Regionalverkehr + VBB: VBB kündigt bei der Regionalkonferenz Lausitz in Doberlug-Kirchhain Verbesserungen im Nahverkehr an Netz Elbe-Elster ab Juni in Betrieb, zusätzliche Sitzplätze bei den Linien RE10, RB43 und RB46

http://www.vbb.de/de/article/presse/vbb-kuendigt-bei-der-regionalkonferenz-lausitz-in-doberlug-kirchhain-verbesserungen-im-nahverkehr-an/14155.html

S-Bahn Mitteldeutschland fährt ab Dezember in die Leipziger Innenstadt

Der Landrat des Landkreises Elbe-Elster, Christian Jaschinski, und Hans-Werner Franz, VBB-Geschäftsführer, informierten heute in Doberlug-Kirchhain über die verkehrspolitischen Ziele und Entwicklungen in der Region.

Zum kleinen Fahrplanwechsel am 9. Juni 2013 nimmt das Netz Elbe-Elster auf den folgenden Linien den Betrieb auf:

RE15 Hoyerswerda – Ruhland – Dresden

RE18 Cottbus – Ruhland – Dresden

RB49 Cottbus – Ruhland – Falkenberg (Elster)

RB31 Elsterwerda – Dresden

Die neue Linie RB49 übernimmt die bisherigen Fahrten der Linie RE18 zwischen Cottbus und Falkenberg (Elster). Durch die neue Linienbezeichnung können die Fahrgäste die Zugfahrten mit verschiedenen Zielen und Zwischenhalten künftig besser unterscheiden. Am Samstagvor- und Sonntagnachmittag wird das Zugangebot zwischen Falkenberg und Ruhland zudem ausgeweitet.

Innerhalb des gesamten Netzes Elbe-Elster wird DB Regio im Laufe des Jahres modernisierte Doppelstockwagen und neue elektrische Triebwagenzüge vom Typ Talent 2 einsetzen. Wegen Verzögerungen bei der Auslieferung der Neufahrzeuge werden diese zur Betriebsaufnahme leider noch nicht zur Verfügung stehen.

Seit Januar 2013 fahren die Talent 2-Triebwagen auf der Linien RE10 und RB43 zwischen Cottbus und Falkenberg (Elster) oder Leipzig. Ab dem 13. Mai wird das Sitzplatzangebot zu den Hauptverkehrszeiten ausgeweitet, wie beim RE10 gegen 5 Uhr ab Cottbus und bei der RB43 gegen 16 Uhr ab Cottbus.

Bereits seit 1. Mai 2013 werden bei der Linie RB46 Cottbus – Forst wieder Dieseltriebwagen vom Typ Desiro eingesetzt und damit ebenfalls das Angebot erweitert. Gleichzeitig wird die Umsteigesituation zwischen den Linien RE2 und OE65 verbessert und wieder durchgehende Fahrtmöglichkeiten Zittau – Görlitz – Spremberg – Cottbus – Forst angeboten.

Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2013 wird mit Aufnahme des Verkehrs durch den Leipziger City-Tunnel die bisherige Linie RE11 in die S-Bahn Mitteldeutschland integriert. Die neuen, silbernen Triebwagen vom Typ Talent 2 fahren dann von Hoyerswerda über Ruhland, Falkenberg (Elster) umsteigefrei zum Leipziger Markt und darüber hinaus nach Geithain.

Für den Fahrplan 2014 werden zudem Verbesserungen bei den Linien RB14, RB22 und RB36 geprüft. In Abhängigkeit der Inbetriebnahme des Flughafens BER, der betrieblichen Umsetzbarkeit und der Finanzierung wird angestrebt, die Linie RB14 über Schönefeld Flughafen hinaus in den Berliner Nord-Süd-Tunnel zu verlängern, die RB22 nach Königs Wusterhausen zu verlängern und die RB36 wieder am Wochenende nach Berlin-Lichtenberg anzubieten.

