Flughäfen: Brandenburgs Infrastrukturminister Dellmann gibt einem Ausbau des Flughafens Finow keine Chance, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Brandenburg;art128,2322754

Der Flughafen Tempelhof in Berlin wird geschlossen. Will Brandenburg nun den Flughafen Finow ausbauen, wie viele in der Hauptstadt befürchten?

Es gibt keine eigenen Planungen des Landes Brandenburg für einen Ausbau von Finow. Und Landeplätze werden schon seit 2002 in Brandenburg nicht mehr gefördert. Richtig ist lediglich, dass es ein Ausbauinteresse des Betreibers und von Investoren gibt.

Der Betreiber will Finow zum Regionalflughafen für große, von Billig-Airlines genutzte Boeing 737 oder Airbus A 320 ausbauen. Ist sein Optimismus unbegründet?

Es geht nicht um das Prinzip Hoffnung. Es gibt einen Antrag, und der muss geprüft werden.

Wie ist die Rechtslage?

Momentan sieht die gemeinsame Landesplanung mit Berlin bereits …

S-Bahn: Tempolimit für die S-Bahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/661687.html

Als Reaktion auf den schweren Unfall am Südkreuz dürfen Züge vor Bahnhöfen nur noch mit Tempo 80 fahren
Peter Neumann

Der schwere Auffahrunfall am Südkreuz hat jetzt erneut zu Konsequenzen geführt: Die S-Bahn-Züge müssen langsamer in die Bahnhöfe einfahren. „Eine vorsorgliche Maßnahme“, sagte ein Sprecher – auch wenn immer noch nicht abschließend feststeht, wie es zu dem Zugunglück am 20. November 2006 gekommen ist. 33 Menschen waren dabei verletzt worden.
Nun gilt: Zeigt ein Vorsignal dem Fahrpersonal an, dass die S-Bahn vor dem darauf folgenden Signal anhalten muss, ist die Geschwindigkeit stärker als bisher zu drosseln. Schneller als mit Tempo 80 dürfen solche Vorsignale im gesamten S-Bahn-Netz nicht mehr passiert werden. Der Bremsvorgang im Vorfeld von roten Lichtsignalen soll also früher beginnen – damit auf jeden Fall sichergestellt ist, dass der Zug rechtzeitig zum Stehen kommt.
Die Weisung an die Triebfahrzeugführer gilt für die Fahrzeuge der neuesten Baureihe …

Bus + Straßenbahn: Berlin-Verbot für 90 BVG-Busse, aus Berliner Kurier

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/
print/berlin/175141.html

„Große Gelbe“ stinken zu sehr
Susanne Kröck

Berlin – Stopp für Stinker! Das gilt auch für die Dreckschleudern der BVG, wenn die City Umweltzone wird: Rund 90 alte „Große Gelbe“ dürfen ab Januar nicht mehr in die Innenstadt! Eine Ausnahmegenehmigung gibt es nicht.
Tag für Tag sind 90 Doppeldecker-„Stinker“ auch innerhalb des S-Bahnrings unterwegs, der künftigen Umweltzone. Aber ab Januar kommenden Jahres nicht mehr. Marie-Luise Dittmar, Sprecherin der Senatsumweltverwaltung: „Die dürfen nicht rein. Es wird keine Ausnahmegenehmigung geben. Die BVG war an der Diskussion von Anfang an beteiligt. Sie muss eben durch intelligente Linienplanung dafür sorgen, dass die Busse nicht in die Umweltzone fahren“.
Für fast alle der insgesamt 1300 BVG-Busse mit ihren Filtern …

Straßenverkehr: Berliner Innenstadt wird für alte Autos gesperrt , aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article944184/
Berliner_Innenstadt_wird_fuer_alte_Autos_gesperrt_.html

