Berlin/Potsdam – Freud und Leid liegen beim Fahrplanwechsel im Nahverkehr am 11. Dezember dicht beisammen. Fahrgäste dürfen sich zum Teil über häufigere und schnellere Fahrten freuen; auf der anderen Seite zwingen Baustellen zu erheblichen Umwegen und Einschränkungen. Erfreulich sei auf jeden Fall, dass es zunächst keine Preiserhöhung geben wird, sagte am Mittwoch der Chef des Verkehrsverbundes Berlin Brandenburg (VBB), Hans-Werner Franz. Gerechnet wird damit, dass die Preise im Sommer steigen werden.
AB POTSDAM
Auf der Linie Potsdam Hauptbahnhof-Hennigsdorf-Oranienburg fahren die …
INFORMATIONEN
Beim VBB unter der Telefonnummer 030/25414141, bei der BVG unter 19 44 9. bei der S-Bahn unter 030/297 43333 und bei der Bahn unter 0331/2356881/2
Zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember kommen vor allem auf Fahrgäste von S- und Regionalbahn in Berlin und Brandenburg einige Veränderungen zu. Teils wird das Angebot durch Bauarbeiten eingeschränkt, teils gibt es auch deutliche Verbesserungen. S-Bahn: Heftig kommt es für die täglich 20 000 Nutzer der S 3. Wegen der Bauarbeiten am Ostkreuz ist für die Bahnen aus Erkner an diesem Bahnhof für vier Jahre Endstation. Wer weiter will, für den heißt es umsteigen, was auch Treppen steigen bedeutet. Ursprünglich sollte es zumindest stadtauswärts weniger beschwerlich gehen. Doch fehlende Signaltechnik verhindert vorerst, dass die S 3 Richtung Erkner am gleichen Bahnsteig einsetzt, an dem die Züge aus dem Stadtzentrum eintreffen und …
(Berlin, 8. Dezember 2011) Der Regionalbahnsteig am Bahnhof Wannsee erhält bis Februar nächsten Jahres einen Aufzug. Während der Bauarbeiten können mobilitätseingeschränkte Reisende ab 11. Dezember mit einem Taxishuttle die Baustelle umfahren.
Reisenden der RE-Linie 7/MR 33 mit Weiterfahrt Richtung Berlin steigen in Potsdam Medienstadt Babelsberg aus. Die Weiterfahrt erfolgt mit dem Taxi bis Babelsberg und von dort mit der S-Bahn stadteinwärts.
Richtung Dessau muss in Babelsberg in das Taxi nach Potsdam Medienstadt Babelsberg umgestiegen werden. Von dort kann die Regionalbahn genutzt werden.
Reisenden der RE-Linie 1 wird empfohlen in Potsdam Hauptbahnhof umzusteigen oder die Umleitung zu nutzen.
Eine Anmeldung bei der Mobilitätszentrale einen Tag vorher ist aus logistischen Gründen unbedingt erforderlich.
(Berlin, 7. Dezember 2011) Auf Grund von Gleisbauarbeiten fallen in den Nächten 12./13. bis 15./16. Dezember, jeweils in der Zeit von 22 bis 3 Uhr, die Regional-Express-Züge der Linie RE 1 zwischen Pillgram und Ziltendorf und der RE 11 zwischen Frankfurt (Oder) und Ziltendorf aus.
Für die ausfallenden Züge wird ein Ersatzverkehr mit Bussen mit veränderten und längeren Fahrzeiten eingerichtet. Die Busse fahren bis/ab Jacobsdorf (Mark) zum Umstieg in die Züge der RE 1 von und nach Berlin. In Pillgram wird die Haltestelle Schule angefahren.
Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu informieren und wegen der längeren Reisezeit gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen.
Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder -6882 und an den Aushängen auf den Stationen.
(Berlin, 8. Dezember 2011) Noch vor der Eröffnung des neuen Großflughafens erweitert die S-Bahn Berlin ab kommenden Sonntag, 11. Dezember, das Zugangebot zum Flughafen Schönefeld. Zwischen dem Berliner Stadtgebiet und dem Flughafen fahren die rot-gelben Züge künftig täglich bis Mitternacht im Zehn-Minuten-Takt. Es bestehen umsteigefreie Verbindungen mit der Linie S45 von Südkreuz und Neukölln sowie mit der Linie S9 von Pankow über Ostkreuz. Zusätzliche Fahrten gibt es auch auf den Linien S25, S5, S75 und S8.
