Straßenbahn: Stadt Brandenburg: Die Tram soll bis 2020 fahren, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10773139/61009/

Potsdam will aber auf Rückzahlungen beim Wechsel zum Bus verzichten

Zum Weiterbetrieb der Straßenbahn bekennt sich die Stadtspitze. „Bis zum Jahr 2020 wollen wir gemeinsam Wert auf den Erhalt der Straßenbahn legen“, sagte Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU) gestern Abend vor den Stadtverordneten.
„Wir haben in Folge des Gutachtens der Firma Wibera zum Verkehrsbetrieb alle Zahlungsströme verglichen. Danach könnten wir erst um 2018 ohne größere Verluste aussteigen“, bestätigt Kämmerer Steffen Scheller (CDU). Immerhin drohten erhebliche Fördermittelrückzahlungen für den Fall, dass die Stadt …

BVG: Show am Brandenburger Tor, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10773163/61129/

ULRICH BERGT

BERLIN/VELTEN Mit einem dicken Lob für seine Mitarbeiter im Veltener Produktionswerk eröffnete Hans Wall gestern Nachmittag die Präsentation der neuen Erzeugnisse des Unternehmens – und das an keinem geringeren Ort als vor dem Brandenburger Tor im Zentrum Berlins. „Was Berliner und Brandenburger Facharbeiter und Ingenieure in Europas größtem Produktionswerk für Stadtmöbel in Velten leisten, wollen wir Ihnen vorstellen“, wandte sich der Unternehmer an die rund 500 geladenen Gäste aus Politik und Wirtschaft. Die Automatiktoiletten, Buswartehäuschen und Infosäulen der allerneuesten Produktreihe „Intelligent Series“ sind von japanischen Stardesignern entworfen und in Velten produziert worden, betonte Wall.
Nach dem heftigen Groll in der vergangenen Woche über die Entscheidung der BVG, die Werbefirma Berek an den ärgsten …

Regionalverkehr: BBI-Bahnstrecke, Land will Betreiber 115 Millionen garantieren, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/bbi-bahnstrecke-land-will-betreiber-115-millionen-garantieren/746558.html

Die Landtagsfraktion der Linkspartei.PDS übt Kritik an der Vereinbarung zur #Schienenanbindung des geplanten #Großflughafens #BBI. Brandenburg und Berlin hätten für die #Bahnanbindung eine #Bestellgarantie ausgesprochen.

Potsdam – Die verkehrspolitische Sprecherin Anita Tack und der parlamentarische Geschäftsführer Heinz Vietze sagten, die Länder garantierten einem privaten Betreiber Einnahmen, behielten das Risiko jedoch auf ihrer Seite. Die Länder verpflichteten sich, auf der Strecke zwischen Berlin und #Schönefeld von 2011 bis 2030 Zugleistungen im Wert von jeweils 115 Millionen Euro in Anspruch zu nehmen.

„Regionalverkehr: BBI-Bahnstrecke, Land will Betreiber 115 Millionen garantieren, aus Der Tagesspiegel“ weiterlesen

Parkeisenbahn: Parkeisenbahn Wuhlheide feiert 50. Geburtstag Große Familienparty in der Wuhlheide am 2. und 3. September 2006 S-Bahn Berlin bietet preiswertes Kombiticket an

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=343

Die Parkeisenbahn in der Wuhlheide feiert am 2. und 3. September 2006 mit einem großen Familienfest ihren 50. Geburtstag. Das Festwochenende steht dabei ganz im Zeichen der kleinen Bahn, bei der sich Kinder und Jugendliche als Eisenbahner betätigen. An jedem Bahnhof der Parkeisenbahn gibt es etwas zu entdecken. Ein vielseitiges Bühnenprogramm bietet Jung und Alt Unterhaltung und regt zum Mitmachen an. Zu diesem Anlass bietet die S-Bahn Berlin GmbH für alle Gratulanten ein preiswertes Kombiticket an. Darin enthalten ist die An- und Abreise im Tarifbereich Berlin ABC bis/ab Wuhlheide sowie eine Tageskarte für die Parkeisenbahn. Das Kombiticket kostet für Erwachsene fünf, für Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren drei Euro. Es ist ab sofort an allen Verkaufseinrichtungen der S-Bahn Berlin GmbH erhältlich.