Nachdem Berlin und einige kreisfreie Städte mit der VBB-fahrCard bereits zum großen Teil ausgerüstet worden sind, steht die Umstellung für die Lausitz an. Rund 400.000 Abokunden werden insgesamt mit den elektronischen Karten versorgt. Dazu gehört die Einführung einer verbesserten Verkaufs- und Kontrollinfrastruktur bei allen VBB-Verkehrsunternehmen der Region. Die kundenfreundliche Technik ist für alle VBB-Tarifprodukte im Abonnement vorgesehen, wie auch für VBB-Abo 65plus und VBB-Gesamtnetz und für Schülerinnen und Schüler.

VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: „Bus- und Bahnstrecken stellen gerade auch für ländliche Regionen des Verbundgebietes wichtige Lebensadern dar. Das Verkehrsangebot muss hier stetig verbessert werden, daran arbeiten wir mit ganzer Kraft. Ich freue mich für die Lausitz über neue Fahrzeuge, verbesserte Verbindungen und die VBB-fahrCard.“

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg veranstaltet jedes Jahr in den fünf Planungsregionen des Landes Brandenburg und Berlin Regionalkonferenzen, um aktuelle verkehrspolitische Themen und bevorstehende Entwicklungen im Bus- und Bahnverkehr vorzustellen und zu diskutieren. Vorträge und Termine aller Regionalkonferenzen finden sich unter www.VBB.de/regionalkonferenzen.

Regionalverkehr + VBB: VBB kündigt bei der Regionalkonferenz Lausitz in Doberlug-Kirchhain Verbesserungen im Nahverkehr an Netz Elbe-Elster ab Juni in Betrieb, zusätzliche Sitzplätze bei den Linien RE10, RB43 und RB46

http://www.vbb.de/de/article/presse/vbb-kuendigt-bei-der-regionalkonferenz-lausitz-in-doberlug-kirchhain-verbesserungen-im-nahverkehr-an/14155.html S-Bahn Mitteldeutschland fährt ab Dezember in die Leipziger Innenstadt Der Landrat des Landkreises Elbe-Elster, Christian Jaschinski, und Hans-Werner Franz, VBB-Geschäftsführer, informierten heute in Doberlug-Kirchhain über die verkehrspolitischen Ziele und Entwicklungen in der Region. Zum kleinen Fahrplanwechsel am 9. Juni 2013 nimmt das Netz Elbe-Elster auf den folgenden Linien den Betrieb auf: RE15 Hoyerswerda – Ruhland – Dresden RE18 Cottbus – Ruhland – Dresden RB49 Cottbus – Ruhland – Falkenberg (Elster) RB31 Elsterwerda – Dresden Die neue Linie RB49 übernimmt die bisherigen Fahrten der Linie RE18 zwischen Cottbus und Falkenberg (Elster). Durch die neue Linienbezeichnung können die Fahrgäste die Zugfahrten mit verschiedenen Zielen und Zwischenhalten künftig besser unterscheiden. Am Samstagvor- und Sonntagnachmittag wird das Zugangebot zwischen Falkenberg und Ruhland zudem ausgeweitet. Innerhalb des gesamten Netzes Elbe-Elster wird DB Regio im Laufe des Jahres modernisierte Doppelstockwagen und neue elektrische Triebwagenzüge vom Typ Talent 2 einsetzen. Wegen Verzögerungen bei der Auslieferung der Neufahrzeuge werden diese zur Betriebsaufnahme leider noch nicht zur Verfügung stehen. Seit Januar 2013 fahren die Talent 2-Triebwagen auf der Linien RE10 und RB43 zwischen Cottbus und Falkenberg (Elster) oder Leipzig. Ab dem 13. Mai wird das Sitzplatzangebot zu den Hauptverkehrszeiten ausgeweitet, wie beim RE10 gegen 5 Uhr ab Cottbus und bei der RB43 gegen 16 Uhr ab Cottbus. Bereits seit 1. Mai 2013 werden bei der Linie RB46 Cottbus – Forst wieder Dieseltriebwagen vom Typ Desiro eingesetzt und damit ebenfalls das Angebot erweitert. Gleichzeitig wird die Umsteigesituation zwischen den Linien RE2 und OE65 verbessert und wieder durchgehende Fahrtmöglichkeiten Zittau – Görlitz – Spremberg – Cottbus – Forst angeboten. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2013 wird mit Aufnahme des Verkehrs durch den Leipziger City-Tunnel die bisherige Linie RE11 in die S-Bahn Mitteldeutschland integriert. Die neuen, silbernen Triebwagen vom Typ Talent 2 fahren dann von Hoyerswerda über Ruhland, Falkenberg (Elster) umsteigefrei zum Leipziger Markt und darüber hinaus nach Geithain. Für den Fahrplan 2014 werden zudem Verbesserungen bei den Linien RB14, RB22 und RB36 geprüft. In Abhängigkeit der Inbetriebnahme des Flughafens BER, der betrieblichen Umsetzbarkeit und der Finanzierung wird angestrebt, die Linie RB14 über Schönefeld Flughafen hinaus in den Berliner Nord-Süd-Tunnel zu verlängern, die RB22 nach Königs Wusterhausen zu verlängern und die RB36 wieder am Wochenende nach Berlin-Lichtenberg anzubieten. Nachdem Berlin und einige kreisfreie Städte mit der VBB-fahrCard bereits zum großen Teil ausgerüstet worden sind, steht die Umstellung für die Lausitz an. Rund 400.000 Abokunden werden insgesamt mit den elektronischen Karten versorgt. Dazu gehört die Einführung einer verbesserten Verkaufs- und Kontrollinfrastruktur bei allen VBB-Verkehrsunternehmen der Region. Die kundenfreundliche Technik ist für alle VBB-Tarifprodukte im Abonnement vorgesehen, wie auch für VBB-Abo 65plus und VBB-Gesamtnetz und für Schülerinnen und Schüler. VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: „Bus- und Bahnstrecken stellen gerade auch für ländliche Regionen des Verbundgebietes wichtige Lebensadern dar. Das Verkehrsangebot muss hier stetig verbessert werden, daran arbeiten wir mit ganzer Kraft. Ich freue mich für die Lausitz über neue Fahrzeuge, verbesserte Verbindungen und die VBB-fahrCard.“ Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg veranstaltet jedes Jahr in den fünf Planungsregionen des Landes Brandenburg und Berlin Regionalkonferenzen, um aktuelle verkehrspolitische Themen und bevorstehende Entwicklungen im Bus- und Bahnverkehr vorzustellen und zu diskutieren. Vorträge und Termine aller Regionalkonferenzen finden sich unter www.VBB.de/regionalkonferenzen.

