BVG: Mitarbeitersituation der BVG und der Berlin Transport (BT)?, aus Senat

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Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat nur zum Teil in eigener
Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine
Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen und hat daher die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) Anstalt öffentlichen Rechts um eine Stellungnahme gebeten, die von
dort in eigener Verantwortung erstellt und dem Senat übermittelt wurde. Sie wurde
der Beantwortung zugrunde gelegt.
1. Wie lange dauert der #Einstellungsprozess bei der BVG bei den klassischen Berufen #Fahrdienst,
#Werkstatt, #Verwaltung, Innendienst (ggfs. weitere)?
Zu 1.: Die BVG teilt mit, dass die Dauer des Einstellungsprozesses nicht pauschal
beantwortet werden kann. Ziel ist es, den Prozess durchschnittlich und über alle Berufsgruppen innerhalb von 75 Tagen von Auftragsklärung bis Vertragsversand zur
Einstellung erfolgreich umzusetzen. Die tatsächlichen Zeiten variieren stark je nach
Berufsgruppe, Marktsituation und genutzten Bausteinen im Auswahlprozess (Testverfahren, Gesprächsformate, Tauglichkeitsuntersuchungen etc.).
Der Einstellungsprozess wird regelmäßig evaluiert und es werden Optimierungsprojekte für die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen der einzelnen Berufs- und
Zielgruppen umgesetzt. In diesem Zusammenhang wurde beispielsweise der Prozess für Fahrerinnen und Fahrer Omnibus 2019 neu aufgestellt. So konnte im vergangenen Jahr auch die Zielvorgabe von 500 Busfahrer/-inneneinstellungen realisiert
und darüber hinaus übertroffen werden.
Die Fahrerrecruitingprozesse zeichnen sich durch eine breite Zielgruppe und hohe
Quantität an Kandidatinnen und Kandidaten pro Jahr aus, die einen standardisierten
und verhältnismäßig kurzen Prozess durchlaufen. Demgegenüber besteht bei Recruitingaktivitäten rund um Expertenstellen (z. B. IT, Ingenieurswesen oder strategischer Einkauf) die Herausforderung in einer gezielten und effizienten Suche und
frühzeitigen Bindung an die BVG.
2. Warum wird der effektive Einstellungsprozess von der #BT nicht auf die BVG übertragen?
– 2 –
Zu 2.: Die BVG teilt mit, dass im Jahr 2019 bei der BVG über 1900 Stellenbesetzungen/Einstellungen realisiert wurden. Effektive und effiziente Einstellungsprozesse
sind neben der Positionierung als attraktiver Arbeitgeber wichtige Erfolgsfaktoren im
Recruiting.
Um die Effektivität der Recruitingprozesse innerhalb der BVG stetig weiterzuentwickeln und zu optimieren, werden regelmäßig Arbeitsmarkterkenntnisse, aktuelle
Trends und auch Best Practice-Beispiele anderer Unternehmen herangezogen und
nach entsprechender Analyse und Bewertung in die BVG-Prozesse übertragen. Auch
mit der BT findet ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch zu Recruitingprozessen
statt. Wobei sowohl der Vergleich mit anderen Unternehmen im Allgemeinen als
auch mit der BT im Besonderen zeigt, dass zwar eine Übertragung von einzelnen
Prozessbausteinen oder Instrumenten realisiert werden kann, aber eine grundsätzliche Übertragung von Prozessen und Instrumenten von der BT auf die BVG nicht
