S-Bahn: Viel zu spät, viel zu zaghaft, Peter Neumann meint, dass der Senat an der Hängepartie der S-Bahn eine Mitschuld trägt. , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1222/berlin/
0087/index.html

Trauer oder Ärger: Mehr Gefühle ruft die Berliner S-Bahn nicht mehr wach.
Ein gerühmtes und berühmtes Verkehrsmittel ist nur noch ein Schatten seiner
selbst – das stimmt traurig. Ein früher so zuverlässiger Verkehrsträger
schafft es in vielen Fällen nicht mehr, die Menschen in Berlin pünktlich
zur Arbeit zu bringen – das sorgt für Ärger. Aber diese Empfindungen
sollten die Berliner nicht davon abhalten, die Ursachen der Krise mit
kühlem Kopf zu analysieren. Dabei wird klar: Sicher ist es richtig, dass
der Bahnkonzern die Grundlagen für das Chaos gelegt hat. Doch richtig ist
auch, dass der Senat lange zusah und bis heute zaghaft geblieben ist.
Schon 2007 war klar, dass die S-Bahn immer unzuverlässiger wird. Aber
erst …

S-Bahn: EIN TECHNIKER ERZÄHLT, "Ein Großteil unserer Flotte ist Murks", aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1222/berlin/
0077/index.html

Natürlich ärgere ich mich auch, wenn ich auf dem S-Bahnhof in der Kälte
stehe und der nächste Zug kommt erst in einer Viertelstunde. Aber als
Techniker kann ich dazu nur sagen: Die Baureihe 481, die einen Großteil
unserer Flotte bildet, ist Murks. Sie ist einem solchen Wetter einfach
nicht gewachsen. Tiefe Temperaturen und Pulverschnee – das wirkt sich bei
ihr fatal aus.
Die feinen Kristalle dringen nicht nur in die Motoren ein, schmelzen und
lösen dort Kurzschlüsse aus. Sie setzen auch viele Brems- und
Heizungsanlagen schachmatt. Denn überall dort, wo Lüfter Luft ansaugen,
dringt Pulverschnee ein. Jetzt vereisen sogar die Klimaanlagen, die in den
Zügen die Leitelektronik kühlen sollen. Kälte schaltet die Kühlung aus,
ganz schön paradox!
Die Unterseite der meisten Wagen ist inzwischen ein einziger riesiger …

S-Bahn: EIN TECHNIKER ERZÄHLT, „Ein Großteil unserer Flotte ist Murks“, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1222/berlin/
0077/index.html

Natürlich ärgere ich mich auch, wenn ich auf dem S-Bahnhof in der Kälte
stehe und der nächste Zug kommt erst in einer Viertelstunde. Aber als
Techniker kann ich dazu nur sagen: Die Baureihe 481, die einen Großteil
unserer Flotte bildet, ist Murks. Sie ist einem solchen Wetter einfach
nicht gewachsen. Tiefe Temperaturen und Pulverschnee – das wirkt sich bei
ihr fatal aus.
Die feinen Kristalle dringen nicht nur in die Motoren ein, schmelzen und
lösen dort Kurzschlüsse aus. Sie setzen auch viele Brems- und
Heizungsanlagen schachmatt. Denn überall dort, wo Lüfter Luft ansaugen,
dringt Pulverschnee ein. Jetzt vereisen sogar die Klimaanlagen, die in den
Zügen die Leitelektronik kühlen sollen. Kälte schaltet die Kühlung aus,
ganz schön paradox!
Die Unterseite der meisten Wagen ist inzwischen ein einziger riesiger …

S-Bahn: EIN S-BAHN-FAHRER ERZÄHLT, "Vor dem Frühjahr wird es wohl nicht besser werden", aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1222/berlin/
0078/index.html

Wir haben schon jetzt nicht mehr genug Fahrer. Weil beim Fahrpersonal lange
Zeit immer nur Stellen weggespart wurden. Heute kommt noch ein
Riesenproblem dazu: Wir haben zu wenig Nachwuchs. Ehrlich gesagt, ich kann
das verstehen. Ich würde niemandem mehr empfehlen, Triebfahrzeugführer zu
werden. Der Schichtdienst, Ärger mit den Fahrgästen, das geht auf die
Gesundheit. Aber am schlimmsten finden wir, wie uns der Bahnkonzern hängen
lässt.
Da ist zum Beispiel die Sache mit den Weichenheizungen: Die sind oft viel
zu schwach eingestellt – angeblich, um Strom zu sparen. Oder die vielen
Signalstörungen. DB Netz hat vor einiger Zeit die Wartungsintervalle …

