Bahnhöfe: Ein Bahnhof ab 500 Euro, Viele Brandenburger Stationsgebäude werden versteigert und verkauft – vom Schmuckstück bis zur Ruine, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0923/
brandenburg/0017/index.html

MÜNCHEBERG. Im früheren „Billetverkauf“ herrscht Stille. Auch das
„Damenzimmer“, das für weibliche Fahrgäste gedacht war, die alte Gaststätte
und die Wohnungen stehen leer, seit Jahren schon. Doch das soll sich
ändern, und zwar bald. Für das Empfangsgebäude des Bahnhofs Müncheberg
(Märkisch-Oderland) östlich von Berlin wird ein neuer Eigentümer gesucht,
jemand mit Ideen und Enthusiasmus.
Der herrschaftliche Klinkerbau aus dem 19. Jahrhundert ist eines von fast
70 Stationsgebäuden, die dem britischen Investor Patron Capital gehören und
in der nächsten Woche versteigert werden – zum Schnäppchenpreis, einige für
nur 500 Euro Mindestgebot. Auch die Deutsche Bahn (DB) will Bahnhöfe im
Land Brandenburg verkaufen, etwa 75 sollen es werden. Doch längst nicht
alle sehen …

Flughäfen + Bahnverkehr: Bitte warten, Im vergangenen Jahr war in Berlin jedes vierte Flugzeug mehr als 15 Minuten zu spät. Schuld waren das Wetter und fehlende Kapazität, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0923/berlin/
0035/index.html

Nicht nur Bahnfahrten, sondern auch Flugreisen beginnen oft mit einer
Geduldsprobe. In Berlin hatte im vergangenen Jahr jeder vierte Flug mehr
als 15 Minuten Verspätung. In Schönefeld galt dies für 23,7 Prozent, in
Tegel für 24,7 Prozent der Starts und Landungen, teilten die Berliner
Flughäfen auf Anfrage mit. Damit hat sich die Pünktlichkeit des Berliner
Luftverkehrs im vergangenen Jahr stark verschlechtert. Inzwischen sei sie
aber wieder besser geworden, so die Flughäfen.
Seit Kurzem veröffentlicht die Deutsche Bahn (DB) wieder ihre
Pünktlichkeitsstatistik. Wer dagegen wissen will, wie oft Fluggäste mit
Verspätungen zurechtkommen mussten, muss sich die Zahlen weiterhin mühsam
zusammensuchen. Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV)
gibt diese Statistiken nicht mehr heraus.
Dabei sind die Flughäfen nur selten schuld daran, dass Flugzeuge zu spät
landen oder abheben. „Im vergangenen Jahr haben vor allem die …

