Das bedeutendste Ausstellungsereignis für die internationale Bahnindustrie
findet in diesem Jahr wieder in Berlin statt. Vier Tage lang – vom 18. bis
21. September – präsentiert die Branche ihre neuesten Produkte und
Dienstleistungen auf dem Messegelände unter dem Funkturm. Ein Blick auf den
aktuellen Anmeldestand macht deutlich, dass die InnoTrans auch in ihrem
neunten Messejahr weiter in allen Bereichen deutliche Zuwächse verzeichnet.
Damit stärkt die Leitmesse für Schienenverkehrstechnik ihre Position als
Branchenmarktplatz mit Weltbedeutung.
Mit den bisherigen Anmeldungen ist bereits zum jetzigen Zeitpunkt die
Hallen-Ausstellungsfläche der InnoTrans 2010 weit überschritten. Das
Interesse der Industrie konzentriert sich jedoch nicht allein auf die
Messehallen – auch das Freigelände wird stark nachgefragt. Die Stellflächen
für rollendes Material auf der 3.500 laufende Meter umfassenden Gleisanlage
sind voll belegt.
Der Veranstalter Messe Berlin reagiert auf die große Nachfrage mit der
bedarfsgerechten Erschließung zusätzlicher Hallenkapazitäten und
individuellen Platzierungslösungen. Ziel ist, auch alle weiteren
Anmeldungen, die bis zum Anmeldeschluss am 15. Februar eingehen, angemessen
zu berücksichtigen.
Bei regionaler Betrachtung der Messebeteiligung fällt Asien besonders ins
Auge. Bezugnehmend auf die Vergleichswerte der vorherigen Veranstaltung
haben die Unternehmen aus dem asiatischen Raum zu Beginn dieses Jahres etwa
40 Prozent mehr Ausstellungsfläche gebucht. Auch die US-amerikanischen
Firmen vergrößern ihre Messepräsenzen. Das Interesse der europäischen
Bahnindustrie an einer Messeteilnahme ist ungebrochen groß. Insgesamt
übertrifft die Messe in Sachen Internationalität das Niveau der vergangenen
Jahre. Der Anteil ausländischer Aussteller liegt aktuell bei über 50
Prozent (Pressemeldung Messe Berlin, 18.01.12).
Regionalverkehr + Bahnhöfe: Fahrgastverwirrung, da Liniennummern nicht mehr angezeigt werden
Seit dem Fahrplanwechsel fehlt auf den dynamischen LCD-Anzeigern, die
inzwischen fast überall auf den Berliner und Brandenburger Bahnsteigen
hängen, eine wichtige Information. Bisher wurde die Liniennummer mit
angezeigt, jetzt steht dort stattdessen die Zugnummer. Der DBV fordert von
DB Station & Service, diese Änderung rückgängig zu machen.
Fahrgäste haben in den vergangenen Tagen den DBV auf das Fehlen aufmerksam
gemacht. Kaum ein Fahrgast wird wissen, dass beispielsweise der RE 37318
auf der Linie RE 5 von Falkenberg nach Stralsund fährt! Demgegenüber war
die bisher in den Anzeigern gegebene Information, dass es sich um einen Zug
auf der Linie RE 5 handelt, für die Fahrgäste viel entscheidender!
Gründe für die Herausnahme dieser Information aus den Anzeigern sind nicht
erkennbar. Der Platz dafür wird nicht anders genutzt als vorher.
Zu besonders viel Verwirrung führt die fehlende Liniennummer derzeit auf
dem Bahnhof Gesundbrunnen. Dort fahren nämlich im Minutenabstand zwei Züge
in Richtung Stralsund ab. Jedoch fährt ein Zug über Oranienburg und der
andere über Angermünde. Wer hier nicht aufpasst, steigt schnell in den
falschen Zug ein und bekommt möglicherweise Ärger, weil er die falsche
Fahrkarte hat.
Der Hinweis auf die Liniennummer sollte deshalb schnellstmöglich wieder in
die Anzeiger aufgenommen werden (Pressemeldung Deutscher
Bahnkunden-Verband, 17.01.12).
U-Bahn: Schon wieder brannte es im U-Bahn-Tunnel, aus Berliner Zeitung
Gleich zwei Mal hat es in der Berliner U-Bahn am Wochenende gebrannt. Am
Sonntagnachmittag musste die Feuerwehr zum U-Bahnhof Möckernbrücke in
Kreuzberg ausrücken.
Wie die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bestätigten, brannte im U-7-Tunnel
ein Stromkabel. Der Brand konnte aber mit einem Kohlendioxidlöscher zügig
bekämpft werden, so die Feuerwehr.
