S-Bahn: Verbessertes S-Bahn-Angebot ab 8. Mai Überspringen: Verbessertes S-Bahn-Angebot ab 8. Mai Linie S75 fährt zwischen Wartenberg und Spandau im 10-Minuten-Takt

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(Berlin, 6. Mai 2010) Ab 8. Mai verbessert die S-Bahn Berlin ihr Angebot. Die Linie S75, die Wartenberg über die Stadtbahn mit Spandau verbindet, wird tagsüber von einem 20-Minuten-Takt auf einen 10-Minuten-Takt verdichtet. Damit sind die Bezirke Spandau und Wartenberg wieder im regulären S-Bahn Takt angebunden.

Ab Montag, 10. Mai stehen der S-Bahn im Berufsverkehr wieder 400 Viertelzüge für den Betriebseinsatz zur Verfügung. In den vier Werkstätten des Unternehmens sind derzeit mehr als 320 Mitarbeiter im Einsatz, um die aus technischen Gründen abgestellten S-Bahn-Fahrzeuge wieder für den Fahrgastbetrieb einsatzbereit zu machen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Flughäfen: ERWARTUNGEN Mehr Langstrecken, mehr Flugziele Peter Neumann Die Air Berlin läuft sich schon mal warm. Vor Kurzem hat die Fluggesellschaft in Tegel ein Drehkreuz geschaffen, das pro Woche rund 6 000 Umsteigeverbindungen ermöglicht – doppelt so viele wie bisher. , aus Berliner Zeitung

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Die Air Berlin läuft sich schon mal warm. Vor Kurzem hat die Fluggesellschaft in Tegel ein Drehkreuz geschaffen, das pro Woche rund 6 000 Umsteigeverbindungen ermöglicht – doppelt so viele wie bisher. Gestern kündigte Joachim Hunold, Chef des Berliner Marktführers, drei weitere Langstreckenziele an. Von Ende Oktober an fliegt Air Berlin mit einem Airbus A 330-200 von Tegel nach Dubai, Miami und Mombasa in Kenia. Hunold: „Wir wollen nicht erst wachsen, wenn der neue Flughafen fertig ist, sondern schon vorher alle Potenziale ausschöpfen“ – um dann mit einem „hohen Volumen“ nach Schönefeld umziehen zu können. Damit nicht genug: „Wir werden intensiv prüfen, ob wir von dort weitere Langstreckenverbindungen aufnehmen. Das ist vorstellbar, wenn sich unsere Netzstruktur etabliert hat,“ so der Air-Berlin-Chef. Bleibt dies eine Ausnahme – oder beschert der neue Flughafen der Region tatsächlich mehr …

Flughäfen: AM WOCHENENDE KANN JEDER SCHAUEN Das neue Terminal wird das zentrale Gebäude des Großflughafens sein, der am 30. Oktober 2011 eröffnet werden soll – und bereits mehrere Namen erhalten hat. Während des Baus firmiert er unter dem Arbeitstitel Berlin Brandenburg International (BBI). , aus Berliner Zeitung

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Das neue Terminal wird das zentrale Gebäude des Großflughafens sein, der am 30. Oktober 2011 eröffnet werden soll – und bereits mehrere Namen erhalten hat. Während des Baus firmiert er unter dem Arbeitstitel Berlin Brandenburg International (BBI). Danach wird er Flughafen Berlin Brandenburg heißen – mit dem Beinamen „Willy Brandt“, nach dem 1992 gestorbenen SPD-Politiker, der als Regierender Bürgermeister von Berlin, Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger Geschichte geschrieben hat. Die englische Bezeichnung lautet Berlin Brandenburg Airport, der City-Code ist BER.
Für bis zu 27 Millionen Passagiere pro Jahr ist das Terminal ausgelegt, maximal 6 500 pro Stunde. Im ersten Jahr werden 23 Millionen Fluggäste erwartet. Zum Vergleich: 2009 gab es in Tegel und Schönefeld 20,98 Millionen Passagiere.
Wächst der Bedarf, kann die Kapazität durch den Bau zweier Satelliten-Terminals auf 45 Millionen Passagiere erhöht werden. Die Bau- genehmigung dafür ist …

allg.: Kein Platz für Autos und für Rummel Zur Eröffnung des Tempelhofer Felds werden 200 000 Besucher und ein Verkehrschaos erwartet / Linke Gruppen ruft zur Besetzung auf, aus Berliner Zeitung