GVZ: Mehr als 8000 Arbeitsplätze in Güterverkehrszentren

http://www.lok-report.de/

Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger sieht die Güterverkehrszentren in
Brandenburg als Erfolgsgeschichte. Dies betonte der Minister heute bei der
Einweihung eines neuen Gleisanschlusses an das Schienenfernverkehrsnetz im
Logistikzentrum Wustermark. Dort übernahm die Havelländische Eisenbahn
(HVE) vor drei Jahren den alten Rangierbahnhof von der Bahn. Heute betreut
die HVE dort 120 Kunden, die im vergangenen Jahr über eine Million Euro
Umsatz brachten.
Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger: „Seit Jahren sind die drei
Brandenburger Güterverkehrszentren Jobmotoren im Speckgürtel. Inzwischen
haben wir bei den Arbeitsplätzen die 8000er-Marke überschritten. 2009
arbeiteten in den GVZ Wustermark, Großbeeren und Freienbrink noch rund 7000
Menschen. Mit Stand August 2011 sind es 8170. Das ist eine
Erfolgsgeschichte, die sich ungehindert fortsetzt und die unsere
Infrastrukturpolitik bestätigt. Die GVZ bieten die Chance, Güter von der
Straße auf die Schiene oder das Wasser zu verlagern.“
Der Standort Wustermark ist auf dem Wege sich zu einer bedeutenden
nationalen Drehscheibe im Schienengüterverkehr zu entwickeln. Durch die
Westanbindung des Rangier-bahnhofes der Havelländischen Eisenbahn ist es
möglich, zukünftig aus allen Gleisen direkt auf die westlich angebundenen
Strecken in Richtung Hannover und Hamburg zu fahren. Sie ermöglicht
Güterzüge von bis zu 700 Metern Länge. Damit wird der Standort Wustermark
zukünftigen Anforderungen als Logistikdrehscheibe des
Seehafenhinterland-verkehrs besser gerecht. Es wurden neue Weichen und
Verbindungsgleise eingebaut, damit Güterzüge direkt auch in Richtung Westen
auf den Berliner Außenring ausfahren können. Die hierfür nötige neue
Signaltechnik wurde in das dafür zuständige Stellwerk der Deutschen Bahn
eingebunden.
Im GVZ Wustermark gibt es neben der direkten Autobahnanbindung einen Hafen
und den Gleisanschluss. Damit erreicht das GVZ die so genannte
„Trimodalität“, das bedeutet, es ist eine Verbindung von den drei
Verkehrsträgern Straße, Wasser und Schiene gegeben. Rund 65 Prozent der
erschlossenen Flächen im GVZ Wustermark sind bereits verkauft, 2500
Arbeitsplätze gibt es bei den 26 Firmen am Standort. Die Entwicklung geht
seit 2001 in allen drei GVZ des Speckgürtels stetig nach oben
(Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, 23.09.11).

VBB: VERKEHR: Fahrgast mit kritischem Blick, Wolfgang Jähnichen ist als Qualitätsscout für den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg unterwegs, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/

12178695/62249/

Wolfgang-Jaehnichen-ist-als-Qualitaetsscout-fuer-den-Verkehrsverbund.html

FALKENSEE – Am Ort seines Ärgernisses kommt Wolfgang Jähnichen mehrmals in

der Woche vorbei. Bahnhof Falkensee (Havelland). Südseite. Eigentlich ein

Schmuckstück seit dem Umbau in diesem Jahr. Neuer Bahnsteig, moderne

Überdachung. „Ästhetisch schön“, wie auch der Falkenseer Jähnichen meint.

Doch er hat einen entscheidenden Schönheitsfehler ausgemacht. Will der

geneigte Bahnkunde wissen, wann der nächste Zug Richtung Berlin fährt, muss

er vom Bahnsteig runter, hinaus auf den Vorplatz und ran an die Infokästen.

Die stehen allerdings ganz knapp außerhalb der Überdachung. Bei schlechtem

Wetter dürfe man also den Regenschirm nicht vergessen für den Weg zum

Fahrplan, witzelt Jähnichen.

Über diese Fehlkonzeption hat er auch schon den Verkehrsverbund

Berlin-Brandenburg (VBB) informiert. Das ist für den Falkenseer eine

Ehrenamtssache. Der 72-Jährige ist vom VBB als sogenannter Qualitätsscout

angeheuert worden. Er ist einer von 350 ausgewählten Fahrgästen, die …

S-Bahn: Die "Coladosen" machen noch Probleme, Die Reaktivierung von frisch sanierten S-Bahn-Zügen verzögert sich – obwohl das Unternehmen alte Fachleute zurückholte, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0921/berlin/
0042/index.html

Bei der Rückkehr zum Normalfahrplan muss die Berliner S-Bahn mit einem
weiteren Risikofaktor zurechtkommen. Die Wiederinbetriebnahme von sanierten
Zügen geht langsamer voran als erwartet, sagte S-Bahn-Chef Peter Buchner
während einer Veranstaltung des Fahrgastverbands IGEB am Montagabend. Zwar
halte das Unternehmen unverändert an seinem Ziel fest, von Mitte Dezember
an wieder mindestens tausend Wagen für die Fahrgastbeförderung einzusetzen.
Doch das sei eine „echte Herausforderung“, berichtete Buchner.
Es geht um die Züge der Baureihe 485, die zu DDR-Zeiten projektiert und
1988 bis 1992 geliefert wurden. Bei den früheren Chefs waren die Wagen, die
wegen ihrer anfangs knallroten Lackierung „Coladosen“ genannt wurden, in
Ungnade gefallen. Das hat sich angesichts des Fahrzeugmangels …

