Vier Fußgänger sind in diesem Jahr bei Unfällen mit Straßenbahnen ums Leben gekommen, doppelt so viele wie 2009. Das sind traurige Nachrichten. Nicht nur für die Hinterbliebenen, sondern auch für das Fahrpersonal der Straßenbahn, das ansehen muss, wie es mit seinem Zug einen Menschen erfasst und tötet. Der Schock und die Erinnerung an das Unausweichliche, das plötzlich über den Menschen im Führerstand hereinbricht, wirken noch lange nach – meist jahrelang. Angesichts dessen ist es positiv, dass die Debatte über Straßenbahnunfälle mittlerweile …
Vier Fußgänger sind in diesem Jahr in Berlin bei Unfällen mit Straßenbahnen ums Leben gekommen. Sibylle S. war das vierte Opfer. Erst am Montag war ein drei Jahre alter Junge in der Osloer Straße in Wedding von einer Bahn der Linie 50 überrollt und getötet worden. Das Unglück geschah auf einem mit Gittern ausgestatteten sogenannten Z-Übergang. Am 8. September starb eine 76-jährige Frau in Hohenschönhausen. Sie war in der Falkenberger Chaussee von einer Bahn der Linie M 4 erfasst worden. Der erste tödliche Tram-Unfall 2010 ereignete sich am 15. Januar auf der Prenzlauer Allee. Eine 75-Jährige wurde in Höhe Grellstraße von einer Bahn der Linie M2 angefahren. 40 Unfälle zwischen …
Die Zukunft der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) am neuen Standort Selchow ist noch immer nicht gesichert. Offenbar befürchtet der Branchenverband BDLI, dass weitere Verzögerungen beim BBI-Bau die Schau verhindern können. Die Zukunft der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) am künftigen Hauptstadtflughafen BBI in Schönfeld ist noch immer nicht gesichert. Der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) als Inhaber der Marke hat die Unterschrift unter die ILA-Verträge bisher noch nicht geleistet. Die Unterzeichung wa…
Philipp Rössel fasst das Ergebnis in einem Satz zusammen: „Einkommen niedrig, Fahrpreise hoch.“ So lautet für Berlin das Fazit der Studie, die sich mit den Nahverkehrstarifen in 93deutschen, österreichischen und schweizerischen Städten befasst. Danach müssen die Fahrgäste in der Hauptstadt für zwölf Monatskarten rund 3,2Prozent des durchschnittlichen Bruttojahreseinkommens ausgeben. In keiner anderen Stadt, die Rössel und sein Team von der Leipziger Unister Holding in den drei Ländern untersucht haben, müsse dafür ein so hoher Anteil des Einkommens aufgewendet werden. Anders gesagt: Angesichts der Summe, die der Durchschnittsberliner für seine Arbeit bekommt, sind Bus und Bahn teuer. Zwölf Monatskarten für das Berliner Stadtgebiet kosteten bislang …
(Berlin, 1. Dezember 2010) Wegen Oberleitungsarbeiten zwischen Walddrehna und Doberlug-Kirchhain fallen am 5. Dezember ab 10 Uhr die ab Berlin bis Cottbus fahrenden Züge aus und werden durch Busse zwischen Königs Wusterhausen und Cottbus (ohne Unterwegshalt) ersetzt.
Wegen Oberleitungsarbeiten in Lübbenau fallen in den Nächten vom 1./2. bis 4./5. Dezember von 21.30 Uhr bis 1.45 Uhr die Züge zwischen Lübbenau und Vetschau aus und werden durch Busse ersetzt.
Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu informieren.
Über diese Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon 0331 235 6881 oder -6882. Zusätzlich sind die Informationen auch per Handy unter bauarbeiten.bahn.de/mobile abrufbar.
(Berlin, 30. November 2010) Am dritten und vierten Adventswochenende lädt die Deutsche Bahn wieder nach Brandenburg zum traditionellen Weihnachtsbaumschlagen nach Alt-Madlitz, Gut-Hesterberg bei Neuruppin, Museumsdorf Baruther Glashütte und nach Wiesenburg ein. Mit dem Brandenburg-Berlin-Ticket, erreichen Ausflügler gut und bequem mit den Nahverkehrszügen von DB Regio Nordost die Zielorte. Zwischen den Zielbahnhöfen und dem Forst fahren jeweils Busshuttle oder Kremser. Vor Ort können sich Ausflügler den schönsten Baum selbst schlagen. Ein buntes Programm rundet den Ausflug jeweils ab.
Neben dem Schlagen des eigenen Baumes können sich die Teilnehmer im winterlichen Brandenburg auf die Weihnachtszeit einstimmen. In Alt-Madlitz kann man der Jagdhornmusik lauschen und Glühwein genießen. Im Museumsdorf Baruther Glashütte besteht die Möglichkeit, sich selbst an der Handwerkskunst eines Glasmachers auszuprobieren. Das Gut Hesterberg lädt zum knisternden Lagerfeuer mit hausgemachten Bratwürsten und einer Gutsführung ein.
