Die S-Bahn-Krise ist noch nicht vorbei. Für die bald wieder drohenden Sommerprobleme gibt es weiterhin keine grundsätzliche Lösung. Und auch im kommenden Winter müssen die Fahrgäste mit Verkehrsbeeinträchtigungen rechnen. Trotzdem sieht S-Bahn-Chef Peter Buchner jetzt „Licht am Ende des Tunnels“. Denn die wesentlichen technischen Schwierigkeiten werden in den ersten Monaten des kommenden Jahres bewältigt sein, sagt er. „Es ist nicht erkennbar, dass es 2012 nicht sehr steil aufwärts gehen kann.“ Buchner hält es für möglich, dass die S-Bahn irgendwann im nächsten Jahr wieder im Normalbetrieb fahren kann – auf allen Linien und mit Zügen, die so lang sind und so oft fahren wie bis 2009. Doch er bleibt vorsichtig. „Nach fast zwei Jahren bei der S-Bahn gebe ich Prognosen am liebsten für die …
Für zehntausende Fahrgäste in Berlin und Brandenburg bedeutet der Kabelbrand am hochfrequentierten Nahverkehrsknoten Bahnhof Ostkreuz nicht nur massive Beeinträchtigungen durch ersatzlose Zugausfälle, Verspätungen und überfüllte Bahnsteige und Züge sondern auch ein unerträgliches Informationschaos im S- und Regionalbahnverkehr. Sofern es bei der Deutschen Bahn AG und ihrem Tochterunternehmen S-Bahn Berlin GmbH standardisierte Konzepte zur Bewältigung von Großstörungen gibt, wurden sie nicht ausreichend oder nicht richtig angewendet. Die Leidtragenden sind einmal mehr die Fahrgäste, die keine oder nur schlechte Orientierung im Chaos erhalten. Der Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg, Hans-Werner Franz, fordert dringend tragfähige Konzepte für die Fahrgastinformation bei Großstörungen: „Es zeigt sich leider wieder einmal, dass weder die S-Bahn Berlin GmbH noch die Deutsche Bahn AG ausreichend auf Großstörungen vorbereitet sind. Es fehlt ein umsichtiges Störungsmanagement, das neben der Wiederherstellung des Fahrbetriebs auch die schnelle und umfassende Information der Fahrgäste im Blick hat. Es kann nicht sein, dass zehntausende Fahrgäste in einer derartigen Situation im Informationschaos steckenbleiben. Beim Ausfall der Technik muss umgehend ausreichend und geschultes Personal sinnvoll auf Bahnsteigen, Bahnhöfen und wichtigen Umsteigepunkten verteilt werden, das in der Lage ist, kompetent Auskunft zu geben. Störungen lassen sich im Eisenbahnbetrieb nicht immer vermeiden. Den Fahrgästen aber müssen Ärger und Unsicherheit durch stundenlange Informationsdefizite erspart bleiben.“ (Pressemeldung VBB, 24.05.11).
Die jungen Männer, die am 23.April frühmorgens einen anderen Fahrgast auf dem U-Bahnhof Friedrichstraße bewusstlos geprügelt haben, sollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) für längere Zeit nicht mehr benutzen dürfen. Das Landesunternehmen will Torben P. aus Heiligensee und seinen ebenfalls 18 Jahre alten Mittäter von der Beförderung ausschließen. „Das wird derzeit von unseren Fachleuten intensiv geprüft“, teilte BVG-Sprecherin Petra Reetz gestern der Berliner Zeitung auf Anfrage mit. Mit dem Beförderungsverbot wolle die BVG „ein Zeichen setzen“ und auch auf diesem Wege deutlich machen, dass sie Gewalt nicht duldet. Ob es sich auf die U-Bahn beschränkt oder sämtliche Bereiche umfasst, …
(Berlin, 18. Mai 2011) Durch die Stadtverwaltung Prenzlau ist für Donnerstag, 19. Mai, eine Bombenentschärfung in Prenzlau angekündigt.
Das südliche Stadtgebiet Prenzlau wird daher am Donnerstag ab 12 Uhr weiträumig abgesperrt. Während der notwendigen Evakuierung und Entschärfung beinhaltet der Sperrkreis auch die Bahngleise südlich des Bahnhofs Prenzlau in Richtung Angermünde.
Der Bahnhof Prenzlau kann vom Norden aus weiterhin angefahren werden.
In der Zeit von 15.30 Uhr bis cirka 17 Uhr wird der Streckenabschnitt zwischen Prenzlau und Seehausen für den Zugverkehr gesperrt. Zwischen Angermünde und Prenzlau verkehren Ersatzbusse.
Der RE 18315 endet in Prenzlau um 15.59 Uhr. Die Weiterfahrt nach Angermünde erfolgt um 16.05 Uhr mit Bussen vom Bahnhofsvorplatz. Ein Anschluss an die Züge in Angermünde kann nicht gewährleistet werden.
Der RE 18314 endet in Angermünde um 15.26 Uhr. Die Weiterfahrt nach Prenzlau erfolgt um 15.40 Uhr vom Bahnhofsvorplatz. Ein Anschluss an den Zug in Prenzlau kann nicht gewährleistet werden. Der Bus verkehrt bei Bedarf weiter bis Pasewalk.
