Das keinen Verkehrseinschränkungen unterliegende #südliche Teilbauwerk der Bitterfelder Brücke ist mit einer #Bauwerksnote von 2,5 bewertet. Laut Definition stellt dieses einen ausreichenden Zustand dar. Das andere Teilbauwerk ist mit der Note 3,5 – ungenügender Zustand bewertet.
Frage 1: Welche #Gründe liegen für die #Sperrung der #Bitterfelder#Brücke vor? Wie bewertet der Berliner Senat die #Bausubstanz der Brücke? Antwort zu 1: An dem #nördlich liegenden, stadteinwärts führenden #Teilbauwerk der Bitterfelder Brücke zeigen sich zunehmend #Risse, welche nicht in ein übliches Muster für zu erwartende #Bauwerksschäden passen. Im Ergebnis einer durchgeführten „Objektbezogenen #Schadenanalyse“ durch ein Ingenieurbüro ist nicht auszuschließen, dass systematische Defizite in der #Bauwerkskonstruktion ursächlich für die Risse und deren Zunahme sind. Da die Tragweite der systematischen Defizite zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht eindeutig abgeschätzt werden kann, wurde zur Vermeidung einer Gefahr für die öffentliche Sicherheit die gegenwärtige #Einschränkung für den öffentlichen Verkehr veranlasst. Für das nördliche Teilbauwerk wird mit den Ergebnissen der objektbezogenen Schadensanalyse zum gegenwärtigen Zeitpunkt von einer geminderten #Tragfähigkeit ausgegangen. Der Grad der #Minderung kann erst mit Vorliegen der Ergebnisse einer eingehenden, #statischen#Nachrechnung gemäß der Richtlinie zur Nachrechnung von #Straßenbrücken im Bestand (Nachrechnungs-Richtlinie) benannt werden.
#Tragkonstruktion der 2004 erbauten #Überführung weist Risse auf und muss daher in Fahrtrichtung West für den Kfz gesperrt werden. Untersuchungen zur Ursache laufen
Die #Bitterfelder Brücke im Bezirk Marzahn-Hellersdorf (im Zuge der Bitterfelder Straße) ist für den Kfz-Verkehr ab sofort in Fahrtrichtung West (stadteinwärts, nach Hohenschönhausen) gesperrt. Die Brücke überführt die #Märkische Allee sowie Gleisanlagen der Deutschen Bahn (S 7).