Historische Züge fahren zur Ostereiersuche in die Wuhlheide / Panorama-S-Bahn startet zu 13 Ausflugsfahrten durch die City
(Berlin, 19. März 2008) Von Karfreitag bis zum Ostermontag bietet die S-Bahn Berlin zahlreiche Sonderfahrten für Touristen, Familien und Bahnfans. Zum Einsatz kommen historische S-Bahn-Züge aus den zwanziger Jahren und die deutschlandweit einzigartige gläserne Panorama-S-Bahn.
Am Karfreitag, 21. März, und Ostersamstag, 22. März, geht es in nostalgischen holzverkleideten Abteilen zur Ostereiersuche in die Wuhlheide. Schon während der Fahrt können Kinder unter Anleitung des Osterhasen basteln und Eier bemalen. Ein Stück der Tour legen die Teilnehmer mit der Parkeisenbahn zurück. Die Fahrten beginnen Karfreitag um 10.35 Uhr und 13.35 Uhr am Ostbahnhof und am Ostersamstag um 12.20 Uhr und 15.20 Uhr in Charlottenburg. Sie dauern jeweils knapp drei Stunden. Kinder (1 bis 13 Jahre) zahlen 6 Euro, Erwachsene 7,50 Euro. Sondertickets sind an allen S-Bahn-Verkaufsstellen erhältlich.
Die Panorama-S-Bahn startet wegen der großen Nachfrage zu dreizehn Stadtrundfahrten durch die City. Ausgangspunkt ist jeweils am Ostbahnhof um 11 Uhr und 12.40 Uhr. Von Freitag bis Sonntag auch um 14.20 Uhr, Samstag und Sonntag zusätzlich um 16 Uhr. Erwachsene zahlen 16 Euro, Kinder (4 bis 13 Jahre) 9,50 Euro. Fahrkarten sind nur im Vorverkauf an allen S-Bahn-Verkaufsstellen und im S-Bahn-Online-Shop erhältlich.
Weitere Informationen gibt es unter www.s-bahn-berlin.de. Für Fragen steht das Kundentelefon der S-Bahn Berlin unter 030 29 74 33 33 zum Ortstarif zur Verfügung: montags bis freitags von 6 bis 22 Uhr; samstags und sonntags von 7 bis 21 Uhr.
Nach einem Unfall soll vor Schule Tempo 30 gelten 19.03.2008 Lokales – Seite 25 Birgitt Eltzel, Andreas Kopietz
MAHLSDORF. Als am Morgen des 18. Januar eine Erstklässlerin von einem Lkw angefahren wurde, war für Schüler, Eltern und Lehrer der Kiekemal-Grundschule am Hultschiner Damm 219 das Maß voll. Seitdem fordern sie, dass auf dem Hultschiner Damm vor der Schule die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 30 reduziert wird. Doch nach Meinung vieler Eltern gefährdet die Bürokratie bei Polizei und Verkehrsbehörde die Sicherheit der Schüler. Die Verkehrslenkung Berlin lehnt bisher Tempo 30 vor der Schule ab, weil es dort schon eine Fußgängerampel gebe. Doch genau diese hatte der Lkw-Fahrer missachtet. Dass Autofahrer trotz Rot weiterfahren, haben Eltern an dieser Stelle häufig beobachtet. Es ist üblich, dass die beim Senat angesiedelte Verkehrslenkung vor Neuregelungen …
Trotzdem soll es keine größere Lohnerhöhung geben 19.03.2008 Lokales – Seite 23 Peter Neumann
Bei so vielen Schulden bekämen Privatleute Albträume. Doch die Finanzplaner der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) können weiterhin ruhig schlafen. Für sie ist die Tatsache, dass das Landesunternehmen am 31. Dezember des vergangenen Jahres eine Gesamtverschuldung von 685,3 Millionen Euro hatte, eine gute Nachricht. Denn 2006 stand die BVG noch mit 749,6 Millionen, 2004 sogar mit fast 1,1 Milliarde Euro in der Kreide. Zum letzten Mal war ihre Verschuldung vor sieben Jahren niedriger gewesen. Doch bevor bei der Gewerkschaft Verdi jetzt die Begehrlichkeiten wachsen: Für die BVG ist der Tiefstand kein Anlass, den Beschäftigten eine größere Lohnerhöhung zu gewähren als sie ihnen bislang angeboten haben.
