(PR-inside.com 12.06.2007 10:34:57) – Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) verlegen ihre Hauptverwaltung von Schöneberg nach Mitte. Wie die «Berliner Zeitung» (Dienstagausgabe) berichtet, liegt für das seit 1945 genutzte traditionsreiche BVG-Gebäude in der Potsdamer Straße seit kurzem ein notariell beglaubigtes Kaufangebot vor. BErlin (ddp-bln). Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) verlegen ihre Hauptverwaltung von Schöneberg nach Mitte. Wie die «Berliner Zeitung» (Dienstagausgabe) berichtet, liegt für das seit 1945 genutzte traditionsreiche BVG-Gebäude in der Potsdamer Straße seit kurzem ein notariell beglaubigtes Kaufangebot vor. Als neuer Verwaltungssitz sollen nun die drei Bürotürme des Trias-Gebäudes in der Holzmarktstraße nahe der Jannowitzbrücke gemietet werden. Es ist geplant, den Umzug bis zum Sommer …
Leipzig–Rostock in weniger als vier Stunden und die direkte Durchbindung bis Warnemünde. Seit gestern bietet Veolia Verkehr mit ihrem Fernverkehrszug InterConnex nun wieder eine tägliche und direkte Verbindung zwischen der sächsischen Metropole, der Bundeshauptstadt und dem Ostseebad an. Nach über einjährigen Bauarbeiten an der Infrastruktur erfolgt die Wiederaufnahme dieser Verbindung. Dr. Axel Sondermann, Geschäftsführer Veolia Verkehr: „Wir sind wieder da. Mit mehr Komfort, schneller, umweltfreundlicher und preisgünstiger denn je.“ Veolia Verkehr hat bereits vor fünf Jahren beim Start des InterConnex bewusst Rostock als Ziel ausgewählt. Eine eigene Analyse hatte ergeben, dass die Hansestadt nur unzureichend an das Fernbahnnetz angebunden war. Inzwischen hat auch die Deutsche Bahn das Potenzial der Region erkannt. Seit dem Fahrplanwechsel fährt der ICE einmal pro Tag von Rostock über Berlin nach Leipzig. „Konkurrenz belebt das Geschäft“, kommentiert Dr. Sondermann das neue Angebot der DB. „Bei der Reisezeit können wir gut mithalten. Der InterConnex ist von Berlin nach Rostock sogar sechs Minuten schneller als der ICE. Und beim Preis sind wir ohnehin unschlagbar“, so der Geschäftsführer. Das Super-Sparticket für die Strecke Berlin–Warnemünde ist im Internet bereits für 12 Euro buchbar. Im Vorverkauf zahlt der Kunde 16 Euro für diese Verbindung und direkt im Zug 20 Euro. Kinder unter 14 Jahre fahren in Begleitung der Eltern oder Großeltern frei. Vorteilhaft ist für viele Ausflügler die Fahrradmitnahme. Diese ist im InterConnex zum einheitlichen Preis von fünf Euro möglich. Und Platz ist für Räder ausreichend vorhanden. Dr. Sondermann: „Auch für Autofahrer sind wir mit unseren Fahrzeiten und Preisen interessant“. Er verweist dabei auf die gängigen Routenplaner. Die berechnen für die Fahrt mit dem Auto in der Regel eine längere Fahrzeit und deutlich höhere Kosten (Pressemeldung Veolia Verkehr, 12.06.07).
