Straßenverkehr + Bauarbeiten: Vorzeitige Fertigstellung Rudolf-Wissell-Brücke, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Was ist der genaue #Grund dafür, dass die #Sanierung der Fahrbahndecke auf der #Rudolf-Wissell-Brücke
#vorzeitig fertig gestellt werden konnte?
Antwort zu Frage 1:
Für die vorzeitige Fertigstellung der Fahrbahnsanierung in Fahrtrichtung Nord sind
folgende Gründe anzuführen:
– Die freigelegte Betonoberfläche des Brückenüberbaus war deutlich weniger geschädigt,
als erwartet.
– Das angewendete HANV-Verfahren hat seinen zeitlichen Vorteil gegenüber den
herkömmlichen Bauweisen insbesondere auch mit Blick auf die oft ungünstigen
Witterungsbedingungen in der Bauphase bestätigt.
Frage 2:
Hat es in diesem Zusammenhang von Seiten des Senats #Prämienzahlungen oder andere #Anreize jeglicher
Art für die/das ausführende(n) Unternehmen gegeben?
Antwort zu 2:
Im Bauvertrag mit der ausführenden Arbeitsgemeinschaft ist eine
#Beschleunigungsvergütung im Sinne einer #Bonus/Malus-Regelung enthalten.
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Frage 3:
Wird nach jetzigem Kenntnisstand die Sanierung der Fahrbahn in Südrichtung voraussichtlich in ähnlich
kurzer Zeit zu bewerkstelligen sein?
Antwort zu 3:
Die Dauer der Arbeiten zur Fahrbahnsanierung in Fahrtrichtung Süd wird maßgeblich
durch den Schädigungsgrad der Betonoberfläche und den in diesem Zusammenhang
erforderlichen Betonsanierungsarbeiten bestimmt. Das tatsächliche Schadensausmaß
lässt sich erst nach vollständiger Entfernung des alten Fahrbahnbelages und der
Brückenabdichtung feststellen. Für die Terminplanung der Sanierung der Fahrbahn in
Südrichtung ist daher aktuell der Zeitraum der Sommerferien 2018 zuzüglich einer Woche
Vorlauf für die Einrichtung der bauzeitlichen Verkehrsführung vorgesehen.
Frage 4:
Welche Erkenntnisse in Bezug auf eine Optimierung des umzuleitenden Verkehrs konnten während der
Bauzeit gewonnen werden?
Antwort zu 4:
Das Konzept der rechtzeitigen und wiederkehrenden Information der Verkehrsteilnehmer
über die Medien und die weiträumige Hinweisbeschilderung hat einen positiven Effekt im
Sinne einer Verminderung der Verkehrszahlen im Baustellenbereich der Rudolf-Wissell-
Brücke erzielt und wird daher auch für die Sanierung der Fahrbahn in Fahrtrichtung Süd
umgesetzt.
Frage 5:
Ergeben sich aus diesen Erkenntnisse Ansätze, die während der Bauphase in 2018 zur besseren
Bewältigung des Verkehrs über Ausweichstrecken umgesetzt werden könnten?
Antwort zu 5:
Die im Vorfeld der Sanierungsmaßnahme durchgeführten verkehrlichen Untersuchungen
sowohl im Bereich des betroffenen Autobahnabschnitts wie auch der Ausweichstrecken im
nachgeordneten Straßennetz sind durch die laufende Erhebung der tatsächlichen
Verkehrszahlen hinsichtlich der Leistungsfähigkeit der Ausweichstrecken und der
Knotenpunkte weitestgehend bestätigt worden, so dass die Verkehrskonzeption auch für
die Baumaßnahmen in 2018 beibehalten wird.
Frage 6:
Wie viele Unfälle hat es im Bereich der Ausweichstrecken gegeben, die in einen direkten Zusammenhang