möglich ist.
Die Unternehmen unterscheiden sich in ihren Rahmenbedingungen. Die BVG weist
z. B. durch ihre Größe und mit ihren circa 240 Berufsgruppen eine andere Vielfalt auf
als die BT. Diese Rahmenbedingungen wirken sich auch auf die Gestaltung von Recruitingprozessen aus und bringen unterschiedliche Anforderungen mit sich, die in allen Teilprozessen Berücksichtigung finden müssen (Freigabe- und Abstimmungsprozesse, Gestaltung von Stellenbeschreibungen, Personalsuche/-auswahl und Einstellung).
Ein weiterer entscheidender Unterschied liegt in den rechtlichen Rahmenbedingungen (z. B. Personalvertretungsgesetz (BVG) und Betriebsverfassungsgesetz (BT)).
Auch die Struktur der BVG mit entsprechenden Hierarchieebenen sowie neun
Dienststellen und einer damit verbundenen Komplexität an Entscheidungs- und Freigabeprozessen unterscheidet sich von kleineren Unternehmen, was sich beispielsweise auf die Standardisierungsmöglichkeiten von Prozessen auswirkt. Insofern werden Ideen und Best Practice-Beispiele von anderen Unternehmen regelmäßig geprüft und wenn möglich und sinnvoll auch in die BVG-Prozesse implementiert.
3. Welche #Informationstechnologie wurde in den letzten Jahren bei der Berlin Transport entwickelt?
Zu 3.: Die BVG teilt mit, dass die BT keine eigene Informationstechnologie entwickelte. Unter Nutzung gegenwärtig am Markt angebotener Informationstechnologien in
Form von Hard- und Softwareprodukten für den IT-Betrieb sowie für die Haupt- und
Unterstützungsprozesse in Betrieb und Verwaltung werden Prozesse gestaltet und
digital umgesetzt.
4. In wie weit wurde/wird die erfolgreiche entwickelte Informationstechnologie in die BVG übertragen?
Zu 4.: Die BVG teilt mit, dass sie mit der BT zur Nutzung von Informationstechnologien im Austausch steht. Darüber hinaus entwickelt und erprobt die BVG eigenständig Informationstechnologien und digitale Arbeitsmittel, die dem Personal die Arbeit
erleichtern und Vorgänge vereinfachen sollen. Seit letztem Jahr sind beispielsweise
die Bahnhofsmanager der BVG mit Tablets ausgestattet, über die sie ihre Eingaben
schnell und effizient erledigen können.
5. Wie viele #Verwaltungsbeschäftigte hat die Berlin Transport, dazu: werden Mitarbeiter in der Verwaltung als Fahrpersonal geführt, obwohl diese in der Verwaltung dauerhaft eingesetzt werden?
Zu 5.: Die BVG teilt mit, dass in der BT die Querschnittsaufgaben Personal, IT, Einkauf und Organisation, Controlling und Kommunikation dem klassischen Verständnis
von „Verwaltungsaufgaben“ zuzuordnen sind (36 Beschäftigte).
– 3 –
Dem „#Fahrbereich“ sind Bus- und U- Bahnfahrerinnen und -fahrer zuzuordnen.
Des Weiteren gibt es im Verkehrsbereich tätige Beschäftigte (47 Beschäftigte). Hierzu gehören die Aufgabengebiete Dienstplanung, Dienstzuteilung, Meister im Fahrbereich, operative Disposition im Fahrdienst, Verkehrssachbearbeitung und betriebliche
Koordination. Bei einigen dieser Positionen (14 Beschäftigte) ist eine trennscharfe
Abgrenzung „Fahrdienst“ und „Verwaltung“ nicht möglich und sinnvoll.
Berlin, den 29. Januar 2020
In Vertretung
Barbro D r e h e r
…………………………………………….
Senatsverwaltung für Wirtschaft,
Energie und Betriebe