S-Bahn: EIN S-BAHN-FAHRER ERZÄHLT, „Vor dem Frühjahr wird es wohl nicht besser werden“, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1222/berlin/
0078/index.html

Wir haben schon jetzt nicht mehr genug Fahrer. Weil beim Fahrpersonal lange
Zeit immer nur Stellen weggespart wurden. Heute kommt noch ein
Riesenproblem dazu: Wir haben zu wenig Nachwuchs. Ehrlich gesagt, ich kann
das verstehen. Ich würde niemandem mehr empfehlen, Triebfahrzeugführer zu
werden. Der Schichtdienst, Ärger mit den Fahrgästen, das geht auf die
Gesundheit. Aber am schlimmsten finden wir, wie uns der Bahnkonzern hängen
lässt.
Da ist zum Beispiel die Sache mit den Weichenheizungen: Die sind oft viel
zu schwach eingestellt – angeblich, um Strom zu sparen. Oder die vielen
Signalstörungen. DB Netz hat vor einiger Zeit die Wartungsintervalle …

S-Bahn: Odyssee durch das kalte Berlin, Der Winter hält die S-Bahn weiter im Griff. Zwei Mitarbeiter berichten, was die größten Probleme sind – und wer daran schuld ist, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1222/berlin/0098/index.html

Gibt es überhaupt noch einen Fahrplan bei der S-Bahn? Das fragten sich
gestern viele Fahrgäste, die auf überfüllten Bahnsteigen in der Kälte den
wenigen Zügen, die noch fuhren, entgegen bibberten. Nein, lautete die
Antwort aus dem Unternehmen. Zumindest keine Fahrzeiten, die man
veröffentlichen und vor der Fahrt im Internet nachlesen könnte. Bevor die
jeweils aktuellen Fahrplaninformationen eingearbeitet werden können, habe
sich die Situation meist wieder geändert.
Gestern früh waren bei der S-Bahn 278 Viertelzüge, also insgesamt 556
Wagen, im Einsatz. Das waren zwar …

U-Bahn: … und noch ’ne Baustelle, U 2 fährt wieder nach Pankow – doch die nächsten Arbeiten sind schon in Sicht, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1221/berlin/
0022/index.html

Die elektronischen Anzeigetafeln auf den Bahnhöfen zeigten eine
Zugverspätung nach der anderen an. Eine Rolltreppe machte gleich nach ihrer
Wiederinbetriebnahme schlapp, weil sie den Splitt, den ihre Nutzer unter
den Sohlen mitbrachten, nicht verkraftete. Doch wirklich wichtig war
gestern nur eines: Trotz Schnee und Eis haben es die Bauarbeiter geschafft,
die Sanierung der Hochbahn in Prenzlauer Berg pünktlich zu beenden. Seit
vier Uhr Früh fahren die Züge der U-Bahn-Linie 2 wieder nach und von
Pankow. Aufatmen können die Fahrgäste der Berliner U-Bahn trotzdem nicht.
Denn 2011 wird es erneut zahlreiche Baustellen geben – sogar auf dem
Pankower U-2-Teilstück, das jetzt wieder eröffnet worden ist.
„Rund 30 große und kleine Projekte sind für das nächste Jahr angemeldet“,
sagte der U-Bahn-Direktor Hans-Christian Kaiser. Sein Bau-Chef Uwe Kutscher
nannte Beispiele. So erhält die U-Bahn-Linie …