mit der Umfahrung der Baustelle gebracht werden können?
Antwort zu Frage 6:
Für den Zeitraum der Fahrbahnsanierung auf der Rudolf-Wissell-Brücke liegen für den
Bereich der Ausweichstrecken (insbesondere Fürstenbrunner Weg und Tegeler Weg)
aktuell keine Erkenntnisse über Unfälle im Zusammenhang mit der Umfahrung vor.
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Frage 7:
Worauf ist letztendlich der vorgefundene Zustand / die Schäden der Brücke zurückzuführen?
Antwort zu Frage 7:
Die Rudolf-Wissell-Brücke wurde zwischen 1958 und 1961 errichtet. Seit der Errichtung
haben sich die Verkehrszahlen auf dem betroffenen Autobahnabschnitt von rd. 20.000 auf
aktuell 180.000 Fahrzeuge/Tag erhöht. Dabei ist der Anteil des Schwerlastverkehrs auf
der Brücke signifikant angestiegen. Die vorgefundenen Schädigungen am
Fahrbahnaufbau und der Abdichtung im Bereich der rechten und der Hälfte der mittleren
Fahrspur sind auf die hohen Radlasten der Lkw zurückzuführen.
Frage 8:
Gibt es Schadensbilder, die eindeutige Rückschlüsse auf die Verursachung zulassen? Wenn JA, was sind
die Ursachen?
Antwort zu Frage 8:
Siehe Antwort zu Frage 7
Frage 9:
Ergeben sich aus dem vorgefundenen Schadensbild der nun sanierten Fahrbahnhälfte der Brücke
Rückschlüsse auf evtl. zukünftig erforderliche Maßnahmen, um bis zum Neubau der ganzen Brücke keine
weiteren Sanierungsarbeiten mehr durchführen zu müssen?
Antwort zu Frage 9:
Mit der abgeschlossenen Fahrbahnsanierung in Fahrtrichtung Nord ist bis zum Bau einer
neuen Brücke ein reibungsloser Verkehrsablauf ohne die bisher aufgrund kurzfristiger
Straßenschäden erfolgten Einengungen und Spursperrungen gewährleistet.
Frage 10:
Gibt es bereits Langzeiterfahrungen mit dem angewandten HANV Verfahren? Welche Erkenntnisse konnten
daraus gewonnen werden?
Antwort zu Frage 10:
Aus den bisher ausgeführten Sanierungsmaßnahmen mit HANV-Dichtungsschicht liegen
nur positive Erfahrungen vor. Es konnten auch nach mehrjähriger Nutzungsdauer keine
Veränderungen oder Einschränkungen der Gebrauchseigenschaften festgestellt werden.
Frage 11:
Welche Kosten sind aus der Sanierung der jetzt fertig gestellten Fahrbahn entstanden und entsprechen
diese den ursprünglich veranschlagten Kosten? Hat es weitere Nachtrags-forderungen gegeben, oder sind
diese noch zu erwarten?
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Antwort zu Frage 11:
Es gibt aktuell keinerlei Hinweise, dass der geschätzte Kostenrahmen für die
Fahrbahnsanierung der Rudolf-Wissell-Brücke in Höhe von 7 Mio. Euro überschritten wird.
Berlin, den 04.09.2017
In Vertretung
J e n s – H o l g e r K i r c h n e r
…………………………..
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Straßenverkehr: Berlins Stadtautobahn wird mit neuem Verfahren verklebt Die Rudolf-Wissell-Brücke bekommt einen neuen Fahrbahnbelag. Dabei wird eine neue Technologie angewendet. aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article211453877/Berlins-Stadtautobahn-wird-mit-neuem-Verfahren-verklebt.html