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Wenn morgen um 9 Uhr die Tore zum Areal des stillgelegten Flughafen Tempelhof für die Bürger geöffnet werden, droht dem Gebiet rund um den Airport ein Verkehrschaos. Denn Parkplätze gibt es nicht. Von dem riesigen Flugfeld wurde nirgendwo eine Fläche abgetrennt, damit dort die Besucher ihre Autos abstellen können. „Wir rufen dazu auf, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, per Fahrrad oder zu Fuß zu kommen“, sagte die Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Petra Rohland. „Würden wir Parkplätze anbieten, würden wir den Individualverkehr zu sehr in das Gebiet ziehen“, begründete sie die Entscheidung.
Klingt gut, nur bislang haben ähnliche Aufrufe kaum gefruchtet. Die Folge: Bei Großveranstaltungen auf dem Tempelhofer Feld wie dem Feuerwerkfestival Pyromusikale parkten Autos kreuz und quer im benachbarten Fliegerviertel um die Manfred-von-Richthofen-Straße. Vor und nach dem Ende der Veranstaltung standen die …

Straßenbahn + S-Bahn: DBV zur Verkehrsanbindung im Raum Kleinmachnow

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Seit über 5 Jahren kämpft der südwestliche Berliner Raum, die Region Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf, um eine spürbare Verbesserung der Verkehrsverbindungen von und nach Berlin. Die 55.000 Einwohner der Region fühlen sich verkehrstechnisch unterversorgt und fordern seit langem einen Schienenanschluss in Richtung Berlin.
„Wo die alte Schiene eine glänzende Zukunft hat“. So das Motto einer weiteren Veranstaltung zu der Forderung nach einem direkten Bahnanschluss der Region. Diesmal waren es Bündnis 90/Die Grünen, die zu einer Podiumsdiskussion nach Kleinmachnow geladen hatten. Neue Argumente für die Bahn und gegen sie gab es nicht; diese sind hinlänglich bekannt und ausgetauscht. Dennoch könnte nunmehr Bewegung in das Verfahren kommen:
1. Die Verlängerung der S-Bahn von Zehlendorf bis zum Europarc Dreilinden ist untersucht worden. Im Ergebnis würden die notwendigen Investitionen die erwartete Nachfrage rechtfertigen.
2. Offensiv wird durch den Verkehrsbetrieb in Potsdam (ViP) inzwischen für eine Straßenbahn-Neubaustrecke von Potsdam zum S-Bahnhof Teltow geworben.
Beide Projekte, auch das wurde gestern Abend deutlich gesagt, sind keine Konkurrenz, sondern zwei unterschiedliche Projekte, die sich sogar ergänzen! Auch wenn es doch irgendwie alte und bekannte Ideen sind, scheinen die Zeichen für eine Realisierung besser als noch vor ein und zwei Jahren.
Die Untersuchung zur Verlängerung der S-Bahn schließt mit einem positiven Wert. Sie ist wohl im Moment die Option, der auch das Brandenburgische Verkehrsministerium und die Berliner Verkehrsverwaltung näher treten. Wird sie gebaut, sind damit für eine spätere Zukunft alle bisher angedachten Ausbauoptionen in Richtung Potsdam und sogar ein zweigleisiger Ausbau nicht verhindert. Der Wiederaufbau bliebe auf den derzeit nachfragestarken Ast beschränkt und böte die Möglichkeit der Neuordnung des Busnetzes in der Region. Es würde eine spürbare Entlastung der starken Pendlerströme von und nach Berlin auf den Straßen geben.
Sowohl ViP als auch die Stadt Potsdam sind vom positiven Nutzen der Straßenbahn-Verlängerung überzeugt. Da es einen starken Binnenverkehr innerhalb der Region und nach Potsdam gibt, ist die Straßenbahn die beste Antwort auf die Verkehrsprobleme in Ost-West-Richtung. Nach Meinung von ViP-Geschäftsführer Martin Weis muss nur noch der Landkreis vom Sinn der Verlängerung überzeugt werden. Bleibt nur noch das Problem mit dem S-Bahn-Ringschluss unter Einbeziehung der Friedhofsbahn. Aber auch hier werden sich Lösungen finden – wenn alle Beteiligten wollen (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 07.05.10).