Für die Fahrer von 70.000 Berliner Pkw und 30.000 Lastwagen, die noch nicht die ab 2008 geforderte Abgasnorm Euro 2 erfüllen, wird es ernst. Sie müssen nachweisen, dass es unbedingt notwendig ist, innerhalb des S-Bahn-Ringes zu fahren. Ausnahmegenehmigungen kosten zwischen 100 und mehr als 400 Euro. Aber es wird kaum welche geben.
Die Halter von 100.000 älteren Autos und Lastwagen in Berlin werden es schwer haben, ab dem kommenden Jahr in die Innenstadt zu fahren. Denn der Senat ist entschlossen, Ausnahmegenehmigungen in der Umweltzone für nicht schadstoffarme Fahrzeuge nur sehr begrenzt zu vergeben. Überdies werden Gebühren von mindestens 100 Euro für eine Ausnahmeerlaubnis fällig. Das wird aus dem detaillierten Plan der Umweltverwaltung zu Ausnahmen für die Umweltzone deutlich, der WELT ONLINE vorliegt. Das Ziel des Senates ist, die Belastung mit Feinstaub und Stickoxiden in der Innenstadt …

Flughäfen: Verwaltungsgericht sieht keine Chance für Tempelhof, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/zeitung/
Titelseite-Flughafen-Tempelhof-Bundesverwaltungsgericht-Schliessung;art692,2321079

Berlin – Für den Weiterbetrieb des Berliner Flughafens Tempelhof über 2008 hinaus gibt es keine Rechtsgrundlage. Das hat das Bundesverwaltungsgericht am Mittwoch festgestellt. Mit der Entscheidung hat sich die Klage der Bahn AG erledigt, die den Flughafen in begrenztem Umfang weiterbetreiben wollte. Um das möglich zu machen, hatte die Bahn auf Planfeststellung geklagt. Die Leipziger Richter begründeten die Abweisung der Klage vor allem damit, dass sie gar nicht zuständig seien. Man erwäge, das Verfahren an das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg weiterzuleiten. Es ist kaum zu erwarten, dass die Bahn dort mehr Erfolg hat. Vor allem erinnert das Bundesverwaltungsgericht daran, dass das Planfeststellungsverfahren, das die Bahn mit ihrer Klage angegriffen hatte, abgeschlossen sei.
Die Planfeststellung für den Großflughafen war schon Gegenstand eines Verfahrens vor dem Bundesverwaltungsgericht. Dieses hatte im März 2006 die Klagen …

S-Bahn: Bei der S-Bahn sind 1000 Jobs in Gefahr, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/desk/941270.html

Das Traditions-Unternehmen steht vor einer Teilprivatisierung. Noch sind klärende Gespräche zwischen Berlin und Brandenburg nötig. Doch rein formal darf der Senat ab 2013 ein Drittel der S-Bahn-Leistungen ausschreiben.
Von Dirk Westphal
Die Mitarbeiter der Berliner S-Bahn müssen sich auf harte Zeiten einstellen. Wie S-Bahnchef Tobias Heinemann sagte, sei es möglich, dass größere Teile der zurzeit noch durch die S-Bahn erbrachten Verkehrsleistungen schon in wenigen Jahren von anderen Unternehmen übernommen werden. Geschieht dies, wären nach Planspielen der S-Bahn langfristig bis zu 1000 Arbeitsplätze bei dem Unternehmen gefährdet. Auch droht ein Lohndumping.
Heinemann zufolge stellt sich das Berliner Traditionsunternehmen bereits jetzt darauf ein, dass der Senat ab 2013 bis zu ein Drittel der Verkehrsleistung der S-Bahn ausschreibt und an Mitbewerber wie Veolia oder Arriva vergibt, wenn diese die Leistungen günstiger anbieten als die S-Bahn. Dies klingt zeitlich weit entfernt, ist es aber nicht. Denn Gespräche darüber …

Bahnverkehr: BPOL-B: Lebensgefährlicher Diebstahl von Buntmetall aufgeklärt

http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/
53264/1001116/bundespolizeiamt_berlin

Berlin (ots) – Die Bundespolizei hat gestern Abend zwei rumänische

Staatsangehörige festgenommen, welche im dringenden Verdacht stehen,

am 9. Juni das Tragseil der Oberleitung im Streckenabschnitt

Wuhlheide – Schöneweide durchtrennt und so einen Kurzschluss

verursacht zu haben. Die 17 und 34 Jahre alten Täter wollten

vermutlich das Oberleitungskabel entwenden. Als sie nach dem

Kurzschluss überraschend feststellten, dass die Oberleitung unter

Strom stand, flüchteten sie unter Zurücklassung der Tatwerkzeuge.