Wer stilecht mit Kind und Kegel mit einer historischen S-Bahn zur Party fahren möchte, profitiert ebenfalls vom Kombiticket. Die beiden Halbzüge der Bauart Stadtbahn werden am Sonntag, 3. September, zwischen Charlottenburg und Köpenick eingesetzt. Dadurch besteht in der Wuhlheide dann ein direkter Anschluss an die Parkeisenbahn. Erwachsene Bahnfans, die wie anno dazumal mit der historischen S-Bahn anreisen möchten, zahlen mit dem Kombiticket je Fahrt nur zwei Euro, Kinder (im Alter von 2 bis 13 Jahren) statt zwei nur einen Euro. Entscheiden Sie sich nicht für das Kombiticket, müssen Sie je Fahrt mit der historischen S-Bahn drei Euro berappen, Kinder jeweils zwei Euro. Die Tickets für den Sonderzug sind direkt am Zug erhältlich.

Noch ein Tipp für alle, die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Geburtstag anreisen: Für Kinder unter sechs Jahren kauft man besser die Tageskarte bei der Parkeisenbahn Wuhlheide für zwei Euro, denn im VBB fahren sie kostenlos mit. Somit steht einem rauschenden Fest bei der einzigen Bahn, bei der Kinder und Jugendliche das Kommando haben, nichts im Weg. Übrigens: Radio Teddy wird am 3. September von 10 Uhr bis 14 Uhr live von dem Event berichten.

Burkhard Ahlert
Pressesprecher
Berlin/Brandenburg/
Mecklenburg-Vorpommern
Tel. 030 297-58200 Holger Auferkamp
Stellv. Pressesprecher
Berlin/Brandenburg/
Mecklenburg-Vorpommern
Tel. 030 297-58204

Flughäfen: Großflughafen bringt mehr Internationalität, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/wirtschaft/581863.html

BERLIN. Die Berliner Wirtschaft knüpft große Erwartungen an den neuen Großflughafen Berlin Brandenburg International (BBI). Impulse werden sowohl für die Attraktivität der Stadt, für Dienstleister und Tourismus erwartet als auch für das Entstehen tausender neuer Arbeitsplätze. Davon zeigten sich die Teilnehmer des BerlinWirtschaftsForums überzeugt, das gestern auf Einladung der Berliner Industrie- und Handelskammer (IHK) und der Berliner Zeitung stattfand.
„Der Flughafen wird der Berliner Wirtschaft den so dringend benötigten …

Bahnverkehr: Private Veolia-Verkehr-Fernzüge zwischen Berlin und Hamburg kommen wohl später, aus Finanznachrichten

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2006-08/
artikel-6919874.asp

Die angekündigten privaten Fernzüge, die das Bahnreisen zwischen Berlin und Hamburg vom 10. Dezember an preiswerter machen sollten, lassen voraussichtlich noch auf sich warten. Mit den vom Gleisnetzbetreiber Deutsche Bahn angebotenen Bedingungen „sind wir nicht glücklich“, sagte der Sprecher des Connex-Nachfolgers Veolia Verkehr, Matthias Roeser, der „Berliner Zeitung“ (Donnerstag). Falls sich keine Lösung abzeichnet, werde es die Züge zumindest …

Straßenverkehr: Immer mehr Raser sehen Rot, aus Der Tagesspiegel

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/
30.08.2006/2742453.asp

Rücksichtsloses und zu schnelles Fahren nimmt in Berlin erschreckend zu, klagt die Polizei

Von Jörn Hasselmann

Auf Berlins Straßen geht es immer rauer zu. Was jeder – ob Autofahrer, Radler oder Fußgänger – täglich am eigenen Leib erlebt, belegt die Polizei jetzt mit Zahlen. So stieg im ersten Halbjahr dieses Jahres die Zahl der erkannten Rotlichtverstöße um acht Prozent auf über 15 000. Besonders schlimm: Die Zahl der Fälle, in denen bereits mehr als eine Sekunde „rot“ war, stieg um fast …