Regionalverkehr + Flughäfen: DBV-Landesverband gegen RE 3-Änderung

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Derzeit gibt es angeblich aus der Berliner Senatskanzlei Bemühungen, durch die Änderung des Linienweges der Regionalexpress-Linie 3 ab 2011 doch noch eine 20 Minuten-Anbindung auf dem Abschnitt Berlin Hauptbahnhof – neuer BBI-Flughafenbahnhof zu erreichen.
Der DBV-Landesverband spricht sich entschieden gegen eine solche Führung aus. Mit der gewünschten Umwegfahrt werden alle diejenigen Berufspendler „bestraft“, die ihren Arbeitsplatz in Berlin haben, täglich mit dem Zug fahren und nicht zum BBI wollen. Der Zwangsumweg würde für diese Personengruppe einen täglichen erheblichen Zeitaufwand bedeuten. Für die zusätzlichen 36 Kilometer bräuchten die Züge mindestens 30 Minuten länger. Der Nutzen steht nach Meinung des DBV in keinem Verhältnis zum Aufwand. Stattdessen wäre es viel günstiger, wenn der RE 9, der zukünftige Flughafenshuttle, auch in Lichterfelde Ost halten würde.
Statt den nur politisch gewollten aber verkehrlich überhaupt nicht notwendigen RE 3-Umwegfahrten empfiehlt der DBV-Landesverband endlich mit dem Wiederaufbau der Dresdner Bahn anzufangen. Der direkte Weg über die sogenannte „Dresdner Bahn“ wird seit Jahren durch die Weigerung beider Seiten, des Landes Berlin und der DB Netz AG verhindert.
Beide Seiten beharren auf ihren Maximalpositionen in puncto Geschwindigkeit und Lärmschutz. Sie verhindern und blockieren dadurch den Wiederaufbau. Der DBV-Landesverband fordert von den Beteiligten, sich auf einen Kompromiss zu einigen und dadurch schnellstmöglich den Wiederaufbau der sehr viel kürzeren und vorgesehenen Verbindung von Berlin zum neuen Flughafenbahnhof auf den Weg zu bringen. Die Lärmschutzauflagen und damit auch die Beeinträchtigungen für die Anwohner könnten dadurch gemindert werden, wenn auf der 9 Kilometer langen Strecke durch den Berliner Süden die Züge beispielsweise nur mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 oder 100 km/h fahren.
Aber noch scheinen beide Seiten meilenweit von der Bereitschaft zum Kompromiss entfernt. Der Flughafen braucht keinen RE 3-Halt. Er braucht stattdessen die Dresdner Bahn (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 07.05.10).