Diese #Baustelle ist nichts für Zartbesaitete: Auf der einen Seite brummen unablässig schwere Lastkraftwagen an den Bauarbeitern vorbei, auf der anderen Seite dampft der frische Asphalt. Das Thermometer des Bauleiters zeigt eine Temperatur von knapp 114 Grad Celsius an. Und das mitten im Hochsommer. "Das ist wirklich ein Knochenjob", sagt anerkennend Jörg Becker. Doch der Verkehrsexperte des ADAC freut sich darüber, dass es auf Berlins größter Sommerbaustelle derzeit so gut vorangeht.

Seit dem 12. Juli ist die #Rudolf-Wissell-Brücke – mit 926 Metern Berlins #längste #Brücke – Dauergast in den Verkehrsmeldungen. Besonders morgens heißt es für die Autofahrer: anstehen und Geduld haben. Im Berufsverkehr kann es schon mal eine halbe Stunde dauern, bevor das #Nadelöhr passiert ist. Die Rudolf-Wissell-Brücke in Charlottenburg gehört mit normalerweise 180.000 Fahrzeugen am Tag zu den am stärksten befahrenen Autobahnabschnitten in ganz Deutschland.

Doch die zwischen 1958 und 1961 gebaute Straßenbrücke ist ein Sanierungsfall. Das Bauwerk aus Spannbeton ist so marode, das es eigentlich durch einen Neubau ersetzt werden muss. Weil allerdings noch unklar ist, wie die technische Lösung dafür aussieht, hat sich der Berliner Senat dazu entschieden, der Brücke noch mal eine Frischekur zu verpassen. Die sechs Fahrbahnen sollen zumindest so erneuert werden, dass sie noch ein paar Jahre ohne neue Schlaglöcher durchhalten. In diesem Jahr steht die Sanierung der Fahrbahn in Richtung Norden (Hamburg/Wedding) auf dem Programm.

Nur noch zwei schmale Spuren pro Fahrtrichtung

Im Sommer 2018 ist die andere Brückenseite dran. Während der Arbeiten stehen nur …

Straßenverkehr: NACH RUDOLF-WISSEL-BRÜCKE: DAS IST BERLINS NEUER STAU-HOTSPOT, aus tag24.de

https://www.tag24.de/nachrichten/rudolf-wissel-bruecke-stadtautobahn-a100-verbindungsbruecke-a115-avus-sanierung-sperrung-umleitung-stau-berlin-303760

Berlin – Für die Autofahrer kommt es auf dem westlichen Abschnitt der #A00 nun knüppeldick: Seit Montagabend ist auch der #Zubringer zur #AVUS (A115) wegen Brückenarbeiten #gesperrt. Ein weiteres Stau-Nadelöhr in Berlin.

Bis zum 10. September heißt es nicht nur auf der #Rudolf-Wissel-Brücke Stop-and-go, an der seit Ferienbeginn gewerkelt wird. Auch wer nach Potsdam und darüber hinaus möchte, braucht Nerven aus Stahl.

Die 1962 eröffnete Verbindungsbrücke der A100 aus Richtung Nord zur A115 wird umfangreich saniert, wie die Verkehrsverwaltung mitteilte.

Das bedeutet im Umkehrschluss eine Umleitung über die Ausfahrt Messedamm über die Halenseestraße bis auf die A115.

Was zunächst nicht weiter schlimm klingt, erweist sich in der Praxis als gefährlich, denn eine große Kreuzung liegt dazwischen. So kam es bereits am Dienstagmorgen zum Stau.

Doch die Sanierung an der Verbindungsbrücke hat weitaus größere Folgen für den Verkehr im Bereich Funkturm. So wird während der Bauzeit auch in Richtung Königin-Elisabeth-Straße der …

Straßenverkehr: Rudolf-Wissell-Brücke Sanierung könnte jahrelang Staus im Westen Berlins verursachen – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/rudolf-wissell-bruecke-sanierung-koennte-jahrelang-staus-im-westen-berlins-verursachen-25572914

Berlin – Für viele Berliner ist diese #Brücke Teil ihres Lebens. Hier kommen sie vorbei, wenn sie zur Arbeit fahren oder Waren liefern. Hier rollen Lastwagen mit #Lebensmitteln für Berlin entlang und Taxis mit #Fluggästen nach Tegel. Die #Rudolf-Wissell-Brücke in Charlottenburg, auf der die #A100 die Spree überquert, ist nicht nur das #längste Brückenbauwerk der Stadt. Mit täglich mehr als 175.000 Fahrzeugen ist sie zudem einer der am stärksten #befahrenen Autobahnabschnitte Deutschlands.

Aber das Bauwerk hält nicht mehr lange durch. Bauarbeiten sind unvermeidbar – auch nebenan, auf 13 Kilometer Autobahn. 2017 gewinnt eines der größten Sanierungsprojekte, das es jemals in Berlin gab, an Tempo. „Der Start eines Wettbewerbs wird nun vorbereitet“, sagt Matthias Tang, Sprecher der Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos). Reichlich spät, meinen Beobachter.