S-Bahn: Die „Coladosen“ machen noch Probleme, Die Reaktivierung von frisch sanierten S-Bahn-Zügen verzögert sich – obwohl das Unternehmen alte Fachleute zurückholte, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0921/berlin/
0042/index.html

Bei der Rückkehr zum Normalfahrplan muss die Berliner S-Bahn mit einem
weiteren Risikofaktor zurechtkommen. Die Wiederinbetriebnahme von sanierten
Zügen geht langsamer voran als erwartet, sagte S-Bahn-Chef Peter Buchner
während einer Veranstaltung des Fahrgastverbands IGEB am Montagabend. Zwar
halte das Unternehmen unverändert an seinem Ziel fest, von Mitte Dezember
an wieder mindestens tausend Wagen für die Fahrgastbeförderung einzusetzen.
Doch das sei eine „echte Herausforderung“, berichtete Buchner.
Es geht um die Züge der Baureihe 485, die zu DDR-Zeiten projektiert und
1988 bis 1992 geliefert wurden. Bei den früheren Chefs waren die Wagen, die
wegen ihrer anfangs knallroten Lackierung „Coladosen“ genannt wurden, in
Ungnade gefallen. Das hat sich angesichts des Fahrzeugmangels …

Flughäfen: Richter stellen bohrende Fragen, Das Bundesverwaltungsgericht verhandelt über die künftige Nachtflugregelung in Schönefeld, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0921/berlin/
0029/index.html

Gestern Morgen ist Horst Berger früh aufgestanden. Um 6.30 Uhr stieg er in
das Auto eines Bekannten, das ihn nach Leipzig bringen sollte. Drei Stunden
später gehörte der 76-Jährige zu den rund 300 Demonstranten, die mit einer
Menschenkette rund um das Bundesverwaltungsgericht ein striktes
Nachtflugverbot am künftigen Hauptstadtflughafen BER forderten.
Am späten Nachmittag erlebte er mit, dass auch die strittigen Flugrouten um
das Gericht keinen Bogen machen. Dort hatte am Vormittag das Verfahren um
die Nachtflugregelung begonnen. Und jetzt fragt der Vorsitzende Richter
Rüdiger Rubel in den mit hellem Eichenholz verkleideten Großen
Sitzungssaal: „Könnten nicht auch 60000 oder 70000 Menschen betroffen sein
statt 40000?“ Ihm geht es um die Größenordnung der Belastung. Seit einem
Jahr sorgt das Thema in Berlin und Brandenburg für Aufregung.
Horst Berger ist der Kläger mit der Nummer eins, der mit einer 36-köpfigen
Klägergruppe des Bürgervereins Brandenburg Berlin und …

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Fahrplanänderungen zwischen Stralsund und Berlin

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/

presse/verkehrsmeldungen/bbmv/

bbmv20110919a.html

(Berlin, 19. September 2011) Wegen Gleisbauarbeiten und der Erneuerung

einer Weiche im Bahnhof Biesenthal müssen auf der Strecke Stralsund−

Eberswalde−Bernau−Berlin ab Freitag, 23. September, 23.30 Uhr, bis Montag,

26. September, 4.30 Uhr, die Züge umgeleitet werden.

Der ICE 1715 von Binz nach München hält deshalb nicht in Greifswald,

Züssow, Anklam, Pasewalk und Eberswalde. Die EC- und IC-Züge fahren von

Prenzlau bis Berlin Gesundbrunnen um bis zu vier Minuten früher ab.

Als Ersatz für die ausfallenden Züge der Ostdeutschen Eisenbahn (ODEG)

halten die Züge der Linie RE 3 zusätzlich in Melchow, Biesenthal und

Rüdnitz. Die Fahrzeit in Richtung Berlin verlängert sich um bis zu eine

halbe Stunde.