Berlin – Die Entwidmung des Flughafens Tempelhof wird von der Klägergemeinschaft um das Geschäftsflugunternehmen Windrose Air voraussichtlich angefochten. „Sobald der Bescheid vorliegt, werden wir die passenden juristischen Möglichkeiten prüfen“, sagte Windrose-Chef Thomas Stillmann dem Tagesspiegel. Die Linienfluggesellschaften seien aber nicht mehr klageberechtigt, teilte die Interessengemeinschaft City-Airport Tempelhof (ICAT) gestern nach einer Beratung mit Anwälten mit. Der Verein ließ auch offen, ob er gegen die Entwidmung eine Verfassungsklage einreichen wird, weil das von der ICAT organisierte Volksbegehren zur Rettung Tempelhofs mit der Entwidmung des Geländes ins Leere laufen würde. Die Erfolgsaussichten einer solchen Verfassungsklage werden vom Verein „Mehr Demokratie“, der sich bundesweit für die Volksgesetzgebung engagiert, skeptisch beurteilt. Volksbegehren hätten nach geltendem Recht keine aufschiebende Wirkung auf …
Der Bau des neuen Gebäudekomplexes auf dem Flughafen Tegel sollte die Summe von zwölf Millionen Euro nicht überschreiten. Doch jetzt könnten sie bei insgesamt 20,5 Millionen Euro liegen. Denn auch das Anlegen von Parkplätzen und Zufahrten sowie die Verlegung von Versorgungsleitungen muss hinzugerechnet werden. Von Katrin Schoelkopf Als am 22. Mai das neue Terminal C am Flughafen Tegel von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und Air Berlin-Chef Joachim Hunold eröffnet wurde, war in der Pressemitteilung der Berliner Flughafengesellschaft von den Kosten nichts zu lesen. Doch hatte es bis dahin immer geheißen, der Neubau werde die vom Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft genehmigten Kosten von zwölf Millionen Euro nicht überschreiten. Nach Informationen von morgenpost.de sollen die Kosten für das gesamte Terminalprojekt allerdings bei …
Baupläne für BBI nach Gerichtsentscheid massiv geändert / Neue Klagen dagegen eingereicht Von Karin Nölte
Der neue Flughafen in Schönefeld, Berlin Brandenburg International (BBI), soll deutlich größer werden als ursprünglich geplant. Dies wird durch Planungsänderungsanträge durch das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung Brandenburgs möglich. Für Anwohner bedeutet das mehr Lärm, Schadstoffe und Risiken. Dagegen hat die Kanzlei Baumann jetzt Klage beim Bundesverwaltungsgericht (BVG) in Leipzig eingereicht. Die Kanzlei vertritt noch rund 2000 von insgesamt 3500 Passivklägern gegen den Flughafenausbau, nachdem das BVG im März 2006 die Musterklagen gegen den Planfeststellungsbeschluss abgewiesen hatte. Da das Verfahren somit noch läuft, können zwischenzeitlich erweiterte Klagen vorgebracht werden. Im Auftrag eines Mandanten habe er nun gegen die 5. Änderung der Planfeststellung geklagt, erklärte der Fachanwalt für Verwaltungsrecht Wolfgang Baumann gestern vor Journalisten. Dabei geht es um Änderungen der Rollwege und eine »Optimierung der …
Derzeit laufen die Verhandlungen über einen neuen Verkehrsvertrag zwischen dem Land und den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG). Der Senat will die BVG mehr in die Pflicht als Dienstleister nehmen VON JENS GRÄBER UND ANNA LEHMANN
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und der Senat verhandeln offiziell seit gestern über einen neuen Verkehrsvertrag. Inoffiziell liefen die Gespräche bereits seit längerer Zeit, erklärten gestern beide Seiten. Über den Stand der Verhandlungen war nichts zu erfahren: Es gebe eine Absprache, keine Informationen weiterzugeben, sagte ein Sprecher der BVG. Auch zur Position der BVG in den Verhandlungen wollte er nichts sagen. Eine Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung teilte mit, es werde an einem neuen Tarifsystem gearbeitet. Ziel der Verwaltung sei es, von spontanen jährlichen Fahrpreiserhöhungen wegzukommen – stattdessen soll die Entwicklung der Fahrpreise längerfristig geplant werden. Die BVG wünscht sich offenbar, künftige Erhöhungen vertraglich festzuschreiben. Das Land Berlin will die Höhe seiner Zuschüsse …