Es war ein Eingeständnis, auf das Fachleute lange gewartet hatten: „Es gibt einen Rückstau bei der Instandhaltung“, sagte Andreas Geisel, damals noch Verkehrssenator (SPD), im vergangenen August. Diesen Rückstand abzuarbeiten, sei die „große Aufgabe, vor der wir stehen“.
Auf die lange Bank geschoben

Manch einer hätte sich so klare Worte aus der Politik früher gewünscht. Auch in Berlin wurde Infrastruktur über Jahrzehnte auf Verschleiß gefahren, auch hier bröseln Brücken und Fahrbahnen. In der Senatsverwaltung, die sich um die Verkehrswege kümmert, wurden frei gewordene Stellen nicht wieder besetzt. Weil die technische Beamtenlaufbahn abgeschafft wurde, kam kaum noch Nachwuchs. Eine Überalterung setzte ein, die heute eines der Hauptprobleme ist. Hinzu kam Geldmangel, den die Politik verordnet hatte oder duldete. Der Straßenzustand wurde immer schlechter.

„Ein Versagen der Senatsverwaltung“, sagt Richard Vahrenkamp, emeritierter Professor für Produktionswirtschaft und Logistik an der Uni Kassel. Sie habe auch die Probleme der Rudolf-Wissell-Brücke „auf die lange Bank geschoben. Der Neubaubedarf ist seit …

Straßenverkehr: Rudolf-Wisell-Brücke in Berlin Erst die teure Sanierung, dann der Abriss, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/rudolf-wisell-bruecke-in-berlin-erst-die-teure-sanierung–dann-der-abriss,10809148,30643744.html

79 #marode #Brücken müssen in Berlin saniert oder neu gebaut werden. Das führt zu #Sperrungen und Konflikten. Besonders ärgerlich: Wegen der verzögerten #BER-Eröffnung muss die #Rudolf-Wisell-Brücke kurz vor ihrem #Abriss für 7 Millionen Euro #saniert werden.
Der Beton platzt ab, Risse bilden sich, mitunter ist die Tragfähigkeit beeinträchtigt – viele Berliner Brücken sind aufgrund jahrelanger Vernachlässigung marode und müssen saniert oder ersetzt werden. Wegen Sicherheitsbedenken musste jetzt der Verkehr auf zwei weiteren Brücken der Stadtautobahn eingeschränkt werden.
Betroffen sind die Ringbahnbrücke und die Westendbrücke zwischen Autobahndreieck Funkturm und Spandauer-Damm-Brücke. „Die Brücken sind für den genehmigungspflichtigen Schwerverkehr gesperrt“, erklärte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Darunter fallen beispielsweise Fahrzeuge, die das zulässige Gesamtgewicht von 40 Tonnen überschreiten. Reisebusse und der übrige Lkw-Verkehr können dagegen weiter fahren, Autos sowieso. „Derzeit sind es nur die Schwerlasttransporte, die davon betroffen sind, aber der Verfall geht weiter“, warnt Marcus Becker, Präsident des Bauindustrieverbandes Berlin-Brandenburg.
In Berlin gibt es nach einer Liste der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung insgesamt 79 …

Straßenverkehr: Viele Brücken, viele Sorgen Berlin hat nur elf Millionen Euro für die Sanierung – Rudolf-Wissell-Brücke wird 2007 erneuert, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/viele-bruecken-viele-sorgen/684590.html

Berlin ist eine der #brückenreichsten Städte europaweit. Doch nur etwa elf Millionen Euro stehen jährlich bereit, um die #Bauwerke zu unterhalten. Zu wenig? Nach einem Bericht der „Bild am Sonntag“ werden bundesweit nur noch 7,1Prozent der #Brücken an Autobahnen und Bundesstraßen als „sehr gut“ bewertet; im Jahr 2001 seien es noch 17,6 Prozent gewesen. Bei 12,6 Prozent der Brücken aus Spannbeton sei der Zustand „kritisch“, bei 2,4 Prozent sogar „ungenügend“.

„Straßenverkehr: Viele Brücken, viele Sorgen Berlin hat nur elf Millionen Euro für die Sanierung – Rudolf-Wissell-Brücke wird 2007 erneuert, aus Der Tagesspiegel“ weiterlesen