Auf der Stadtbahn werden die Linien S3, S5 und S75 neu geordnet. Als durchgehende Stadtbahnlinie verkehrt die Linie S5 ganztägig im Zehn-Minuten-Takt bis Spandau. Dieses Angebot gilt ab Spandau künftig auch am Samstag ab 5.30 Uhr und am Sonntag ab 7.30 Uhr (bisher zweieinhalb Stunden später). Auf dem östlichen Streckenabschnitt wird der bisher nur im Berufsverkehr angebotene 10-Minuten-Takt über Mahlsdorf hinaus bis Hoppegarten auf den gesamten Tag und das Wochenende (jeweils bis 20 Uhr) ausgedehnt.
Die Linie S75 von Wartenberg fährt in den Hauptverkehrszeiten künftig mit allen Fahrten bis Westkreuz. In der übrigen Zeit endet jeder zweite Zug am Ostbahnhof.
Die Linie S3 wird baubedingt für längere Zeit auf den Abschnitt Erkner – Ostkreuz verkürzt. Damit wird am Ostkreuz vorübergehend ein Bahnsteigwechsel von und zu den anderen Linien der Stadtbahn erforderlich.
Da derzeit noch keine Fahrtreppen und Aufzüge zur Verfügung stehen, sollten mobilitätseingeschränkte Fahrgäste alternative Fahrtrouten wählen. Mit der Buslinie 240 besteht eine barrierefreie Verbindung zwischen S- und U-Bahnhof Lichtenberg, S-Bahnhof Rummelsburg und dem Ostbahnhof. Die Linie fährt in der Woche tagsüber im Zehn-Minuten-Takt, zu den anderen Zeiten alle 20 Minuten. Zusätzlich stellt die Deutsche Bahn ab kommenden Montag einen Kleinbusshuttle zur Verfügung, der vorrangig für Rollstuhlfahrer vorgesehen ist. Dieser kann für die Fahrt zwischen Rummelsburg und Lichtenberg beim Aufsichtspersonal auf dem S-Bahnsteig oder unter der Rufnummer 030 / 29 72 29 72 angefordert werden. Das Angebot steht montags bis freitags von 6 bis 20 Uhr sowie samstags, sonntags und an den Feiertagen von 8 – 20 Uhr zur Verfügung.
Informationen zum neuen Fahrplanangebot stehen im Internet unter www.s-bahn-berlin.de und in der heute erschienenen neuen Ausgabe der S-Bahn-Kundenzeitung „Punkt 3″.
(Berlin, 7. Dezember 2011) Zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember gibt es in Berlin und Brandenburg neben Änderungen im Bahnverkehr angepasste und veränderte Fahrplanangebote bei der Busverkehr Oder-Spree GmbH (BOS).
Zwischen den Bahnhöfen Berlin-Wannsee und Berlin-Charlottenburg finden ab Fahrplanwechsel umfangreiche Bauarbeiten an Brücken und Gleisen statt. Dafür wird dieser Streckenabschnitt für ein Jahr voll gesperrt. Die Linie RE 1 und OE 36 verkehren in dieser Zeit mit geändertem Fahrplan.
Durch den veränderten Fahrplan der RE-Linie 1 der DB Regio AG und durch die ebenfalls neuen Abfahrtszeiten auf der OE-Linie 36 der Ostdeutschen Eisenbahn GmbH (ODEG) werden im Bereich des Landkreises Oder-Spree Fahrpläne auf den Stadt- und Regionalbuslinien angepasst und Anschlüsse bestmöglich realisiert.
Auf den Stadtbuslinien in Fürstenwalde werden die Abfahrt und Ankunft der Linien 1, 2 und 3 am Bahnhof um 15 Minuten vorverlegt. Neu kommen diese Linien zur vollen beziehungsweise halben Stunde an und fahren entsprechend ab.
An den Bahnhöfen Erkner, Frankfurt (Oder), Eisenhüttenstadt, Jacobsdorf, Storkow, Wendisch-Rietz und Beeskow werden die Busfahrpläne ebenfalls angepasst. Die Fahrten und die Anschlüsse im Schülerverkehr werden jedoch in allen Fällen sichergestellt.
Neben den zeitlichen Anpassungen werden ab Fahrplanwechsel Änderungen von Haltestellennamen in den Orten Bad-Saarow, Kolpin, Reichenwalde, Wendisch-Rietz und in Eisenhüttenstadt wirksam.