U-Bahn + BVG: Neue Mikrogasturbine bei der BVG

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Berlins leistungsstärkste Mikrogasturbine steht bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG). Katrin Lompscher, Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, Andreas Sturmowski, Vorstandsvorsitzender der BVG und Michael Geißler, Geschäftsführer der Berliner Energieagentur, haben die hocheffiziente Anlage, die nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung umweltfreundlich Strom und Warmwasser erzeugt, am Dienstag in der BVG-Hauptwerkstatt Seestraße offiziell in Betrieb genommen. „Durch die Mikrogasturbine reduziert das Unternehmen die CO2-Emissionen um 280 Tonnen – das entspricht dem gesamten CO2-Jahresausstoß von rund 30 Berliner Haushalten. Auf diese Weise trägt die BVG dazu bei, die Klimaschutzziele des Landes Berlin zu erreichen“, sagte Katrin Lompscher.
Die mit Erdgas betriebene Mikrogasturbine mit 50 Kilowatt elektrischer und 110 Kilowatt thermischer Leistung ist Berlins erste Mikrogasturbine dieser Größenordnung. Die kleine Maschine – Gasturbinen werden normalerweise in Großkraftwerken eingesetzt – besteht aus einem Verdichter, einem Wärmeaustauscher, einer Brennkammer sowie aus einer Turbine mit Generator. Alle rotierenden Teile befinden sich auf einer luftgelagerten Welle, die sich mit bis zu 96 000 Umdrehungen pro Minute dreht. Errichtet und finanziert wurde die Mikrogasturbine von der Berliner Energieagentur mit Förderung durch den Berliner Energiefonds. Die BEA übernimmt auch die Verantwortung für den effizienten und störungsfreien Betrieb sowie sämtliche Reparaturen und Instandsetzungen für den Zeitraum von zehn Jahren.
Einsatzgebiet der Anlage ist die 10.700 m² großen Werkstatthalle der BVG. Hier werden U-Bahn-Waggons nicht nur repariert und gewartet, sondern in einer Teilewaschanlage auch regelmäßig gesäubert. „Wegen ihres spezifischen Einsatzgebietes stellen Mikrogasturbinen besonders für Gebäude in denen technologische Prozesse mit hohen Wassertemperaturen verbunden sind, eine innovative Lösung dar“, erklärte BEA-Geschäftsführer Michael Geißler.
Die in Ergänzung zu einer bestehenden Heizung erzeugte Wärme der Mikrogasturbine deckt die jährliche Grundlast der U-Bahn-Hauptwerkstatt. Der erzeugte KWK-Strom wird als Überschussstrom in das öffentliche Netz eingespeist. „In den vergangenen Jahren haben wir massiv in den Ausbau und die Erneuerung unserer Verkehrsanlagen investiert“, erläutert BVG-Chef Andreas Sturmowski. „Für die BVG ist die Installation der Mikrogasturbine daher eine wichtige Ergänzung unserer nachhaltigen Bemühungen um den Klimaschutz“.
Die Mikrogasturbine ist das erste von insgesamt vier Modellprojekten, mit denen die Initiative „KWK Modellstadt Berlin “ dazu beitragen möchte, Berlins Spitzenplatz im Bereich der KWK-Technologie sowie -Anwendung zu festigen. Gemeinsam klaren die Berliner Energieagentur, die GASAG, Vattenfall und die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz die Berliner Öffentlichkeit über die Technik und ihre Vorteile auf und wollen maßgeblich zum Ausbau des KWK-Anteils. Im Gegensatz zu herkömmlichen Kraftwerken kombinieren Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung die Strom- mit der Wärmeerzeugung. Dieses Prinzip findet sowohl bei zentralen Heizkraftwerken in Kombination mit Fernwärmenetzen als auch bei dezentralen Anlagen, sogenannten Blockheizkraftwerken (BHKW) Anwendung. Auch bei der Mikrogasturbine handelt es sich um eine dezentrale KWK-Anlage (Pressemeldung BVG, Fotos Bodo Schulz, www.album-berliner-verkehr.de, 06.05.10).

Messe + Flughäfen: Flughafen Leipzig/Halle angeblich Favorit für ILA BLZ HALLE. Der Flughafen Leipzig/ Halle hat angeblich gute Aussichten, künftig die Internationale Luftfahrtausstellung (ILA) auszurichten., aus Berliner Zeitung

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HALLE. Der Flughafen Leipzig/ Halle hat angeblich gute Aussichten, künftig die Internationale Luftfahrtausstellung (ILA) auszurichten. Bei der Suche nach einem neuen Veranstaltungsort sei neben Halle/Leipzig nur noch der Flughafen Schönefeld im Rennen, schreibt die Mitteldeutsche Zeitung (Mittwochausgabe) mit Verweis auf den ausrichtenden Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie. Die Standorte Köln/Bonn und Hannover würden nicht mehr berücksichtigt, Stuttgart und München hätten ihre Bewerbungen zurückgezogen, heißt es. Am …