Schwerer waren die Folgen des Vorfalls, der sich am Freitagabend im
U-9-Tunnel in Steglitz ereignete. Dort stieg aus einem stromführenden Kabel
dichter, beißender Qualm auf, der mehrere U-Bahnhöfe einnebelte. Wie jetzt
bekannt wurde, hatten BVG-Mitarbeiter bereits drei Stunden zuvor im selben
Tunnelbereich an einem Zug Brandgeruch bemerkt. Sie sagten der Feuerwehr
aber wieder ab. Das bestätigte BVG-Sprecherin Petra Reetz auf Anfrage.
Laut BVG hatten die Mitarbeiter vermutet, dass die U-Bahn schadhaft war.
Eine Untersuchung habe dies …
Bahnverkehr + Regionalverkehr: So jung und schon kaputt, Berlins Verkehrssystem hat einen neuen Sanierungsfall: Verschleiß führt zum Tempolimit auf der Brücke am Hauptbahnhof., aus Berliner Zeitung
Östlich vom Hauptbahnhof dürfen die Züge auf den Fern- und
Regionalbahngleisen nur noch Tempo 40 fahren. Betroffen ist ein mehrere
hundert Meter langer Abschnitt, zu dem die aus mehreren Brückenteilen
bestehende Humboldthafenbrücke gehört. Anlass des Tempolimits ist zu früher
Verschleiß. Ein Sprecher der Deutschen Bahn (DB) erklärte:
„Verbindungsteile zwischen den Brücken weisen eine vorzeitige Abnutzung
auf.“ Dabei ist die Brücke gerade mal rund zwölf Jahre alt – sie wurde erst
1999 fertig gestellt. Es sei klar, dass die abgenutzten Teile ausgetauscht
werden müssen. Was dies für die Fahrgäste bedeuten wird, sei „noch nicht
abschätzbar“, hieß es.
Ein schwarzes Dreieck mit einer weißen 4: So sehen die Blechtafeln aus, die
zwischen dem östlichen Einfahrsignal und den Bahnsteigen des …
S-Bahn: Die angekündigte Teilausschreibung des Berliner-S-Bahn-Netzes hat unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. Die Gewerkschaft warnt vor Job-Abbau, die IHK drängt zu schnellen Lösungen., aus Berliner Zeitung
Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) warnte den Senat erneut vor
der Umsetzung der Pläne. Dies würde die Zerschlagung des Verkehrssystems
bedeuten und brächte keine Verbesserung für Kunden oder Beschäftigte, sagte
EVG-Vorstandsmitglied Reiner Bieck am Freitag. Dieser Auffassung
widersprach die Berliner Industrie- und Handelskammer (IHK).
Am Donnerstag war bekanntgeworden, dass die Deutsche Bahn als Mutterkonzern
den Verkauf der S-Bahn an das Land Berlin endgültig abgelehnt hat. Das
bestätigte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) in seiner
Regierungserklärung.
Trotz geringer Erfolgsaussichten war für den Senat der …
Bahnverkehr + Regionalverkehr + Bahnhöfe + Straßenbahn + Straßenverkehr: Das Nadelöhr wird noch enger, Immer wieder war das Projekt verschoben worden, doch nun bereitet der DB-Konzern den Abriss und Neubau der Bahnbrücken über der Treskowallee vor. Noch wirken sich die Arbeiten nicht auf den Straßenverkehr aus. Noch., aus Berliner Zeitung
Immer wieder war das Projekt verschoben worden. Doch nun hat die Deutsche
Bahn (DB) in Karlshorst damit begonnen, den Abriss und Neubau der
Bahnbrücken über der Treskowallee vorzubereiten. Noch wirken sich die
Arbeiten nicht auf den Straßenverkehr aus. Aber das wird sich ändern, sagte
Martin Baitinger von der DB Projektbau. Ab April machen Bauzäune das
Nadelöhr, das schon jetzt die von rund 40 000 Fahrzeugen pro Tag genutzte
Nord-Süd-Verbindung verengt, noch enger – und im Mai wird es tagelang
geschlossen.