Mit zwei neuen Schnellzug-Verbindungen ist der Warnemünder Strand zu Beginn der Sommersaison wieder direkt für Urlauber aus dem Süden erreichbar. Am Montag nahm der Bahnanbieter Veolia die tägliche InterConnex-Linie Leipzig-Berlin-Warnemünde auf. Die Deutsche Bahn lässt ebenfalls seit Wochenbeginn einen ICE zwischen Berlin und Warnemünde pendeln. Beide Verbindungen profitieren von einem sanierten, rund 50 Kilometer langen Streckenabschnitt kurz vor Rostock, der jetzt mit 160 Kilometern pro Stunde befahren darf. Dadurch sind die Züge knapp zweieinhalb Stunden zwischen Berlin und Rostock unterwegs. Aktuelle Nachrichten – Warnemünde (ddp-nrd). Mit zwei neuen Schnellzug-Verbindungen ist der Warnemünder Strand zu Beginn der Sommersaison wieder direkt für Urlauber aus dem Süden erreichbar. Am Montag nahm der Bahnanbieter Veolia die tägliche InterConnex-Linie Leipzig-Berlin-Warnemünde auf. Die Deutsche Bahn lässt ebenfalls seit Wochenbeginn einen ICE zwischen Berlin und Warnemünde pendeln. Beide Verbindungen profitieren von einem sanierten, …
Der Ausbau des Flugplatzes wird zur Nagelprobe für die Zusammenarbeit Berlins und Brandenburgs Von Katrin Schoelkopf Berlins Landesregierung scheint mehr denn je entschlossen, ihre Flughafenpolitik durchzupauken. Nach dem sehr umstrittenen Beschluss des Senats, die Existenz des City-Airports Tempelhof per planungsrechtliche Entwidmung ein für alle Mal zu beenden, legt sie sich auch gegen den Ausbau des Flugplatzes Finow im brandenburgischen Landkreis Barnim quer. Wie berichtet, plant der Finower Flugplatzbetreiber, die Tower Finow GmbH, den Ausbau zum Regionalflughafen mit einem zulässigen Abfluggewicht bis zu 85 Tonnen – und damit auch für von Billig-Airlines gern genutzte Mittelstreckenflugzeuge wie Boeing 737 oder Airbus A320. Für Berliner Politiker aller Fraktionen, den Senat und die …
Fahrgastverband fordert Fünf-Minuten-Takt 09.06.2007 Lokales – Seite 23
Seit 30. Mai fährt die M 2 von der Prenzlauer Allee nicht mehr zum Hackeschen Markt, sondern über die Karl-Liebknecht-Straße. Mit den Planungen für die 1,2-Kilometer-Trasse hatte der Senat schon in den neunziger Jahren begonnen. Zwischendurch stoppte er das Projekt – weil es sich um eine „verzichtbare Detailergänzung“ handele. Doch die ersten Betriebstage zeigen, wie falsch die Politiker damit lagen. „Die Bahnen sind insbesondere im morgendlichen Berufsverkehr sogar so voll, dass Fahrgäste draußen bleiben müssen“, sagt die Abgeordnete Jutta Matuschek (Linkspartei.PDS). Das liege auch daran, dass mangels einer Wendeschleife nur Bahnen mit zwei Führerständen zum Alex fahren können. Diese Züge haben weniger Platz für Fahrgäste. Gerold Hildebrand aus Prenzlauer Berg: „Ab S-Bahnhof Prenzlauer Allee kommt man kaum noch hinein.“ BVG-Sprecherin Petra Reetz hofft, dass die Züge ab Montag …
Die gute alte Straßenbahn ist gefragt wie nie. Vor wenigen Tagen hat die Ferieninsel Teneriffa eine neue Linie bekommen, 170 000 Passagiere fuhren allein am ersten Wochenende mit. Kurz zuvor hatte in Berlin die neue M2 ihren Betrieb aufgenommen, ebenfalls im Mai weihte Madrid eine Tramlinie ein – die erste seit 35 Jahren. Die Bahn erlebt weltweit ein Comeback. Ob Sydney, Istanbul, Athen oder Los Angeles – überall wurden in den vergangenen Jahren Straßenbahnen gebaut. In etwa 400 Städten gibt es bereits Straßenbahnverbindungen. Weitere 250 Systeme werden derzeit gebaut oder geplant, schätzt der internationale Verband für öffentliches Verkehrswesen (UITP). Auch in Deutschland wurden vielerorts neue Schienen verlegt. Heilbronn, Oberhausen oder Saarbrücken führten die Straßenbahn wieder ein. „In vielen anderen Städten sind die Netze gewachsen“, sagt Georg Drechsler, Direktor des Bereichs Straßenbahnen bei der UITP. Die meisten neuen Netze gibt es in Frankreich, fast 50 …