S-Bahn will 800 Stellen streichen „Erfolgsgeschichte“ mit Schönheitsfehlern: Unternehmen spricht von Sparzwängen, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/s-bahn-will-800-stellen-streichen/609100.html

Wegen „erheblicher #Sparzwänge“ will die S-Bahn in den nächsten fünf Jahren 800 Stellen streichen. Die Bahn müsse spätestens 2013, wenn der Senat laut Verkehrsvertrag erste S-Bahnlinien auch an andere Betreiber vergeben könnte, voll #wettbewerbsfähig sein, hieß es. Derzeit sind 3750 Mitarbeiter bei der S-Bahn beschäftigt. Unternehmenschef Günter Ruppert versicherte, die #Arbeitsplätze in #Werkstätten und in der #Verwaltung sollten #sozialverträglich abgebaut werden.

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BVG: Hoher Infrastrukturanteil und Fahrer-Verwaltungsverhaeltnis von 5 zu 1

BVG: Hoher Infrastrukturanteil und Fahrer-Verwaltungsverhaeltnis von 5 zu 1

Ereignis

Im Frühjahr 2005 wurde die Personalstruktur der Berliner Verkehrsbetriebe mit anderen Nahverkehrsunternehmen verglichen. Die BVG verwies darauf, dass Vergleiche nur eingeschränkt möglich seien, da unterschiedliche Unternehmensstrukturen berücksichtigt werden müssten. Zum Jahresende 2004 lag das Verhältnis von Fahrpersonal zu Angestellten bei etwa 5 zu 1. Zudem beschäftigte die BVG mehr als 1.250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Wartung der Verkehrsinfrastruktur. 【1-dec69d】

Details

Quelle: ka15-12262.pdf. 【1-dec69d】

Kleine Anfrage der Abgeordneten Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen) vom 15. Februar 2005

Regiekosten in wettbewerbsfähigen Nahverkehrsunternehmen 【1-dec69d】

1. Treffen Informationen zu, dass Fahrpersonal und Verwaltung bei wettbewerbsfähigen, wirtschaftlich leistungsfähigen ÖPNV-Unternehmen im Verhältnis von 9:1 oder im ungünstigeren Fall 8:2 stehen?

Zu 1.:

„Mangels vorliegender Informationen bzw. Erhebungen kann dieses von der BVG nicht bestätigt werden. Es muss jedoch allgemein darauf hingewiesen werden, dass bei der Benennung derartiger Zahlenverhältnisse mit dem Ziel eines Vergleiches von ÖPNV-Unternehmen bei seriöser Betrachtung strikt auf die tatsächliche Vergleichbarkeit der jeweiligen Unternehmen, ihrer Ausrichtung und ihrer Struktur geachtet werden muss.“ 【1-dec69d】

2. Wie ist dieses Verhältnis bei der BVG?

Zu 2.:

„Zum 31.12.2004 bestand bei der BVG AöR einschließlich Tochtergesellschaften ein Fahrer/Angestellten-Verhältnis von rund 5:1.“ 【1-dec69d】

3. Wie viele Mitarbeiter der BVG sind auf Betriebshöfen oder anderweitig mit der Wartung von Infrastruktur beschäftigt?

Zu 3.:

„Bei der BVG AöR waren zum 31.12.2004 für die Wartung der Verkehrsinfrastruktur gemäß Unternehmensvertrag 1.257 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.“ 【1-dec69d】

Berlin, den 18. März 2005

In Vertretung

Volkmar Strauch

Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen. 【1-dec69d】

Hinweis

Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.

BVG: VERWALTUNG U–BAHN TRAM BUS Experten: BVG muss Angebot um ein Drittel reduzieren Desolate Haushaltslage führt nach Prognosen zu erheblichen Einschränkungen bei den Fahrten von Bahnen und Bussen, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/verwaltung-ubahn-tram-bus-experten-bvg-muss-angebot-um-ein-drittel-reduzieren/448458.html

LEISTUNGEN EINSCHRÄNKEN, PERSONAL ABBAUEN – WOHIN STEUERT DIE BVG?

#Abspecken soll vor allem die zentrale #Verwaltung. Von etwa 1300 Mitarbeitern sollen nach derzeitigem Stand 619 übrig bleiben. Diese Zahl sei allerdings willkürlich berechnet worden, um eine vorgegebene #Kosteneinsparung zu erreichen, bemängelt Uwe #Nitzgen, der #Gesamtpersonalratsvorsitzende der BVG. Eine exakte #Personalbedarfsplanung habe es nicht gegeben. Ähnlich kritisiert Frank Bäsler von der Gewerkschaft #Verdi diesen Plan „Verwaltung 500“. So lange man nicht wisse, welche Leistung die BVG in Zukunft bieten werde, könne man sich auch nicht auf eine Zahl für die erforderlichen Mitarbeiter festlegen. Zudem sei es falsch, nur auf die #Personalkosten zu starren. Der Verlust der BVG werde auch durch andere Faktoren beeinflusst.

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