Die Fahrten der bisherigen Buslinie 444 wurden in die Linien 401 und 440 integriert.
Informationen zu den neuen Busfahrplänen und zu Verbindungsauskünften finden Fahrgäste unter anderem im Internet unter www.bos-fw.de, unter www.VBBonline.de und telefonisch bei der BOS für den Standort Fürstenwalde unter 03361 556110, Standort Erkner 03362 58880, Standort Beeskow 03366 400106, Standort Eisenhüttenstadt 03364 402610 sowie am Kundentelefon des VBB unter 030 25414141.
Darüber hinaus werden die VBB-Fahrplanbücher neu aufgelegt. Die neuen Fahrplanbücher können bei den Agenturen der BOS an den Bahnhöfen Erkner, Eisenhüttenstadt und Fürstenwalde sowie den Busfahrern ab dem 9. Dezember erworben werden. Die Stadtfahrplanhefte für die Stadtlinien in Eisenhüttenstadt und Fürstenwalde sind bereits erhältlich.
Das Brandenburger Gesetz über den öffentlichen Personenverkehr (ÖPNVG) soll zum 1. Januar 2013 novelliert und der Landesnahverkehrsplan für die Jahre 2013 bis 2017 (LNVP) fortgeschrieben werden. Das hat Verkehrsminister Jörg Vogelsänger am 08.11.12 im Kabinett mitgeteilt. Minister Vogelsänger betonte: „Brandenburg verfügt mit dem aktuellen Gesetz über eine gute Grundlage, um einen bedarfsgerechten öffentlichen Personennahverkehr auch kostenbewusst anzubieten. Es definiert klare Strukturen und Verantwortlichkeiten: Das Land bestellt den Schienenpersonennahverkehr. Die Landkreise beziehungsweise kreisfreien Städte sind für den übrigen öffentlichen Nahverkehr – also insbesondere für den Busverkehr – zuständig. Dennoch ergibt sich wie bei jedem Gesetz nach einiger Zeit die Notwendigkeit, die Wirkung zu überprüfen. Wir haben das ÖPNV-Gesetz intensiv und in enger Abstimmung mit den anderen Aufgabenträgern evaluiert und sehen im Wesentlichen in vier Punkten Nachsteuerungsbedarf.“ 1. Mit einer gesonderten jährlichen Pauschalzuweisung von fünf Millionen Euro statt der bisherigen Einzelförderung durch das Land sollen die Aufgabenträger für Straßenbahnen und O-Busse mehr Entscheidungsfreiheit und Planungssicherheit erhalten. 2. Die Finanzierung des Busverkehrs, der den 2006 in Folge von Mittelkürzungen des Bundes abbestellten Schienenpersonennahverkehr (SPNV) ersetzt, läuft nach nochmaliger Verlängerung 2012 aus. Ab 2013 gelten im Busverkehr grundsätzlich die Zuständigkeitsregelungen des ÖPNV-Gesetzes. Das Land bestellt, finanziert und kontrolliert Buslinien mit Bedeutung für das Land. Landkreise und kreisfreie Städte sind für den weiteren öffentlichen Verkehr zuständig. Die Abgrenzungskriterien werden in der Fortschreibung des LNVP konkretisiert. 3. Wegen des demografischen Wandels sollen die alternativen Bedienungsformen bei der Pauschalzuweisung stärker gewichtet werden. Damit wird diesen zukunftsträchtigen öffentlichen Verkehrsarten angemessen Rechnung getragen. 4. Die Zusammenarbeit der Aufgabenträger soll verbessert werden. Zur Umsetzung werden sowohl Kriterien zur Zusammenarbeit als auch Konsequenzen bei unzureichender Abstimmung in der Finanzierungsverordnung konkretisiert. Auch für das Verfahren zum neuen Landesnahverkehrsplan für die Jahre 2013 bis 2017 hat Minister Vogelsänger die Signale auf Grün gestellt. Vogelsänger: „Auch wenn der öffentliche Personennahverkehr – insbesondere die S-Bahn – in jüngster Zeit in der Kritik stand, so dürfen wir doch eines nicht übersehen: Unser insgesamt gut ausgebautes ÖPNV-System in Berlin-Brandenburg kann sich international sehen lassen, auch auf der Schiene. Die Nachfrage steigt ständig. Damit das so bleibt und das Angebot verbessert werden kann, ist der finanzielle Rahmen wichtig. Mit der Revision der beiden wichtigsten Finanzierungsgrundlagen des ÖPNV, des Entflechtungsgesetzes im Jahr 2013 und des Regionalisierungsgesetzes 2015, muss es den Ländern gelingen, den Bund von Kürzungen im öffentlichen Verkehr abzuhalten.“ Das bedeutet aber auch, dass zurzeit kein Spielraum für zusätzliche Neubestellungen ohne entsprechende Abbestellungen an anderer Stelle besteht. Für neue Strecken ist kein Geld in Sicht. Der neue LNVP soll in breiter öffentlicher Diskussion entwickelt werden. Die letzte Änderung des ÖPNV-Gesetzes stammt aus dem Jahr 2006. Der laufende Landesnahverkehrsplan umfasst die Jahre 2008 bis 2012 (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, 09.12.11).