Durch Zeugenaussagen und umfangreiche Ermittlungsmaßnahmen konnten

die Täter jedoch gestellt und festgenommen werden. Bei der

Wohnungsdurchsuchung wurde umfangreiches Beweismaterial

sichergestellt. Darüber hinaus fanden die Beamten einen total

gefälschten Ausweis. Die Täter wurden heute einem Haftrichter

vorgeführt. Die Untersuchungshaft wurde angeordnet. Die weiteren

Ermittlungen dauern an und werden durch die Bundespolizei geführt.

ots Originaltext: Bundespolizeiamt Berlin

Digitale Pressemappe:

http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=53264

Flughäfen: Reinickendorf will Flughafen Tegel retten, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Berliner-Flughaefen-Reinickendorf-Flughafen-Tegel;art1050,2320944

Nach dem Streit um die geplante Schließung des Flughafens Tempelhof gibt es jetzt auch eine neue Diskussion um den Weiterbetrieb des Flughafens Tegel. Reinickendorfs Bürgermeisterin Marlies Wanjura (CDU) fordert die Offenhaltung des Nordberliner Airports für Regierungs- und Geschäftsflieger. Der Planfeststellungsbeschluss für den in Schönefeld entstehenden neuen Flughafen BBI „bedeutet nicht, dass zwingend keinerlei Flugbetrieb in Tegel mehr stattfinden kann“, sagte die Kommunalpolitikerin am Mittwochabend vor der Bezirksverordnetenversammlung.
Solange Teile der Bundeswehr-Flugbereitschaft in Tegel-Nord stationiert sind und Tegel als Regierungsflughafen genutzt wird, werde dort geflogen, so Wanjura. Hier seien erst vor zehn Jahren Millionenbeträge in neue Gebäude geflossen, die abgerissen und in Schönefeld neu gebaut werden müssten. Bevor die Bundesregierung nicht eindeutig erklärt habe, beide Einrichtungen in Tegel aufzugeben, seien alle Gedankenspiele über eine Nachnutzung eine „Verschwendung von Zeit und Geld“. Ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums bestätigte gestern …

S-Bahn: Einheitslook in Rot und Ocker, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
S-Bahn-Heinemann;art270,2319380

Berlin – Wer neu im Job ist, will normalerweise alles anders machen. Tobias Heinemann will das nicht. Der neue Geschäftsführer der S-Bahn-Berlin GmbH entpuppt sich als Traditionalist: „In den nächsten zehn bis zwölf Monaten wollen wir alle S-Bahn-Waggons auf das traditionelle Erscheinungsbild in Rot-Ocker umspritzen.“ Rund 60 Viertelzüge (sie bestehen aus jeweils zwei Waggons) fahren noch ohne dieses Design durch die Stadt. Das möchte Heinemann ändern, damit der Kunde einen einheitlichen Eindruck vom Unternehmen bekomme. Das soll außerdem auch noch durch ein neues Logo auf den Zügen verdeutlicht werden. „Der Kunde erwartet zu recht ein einheitliches Erscheinungsbild und soll wissen, dass er mit einem Zug der S-Bahn-Berlin unterwegs ist.“
Bisher wären Stammkunden zwar nicht auf die Idee gekommen, dass auf den S-Bahn-Gleisen etwas anderes fährt als eben jenes Unternehmen, aber das könnte sich ändern. Bis 2017 hat die S–Bahn …

Bahnverkehr: ICE-Verbindung Berlin–Rostock offiziell eröffnet

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20070612.html

Mehdorn: 2007 investiert die Deutsche Bahn AG über 180 Millionen Euro in Mecklenburg-Vorpommern / Zug auf den Namen „Ostseebad Warnemünde“ getauft

(Rostock, 12. Juni 2007) In Rostock-Warnemünde wurde heute die Aufnahme der neuen ICE-Verbindung Berlin–Rostock feierlich mit der Taufe eines ICE begangen. Harald Ringstorff, Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, und Hartmut Mehdorn, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, tauften einen ICE auf den Namen „Ostseebad Warnemünde“. Am vergangenen Sonntag hatte die Deutsche Bahn AG den ersten ICE auf der Strecke München–Leipzig–Berlin-Rostock eingesetzt.