S- und Regionalbahnen fahren wieder häufiger mit Verspätung, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article115755481/S-und-Regionalbahnen-fahren-wieder-haeufiger-mit-Verspaetung.html Nur 87 Prozent der Regionalzüge in der Region sind im März nach Plan gefahren, die Berliner S-Bahn lag da besser – aber unter den Vormonatswerten. Schuld sein sollen unter anderem verspätete Fernzüge. Die Züge der Berliner S-Bahn und im Regionalverkehr fahren wieder häufiger mit Verspätung. Nach einem kurzen Aufwärtstrend im Februar haben sich die Pünktlichkeitswerte im März teils erheblich verschlechtert, wie der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) in seiner aktueller Statistik ausweist. Danach sind im März nur 87 Prozent aller Züge im Regionalverkehr laut Fahrplan gefahren, eine Verschlechterung gegenüber dem Vormonat um immerhin …

VBB + Fahrplan: Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg gibt Fahrplan frei, aus golem.de

http://www.golem.de/news/open-data-verkehrsverbund-berlin-brandenburg-gibt-fahrplan-frei-1304-99026.html Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat seine Fahrpläne sowie die Bus- und Bahnrouten unter der Creative-Commons-Lizenz freigegeben. Sie können damit kostenlos von anderen genutzt werden. Sämtliche Informationen zu den Bus- und Bahnlinien des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB), zu dem auch die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) gehören, stehen ab sofort unter der Creative-Commons-Lizenz CC-BY zur freien Verfügung. Unabhängige Entwickler oder Projekte können die Daten nach Belieben weiterverwenden. Die freigegeben Daten umfassen sämtliche Nahverkehrslinien in Berlin, darunter für städtische Busse, Straßen- und …