Parkeisenbahn: Berliner Parkeisenbahn: 50 Jahre Parkeisenbahn Wuhlheide

http://www.lok-report.de/news/news.html

Mit einem großen Jubiläumsfest am 2. und 3. September 2006 feiert die Parkeisenbahn Wuhlheide 50 Jahre Geschichte der „Kleinen Bahn für große Augen“! Berliner und Touristen werden am Sonnabend von 12 bis 19 Uhr und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr zu einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm mit Show und Musik, Theater und Tanz sowie buntem Markttreiben und Mitmachaktionen für Kinder erwartet.
Frau Karin Schubert, Bürgermeisterin und Justizsenatorin von Berlin und Herr Günter Ruppert, Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin GmbH werden am Sonnabend um 13 Uhr mit Grußworten die Feierlichkeiten offiziell eröffnen. Außerdem wird der Hauptmann von Köpenick bei der Eröffnung anwesend sein.
Eine Reise über die Bahnhöfe in der Berliner Wuhlheide wird die Vielfalt der Tätigkeiten der Parkeisenbahn Wuhlheide zeigen. Ausstellungen dokumentieren dort die Geschichte der Parkeisenbahn Wuhlheide von der Vergangenheit bis zur Gegenwart. Ehemalige Pionier- und Parkeisenbahner werden über ihre Erfahrungen und Erlebnisse berichten.
Als technisches Herz der Parkeisenbahn Wuhlheide steht das Betriebswerk im Zeichen der Fahrzeugtechnik. Dort sorgen der Bahnmarkt und eine Fahrzeugausstellung mit Vorführ- und Mitfahrten auf Lokomotiven und Draisinen für Staunen und technische Kurzweil. Am Sonntag kann der Besucher auf ganz besondere Art anreisen: Historische S-Bahn-Züge verkehren zwischen Charlottenburg und Köpenick, alte Straßenbahnen und ein Doppeldeckerbus pendeln zwischen S-Bahnhof Schöneweide und Schlossplatz Köpenick.
Außerdem zeigen Vereine und Institutionen aus der Wuhlheide und Umgebung ihre ehrenamtliche Arbeit und laden zum Mitmachen ein. Darunter ist auch der Verein Feldbahnprojekt 500 mm e.V., der an diesem Wochenende das 25. Feldbahnfest ausrichtet. Auf dem Gleisnetz der Feldbahn werden verschiedene Züge sowie Gastfahrzeuge zum Einsatz kommen. Weiterhin werden Führungen durch die Fahrzeugsammlung angeboten. Am Sonnabend finden bis 22 Uhr Nachtfahrten statt. Damit verbindet die Feldbahn den Bahnhof und den Veranstaltungsort Eichgestell der Parkeisenbahn Wuhlheide mit dem FEZ-Berlin, wo das Schultütenfest statt findet.
Die S-Bahn Berlin GmbH bietet ein preiswertes Kombiticket an. Darin enthalten ist die An- und Abreise im Tarifbereich Berlin ABC bis/ab Wuhlheide sowie eine Tageskarte für die Parkeisenbahn Wuhlheide. Das Kombiticket kostet für Erwachsene fünf, für Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren drei Euro. Es ist ab sofort an allen Verkaufseinrichtungen der S-Bahn Berlin GmbH erhältlich.
Weitere Informationen und das detaillierte Programm zum Jubiläumsfest finden Sie unter www.parkeisenbahn.de und Bilder bekommen Sie unter (Pressemeldung Berliner Parkeisenbahn, 30.08.06).