Hartmut Mehdorn: „Mit dem neuen ICE-Angebot wird deutlich: Wir setzen in Mecklenburg-Vorpommern auf einen attraktiven Schienenverkehr. Allein in diesem Jahr investieren wir für den Erhalt und den Ausbau von Gleisen und Anlagen rund 180 Millionen Euro. Bis 2011 planen wir, weitere 381 Millionen Euro zu verbauen – unter anderem in die Strecke Rostock–Berlin. Umfangreiche Mittel fließen auch in eine moderne Nahverkehrsflotte.“

Ministerpräsident Dr. Harald Ringstorff: „Wir freuen uns darüber, dass dieses wichtige erste Etappenziel geschafft ist. Aber ich sage genauso deutlich: Die Investitionen müssen weitergehen, damit der ICE zwischen Rostock und Berlin noch schneller vorankommt. Mecklenburg-Vorpommern ist als eines der wichtigsten Tourismusländer in der Bundesrepublik auch darauf angewiesen, dass die Anbindung an das übrige Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn, insbesondere in den Sommermonaten, attraktiv ist und sich weiterentwickelt.“

Der neue ICE verkehrt in Richtung München–Berlin–Rostock von Sonntag bis Freitag und erreicht Rostock jeweils 20.32 Uhr. In der Gegenrichtung fährt der ICE ab Rostock Hauptbahnhof von Montag bis Freitag 7.27 Uhr ab, an den Sonnabenden jeweils um 9.27 Uhr. Die Züge halten in den Berliner Bahnhöfen Südkreuz, Hauptbahnhof und Gesundbrunnen sowie in Neustrelitz und Waren (Müritz).

Mit rund 4.400 Mitarbeitern ist die Deutsche Bahn einer der größten Arbeitgeber in Mecklenburg-Vorpommern. Direkt und indirekt schaffen und sichern die DB-Unternehmen über 7.600 Arbeitsplätze im Land. Das Auftragsvolumen über jährlich rund 115 Millionen Euro in der Region geht zu über 90 Prozent an mittelständische Unternehmen. Die Aufträge der DB AG sichern allein rund 2.100 Arbeitsplätze in der Region.

Mit den Häfen Rostock, Sassnitz, Wismar und Stralsund verfügt Mecklenburg-Vorpommern über leistungsfähige Drehscheiben im Güterverkehr mit Skandinavien, Russland und dem Baltikum. Die Häfen sind an die Rangierbahnhöfe der DB AG angebunden. Im vergangenen Jahr wurden rund elf Millionen Tonnen auf der Schiene befördert.

Für das neue Angebot wurde die Strecke Berlin–Rostock in Mecklenburg-Vorpommern teilweise ausgebaut. Bis Mitte 2008 wird auch der Abschnitt Blankenburg–Warnow für Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h fertig gestellt. Auch zwischen Neustrelitz und Waren wird die Strecke für 160 km/h ausgebaut.

Täglich sind über 50.000 Fahrgäste in den Fernverkehrs- und Regionalzügen sowie in der S-Bahn Rostock unterwegs. Viele der 230 Bahnhöfe sind bereits modernisiert und behindertengerecht ausgestattet worden. Für dieses Jahr sind dafür weitere 14 Millionen Euro vorgesehen. Auch die Modernisierung der Wagenflotte geht weiter: Klimatisierte Doppelstockwagen fahren ab Jahresende zwischen Rostock, Schwerin und Hamburg. Auf der Insel Rügen ersetzen ab kommendem Jahr neue Elektrotriebwagen die alten Fahrzeuge.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Konzernsprecher Oliver Schumacher