Tarife + VBB: VBB-Tarifanpassung 2013 beschlossen

http://www.lok-report.de/ Zum 1. August 2013 wird es im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg eine Tarifanpassung geben, das hat der Aufsichtsrat des VBB heute beschlossen. Demnach werden die Fahrpreise in Berlin und Brandenburg um durchschnittlich 2,8 Prozent steigen. Neu im VBB-Tarif ist die 4-Fahrten-Karte für die Kurzstrecke im Tarifbereich Berlin AB. In den kreisfreien Städten bleiben bei Einzelfahrausweisen und Tageskarten die Preise stabil. Auch an Weihnachten und Silvester gilt künftig für Zeitkarteninhaber die Mitnahmeregelung. Einen großen Kostenblock im Verkehrswesen verursachen neben Energie und Brennstoffen die Personalkosten. In Brandenburg beispielsweise steigen die Kosten für Beschäftigte aufgrund erfolgter Tarifabschlüsse in den nächsten zwei Jahren um fast acht Prozent. Von den Verkehrsunternehmen kann dies nur zu einem geringen Teil durch Mehrerlöse aufgrund von Fahrgaststeigerungen ausgeglichen werden. Angesichts der demographischen Entwicklung vor allem in Berlin und in seinem unmittelbaren Umland zeigt sich, dass das Verkehrsangebot eher ausgeweitet werden müsste, um der Nachfrage der wachsenden Bevölkerungszahlen in Ballungsräumen gerecht zu werden. Die Finanzierungsmöglichkeiten dazu sind allerdings kaum vorhanden. Die Entwicklung in anderen Verkehrsräumen Deutschlands zeigt, dass die Fahrpreise seit dem Jahr 2008 um durchschnittlich jeweils rund 3,1 Prozent pro Jahr erhöht wurden. In Berlin und Brandenburg lagen die Anpassungen jeweils deutlich darunter (Pressemeldung VBB, 12.04.13).

S-Bahn Vergabeverfahren wird neu aufgelegt

http://www.lok-report.de/news/news_woche_mittwoch.html Die Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH hat im Auftrag der Länder Berlin und Brandenburg am gestrigen 8. April 2013 die Bekanntmachung des neu aufgelegten Teilnahmewettbewerbs für das erste im Wettbewerb zu vergebende Teilnetz („Ring“) der Berliner S-Bahn an das Amtsblatt der Europäischen Union gesandt. Bis zum 10. Juni 2013 können interessierte und qualifizierte Unternehmen bei der VBB GmbH die Teilnahme am Vergabeverfahren beantragen. Zu dem als „Teilnetz Ring“ bezeichneten Streckenpaket gehören folgende Linien: – S41 Südkreuz – Südkreuz (im Uhrzeigersinn) – S42 Südkreuz – Südkreuz (gegen Uhrzeigersinn) – S46 Berlin Hbf – Westend – Königs Wusterhausen – S47 Spindlersfeld – Südkreuz – S8 Hohen Neuendorf – Zeuthen Das Netz umfasst ein Betriebsvolumen von rund 9,4 Millionen Zugkilometer pro Jahr. Die Verkehrsleistungen sollen nach 2017 für 15 Jahre mit Neufahrzeugen erbracht werden. Die Fahrzeuge werden durch den zukünftigen Betreiber beschafft. Für diesen soll die Verpflichtung bestehen, u. a. die Fahrzeuge nach Ende des Verkehrsvertrages zu übergeben, damit diese dem nachfolgenden Unternehmen auf dem Teilnetz Ring zur Verfügung stehen. Die Aufgabenträger erwarten mit der Neubeschaffung der Fahrzeuge eine deutliche Erhöhung der Zuverlässigkeit und Attraktivität des S-Bahn-Systems. Die wesentlichen Fahrzeuganforderungen wurden mit Vereinen und Verbänden intensiv abgestimmt. Mit der Vergabe werden die Interessen der S-Bahn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewahrt. Es kommen die Vergabegesetze der Länder Berlin und Brandenburg zur Anwendung, in denen unter anderem die Pflicht zur Tariftreue und die Bezahlung eines Mindestlohns vorgegeben sind. Darüber hinaus soll der zukünftige Betreiber dazu verpflichtet werden, den im Fahrbetrieb des betreffenden Teilnetzes Beschäftigten ein Arbeitsplatzangebot zu den gleichen Konditionen zu unterbreiten (Pressemeldung VBB, 10.04.13).