Foto: Der Straßenbahnverkehr auf der Greifswalder Straße in Prenzlauer Berg war gestern über viele Stunden unterbrochen. Am Mittag war ein Müllauto an der John-Schehr-Straße gegen einen Baum gefahren. Anschließend prallte der Alba-Lkw gegen einen BVG-Mast und kippte um. Der Fahrer und der Beifahrer wurden leicht verletzt. Der Mast wurde trotz des Streiks der technischen Teams der BVG ausgewechselt. Die Greifswalder Straße wurde …
Neue Kreuzung soll das Viertel Frankfurter Allee Süd vom Stau entlasten 19.03.2008 Lokales – Seite 25 Claudia Fuchs
LICHTENBERG. Die Frankfurter Allee soll nahe der Lichtenberger Brücke eine neue große Kreuzung erhalten. Das fordern Bewohner des Wohngebiets Frankfurter Allee Süd, das sich zwischen der Brücke und dem S-Bahnhof Frankfurter Allee erstreckt. Begründung: Das dicht besiedelte Wohngebiet diene Autofahrern als Schleichweg zwischen Ostkreuz und Lichtenberg, und deshalb gebe es in der Schulze-Boysen-Straße ständig Stau. Die Anwohner schlagen vor, Autofahrern eine alternative Route entlang der Buchberger Straße um das Viertel herum anzubieten. Dort, wo die Straße in die Frankfurter Allee mündet, solle eine neue Kreuzung entstehen – mit Abbiegemöglichkeit nach links Richtung Alexanderplatz. Mehr als 1 400 Unterschriften haben Anwohner in den vergangenen Wochen für diese Verkehrslösung gesammelt. „Wir haben hier ständig Gestank und …
Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg will die Überführungen der Yorckstraße für Fußgänger öffnen, um die neuen Parks am Gleisdreieck miteinander zu verbinden. Zusätzlich sollen breite, repräsentative Treppen angelegt werden. Sie ist dunkel und schmutzig. Viele Berliner nehmen die Yorckstraße nur als notwendiges Übel wahr, das man auf dem Weg von Kreuzberg nach Schöneberg möglichst schnell hinter sich bringen muss. Dabei sind die über 20 eng aneinandergereihten Brücken, die die Straße überspannen, ein beeindruckendes technisches Monument. Sie erinnern an die Zeit, als Berlin industrielle Metropole war und die Züge aus dem Süden täglich Massen an Passagieren, Tonnen von Gütern und damit auch Kapital in die Hauptstadt brachten. Davon ist nicht viel geblieben. Nachdem der Güterbahnhof und die beiden Fernbahnhöfe nach dem Zweiten Weltkrieg geschlossen worden waren, verfielen die meisten alten Brücken. Die Bahn als Eigentümerin möchte sie …
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt: Vorbemerkung: Die in den nachfolgenden Antworten aufgeführten Angaben zu Verkehrsunfällen entstammen ausschließlich der beim Polizeipräsidenten von Berlin geführten Verkehrsunfallstatistik. ÖPNV-Unfälle werden darin nicht gesondert erfasst. Die Polizei erfasst außerdem nur Unfälle auf dem öffentlichen Straßenland; Unfälle auf besonderem Bahnkörper der Straßenbahn sind in der polizeilichen Unfallstatistik nicht enthalten. Die BVG wurde ebenfalls um Stellungnahme gebeten. Da die BVG bestreikt wird, kann sie derzeit innerhalb einer angemessenen Frist jedoch keine Stellungnahme abgeben. Eine Ergänzung der Angaben der Polizei zu Unfällen auf dem Bahnkörper der Straßenbahn sowie eine Differenzierung der Busunfälle nach Beteiligung von BVG-Bussen und sonstigen Bussen kann daher nicht erfolgen. Frage 1: Wie viele Personenkilometer werden im Jahr mit der Tram, und wie viele mit dem Bus zurückgelegt (bitte getrennte Aufstellung für die Jahre 2002-2007)? Antwort zu 1.: In dem im April 2007 veröffentlichten Geschäftsbericht 2006 der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) werden dazu folgende Angaben gemacht: Personenkilometer (in Mio.) 2007 2006 2005 2004 2003 2002 Straßenbahn – (2) 508,0(1) 490,2 501,4 492,3 490,7 Omnibus – (2) 1.321,3(1) 1.324,2 1.332,1 1.306,6 1.302,6 (1) geschätzt und fortgeschrieben auf Basis der Verkehrszählung 2003 (2) liegt noch nicht vor, wird im Geschäftsbericht 2007 veröffentlicht Frage 2: Wie viele Tram-Unfälle im Straßenverkehr wurden in den letzten 5 Jahren registriert, und wie viele Verletzte gab es zu beklagen? Antwort zu 2.: Angaben aus der beim Polizeipräsi-denten von Berlin geführten Verkehrsunfallstatistik: 2007 2006 2005 2004 2003 Unfälle insgesamt 292 297 274 316 394 Verunglückte insgesamt 137 133 122 124 136 davon Getötete 2 6 2 2 4 Schwerverletzte 36 25 24 26 21 Leichtverletzte 99 102 96 96 111 Frage 3: Wie viele Bus-Unfälle im Straßenverkehr wurden in den letzten 5 Jahren registriert, und wie viele Verletzte gab es zu beklagen? Antwort zu 3.: Angaben aus der beim Polizeipräsi-denten von Berlin geführten Verkehrsunfallstatistik: („Busse“ sind hierbei alle Kraftomnibusse, Verkehrs-unfälle mit BVG-Bussen werden von der Polizei statis-tisch nicht gesondert erfasst): 2007 2006 2005 2004 2003 Unfälle insgesamt 2.868 2.768 2.393 2.434 2.728 Verunglückte insgesamt 636 552 537 516 582 davon Getötete 2 3 2 2 3 Schwerverletzte 58 44 53 39 47 Leichtverletzte 576 505 482 475 532 Frage 4: Wie viele Menschen kamen in den letzten 5 Jahren bei Unfällen auf Berlins Straßen ums Leben, wie viele Menschen davon starben bei Straßenbahn-, und wie viele bei Busunfällen (bitte Aufstellung pro Jahr und Verkehrsmittel)? Antwort zu 4.: Angaben aus der beim Polizeipräsi-denten von Berlin geführten Verkehrsunfallstatistik („Busse“ sind hierbei alle Kraftomnibusse, Verkehrs-unfälle mit BVG-Bussen werden von der Polizei statis-tisch nicht gesondert erfasst): 2007 2006 2005 2004 2003 Getötete im Straßenverkehr insgesamt 56 74 67 71 77 Getötete bei Verkehrsunfällen mit Straßenbahn 2 6 2 2 4 Getötete bei Ver-kehrsunfällen mit Kraftomnibussen 2 3 2 2 3 Frage 5: Worin liegen die Hauptursachen für Unfälle im Straßenverkehr mit den genannten Verkehrsmitteln? Antwort zu 5.: Angaben aus der beim Polizeipräsi-denten von Berlin geführten Verkehrsunfallstatistik: Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit Straßenbahnbeteiligung bei Straßenbahnführern anderen Unfallbeteiligten ungenügender Sicherheitsabstand Fehler beim Abbiegen Nichtbeachtung der Verkehrsregelung Vorfahrt nicht gewährt Fehler beim Abbiegen Wenden / Rückwärtsfahren Nichtbeachtung der Verkehrsregelung Einfahren in den Fließverkehr Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit Kraftomnibusbeteiligung bei Kraftomnibusführern anderen Unfallbeteiligten ungenügender Sicherheitsabstand ungenügender Sicherheitsabstand Fehler beim Abbiegen Fehler beim Abbiegen Fahrstreifenwechsel Fahrstreifenwechsel Einfahren in den Fließverkehr Einfahren in den Fließverkehr nicht angepasste Geschwindigkeit Wenden / Rückwärtsfahren Frage 6: Wie bewertet der Senat Vorwürfe, dass die Tram eine unverhältnismäßig große Gefahr im Straßenverkehr darstellt? Antwort zu 6.: In der Frage wird unterstellt, dass die Gefahr im Verkehr durch die Straßenbahn unverhält-nismäßig hoch sei. Diese Einschätzung teilt der Senat nicht. Berlin, den 12. März 2008 In Vertretung K r a u t z b e r g e r ………………………….. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 18. März 2008)
