durchgehenden Betriebskonzepts angeboten werden. • Fortführung des Ausbaus der Strecke Berlin – Frankfurt (Oder) – Poznań(Posen) – Warszawa (Warschau) und die Schaffung von direkt verknüpften beziehungsweise durchgehenden Regionalzugverbindungen von Berlin über Frankfurt (Oder) nach Poznań und Zielona Góra (Grünberg) Die Infrastruktur dieser Verbindung ist zum großen Teil auf 160 Kilometer pro Stunde ausgebaut. Noch wird an einzelnen Abschnitten gebaut, zum Beispiel bis 2016 am Berliner Bahnhof Ostkreuz in Richtung Erkner oder am Knoten Posen. Die Fahrzeit von Berlin nach Poznań beträgt zwei Stunden 39 Minuten. Im Regionalverkehr zwischen Frankfurt (Oder) und Berlin besteht derzeit ein Halbstundentakt. Im Fernverkehr gibt es pro Richtung fünf tägliche Direktverbindungen nach Warschau über Poznań. Zusätzlich besteht noch die Möglichkeit, einmal am Tag mit dem EC nach Danzig über Posen zu fahren und dort in den Regionalzug nach Warschau umzusteigen. Bisher gab es von Zielona Góra über Frankfurt (Oder) nach Berlin täglich fünf Umsteigeverbindungen über Rzepin beziehungsweise Zbaszynek. Jetzt bestehen direkte Tagesrandverbindungen zwischen Zielona Góra und Frankfurt (Oder). Der Streckenabschnitt Rzepin – Zielona Góra ist jedoch aufgrund des schlechten Streckenzustands zu langsam, um ein nennenswertes Fahrgastaufkommen zu generieren. Langfristig wäre ein Ausbau der Strecke von Zielona Góra nach Szczecin auf polnischer Seite erforderlich, um attraktive Fahrzeiten zwischen Zielona Góra und Frankfurt (Oder) zu ermöglichen. • Ausbau einer leistungsfähigen elektrifizierten Verkehrsverbindung Cottbus – Wrocław (Breslau); vorrangig über die kürzeste Verbindung; Der Ausbau der derzeit kürzesten Strecke zwischen Berlin und Wrocław über Cottbus, Forst (Lausitz), Żary, Żagan und Legnica ist nach Aussage des polnischen Infrastrukturministeriums nicht vor 2025 vorgesehen. In Brandenburg werden gegenwärtig Baumaßnahmen rund um den Bahnhof Forst durchgeführt, die für eine künftige Geschwindigkeitsanhebung notwendig sind. Die alternative Strecke Cottbus – Spremberg – Horka – (Görlitz) – Wegliniec (Kohlfurt) ist nicht durchgehend elektrifiziert. Der Bundesverkehrswegeplan sieht auch nach Evaluation die Elektrifizierung im Abschnitt Cottbus – Görlitz vor. Der Zeitraum für die Fertigstellung dieser Maßnahme ist jedoch noch nicht bekannt und wird – realistisch gesehen – ebenfalls vor 2025 nicht passieren. Auf einem dritten Fahrweg über Cottbus – Senftenberg – Hoyerswerda ist nach Untersuchungen im Projekt „Via Regia Plus“ bereits eher eine Fahrzeitreduzierung von fünf Stunden 15 Minuten auf drei Stunden 45 Minuten zwischen Berlin und Breslau möglich. Voraussetzungen sind die Fertigstellung der Elektrifizierung zwischen Knappenrode – Horka –Bielawa Dolna und auf polnischer Seite der Bau der Neißebrücke bei Horka. Dies könnte bereits zum Fahrplanwechsel im Dezember 2015 realisiert werden. • Entwicklung des Personenverkehrs auf der Linie Guben – Gubin – Zielona Góra (Grünberg), optional Durchbindung der Züge von Guben nach Cottbus Brandenburg hat mit der Wojewodschaft Lebuser Land die Durchbindung von zwei Zugpaaren von Zielona Góra nach Cottbus über Guben für einen Probezeitrum von fünf Jahren vereinbart. Diese Fahrten sind nie umgesetzt worden. Ausschlaggebend dafür dürften die fehlenden Fahrzeuge mit Doppelzulassung für beide Länder und infrastrukturelle Gründe gewesen sein. Planungen, nur von Zielona Góra nach Guben zu fahren, was wegen des hergebrachten eisenbahnrechtlichen Status als Grenzbahnhof einfacher zu bewerkstelligen wäre, sind von polnischer Seite nicht realisiert worden. • Linie Cottbus – Forst – Tuplice (Teuplitz) – Legnica (Liegnitz) Derzeit besteht ein Stundentakt zwischen Cottbus und Forst. Zwischen Forst und Legnica gibt es nur eine Direktverbindung am Tag mit einem Eurocity um die Mittagszeit. Die Strecke zwischen Zary und Legnica wird mit acht Zugpaaren am Tag bedient. Die Fahrt dauert eine Stunde 45 Minuten. Eine direkte Verbindung zwischen Cottbus und Legnica wäre nur über die Verlängerung der stündlich verkehrenden Linie RB 46 Cottbus- Forst bis nach Legnica realisierbar (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, 13.02.13).