Bahnhöfe: Deutsche Bahn: 100 Tage Hauptbahnhof Berlin

http://www.lok-report.de/news/news.html

Rund 30 Millionen Berliner und Gäste der Stadt besuchten den Berliner Hauptbahnhof in den 100 Tagen seit Eröffnung der Station Ende Mai. „Der Hauptbahnhof ist seit dem Tage der Eröffnung ein Liebling der Berliner und auch der Gäste der Stadt“, sagte Wolf-Dieter Siebert, Vorstandsvorsitzender der DB Station&Service AG.
In den vergangenen Wochen habe die Bahn Kundenwünsche sehr genau studiert und eine Reihe von Verbesserungen im Detail vorgenommen. Dazu gehören unter anderem zusätzliche Mitarbeiter im Service, zusätzliche Informationstafeln, 33 zusätzliche Bänke mit 134 Sitzmöglichkeiten sowie Service-Verbesserungen im Parkhaus. „Wir werden auch weiterhin aufmerksam verfolgen, welche Wünsche unsere Kunden und Besucher im Bahnhof haben“, versprach Siebert.
Der Hauptbahnhof ist in den vergangenen drei Monaten zu einem neuen Wahrzeichen Berlins geworden. Auf Grund der großen Nachfrage bietet DB Station&Service ab 1. September Führungen durch die einzigartige Architektur des Bahnhofs an, in denen neben der Architektur auch Technik, verkehrliche Bedeutung und Geschichte des Berliner Hauptbahnhofs vorgestellt werden. Die kostenpflichtigen Führungen dauern eine Stunde und werden für Gruppen angeboten. Anmeldungen unter fuehrungen-hbf@bahn.de oder unter 030 297-42010 (ab 01.09.06).
Auch in den nächsten Wochen ist der Berliner Hauptbahnhof mehr als nur ein Bahnhof. Am 10. September ist der Bahnhof letzte Station der Sommertour des Kinderkanals KiKa. Besonderes Highlight wird am 14. Oktober der „walk of fashion“, die größte öffentliche Modenschau Deutschlands sein: 100 Models werden alle Ebenen des Bahnhofs zu einem einzigartigen „catwalk“ machen. Eine Prominenten-Jury vergibt im Hauptbahnhof die „walk of fashion Awards“.
Von der Dynamik des neuen Hauptstadtbahnhofs profitiert auch das städtische Umfeld. Wie die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, betonte, steht dieser zentrale Bereich für die schrittweise Entwicklung eines eigenständigen gemischten städtischen Quartiers am Wasser zur Verfügung. Senatorin Junge-Reyer: „Das Quartier am neuen Hauptbahnhof – in attraktiver Nachbarschaft zum Kanzleramt, Bundestag, Charité und weltberühmten Museen – kann jetzt langsam Gestalt annehmen. Im direkten Umfeld des Bahnhofs stehen 8 ha, nach Norden an der Heidestraße nochmals 16 ha Bauland zur Verfügung. Hier wird ein Ort für Kultur, Entertainment, Freizeit und Gastronomie entstehen. Das Quartier am neuen Hauptbahnhof braucht für Akzeptanz und Adressbildung griffige Bilder. Deshalb werden zur Zeit für die westlichen Blöcke des Quartiers, die im Besitz der Vivico sind, wie auch für die Humboldthafenumbauung architektonisch detailliertere Entwürfe erarbeitet. Damit soll den Berlinerinnen und Berlinern aber auch potentiellen Investoren ein anschauliches Bild von den Qualitäten der zukünftigen Bebauung vermittelt werden. Die Architekturentwürfe werden Anfang Oktober vorliegen.“
Die Grundstückseigentümer – Deutsche Bahn AG, Vivico und Aurelis – werden für die Flächen ein gemeinsames Entwicklungsmanagement einsetzen und in den nächsten zwei bis drei Jahren gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ein kooperatives städtebauliches Verfahren einleiten. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für einen Masterplan, in dem die Entwicklungsstruktur, Leitziele und Entwicklungsschritte festgelegt werden (Pressemeldung Deutsche Bahn, Fotos Bodo Schulz, www.album-berliner-verkehr.de, 30.08.06).