Schon zu DDR-Zeiten war klar: Die Brücken, die 1902 mit dem benachbarten
Bahnhof Karlshorst fertig wurden, sind sanierungsbedürftig, die Durchfahrt
ist mit 15 Metern zu schmal. Doch nach der Wende kam das Projekt
Brückenerneuerung nur schleppend in Gang. Der Ausbau der Strecke nach
Polen, zu dem das Vorhaben gehört, rückte auf der …
BVG + Bahnhöfe: BVG-Servicepunkt zieht um
http://www.bvg.de/index.php/de/103839/article/1021552.html Nach dem Vorbild des modernen Kundenzentrums in Spandau (Eröffnung war im Januar 2011) baut die BVG jetzt auch den BVG-Servicepunkt im Bahnhof Alexanderplatz um. Alles soll größer, komfortabler und kundenfreundlicher werden. Doch zunächst werden die BVG-Mitarbeiter ihre Kunden in einem Ersatzquartier bedienen. Hinter der Weltzeituhr wird ein Verkaufscontainer aufgestellt. Da hier nur ein eingeschränkter Platz zur Verfügung steht, kann zeitweilig leider nicht das komplette Sortiment verkauft werden. Es wird weiterhin Fahrscheine und Netzpläne geben, jedoch keine Souvenirs oder umfängliche Informationshefte wie beispielsweise den „Berlin Atlas und mehr“. Das neu gestaltete Kundenzentrum soll im Mai 2012 wieder eröffnet werden. Die Ersatzverkaufsstelle ist derweil von Montag bis Freitag von 6:30 bis 21:30 Uhr und Samstag/Sonntag von 11 bis 18:30 Uhr geöffnet.
U-Bahn + Museum: Unser U-Bahn-Museum erwartet Sie
http://www.bvg.de/index.php/de/103839/article/1021451.html Am Samstag, den 14. Januar 2012 haben Sie wieder von 10:30 Uhr bis 16 Uhr Gelegenheit einen Blick in die Vergangenheit des alten Stellwerks zu werfen. Neben der Hauptattraktion, dem ehemaligen Stellwerk Olympiastadion, gelten Ausstellungsstücke – wie zum Beispiel die Originalkugel von einem Turm der Oberbaumbrücke, der Signalblock Westinghouse aus dem Eröffnungsjahr, eine manuell zu bedienende Fahrauskunft sowie die Fahrschalter der einzelnen U-Bahntypen und die Uhrenstation – als interessante Highlights des Museums. Wer mit eigenen Augen Zeuge der Entwicklung werden möchte, die die Berliner U-Bahn im Laufe des letzten Jahrhunderts durchlebt hat, dem sei ein Besuch im U-Bahn-Museum nahe gelegt. Es befindet sich im alten Hebelstellwerk des U-Bahnhofs Olympiastadion und ist ganz einfach mit der U-Bahnlinie U2 zu erreichen. Als Eintrittskarten fungieren alte Fahrscheine, die an einem alten U-Bahnschalter am Museumseingang über einen Rollengeber mit Zähleinrichtung herausgegeben werden. Unverändert zahlen Erwachsene 2 EUR und Kinder unter 14 Jahren 1 EUR.
S-Bahn: Nächste Station: Ausschreibung, aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/
s-bahn-naechste-station–ausschreibung,10809148,11439250.html
Berlin – So viel steht fest: Konkurrenz belebt das Geschäft. Aber ob es
bei der Berliner S-Bahn tatsächlich einen richtigen Wettbewerb und mehr
Service gibt, hängt nun vom Senat ab.
Jetzt hat es der Senat schwarz auf weiß: Die Deutsche Bahn (DB) will die
S-Bahn Berlin GmbH nicht hergeben. Das hat der Regierende Bürgermeister
Klaus Wowereit (SPD) am Donnerstag im Abgeordnetenhaus mitgeteilt. Damit
wird die als Plan B vorgesehene Teilausschreibung immer wahrscheinlicher.
Dabei sucht der Senat ein Unternehmen, mit dem er einen neuen Vertrag für
den S-Bahn-Verkehr ab Ende 2017 auf dem Ring und im Südosten Berlins
abschließen kann. Dort sollen neue Züge eingesetzt werden. Doch wird das
Angebot für die Fahrgäste durch Wettbewerb wirklich besser? Darüber gehen
die Meinungen auseinander. Ungewiss ist auch, ob es eine echte
Konkurrenz …
S-Bahn: Die Deutsche Bahn will das Unternehmen behalten. Berlins neue Landesregierung kann nun nur noch einen Teil des Netzes ausschreiben. Berlins Regierender Bürgermeister Wowereit kündigt Neubau von 30.000 Wohnungen an., aus Berliner Zeitung
Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) musste einige Wochen
darauf warten, jetzt ist die Entscheidung da: Die Deutsche Bahn (DB) denkt
nicht daran, ihre Konzerntochter S-Bahn dem Land zu verkaufen. „Sie lehnt
es ab, sich von ihrem Eigentum zu trennen“, teilte Wowereit am Donnerstag
bei seiner Regierungserklärung im Abgeordnetenhaus mit. Damit sei diese
Option vom Tisch.
SPD und CDU hatten in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, mit der Bahn
Verkaufsverhandlungen zu führen. Die seit sechs Wochen regierende
rot-schwarze Koalition sah darin einen Weg, die anhaltenden S-Bahn-Probleme
in den Griff zu bekommen. Allerdings waren die Chancen von Anfang an
als …