Nach Abschluss der Bauarbeiten können die Züge zum Fahrplanwechsel im Abschnitt Königs Wusterhausen – Lübbenau nun bis zu 160 km/h schnell fahren. Fahrgäste der Regionalexpresslinie RE2 sind zwischen Cottbus und Berlin 21 Minuten schneller am Ziel, insgesamt dauert die Fahrt bis zum Ostbahnhof jetzt nur noch 69 Minuten. In Cottbus werden zudem die Anschlüsse zu anderen Bahnlinien verbessert, so dass weitere deutliche Reisezeitverkürzungen erreicht werden. So ist man künftig zwischen Berlin und Spremberg oder Forst eine halbe Stunde schneller. Die kürzere Fahrzeit zieht eine veränderte Linienführung nach sich: Ab Spandau fährt der RE2 neu über Wittenberge nach Wismar und tauscht damit die Linienführung mit dem RE4, der von Jüterbog – Ludwigsfelde neu in Rathenow endet. Auf beiden Linien ändern sich teilweise die Abfahrt- und Ankunftszeiten (Pressemeldung VBB, 08.12.11). RechteckSonderheft des VBB: Umfangreicher Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2011 in Berlin und Brandenburg (08.12.11)
Hier ist was in Bewegung: In Neukölln-Nord ändert sich einiges mit dem Fahrplanwechsel ab 11. Dezember. Die BVG setzt Fahrzeuge und Kapazitäten dort ein, wo der Bedarf es notwendig macht und Fahrgäste den größten Nutzen davon haben. Wegen der wenigen Änderungen zum Fahrplanwechsel erscheinen der „Berlin Atlas und mehr“ und das VBB-Fahrplanbuch „Berlin/Potsdam“ aber erst im Juni 2012, wenn der neue Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) den Betrieb aufnimmt.
Großer Takt – kleiner Takt
In den letzten Jahren wurden samstags auf dem Streckenabschnitt der Buslinie M41 in der Sonnenallee immer mehr Fahrgäste gezählt, es kam zu Überfüllungen in den Bussen und zu Verspätungen auf der Linie. Dem wird nun begegnet und die Linie zwischen den Haltestellen Sonnenallee/Baumschulenstraße und U-Bahnhof Hermannplatz/Sonnenallee am Sonnabend von 9 Uhr bis 18 Uhr statt alle zehn Minuten, nun im 5-Minuten-Takt befahren. Dafür wird der 5-Minuten-Takt zwischen U-Bahnhof Hermannplatz/Sonnenallee und U-Bahnhof Hallesches Tor montags bis freitags nur noch bis 19 Uhr (statt 20 Uhr) gefahren, danach, ab 19 Uhr, kommen die Busse noch im 10-Minuten-Takt.
Linie167: spät abends alle 20 Minuten Spät abends, ab 22 Uhr, ist der 10-Minuten-Takt auf der Linie 167 zwischen U-Bahnhof Boddinstraße und Beermannstraße beziehungsweise Puschkinallee/Elsenstraße nach Beobachtungen der Fachleute der BVG nicht nötig. Die Linien 104 und 167 teilen sich hier die Strecke. Deshalb endet die Betriebszeit der Linie 167 nun bereits um 22 Uhr. Ab 22 Uhr bis zum Betriebsschluss befährt die Linie 104 den Abschnitt im 20-Minuten-Takt.
Linie N8: mehr Nachtbusse Die Nachfrage auf der Nachtlinie N8, die nur in den Nächten ohne U-Bahn-Betrieb, also So/Mo bis Do/Fr, verkehrt, ist in der ersten Nachthälfte so groß, dass es häufig zu Überfüllungen der Nachtbusse kommt. Dies führt zu Verspätungen und verpassten Anschlüssen. Deshalb wird die Linie N8 ab 11. Dezember auf dem Abschnitt zwischen U-Bahnhof Osloer Straße und U-Bahnhof Hermannplatz bis 3 Uhr auf einen 15-Minuten-Takt verdichtet.