Regionalverkehr: ODEG fährt Ausgleich für gestrichene Intercity-Züge nach Prenzlau

http://www.lok-report.de/

Das Regionalzugangebot zwischen Angermünde und Prenzlau wird ab dem 10.
Januar 2011 um vier Züge pro Tag erweitert. Hintergrund ist, dass sich die
Deutsche Bahn in der Region weiter aus dem Fernverkehr zurückzieht. Die mit
dem Fahrplanwechsel im Dezember weggefallenen Intercity-Züge der Deutschen
Bahn (DB) sollen im Land wenigstens teilweise durch ein erweitertes
Nahverkehrsangebot ausgeglichen werden. Das Land Brandenburg finanziert das
zusätzliche Angebot und hat die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (ODEG)
mit der Umsetzung beauftragt. Die weitgehend stündliche Anbindung der
Kreisstadt Prenzlau an das brandenburgische Bahnnetz wird dadurch weiterhin
sichergestellt. Vor allem Pendler werden von den neuen Verbindungen im
Regionalverkehr profitieren.
Zum Fahrplanwechsel vor wenigen Tagen am 12. Dezember wurde das
Fernverkehrsangebot der DB AG von und nach Prenzlau um sechs Züge pro Tag
reduziert. Vor allem am Nachmittag ergaben sich dadurch Einschränkungen für
die Pendler in der Uckermark. Als Reaktion darauf wird das Angebot im
Nahverkehr zum 10. Januar 2011 nochmals ausgeweitet. Die neuen Züge der
ODEG erreichen Prenzlau von Montag bis Freitag um 16.18 Uhr sowie 18.54 Uhr
und fahren um 17 Uhr sowie 18.57 Uhr wieder zurück.
Bereits im November 2009 wurde zur Mittagszeit ein zusätzliches Zugpaar bei
der DB Regio AG bestellt, das saisonal einen Intercity ersetzt hat. Diese
Züge mit Ankunft um 13.02 Uhr und Abfahrt um 15.01 Uhr in Prenzlau werden
künftig ganzjährig verkehren. Damit wird wochentags wieder die gleiche
Anzahl von Verbindungen in die Kreisstadt der Uckermark angeboten, wie vor
dem Fahrplanwechsel.
Bei den zusätzlichen Zügen besteht in der Regel in Angermünde direkter
Anschluss zur Linie RE3 Wünsdorf-Waldstadt – Berlin – Schwedt. Zwei Züge
der ODEG fahren darüber hinaus bereits von beziehungsweise nach Eberswalde
und bieten dort zusätzlich Anschluss zur Linie OE60 Richtung Bernau und
Berlin-Lichtenberg. Ab Eberswalde ergibt sich um 15.38 Uhr, und somit um
eine halbe Stunde versetzt zum RE3, eine attraktive Angebotsverdichtung
nach Angermünde und Prenzlau (Pressemeldung VBB, 22.12.10).

Regionalverkehr + VBB: DB Regio AG gewinnt Ausschreibungsverfahren "Elbe-Elster"

http://www.lok-report.de/

Im Auftrag des Landes Brandenburg und des Zweckverbandes Verkehrsverbund

Oberelbe (Z-VOE) hat der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) in

Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) das Vergabeverfahren

„Netz Elbe-Elster“ abgeschlossen. Der Zuschlag wurde der DB Regio AG

erteilt. Für die Fahrgäste bedeutet der neue Verkehrsvertrag ab

Betriebsaufnahme im Juni 2013 künftig mehr Qualität durch modernere

Fahrzeuge und mehr Personal in den Zügen.

Neue einstöckige 3-teilige Elektrotriebzüge des Typs E-Talent 2 der Firma

Bombardier sowie neuwertige Lok-Wagen-Züge mit jeweils drei

Doppelstockwagen werden zum Einsatz kommen. Die Doppelstockwagen sind im

Innenbereich komplett erneuert und modernisiert. Alle Fahrzeuge sind

zukünftig klimatisiert.

Das barrierefreie Zugteil mit Spaltüberbrückung, Überfahrrampe,

barrierefreier Toilette und Rollstuhlplätzen wird in der Mitte des Zuges

angeordnet sein. In der Mobilität eingeschränkte Personen finden dadurch

schneller ihren Einstieg und können bei Bedarf insgesamt besser betreut

werden.

Zukünftig verfügen alle festen Sitze über einen Tisch, 50 Prozent der Sitze

werden mit Steckdosen ausgerüstet. Auch die Information für die Fahrgäste

verbessert sich: In den Fahrzeugen wird es eine dynamisch optische

Fahrgastinformation über Flachbildschirme geben, die die Fahrgäste unter

anderem über Anschlussmöglichkeiten zur Echtzeit informiert. Für mehr

Sicherheit und Service sorgen zukünftig Zugbegleiter auf allen Fahrten und

allen Linien. Über diese wird zukünftig auch ein Catering mit Getränken und

kleinen Snacks angeboten. Zur Erhöhung der subjektiven Sicherheit sind alle

Fahrzeuge mit Videoüberwachungs- und aufzeichnungstechnik ausgerüstet.

