S-Bahn-Weichen versagen ihren Dienst, Asphalt bricht und Wälder brennen Von Andrea Puppe
Hitzefrei und Badefreuden – was die einen erfreut, kann auch großen Ärger machen und Kosten verursachen. Die anhaltende Hitze führt jetzt zu Problemen im Berliner Nahverkehr. Zu erheblichen Einschränkungen im Berufsverkehr kam es gestern, als gleich an zwei Bahnhöfen auf dem Ring mehrere Weichen versagten. Die erste Störung ereignete sich ab …
Grundstückseigentümer an neun Berliner Straßen sollen für Ausbau aufkommen Von K. Hintzmann, H.Labenski, St. Pletl und M.Rittner Die Grundstückseigentümer an insgesamt neun Straßen in Berlin müssen sich darauf einstellen, wegen des Straßenausbaubeitragsgesetzes demnächst von ihrem Bezirksamt zur Kasse gebeten zu werden, weil die Straße vor ihrer Haustür ausgebaut wird. Neben der Malchower Straße in Pankow, bei der, wie berichtet, ein Grundstückseigentümer 72 000 Euro bezahlen soll, sind dies die …
Eine positive Bilanz für die Zeit der Fußball-Weltmeisterschaft hat gestern Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) gezogen. Die Berliner seien der Kampagne der Verwaltung gefolgt und auf den öffentlichen Nahverkehr umgestiegen, so die Senatorin. Bis zu 95 Prozent der Fußballfans haben für ihren Weg ins Stadion …
Schwanebeck – Seit gestern rollt der Verkehr auf dem Berliner Autobahnring erstmals seit 1990 ohne große Baustellen. Freigegeben wurde der sieben Kilometer lange Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Berlin-Marzahn und Berlin-Hellersdorf. Damit stehen jetzt auf dem gesamten …
Ab Mitte September wird es eine Flugverbindung von Zweibrücken nach Berlin geben. Insgesamt zwölf Mal pro Woche verbindet die Billigfluglinie Germanwings die Flughäfen Zweibrücken und Berlin-Schönefeld miteinander, wie der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Hendrik Hering und der Vorsitzende der Germanwings-Geschäftsführung Joachim Kleinin Mainz gemeinsam mitteilten. Am 15. September sollen die …
Mehdorn: Mit rund 15 Millionen WM-Fahrgästen Erwartungen deutlich übertroffen / Bahnkunden loben laut Umfrage freundliches und kompetentes Personal / DB weiter engagiert im Sportsponsoring
(Berlin, 7. Juli 2006) Die Deutsche Bahn AG verkauft ab Montag noch einmal für drei Tage die Weltmeister BahnCard 25. „Die deutsche Elf hat mit ihrer großartigen Leistung in einem mitreißenden Turnier die Herzen der Deutschen gewonnen. Wir haben uns deshalb entschieden, unsere attraktive Weltmeister BahnCard den Kunden noch einmal anzubieten“, sagte heute Hartmut Mehdorn, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, in Berlin. Der Preis der Karte beträgt 19 Euro. Mehdorn weiter: „Es gab eine starke Nachfrage nach der Weltmeister BahnCard. Innerhalb von nur zwei Monaten hat die Bahn 400.000 Karten verkauft. Diese große Nachfrage hielt nach Verkaufsschluss an. Auch deshalb werden wir die Weltmeister BahnCard noch einmal verkaufen.