Durch den Streik etwas in den Hintergrund gedrückt, hatte der VBB gemeinsam mit der TU Berlin am 3. und 4. März einen internationalen Kongress zur Sicherheit im ÖPNV „Safeguarding Passengers and Infrastructure“ beherbergt. Vertreter aus sieben Staaten sowie von internationalen Organisationen waren sich einig: Technische Hilfsmittel können das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste verbessern helfen – ohne zusätzliches Personal wirken sie aber kaum. Die beiden britischen Fachzeitschriften „Eurotransport“ und „European Railway Review“ veranstalten jährlich einen internationalen Fachkongress, der sich in diesem Jahr dem Thema „Sicherheit im öffentlichen Verkehr“ widmete. Gastgeber im Hotel Ritz Carlton waren am 3. und 4. März der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) sowie die Technische Universität (TU). Die Vortragsthemen der Experten aus Großbritannien, den USA, Schweden, Italien, Singapur, den Niederlanden und Deutschland sowie von der Europäischen Union sowie der Internationalen Eisenbahngesellschaft (UIC) deckten einen breites Feld ab, von der Terrorismusbekämpfung über die individuelle Wahrnehmung von Sicherheit bzw. Unsicherheit durch die Fahrgäste bis hin zu konkreten Maßnahmen. Als rote Linie durch alle Vorträge zog sich die Erkenntnis, dass die Installation von immer modernerer Technik, beispielsweise immer raffinierterer Videoaufzeichnungstechnik, zwar die Aufklärung von begangenen Delikten erheblich erleichtern kann und insofern sinnvoll ist. Verhindern kann sie diese Delikte aber nicht. Um den Fahrgästen ein besseres Sicherheitsgefühl zu sichern, ist der Einsatz von Personal unbedingt notwendig. Andere Metropolen lassen sich dies auch etwas kosten: Transport for London (TfL) bezahlt jährlich, je nachdem welche Berechnungsmethode man ansetzt, zwischen 100 und 150 Mio. £ für insgesamt 2000 Polizeikräfte, die ausschließlich im ÖPNV-System eingesetzt werden. Für Berlin entspräche dies dem Einsatz von knapp 1.000 Polizeikräften. Zweitens ist wesentlich, dass alle an Sicherheit rund um den Nahverkehr Beteiligten einen einheitlichen Wissensstand haben müssen. Was banal klingt, ist es nicht: Statistische Aussagen widersprechen einander oftmals, wenn man die Polizei, die Verkehrsunternehmen oder andere Stellen fragt. Ein positives Gegenbeispiel ist die „Zentrale Stelle für regionales Sicherheitsmanagement und Prävention“ (ZeRP), die gemeinsam vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), den regionalen Verkehrsunternehmen, der Deutschen Bahn sowie der Landes- und der Bundespolizei aufgebaut wurde: Alle Beteiligten wissen durch Abgleich ihrer Zahlen genau, welche Probleme wirklich wesentlich sind und können entsprechend gezielt vorgehen (Pressemeldung VBB, 18.03.08).
Köln (ots) – Sechs Challenger-Maschinen der Flugbereitschaft der Bundeswehr ziehen 2011 von Köln-Wahn nach Berlin um – vorausgesetzt, der Berliner Großflughafen Schönefeld wird wie geplant in dem Jahr fertig. Das teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Mittwoch-Ausgabe) mit. „Sobald am Flughafen Berlin-Schönefeld die Voraussetzungen geschaffen sind, wird die Challenger-Flotte der Flugbereitschaft nach Berlin verlegt“, sagte der Sprecher der Zeitung. Die sieben Jets vom Typ Airbus A 310 blieben hingegen auch danach in Köln-Wahn stationiert. Die Challenger-Maschinen werden ausschließlich von Regierungsmitgliedern genutzt, die in der Regel von …
Bürger haben keinen Bock auf U-Bahn, Bus und Straßenbahnen J. TWIEHAUS Tschüss, BVG! Viele Berliner haben sich an ein Leben ohne Nahverkehr gewöhnt. Uhlemann Berlin – Stell dir vor, die BVG fährt wieder, aber niemanden interessiert es so richtig. Berlin gestern Morgen im Berufsverkehr: An einigen Stationen von U-Bahnen, Bussen und Trams gähnt eine seltsame Leere. Streiken die Berliner jetzt zurück? Die BVG bestätigt: Züge sind deutlich leerer. „Viele Leute müssen erst wieder lernen, wie, wann, wohin wir fahren“, meint BVG-Sprecher Klaus Wazlak. Da passt die Meldung der S-Bahn: Gestern 100000 Fahrgäste mehr – trotz Ferien. Um kurz nach 7 Uhr rumpelt eine U5 durch den Untergrund von Friedrichshain. Der Zug bremst, die Türen gehen auf. In den Wagen könnte man …