VBB + Taxi + Tarife: Statt 2,40 Euro soll ein Einzelfahrschein fürs Stadtgebiet ab August 2,60 Euro kosten. Das wird der Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg am Donnerstag voraussichtlich beschließen. Auch Taxifahrten könnten in Berlin bald teurer werden., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/teurere-tickets-bvg-und-s-bahn-erhoehen-die-preise/8041434.html Am Donnerstag soll nun auch förmlich vom Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) beschlossen werden, dass die Preise im Nahverkehr im Sommer steigen – um voraussichtlich durchschnittlich 2,8 Prozent. Einen deutlich höheren Sprung soll es beim Einzelfahrschein AB fürs Stadtgebiet geben, der dann 2,60 Euro kosten soll statt wie bisher 2,40 Euro, was einer Steigerung um 8,3 Prozent entspricht. Wahrscheinlich werden die neuen Preise zum 1. August 2013 eingeführt. Ursprünglich hatten die Verkehrsbetriebe die höheren Preise bereits vom 1. Juli an verlangen wollen. Weil bei der Sitzung des Aufsichtsrats im März, auf der die neuen Tarife festgesetzt werden sollten, Brandenburg aber verlangt …

S-Bahn: Rechtsstreit soll vermieden werden Neue Ausschreibung bei der S-Bahn in Berlin, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12489979/62249/Neue-Ausschreibung-bei-der-S-Bahn-in-Berlin.html BERLIN – Zur Abwendung eines langwierigen Rechtsstreits wird das Verfahren um die Teilausschreibung der Berliner S-Bahn demnächst neu gestartet. Der mit dem Ausschreibungsgewinner dann auszuhandelnde Vertrag soll ab Ende 2017 insgesamt 15 Jahre gültig sein, wie die Sprecherin der Senatsverkehrsverwaltung, Petra Rohland, gestern sagte. Zudem muss sich der künftige Betreiber verpflichten, neue Fahrzeuge zu beschaffen und diese nach Ablauf des Vertrags zur weiteren Nutzung zur Verfügung zu stellen. Nach Angaben Rohlands erarbeiten der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg und die beiden Länder derzeit die Bekanntmachung zur Vergabe des Teilnetzes. Sie solle noch im Frühjahr veröffentlicht werden. Erstmals war die Teilausschreibung im Juli 2012 im Amtsblatt der …