Linie N47: Linie wird eingestellt Während die N8 Kapazitätsprobleme aufweist, ist auf der im gleichen Korridor (teilweise sogar parallel) verlaufenden Linie N47 die Nachfrage äußerst gering. Selbst in Wochenendnächten nutzen nur knapp 80 Fahrgäste in der gesamten Nacht diese Linie, weniger als auf der N8 in einem Bus fahren. Die Linie N47 wird deshalb eingestellt.
Veränderte Linienführung Auf diesen Linien ändern sich die Wegführungen oder Abfahrtsorte: Linie U9: In der Nacht von So/Mo bis Do/Fr Verlängerung der Betriebszeit bis ca. 1 Uhr. Linie X10: Die Linienführung im westlichen Ast in Teltow wird geändert. Die Linie X10 fährt künftig nicht mehr durch Zeppelinufer und Oderstraße, sondern über die Potsdamer Straße zur neuen Endhaltestelle Rammrath-Brücke. Am Wochenende wird nun zur westlichen Endstelle Rammrath-Brücke und nicht mehr zum östlichen Endpunkt am S-Bahnhof Teltow Stadt gefahren. Linie 147: sonntags früh fahren die ersten Busse ab circa 5 Uhr nur noch zwischen S+U Hauptbahnhof und Unter den Linden/Friedrichstraße (bzw. S+U Brandenburger Tor/Glinkastraße). Ab 7 Uhr fährt die Linie ab/bis U-Bahnhof Märkisches Museum. Linien 162 / 164: „Tauschgeschäft“ im Südosten: Die Linie 162 endet bzw. beginnt nun am U-Bahnhof Rudow, die Linie 164 dafür am Flughafen Schönefeld. Linie 168: Die Bedienung nach Schmöckwitzwerder entfällt, bitte weichen Sie auf die Buslinie 733 von der Regionalen Verkehrsgesellschaft Spreewald aus. Linien M76 / 179: Die nur in Fahrtrichtung Norden bestehende Haltestelle „Mariendorfer Damm 167″ wird aufgehoben. Linie 218: Die Fahrten enden nicht im Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB), sondern bereits am Messedamm, in unmittelbarer Nähe des ZOB. Linien N2, N5, N8, N40, N42, N65: Die Haltestelle S-Bahnhof Hackescher Markt in der Rosenthaler Straße vor der Oranienburger Straße (Fahrtrichtung Süd) wird aufgegeben, dafür aber eine neue Haltestelle in der Rosenthaler Straße vor der Sophienstraße eingerichtet, ihr Name: U-Bahnhof Weinmeisterstr./Gipsstraße. Linie N35: Weil auf dieser Linie nun größere Fahrzeuge zum Einsatz kommen, wird der Haustürservice nicht mehr angeboten. Linie N64: Die Linie N64 heißt jetzt N61. In den Nächten von Freitag zu Samstag und Samstag zu Sonntag fährt sie neu von und nach S-Bahnhof Rahnsdorf (mit Anschluss zur S-Bahn), an den übrigen Tagen wie bisher nach Rahnsdorf/Waldschänke.
Während man in der Verkehrs-Informationszentrale (VIZ) nur rätseln konnte, warum die Straßen so verstopft waren, gab's bei der BVG oft keine oder falsche Informationen. Fast im gesamten Stadtgebiet sei der Verkehr außergewöhnlich dicht gewesen, sagte ein VIZ-Sprecher. Eine Erklärung dafür hatte er nicht. Zusätzliche Baustellen habe es nicht gegeben, und auch das Wetter war normal. Vielleicht haben aber auch einige BVG-Kunden zum Stau beigetragen, die vorsichtshalber aufs Auto umgestiegen waren, um den Umsteigestress auf der U 2 zu meiden. Seit Mai war die Strecke zwischen Wittenbergplatz und Gleisdreieck unterbrochen. Am Montag früh wurde die Sperrung um den Abschnitt Gleisdreieck–Potsdamer Platz erweitert. Während Fahrgäste bisher im Bahnhof Gleisdreieck zwischen den Zügen der Linien U 12 und U 2 direkt umsteigen konnten, müssen sie jetzt am …