#Müll neben dem Mülleimer, eine #beschädigte Sitzbank oder #Graffiti am Bahnsteig: Wer solche Dinge entdeckt, kann die BVG am U-Bahnhof Kottbusser Tor ab sofort direkt per #WhatsApp informieren. Mit einem neuen #Pilotprojekt testet Deutschlands größtes Nahverkehrsunternehmen einen zusätzlichen und besonders einfachen #Meldeweg für allgemeine Anliegen rund um den Bahnhof.
Jedes Jahr nutzen über eine Milliarde #Fahrgäste die öffentlichen #Verkehrsmittel der #BVG, um von A nach B zu gelangen. Die BVG legt großen Wert darauf, dass sich die Menschen in ihren Anlagen wohl fühlen. Daher sind tagtäglich viele Reinigungsteams im Einsatz, um für #Sauberkeit zu sorgen. Um dieses Ziel zu erreichen, benötigt die BVG jedoch Unterstützung und setzt ein klares Zeichen für mehr Sauberkeit. Unter dem Motto „Macht ordentlich mit: für weniger #Müll in der BVG.“ startet die BVG ab dem heutigen Montag, den 10. Juni 2024, ihre #Sauberkeitskampagne und ruft alle Berliner*innen dazu auf, ebenfalls ihren Beitrag zu leisten. Doch statt auf traditionelle Warnhinweise und erhobene Zeigefinger, setzt die BVG in bekannter Manier auf eine kreative und unterhaltsame Herangehensweise.
Wie eine riesige blaue #Raupe windet sich der #Schlauch des „#Vakmobile“ langsam über die #Gleisanlage beim #S-Bahnhof #Warschauer Straße. In seinem Inneren bewegen sich Scherben, Zigarettenstummel, Spritzen, Chipstüten, Eisverpackungen und anderer Unrat langsam nach oben. Der #Müll wird von dem kastenförmigen #Staubsauger verschluckt und geschreddert. Das Gerät steht auf einem #Arbeitszug, der das „Vakmobile“ extra von #Rummelsburg hergefahren hat.
Marcel #Ballin muss sich im Waggon nicht mehr umsehen, um zu wissen: „In der ersten Klasse ist mehr #Müll als in der zweiten.“ Der 49-Jährige hat wenig Zeit, sich über #Abfall aufzuregen. Mit #Müllsack und #Lappen eilt er durch die Sitzreihen, wischt Kaffeeflecken von Tischen, bürstet Krümel von Sitzen. 25 Minuten Zeit. Der #ICE 553 soll zügig wieder fahren.
Ballin arbeitet an einem Ort, den kein Fahrgast je erreicht – außer er verschläft die Endstation. Im Osten Berlins, zwischen einem Kraftwerk und Kleingärten, liegt eines der größten #ICE-Werke der Bahn.
Im Stadtteil #Rummelsburg überprüfen Fachleute Fahrwerke, Bremsen und Elektronik, dort werden Bordküchen repariert und manches Malheur von Fahrgästen beseitigt. 75 Züge stellen sie am Tag bereit. Soll der große Plan aufgehen, dass bald doppelt so viele Menschen Zug fahren, muss auch hier jeder Handgriff sitzen. Denn der Komfort muss stimmen.
http://www.morgenpost.de/berlin/article134332398/Putzmaenner-waehrend-der-S-Bahn-Fahrt-im-Praxistest.html 100 Tonnen #Müll fallen im Jahr in den Berliner #S-Bahnen an. Im November werden die Züge #probeweise auch während der Fahrt gereinigt. Und zwar dort, wo Bedarf ist.
Die einen schauen nur kurz von ihrem Buch auf, die anderen telefonieren ungestört mit dem Handy weiter. Marcel Tusche lässt sich davon nicht beirren. „Entschuldigen Sie bitte, ich würde gern bei ihnen ein wenig sauber machen“, sagt er zu einer überraschten Mitvierzigerin, die mit der S-Bahn gerade auf dem Ring in Richtung Ostkreuz unterwegs ist. Ausgestattet mit Besen und Schaufel kehrt er neben ihr blitzschnell einen alten Pappbecher und das zerknüllte Taschentuch unter der Sitzbank hervor. Schon ist die nächste Station erreicht, der Mann mit der roten Dienstjacke (Aufschrift: „Sauber und frisch … Ich kümmere mich“) steigt aus und wechselt mit seinem Kollegen Mario Dieck in den nächsten Wagen. Tusche und Dieck gehören zu den insgesamt rund 240 Reinigungskräften, die im Auftrag der Bahntochter DB Service täglich für Sauberkeit in den rund 1300 Berliner S-Bahn-Wagen sorgen sollen. Ein Auftrag, der immer mehr dem sprichwörtlichen Kampf gegen Windmühlenflügel gleicht. Denn: Kaum ist ein Zug sauber geschrubbt, sieht er nach einigen Kilometern Fahrt so aus, als hätte er seit Wochen keinen Besen gesehen. „Wir haben erfreulicherweise immer mehr Fahrgäste, das macht sich bemerkbar“, sagt Teamleiter Stefan Pink, bei der S-Bahn verantwortlich für die Instandhaltung und die Reinigung der Züge. Er sagt aber auch: Das Verhalten der Fahrgäste hat sich geändert. Im Klartext: Immer mehr Passagiere lassen ihre …