Tarife + Tickets: IGEB lehnt die Anhebung der VBB-Fahrpreise ab

http://www.lok-report.de/ Der Fahrgastverband IGEB lehnt die zum 1. Juli 2013 geplante drastische Anhebung der VBB-Fahrpreise in Berlin und Brandenburg ab. Erfreulich: • Die Berliner S-Bahn hatte 2012 3,1 Prozent mehr Fahrgäste als im Vorjahr. Dementsprechend stiegen die Fahrgeldeinnahmen. • Die BVG hatte 2011 1,6 Prozent mehr Fahrgäste als im Vorjahr. 2012 hat sich diese Entwicklung fortgesetzt. Dementsprechend stiegen die Fahrgeldeinnahmen. • Die Inflationsrate war 2012 ähnlich gering wie 2011. In Berlin stiegen die Verbraucherpreise um 2,4 und in Brandenburg um 2,0 Prozent. Umso unverständlicher und ärgerlicher ist es, • dass ein großer Teil der Fahrkarten weit oberhalb der Inflationsrate verteuert werden sollen. • dass die Anhebung bereits nach nur 11 Monaten seit der letzten Fahrpreiserhöhung erfolgen soll. • dass bei der BVG seit Jahren ein Einsparpotenzial von über 10 Millionen Euro jährlich nicht genutzt wird. Denn ein großer Teil der geplanten Ampelvorrangschaltungen für Straßenbahnen und Busse fehlen noch immer, und viele der für mehrere Millionen Euro bereits eingerichteten Vorrangschaltungen funktionieren nicht oder nicht richtig. Würden alle geplanten Vorrangschaltungen und Busspuren realisiert, könnte die BVG durch schnellere Fahrten bei Fahrzeugen und Personal so viel einsparen, dass damit die Mehreinnahmen durch die geplanten Fahrpreiserhöhungen deutlich übertroffen würden. • dass der Finanzsenator von der BVG noch immer Einsparungen durch Angebotsreduzierungen verlangt, obwohl die wachsenden Fahrgastzahlen eine Ausweitung des Angebotes erfordern. Absurd: Berlin wächst, aber die BVG soll schrumpfen. • dass der Verkehrssenator die Berliner S-Bahn immer wieder (zu Recht!) für unverändert unzureichende Leistungen, wie sie in diesen Tagen erneut zu erleben sind, kritisiert, aber gleichzeitig der S-Bahn Mehreinnahmen durch Fahrpreiserhöhungen zugestehen will. Aus all den Gründen lehnt der Berliner Fahrgastverband IGEB die vollkommen unbegründete und überzogene Fahrpreiserhöhung entschieden ab. Besonders ärgerlich ist, dass von den Verantwortlichen immer wieder auf hohe Fahrpreise beispielsweise in Hamburg oder München hingewiesen wird, dabei aber nicht erwähnt wird, dass das Einkommensniveau dort im Vergleich zu Berlin und Brandenburg 20 bis 50 Prozent höher ist (Pressemeldung Fahrgastverband IGEB, 05.03.13).

Bahnverkehr + Regionalverkehr + VBB: DB Netz AG weist Kritik an Baumaßnahmen bei Vollsperrung zurück VBB bescheinigt Verbesserungen auf 20 Abschnitten, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/index.php?go=lesen&read=2537

„Gute Nachrichten, nicht gut verkauft“ – mit diesen Worten kommentierte Arvid Kämmerer, Leiter Kundenmanagement und Fahrplan von DB Netz, die vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) im Februar herausgegebene Qualitätsanlayse zum Netzzustand 2012.

Ebenso wie Helge Schreinert, Regionalleiter Produktion bei DB Netz, begrüßte er es, dass der Netzqualität insgesamt Verbesserungen bescheinigt werden. So hat der VBB Fortschritte auf 20 Abschnitten, darunter zwischen Wannsee und Michendorf, Hosena und Falkenberg (Elster) sowie Wittstock (Dosse) und Wittenberge, registriert. Kämmerer und Schreinert widersprachen jedoch den vom VBB kritisierten Vollsperrungen und sogenannten „Geschwindigkeitseinbrüchen“.

„Früher sprach man von Langsamfahrstellen, heute werden diese als Einbrüche dramatisiert“, so Kämmerer. Er machte deutlich, dass Vollsperrungen von Streckenabschnitten, wie etwa zwischen Berlin und Rostock, nicht die Regel seien, sondern lediglich dann eingerichtet werden, wenn es dafür hinreichende Gründe gebe.

Im Fall zwischen Oranienburg und Fürstenberg, wo baustellenbedingt die meisten Fahrzeitverluste eingefahren werden, sei es der Mooruntergrund, der ein eingleisiges Befahren der Strecke nicht zulässt. Während der Streckensperrung im Berliner Grunewald waren ein Kreuzungsbauwerk und sieben Eisenbahnüberführungen, die allein 17 Überbauten zählten, einzubauen. Diese Sperrung war zielgerichtet von den Eisenbahnverkehrsunternehmen und Aufgabenträgern gewollt, um nicht eine weiter bis 2016 andauernde Kapazitätseinschränkung mit Pünktlichkeitsrisiken zu bekommen, sondern die Maßnahmen konzentriert in einem Jahr zu realisieren.

Die Verantwortlichen von DB Netz machten deutlich, dass in wohl keiner europäischen Metropole soviel in die Infrastruktur der Bahn investiert wird wie in der Region. Und ein gut ausgebautes Netz ist Voraussetzung für pünktliche Züge – da sind sich die
DB Netz AG und der VBB einig.