Aus diesem Grund wird RE-Linie 3 in Berlin Hbf unterbrochen und die Züge

fahren in Richtung Wünsdorf-Waldstadt/Elsterwerda in den Zeiten des

nachfolgenden Taktes.

Informationen zum geänderten Fahrplan erhalten Reisende im Internet unter

ww.bahn.de/bauarbeiten, in der Reiseauskunft unter www.bahn.de, auf den

Bahnhöfen und beim Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon 0331 235

6881 oder -6882.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Regionalverkehr + Bahnverkehr: Noch einmal Busse zwischen Berlin und Cottbus, Abschließende Arbeiten an der Strecke für 160 km/h

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/

presse/verkehrsmeldungen/bbmv/bbmv20110921.html

(Berlin, 21. September 2011) Die umfangreichen Sanierungsarbeiten an der

Strecke Königs Wusterhausen–Lübbenau werden zwischen September und November

wie angekündigt abgeschlossen. Dabei werden mit Belastungsstopfgängen und

Messfahrten, insbesondere für die Oberleitung, die Voraussetzungen für den

Betrieb mit Geschwindigkeiten bis zu 160 km/h ab dem Fahrplanwechsel im

Dezember geschaffen. Darüber hinaus werden bei Bestensee

Schienenstegdämpfer eingebaut. Der Zugverkehr ist wie folgt eingeschränkt:

25.9. RE 2: ganztägig Ersatzbusse Königs Wusterhausen – Cottbus

RB 14: ganztägig Ersatzbusse Königs Wusterhausen – Lübbenau

27. bis 29.9. RE 2: Ausfall einzelner Züge Königs Wusterhausen – Brand

Ersatz: RB 14, IC oder Folgetakt bzw. Busse

RB 14: Ausfall einzelner Züge

Ersatzbusse Königs Wusterhausen – Halbe

29.9. RE 2 Ausfall einzelner Züge spätabends

Ersatzbusse Königs Wusterhausen – Brand

8. und 9.10. RE 2: ganztägig Ersatzbusse Königs Wusterhausen – Lübbenau

RB 14 ganztägig Ersatzbusse Königs Wusterhausen – Lübbenau

Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu

informieren und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen.

Über diese Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet

unter www.bahn.de/bauarbeiten. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio

Nordost unter Telefon 0331 235 6881 oder -6882. Zusätzlich können die

Informationen auch über das Mobiltelefon unter bauarbeiten.bahn.de/mobile

abgerufen werden.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Straßenbahn + Potsdam: Die erste Vario-Straßenbahn verkehrt seit Samstag auf der rund zwölf Kilometer langen Strecke vom Kirchsteigfeld zur Kirschallee., Beim Tag der offenen Tür auf dem Betriebshof der Verkehrsbetriebe waren 2000 Menschen., aus PNN

http://www.pnn.de/potsdam/578375/

Babelsberg – Die erste Vario-Straßenbahn verkehrt seit Samstag auf der rund

zwölf Kilometer langen Strecke vom Kirchsteigfeld zur Kirschallee. Beim Tag

der offenen Tür auf dem Betriebshof der Verkehrsbetriebe (ViP) fand am

Samstag das feierliche „Roll out“ der Neuanschaffung statt. Unter

Elektrogitarren-Klängen rollte der fünfteilige Zug mit Oberbürgermeister

Jann Jakobs (SPD) an der „Kurbel“ aus der Halle. Gemeinsam mit

Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger (SPD) taufte er Potsdams erste

Variobahn im Beisein von Gästen aus Potsdams Partnerstadt auf den Namen

„Opole“. Die Sektflasche – aus Zucker – zerschellte beim ersten Versuch am

Bug der mit polnischen und deutschen Farben geschmückten Tram.

Wie Bürgermeister Burkhard Exner (SPD) am Samstag gegenüber den PNN

ankündigte, sollen bis 2004 insgesamt …