Zur besseren Orientierung für die Fahrgäste wird der Linienast der heutigen

RE18 zwischen Cottbus und Falkenberg (Elster) umbenannt und als RB49

bezeichnet. Als RE18 verkehren zukünftig demnach ausschließlich die Züge

zwischen Cottbus und Dresden.

Daten zur Vergabe Elbe-Elster-Netz

• Betreiber: DB Regio AG

• Betriebsaufnahme: Juni 2013

• Vertragsende: Dezember 2022

• Linien:

RE15 Dresden – Hoyerswerda

RE18 Dresden – Cottbus

RB31 Dresden – Elsterwerda-Biehla

RB49 Falkenberg (Elster) – Cottbus

• Umfang: ca. 2,5 Millionen Zugkilometer p.a. (Pressemeldung VBB,

21.12.10).

Regionalverkehr + VBB: DB Regio AG gewinnt Ausschreibungsverfahren „Elbe-Elster“

http://www.lok-report.de/

Im Auftrag des Landes Brandenburg und des Zweckverbandes Verkehrsverbund

Oberelbe (Z-VOE) hat der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) in

Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) das Vergabeverfahren

„Netz Elbe-Elster“ abgeschlossen. Der Zuschlag wurde der DB Regio AG

erteilt. Für die Fahrgäste bedeutet der neue Verkehrsvertrag ab

Betriebsaufnahme im Juni 2013 künftig mehr Qualität durch modernere

Fahrzeuge und mehr Personal in den Zügen.

Neue einstöckige 3-teilige Elektrotriebzüge des Typs E-Talent 2 der Firma

Bombardier sowie neuwertige Lok-Wagen-Züge mit jeweils drei

Doppelstockwagen werden zum Einsatz kommen. Die Doppelstockwagen sind im

Innenbereich komplett erneuert und modernisiert. Alle Fahrzeuge sind

zukünftig klimatisiert.

Das barrierefreie Zugteil mit Spaltüberbrückung, Überfahrrampe,

barrierefreier Toilette und Rollstuhlplätzen wird in der Mitte des Zuges

angeordnet sein. In der Mobilität eingeschränkte Personen finden dadurch

schneller ihren Einstieg und können bei Bedarf insgesamt besser betreut

werden.

Zukünftig verfügen alle festen Sitze über einen Tisch, 50 Prozent der Sitze

werden mit Steckdosen ausgerüstet. Auch die Information für die Fahrgäste

verbessert sich: In den Fahrzeugen wird es eine dynamisch optische

Fahrgastinformation über Flachbildschirme geben, die die Fahrgäste unter

anderem über Anschlussmöglichkeiten zur Echtzeit informiert. Für mehr

Sicherheit und Service sorgen zukünftig Zugbegleiter auf allen Fahrten und

allen Linien. Über diese wird zukünftig auch ein Catering mit Getränken und

kleinen Snacks angeboten. Zur Erhöhung der subjektiven Sicherheit sind alle

Fahrzeuge mit Videoüberwachungs- und aufzeichnungstechnik ausgerüstet.

Zur besseren Orientierung für die Fahrgäste wird der Linienast der heutigen

RE18 zwischen Cottbus und Falkenberg (Elster) umbenannt und als RB49

bezeichnet. Als RE18 verkehren zukünftig demnach ausschließlich die Züge

zwischen Cottbus und Dresden.

Daten zur Vergabe Elbe-Elster-Netz

• Betreiber: DB Regio AG

• Betriebsaufnahme: Juni 2013

• Vertragsende: Dezember 2022

• Linien:

RE15 Dresden – Hoyerswerda

RE18 Dresden – Cottbus

RB31 Dresden – Elsterwerda-Biehla

RB49 Falkenberg (Elster) – Cottbus

• Umfang: ca. 2,5 Millionen Zugkilometer p.a. (Pressemeldung VBB,

21.12.10).