Flughäfen: Jetzt amtlich: Aus für Tempelhof im Oktober 2007 Luftfahrtbehörde verfügt Schließung, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
30.08.2006/2743091.asp

Der Flughafen Tempelhof steht wieder vor dem Aus. Gestern hat die Berliner Luftfahrtbehörde mitgeteilt, dass der Flughafen zum 31. Oktober 2007, 0 Uhr, geschlossen werde. Die Behörde hat den Tempelhofer Fluggesellschaften,wie berichtet, eine Schonfrist eingeräumt. Die Flughafengesellschaft hatte beantragt, den Flugbetrieb bereits zum 31. März 2007 einzustellen. Mit dem späteren Termin sei sichergestellt, dass die Flughafengesellschaft mit allen Nutzern individuelle Vereinbarungen zu den erforderlichen Umzügen nach Schönefeld und Tegel schließen könne, teilte die Stadtentwicklungsverwaltung gestern mit. Die Fluggesellschaften prüfen nun, ob sie gegen den Schließungsbeschluss juristisch vorgehen werden.
Der erste Versuch, den Flugbetrieb in Tempelhof aufzugeben, war 2004 nach Klagen von Fluggesellschaften gescheitert. Damals wollte sich die Flughafengesellschaft zunächst nur von der Betriebspflicht befreien lassen, der Flughafen sollte rechtlich aber weiter bestehen. Diesen Weg machten die Richter beim Oberverwaltungsgericht im Eilverfahren jedoch nicht mit. Das Hauptverfahren ist noch nicht entschieden.
Jetzt soll Tempelhof Ende Oktober 2007 gleich endgültig geschlossen werden. Ein im Auftrag der Flughafengesellschaft erstelltes Gutachten habe nachgewiesen, dass der Verkehr von Tempelhof nach Schönefeld und Tegel verlagert werden könne, sagte Flughafensprecher Ralf Kunkel. Schönefeld soll den Bereich der Geschäftsfliegerei aufnehmen, während die Linienflüge in Tegel abgewickelt werden sollen.
Dort muss aber vorher ein zusätzliches Abfertigungsgebäude errichtet werden. Obwohl die Baugenehmigungen noch nicht vorliegen, will die Flughafengesellschaft die Arbeiten bis Ende März abgeschlossen haben, was ein ehrgeiziges Ziel ist. Der Schließungsbeschluss für Ende Oktober räumt den Planern hier jetzt mehr Sicherheit ein.
Bereits 1996 hatten Berlin, Brandenburg und der Bund in ihrem so genannten Konsensbeschluss vereinbart, Tempelhof zu schließen, sobald der Ausbau in Schönefeld rechtskräftig genehmigt ist. Den Planfeststellungsbeschluss hat das Bundesverwaltungsgericht im März bestätigt. Spätestens mit der Inbetriebnahme des ausgebauten Flughafens in Schönefeld müssen demnach Tegel und Tempelhof geschlossen werden.
Die Flughafengesellschaft will den Flugbetrieb schnellstmöglich aufgeben, weil Tempelhof zuletzt neun Millionen Euro Verlust im Jahr brachte. Für den Weiterbetrieb hat sich gestern die Industrie- und Handelskammer ausgesprochen. Ebenfalls gestern hat der Senat den Verträgen zur Schienenanbindung des neuen Flughafens in Schönefeld zugestimmt. Von den veranschlagten Gesamtkosten in Höhe von 636 Millionen Euro übernehmen Berlin und Brandenburg je 30 Millionen Euro, 576 Millionen Euro steuert der Bund bei.
Der Bahnhof entsteht direkt unter dem neuen Terminal. In der Haupthalle darüber befinden sich alle Schalter und Sicherheitskontrollen. Von dort führt der Weg entweder zu den 16 Fluggastbrücken oder in den Trakt für die Billigflieger, die ihre Passagiere zu den Maschinen laufen lassen wollen. Maximal sei der Weg etwa 600 Meter lang, sagte Kunkel. Damit entstehe ein Flughafen der kurzen Wege. Die Billigfluglinie Easyjet hatte kritisiert, dass die Wege zu lang seien.