Für alle Interessierten ist eine Anmeldung erforderlich. Die Anmeldung ist bis zum 6. Dezember für die Touren am 3. Adventswochenende und bis zum 13. Dezember für das 4. Adventswochenende unter der Rufnummer 0331 235 6881 oder -6882, möglich. Informationen zu den jeweiligen Veranstaltungen sind im Internet unter www.bahn.de/streifzuege erhältlich. Kinderwagen sollten dabei angemeldet werden.
DB Regio Nordost und JugendKulturService gGmbH laden Heimkinder und Familien nach Walddrehna zum Weihnachtsbaumschlagen ein
Nach Walddrehna lädt DB Regio Nordost in Kooperation mit der JugendKulturService gGmbH am 18. Dezember 30 Kinder, die einen Super-Ferien-Pass besitzen, und 70 Personen (Familien), über den FamilienPass, zum Weihnachtsbaumschlagen nach Walddrehna ein. DB Regio Nordost stellt dafür 20 Brandenburg-Berlin-Tickets und die Weihnachtsbäume zur Verfügung. DB Regio und der JugendKulturService möchten damit Kindern aus Berliner Heimen und Familien mit geringem Einkommen einen erlebnisreichen Ausflug in die Natur und einen ganz besonderen Höhepunkt zum vierten Advent bieten.
(Berlin, 30. November 2010) Im S-Bahnhof Nöldnerplatz wurde heute offiziell ein neuer ServiceStore der Bahn im Land Berlin eröffnet. Auf einer Fläche von rund 27 Quadratmetern finden Bahnkunden alles aus einer Hand. Das Angebot reicht von Backwaren, Kaffeespezialitäten, kalten Getränken über Tabakwaren bis hin zu Zeiungen und Zeitschriften sowie Fahrkarten des Verkehrsverbundes Berlin Brandenburg (VBB).
Franchisenehmer Torsten Lehning und seine vier Mitarbeiter sorgen für den Service am Kunden. Der neue ServiceStore ist von Montag bis Freitag von 5 bis 20 Uhr, am Samstag von 7 bis 20 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 8 bis 18 Uhr geöffnet.
Weitere ServiceStores gibt es in den Berliner Bahnhöfen in Schöneberg, Ostbahnhof, Messe Nord, Marzahn, Mahlsdorf, Jungfernheide, Gesundbrunnen, Anhalter Bahnhof, Adlershof, Ahrensfelde, Schönhauser Allee, Treptower Park, Charlottenburg, Nordbahnhof, Pankow, Hermannstraße, Halensee, Storkower Straße, Landsberger Allee und Treptower Park sowie in über 100 weiteren Bahnhöfen in ganz Deutschland.
Mit dem modernen Verkaufskonzept der ServiceStores bietet die Deutsche Bahn AG ihren Kunden auch an kleineren Bahnhöfen und innerstädtischen Regional- und S-Bahnhöfen eine neue Servicequalität. Dabei handelt es sich um Franchisebetriebe, die von selbstständigen Unternehmern nach den Vorgaben der Systemführung ServiceStore ihr Geschäft eigenverantwortlich führen. Diese sorgt durch Standards in den Bereichen Corporate Design, Marketing, Ladenbau und den angebotenen Sortimenten und Dienstleistungen für ein einheitliches Auftreten.
Für weitere Standorte sucht die DB AG noch Franchisenehmer.
Auch für das Fahrplanjahr 2010/2011 wurden die Fahrplantrassen für den Vogtland-Express bestellt, so dass ab dem Fahrplanwechsel am 12.12.2010 der Vogtland-Express auch weiterhin aus dem Vogtland nach Berlin verkehren wird. Die Vogtlandbahn bietet mit dem Vogtland-Express seit 2005 eine direkte Zugverbindung vom Vogtland nach Berlin an. Gerhard Knöbel, Geschäftsführer der Vogtlandbahn-GmbH betont jedoch gleichzeitig: „Derzeit können wir keine langfristige Fortführungsgarantie geben, daher werden derzeit auch alternative Szenarien für die Zukunft des Vogtland-Express diskutiert. Fest steht: Der Vogtland-Express wird auf jeden Fall bis 2011 verkehren. Sollte es danach für die Vogtländer zu Veränderungen kommen, werden wir unsere Kunden mit dem notwendigen Vorlauf darüber informieren – das ist für uns als serviceorientiertes Wirtschaftsunternehmen selbstverständlich.“ (Pressemeldung Vogtlandbahn-GmbH, 01.12.10).