“ Die Weltmeister BahnCard 25, die durch das Erreichen des Halbfinales der Klinsmann-Elf bis Ende Oktober einen Rabatt von 25 Prozent gewährt, wird in der kommenden Woche von Montag bis Mittwoch in den Reisezentren der DB AG, in den DB-Agenturen und im Internet unter www.bahn.de angeboten. Ursprünglich war der Verkauf mit dem Turnierbeginn am 9. Juni beendet worden. „Wir ziehen für die Bahn eine rundum positive Bilanz der zurückliegenden vier Wochen“, sagte Mehdorn weiter. „Rund 15 Millionen WM-Gäste sind mit unseren Zügen gefahren. Mit zusätzlichen Zügen, dichteren Takten, hoher Flexibilität und umfangreichem Service haben wir diesen Kraftakt bewältigt. Dafür gilt mein Dank den Tausenden DB-Mitarbeitern, die Tag für Tag enthusiastisch und mit großem Einsatz rund um die Uhr unterwegs waren – vom Lokführer, über die Disponenten beim Netz, die Reinigungskräfte bis hin zu unserem WM-Organisationsteam bei der Bahn.“ Die Bahn hat als integriertes System trotz der enormen zusätzlichen Verkehre dank vorausschauender und flexibler Disposition funktioniert. Insgesamt sind insbesondere in den Ballungszentren rund 10.000 zusätzliche Züge im Nahverkehr gefahren. 300 geplante und weitere 70 ad hoc bereitgestellte InterCity-Züge und ICE sorgten im Fernverkehr dafür, dass die Kunden rechtzeitig zu den Spielorten und wieder nach Hause kamen. Alle Sonderzüge wurden sehr gut genutzt: Mit täglich 5,5 Millionen Fahrgästen verzeichnete die Bahn an den Spieltagen jeweils einen Zuwachs von 600.000 Fahrgästen bzw. rund zwölf Prozent. Allein mit der Berliner S-Bahn werden bis Sonntag sieben Millionen WM-Reisende unterwegs gewesen sein.Gute Noten gab es für den Service der Bahn: Laut einer Umfrage des Ifak-Institutes Taunusstein schätzten die Befragten insbesondere die Freundlichkeit und Kompetenz des Zugpersonals (84 Prozent) und den Service an den Welcome Desks in den Hauptbahnhöfen der Spielorte (88 Prozent). 92 Prozent der Befragten wollen die Bahn weiterempfehlen. Die DB AG bleibt auch nach dem erfolgreichen Abschluss der FIFA WM 2006™ Partner des Sports. Die DB-Tochter Schenker, die während des WM-Turniers als Logistiker der Mannschaftsausrüstungen und des Equipment für Stadien und Medienzentren tätig war, wird auch bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking dabei sein. Schenker ist im Rahmen einer langfristigen Partnerschaft offizieller Lieferant für Spedition und Zollabfertigung des IOC. Ab der kommenden Spielsaison der Fußball-Bundesliga engagiert sich die Deutsche Bahn AG für drei Jahre als Hauptsponsor von Hertha BSC.
Deutsche Bahn AG Kommunikation, Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin Verantwortlich für den Inhalt: Oliver Schumacher
210 Trams für rund eine halbe Milliarde Euro. Der Berliner Bahnhersteller Bombardier Transportation hofft auf einen der größten Aufträge in seiner Geschichte! Besteller ist die BVG, die sich aber erst 2010 endgültig entscheiden muß. Bis dahin will sie vier Straßenbahnen von Bombardier erst mal testen. „Dieser Auftrag würde die …
SCHÖNEFELD. Einer Verfassungsbeschwerde von Gegnern des Flughafenausbaus in Schönefeld sieht die Landesregierung von Berlin gelassen entgegen. „Der Gang nach Karlsruhe ist das legitime Recht der Flughafengegner“, sagte der stellvertretende Senatssprecher Günter Kolodziej gestern in Berlin auf Anfrage. Der Senat sei aber überzeugt, dass die Beschwerde …
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) müssen mit einem drastischen Anstieg der Kraftstoffpreise zurechtkommen. Seit dem Jahr 2002 sind die Kosten für Diesel um mehr als 30 Prozent gestiegen, teilte Wirtschafts-Staatssekretär Volkmar Strauch (SPD) auf eine Anfrage des FDP-Abgeordneten Klaus-Peter von Lüdeke hin mit. 2002 zahlte das Landesunternehmen für …