S-Bahn: Seit 1990 wartet Berlin auf die Ringbahn – immerhin wird nun gebuddelt Der Ring schließt sich nur langsam: S-Bahn umrundet ab 2002 die City, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/archiv/seit-1990-wartet-berlin-auf-die-ringbahn—immerhin-wird-nun-gebuddelt-der-ring-schliesst-sich-nur-langsam–s-bahn-umrundet-ab-2002-die-city,10810590,9842778.html 14.10.2000 Die Bahn hat am Freitag mit dem letzten Bauabschnitt zur Schließung des Berliner S-Bahn-Rings begonnen. Am Bahnhof Wedding begannen die Arbeiten am vier Kilometer langen Teilstück zwischen Westhafen und Schönhauser Allee. Freigegeben wird die Strecke erst im Sommer 2002, ein Jahr später als geplant. Für die Verzögerung macht Stadtentwicklungssenator Peter Strieder (SPD) die innere Struktur der Deutschen Bahn AG und damit verbundene Streitigkeiten verantwortlich. Strieder: „Das dauert zu lange. Auf die Ringbahn warten die Berliner seit der Einheit.“ Wenn das letzte Teilstück freigegeben wird, soll auch die S-Bahn-Linie 21 den Betrieb aufnehmen. Deren Züge fahren vom Lehrter Bahnhof auf den …

Tarife + BVG: Chipkarte soll Monatskarte und Papierfahrschein ersetzen / Test zeigt hohe Akzeptanz In drei Jahren gibt es das elektronische Ticket, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/archiv/chipkarte-soll-monatskarte-und-papierfahrschein-ersetzen—test-zeigt-hohe-akzeptanz-in-drei-jahren-gibt-es-das-elektronische-ticket,10810590,9841686.html 11.10.2000 Das elektronische Ticket wird voraussichtlich im Jahr 2003 als Fahrausweis in Bussen und Bahnen eingeführt. Das sagte am Dienstag der Vorstandschef der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Rüdiger vorm Walde. Bei einem Feldversuch sei das Ticket „auf große Akzeptanz bei den Kunden“ gestoßen. Fast alle hätten das neue System als einfach und übersichtlich empfunden. Das elektronische Ticket ist so groß wie eine Scheckkarte und verfügt über einen Computerchip. Die Kunden müssen die Karte beim Ein- und Aussteigen in einem Abstand von zehn bis 15 Zentimetern an einem Lesegerät vorbeiführen. An speziellen Boxen laden die Fahrgäste die Chipkarte auf. Das Fahrgeld wird automatisch abgebucht. An dem siebenmonatigen Test in Berlin haben sich insgesamt 26 000 Personen beteiligt. Das Verfahren des Ein- und Auscheckens zu Beginn und …

U-Bahn: Hoffnung für lärmgeplagte Anwohner: Die BVG testet auf der Linie 1 neue Schienen Die U-Bahn lernt flüstern, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/archiv/hoffnung-fuer-laermgeplagte-anwohner–die-bvg-testet-auf-der-linie-1-neue-schienen-die-u-bahn-lernt-fluestern,10810590,9840306.html 06.10.2000 Wenn alles funktioniert, dann werden die U-Bahn-Züge der Linie 1 so leise, dass zehntausende Anwohner sie ignorieren können. Bis Mitte des nächsten Jahres erproben die Berliner Verkehrsbetriebe auf einem 150 Meter langen Stück der Hochbahn über der Gitschiner Straße ein so genanntes Flüstergleis. Dafür beginnen am kommenden Wochenende zwischen der Station U-Bahnhof Prinzenstraße und dem Wassertorplatz die Bauarbeiten. Die Züge werden deshalb auf dieser Strecke an den nächsten vier Wochenenden bis zum 30. Oktober im Pendelverkehr fahren. „Auf den Flüstergleisen sollen die Züge wesentlich leiser als der Straßenverkehr sein“, sagt Uwe Kutscher, der Chef der U-Bahn-Bau-Abteilung bei der BVG. Das Geheimnis der Flüsterschienen besteht darin, dass sie in Gummi eingebettet sind. Vorbei die Zeiten der klassischen Schwellen und Schotterbetten: Die neuen Schienen werden samt Gummipolstern auf Stahlträger geschraubt. Die Zwischenräume sollen mit …

Museum + Bahnhöfe: Für Neubau des Technikmuseums fehlt das Geld, doch das nächste Projekt ist schon geplant Ausstellungsraum Güterbahnhof, aus Berliner Zeitung

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U-Bahn: Jahrelange Planung für die U-Bahn-Linie 5 war umsonst, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/1996/1223/lokales/0042/index.html

Strecke soll Unter den Linden nun im Schildvortrieb entstehen / Dadurch wird das Projekt teurer und komplizierter
23.12.1996
Lokales – Seite 17
pn

Mehr als drei Jahre Arbeit stecken in der Planung für die Verlängerung der U-Bahn-Linie 5 vom Alexanderplatz zum Lehrter Bahnhof. Doch ein Großteil der Mühen war umsonst. Unter den Linden soll die U 5 nicht mehr teilweise in Baugruben, sondern komplett im Schildvortrieb entstehen. Dafür sind Neuplanungen nötig – und die Strecke wird teurer.
Für zehn Millionen Mark wird die Straße Unter den Linden bis 1999 zu einem Hauptstadt-Boulevard aufgewertet – so beschloß es der Senatsausschuß Berlin 2000. Für die U 5-Verlängerung soll die Flaniermeile nicht wieder aufgerissen werden. Stadtentwicklungssenator Peter Strieder (SPD) setzte sich mit der Forderung durch, die Linie maulwurfsgleich im Schildvortrieb zu bauen.
Bei Experten löste der Beschluß vom August …

1244-01-26: Die erste urkundliche Erwähnung von Berlin

  • bei Gründung mit modifiziertem Parallelsystem mit vier Straßen und Marktplatz und Nikolaikirche
  • in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts ein neuer, nahezu quadratisch eingeteilter Stadtteil dem Marktort: Marienviertel mit Marienkirche.

1237-10-28: Die erste urkundliche Erwähnung von Cölln

Der Ort entwickelt sich auf einer Spreeinsel aus einem um 1200 entstandenen Umschlagplatz, der durch vier Parallelstraßen mit, Anlegestellen am Spreearm verbunden ist.
Die anfange vorteilhafte Schutzlage auf der Insel steht einer wesentlichen Erweiterung im Wege. Somit erfolgt die Gründung einer zweiten Siedlung am anderem Spreeufer – Berlin.