Wegen der längeren Fahrzeit der Busse wird jeweils der Anschluss an den Folgetakt erreicht.
(Berlin, 18. Mai 2011) In dem neu entstandenen Hackeschen Quartier im Bezirk Mitte wurde heute offiziell ein neuer ServiceStore der Bahn im Land Berlin eröffnet. Auf einer Fläche von rund 85 Quadratmetern in unmittelbarer Nähe des S-Bahnhofs Hackescher Markt, finden Kunden alles aus einer Hand. Das Angebot reicht von Backwaren, Kaffeespezialitäten, kalten Getränken über Tabakwaren bis hin zu Zeitungen und Zeitschriften. In dem großzügigen Sitzbereich lassen sich Getränke und das attraktive Angebot kalter und warmer Snacks in einem modernen und behaglichen Ambiente genießen.
Darüber hinaus sind auch Fahrkarten für den Nah- und Fernverkehr sowie für den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) erhältlich.
Franchisenehmer Herr Beklan Coskun und seine sieben Mitarbeiter sorgen für den Service am Kunden. Der neue ServiceStore ist montags bis sonntags von 7 bis 22 Uhr geöffnet.
Weitere ServiceStores gibt es in den Berliner Bahnhöfen in Schöneberg, Messe Nord, Marzahn, Mahlsdorf, Jungfernheide, Gesundbrunnen, Anhalter Bahnhof, Adlershof, Ahrensfelde, Schönhauser Allee, Treptower Park, Charlottenburg, Nordbahnhof, Pankow, Hermannstraße, Halensee, Storkower Straße, Landsberger Allee, Olympiastadion, Hohenschönhausen, Nöldnerplatz, Hackescher Markt und Mehrower Allee sowie in über 100 weiteren Bahnhöfen in ganz Deutschland.
Mit dem modernen Verkaufskonzept der ServiceStores bietet die Deutsche Bahn AG ihren Kunden auch an kleineren Bahnhöfen und innerstädtischen Regional- und S-Bahnhöfen eine neue Servicequalität. Dabei handelt es sich um Franchisebetriebe, die von selbstständigen Unternehmern nach den Vorgaben der Systemführung ServiceStore ihr Geschäft eigenverantwortlich führen. Diese sorgt durch Standards in den Bereichen Corporate Design, Marketing, Ladenbau und den angebotenen Sortimenten und Dienstleistungen für ein einheitliches Auftreten.
Für weitere Standorte sucht die DB AG noch Franchisenehmer.
Interessenten können sich melden:
DB Station&Service AG Systemführung ServiceStore Europaplatz 1 10557 Berlin Tel. 030 297-65140, Fax 030 297-65142, E-Mail: servicestoredb.briefkasten@bahn.de
Weitere Informationen über das Konzept von ServiceStore DB gibt es im Internet unter: www.servicestoredb.de
Die DDR lebt. Zumindest auf der Regionallinie 3 (RE 3) Berlin-Prenzlau-Stralsund der Bahn. Hier fährt noch die ehemals volkseigene Technik. Doch das soll sich bald ändern, wie Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB), gestern auf der Regionalkonferenz im Rathaussaal Angermünde ankündigte. Das sogenannte Nord-Süd-Netz mit den Linien RE 3 und RE 5 (Berlin-Neustrelitz-Stralsund) wird neu ausgeschrieben. Und ab Dezember 2014 fordert der VBB dann vom künftigen Betreiber deutlich mehr Qualität: Neue Fahrzeuge, ausgestattet mit Klimaanlagen, Videoüberwachung, mehr Steckdosen, mehr Kapazität, mehr Platz für Fahrräder. Noch steht die Deutsche Bahn Regio AG unter Vertrag, der VBB prüft gemeinsam mit der Deutschen Bahn, ob einzelne Qualitätsverbesserungen bereits zum Fahrplanwechsel 2012 umgesetzt werden können. Doch das ist unwahrscheinlich. Kaum ein gutes Haar wurde gestern am Staatsunternehmen gelassen. „Es ist grob fahrlässig, wie sich die …
Die schönste Straßenbahnstrecke Berlins ist offenbar gerettet. Der Senat hat den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) zugesagt, dass er die Sanierung der Linie 68 zwischen Grünau und Schmöckwitz vollständig bezahlt. „Die Finanzierung ist sichergestellt“, sagte Petra Rohland, Sprecherin der Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD). Jetzt fehlt nur noch die Zustimmung des BVG-Aufsichtsrats – aber die gilt als sicher. Hinter Grünau wird es lauschig. Dann fahren die gelben Züge der Linie 68 durch den Wald, nebenan erstreckt sich der Lange See. Doch die rund 7,5 Kilometer lange Uferbahn ist schon seit drei Jahrzehnten nicht mehr von Grund auf erneuert worden. Heute ist die Trasse „bis zu den zulässigen Grenzmaßen verschlissen“, heißt es in einer Expertise. Die Kosten einer Sanierung sind hoch. Die BVG geht von …