Regionalverkehr: DBV zu den Ausschreibungen RE 3 und RE 5

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Nach Angaben des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) wird derzeit die Ausschreibung der Linien RE 3 und RE 5 über Berlin nach Rostock und Stralsund für den Zeitraum 2014 bis 2026 vorbereitet. Der Bahnkunden-Verband fordert eine Änderung in der Ausschreibungspolitik der beteiligten Bundesländer.
Die Zustände in den Zügen sind teilweise katastrophal. Die eingesetzten Nahverkehrswagen sind für solche weiten Entfernungen nicht geeignet. Insbesondere in den Sommermonaten reichen die Kapazitäten für den Fahrradtransport und auch für Gepäck überhaupt nicht aus. Auch Familien mit Kinderwagen sind davon betroffen.
Eines zeigt sich seit Jahren: die Verbindungen von Berlin an die Ostsee sind Ausflugsverbindungen, die geeignetes Wagenmaterial erfordern. Die Doppelstockwagen mit ihrer kleinen Hutablage über den Sitzen und den Treppenstufen sowie den engen Sitzabständen laden nicht gerade zum Nutzen bei der Fahrt an die Ostsee ein. Hier muss endlich gegengesteuert werden, da die geschilderten Verhältnisse im Sommer nicht die Ausnahme, sondern die Regel sind.
Der Bahnkunden-Verband fordert deshalb in der Ausschreibung den Einsatz von Wagenmaterial vorzusehen, dass für weite Strecken geeignet ist. Es muss genügend Abstellplätze für Gepäck, Fahrräder und Kinderwagen geben. Auch wäre grundsätzlich zu überlegen, ob die Züge nicht häufiger fahren müssten.
Um noch mehr Autofahrer zum Umsteigen auf die umweltfreundliche Eisenbahn zu bewegen, hält der DBV es für durchaus sinnvoll, zu Spitzenzeiten beispielsweise im Halbstundentakt zu fahren. Die finanziellen Einsparungen auf Seiten des Bestellers, die durch die Ausschreibung der Zugleistungen möglich sind, lassen eine solche Angebotsverdichtung zu. Heute fahren die Züge nur im 2-Stunden-Takt.
Auch das Haltekonzept sollte überdacht werden. Ist es wirklich notwendig, dass ausserhalb Berlins die Züge an allen Bahnhöfen halten? Hier sollten nach Ansicht des DBV Nahverkehrszüge bestellt werden, die als Zubringer zu den schnelleren Regionalexpresszügen dienen (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 05.05.10).

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Baubeginn in Bestensee für den Ausbau der Bahnstrecke zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau Überspringen: Baubeginn in Bestensee für den Ausbau der Bahnstrecke zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau Dr. Grube: "Impuls für die Wirtschaft in der Region" / Investitionen von rund 130 Millionen Euro aus den Konjunkturpaketen des Bundes / Umfangreiche Angebote im Ersatzverkehr während der einjährigen Streckensperrung

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bbmv20100503.html

(Berlin, 3. Mai 2010) Mit dem Ausheben des ersten Gleisstückes begann heute der Ausbau der Bahnstrecke Berlin-Cottbus zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau. Jan Mücke, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, der brandenburgische Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft, Jörg Vogelsänger, sowie der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Dr. Rüdiger Grube, gaben das Startsignal für den Streckenausbau, in den rund 130 Millionen Euro aus den Konjunkturpaketen des Bundes investiert werden.

„Das Geld aus den Konjunkturpaketen des Bundes ist gut angelegt. Es ist eine Investition in leistungsfähige Infrastruktur und ein zusätzlicher Impuls für die Wirtschaft in der Region“, sagte Dr. Rüdiger Grube. „Tempo 160 beschleunigt den Verkehr zwischen Berlin und Cottbus. Der Streckenausbau sorgt künftig auch für eine schnelle Anbindung der Lausitz zum neuen internationalen Flughafen der Hauptstadtregion. Und er ist ein Baustein für bessere Verbindungen zu unseren polnischen Nachbarn.“

Auf der Strecke Berlin-Cottbus konnte vor zwei Jahren bereits der Abschnitt Cottbus-Lübbenau mit Tempo 160 in Betrieb genommen werden. Nun wird der 60 Kilometer lange Abschnitt Lübbenau-Königs Wusterhausen ausgebaut. Gleise und Bahntechnik werden erneuert, neun Moorstellen beseitigt, die acht Stationen entlang der Strecke modernisiert.

Dafür ist der Streckenabschnitt ein Jahr lang für den Zugverkehr gesperrt. Mit einem umfangreichen Angebot im Ersatzverkehr sollen die Auswirkungen für die Kunden der Bahn so gering wie möglich gehalten werden. Der Regional-Express zwischen Berlin und Cottbus wird ebenso wie Fernzüge umgeleitet. Mehrere Buslinien verbinden die Bahnhöfe entlang der Strecke.

Ab Ende Mai 2011 ist die Strecke Berlin-Cottbus wieder durchgehend befahrbar, ab Dezember 2011 schließlich mit Tempo 160.

Faktenblatt: Streckenausbau Königs Wusterhausen – Lübbenau

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Herausgeber: DB Mobility Logistics AG