Die Kosten für die Schließung des alten Berliner Flughafens Tegel sollen sich auf etwa fünf Millionen Euro belaufen. Die Berliner Finanzverwaltung sprach in einer veröffentlichten Antwort auf eine Parlaments-Anfrage von einem „mittleren einstelligen Millionenbetrag“.
Nach der mehrfach verschobenen Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens könnte es zu großen Schadenersatzprozessen zwischen den Fluglinien und dem Flughafen kommen. An diesem Freitag nimmt der Untersuchungsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses zu dem Flughafen-Debakel seine Arbeit auf.
Die Kosten für die Schließung des alten Berliner Flughafens Tegel sollen sich auf etwa fünf Millionen Euro belaufen. Die Berliner Finanzverwaltung sprach in einer am Mittwoch veröffentlichten Antwort auf eine Anfrage der Piratenpartei von einem „mittleren einstelligen Millionenbetrag“. Unklar ist, wie teuer die Sanierung des Flughafengeländes ist. Das gesamte Gelände werde wohl nach der für Oktober 2013 geplanten Schließung als „Altlastverdachtsfläche“ eingestuft. Die Sanierungskosten würden von der späteren Nutzung abhängen, über die noch nicht entschieden ist.
Der neue Chefplaner des neuen Hauptstadtflughafens BER, Horst Amann, hat seine Bestandsaufnahme offenbar abgeschlossen. Nun müssen noch fehlende Pläne gezeichnet werden, damit die Bauarbeiten wieder beginnen können. Das ist nach Informationen von Morgenpost Online für Mitte November geplant. Allerdings ist es noch nicht sicher, ob die Arbeiten dann gleich wieder auf Hochtouren laufen werden. Möglicherweise lässt man die Arbeiter erst in den Teilen des Flughafens beginnen, für die die Planung bis dahin abgeschlossen ist. Nach und nach sollen zwischen 1000 und 1500 Arbeiter auf dem Gelände des BER tätig sein. Zu Spitzenzeiten waren es mehr als 6000. Derzeit sind es nur ein paar Dutzend Mitarbeiter, die als …
Ab 15. Oktober wird das Friedrich-List-Ufer für den Fahrzeugverkehr gesperrt • Baugrube für den unterirdischen S-Bahnhof entsteht
(Berlin, 12. Oktober 2012) Ab dem kommenden Montag wird das Friedrich-List-Ufer am Berliner Hauptbahnhof zwischen Invalidenstraße und Washingtonplatz für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Buslinien M85 und TXL werden umgeleitet und halten in der Rahel-Hirsch-Straße am Spreeufer. Damit beginnt eine neue Bauetappe für die S-Bahnstrecke vom Nordring zum Hauptbahnhof (S21). Im Bereich des Friedrich-List-Ufer am Hauptbahnhof entstehen die Baugruben für den unterirdischen S-Bahnhof.
Auch im Bereich der Invalidenstraße wird noch gebaut, hier entstehen die Fahrtreppenschächte zum S21-Bahnhof. Der Bahnhof wird von der Nordseite der Invalidenstraße wie auch von den Haltestellen der Straßenbahn zugänglich sein. Auf dem Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurden in den vergangenen Monaten Schlitzwände, Bohrpfahlgründungen und die Bodenplatte für den S-Bahnhof eingebracht. Die sehr aufwändige Gründung berücksichtigt den Bebauungsplan am Europaplatz, der hier ein bis zu 150 Meter hohes Gebäude zulässt.
Nördlich der Invalidenstraße wurden die Rettungsplätze für den Fernbahntunnel und die U-Bahn umverlegt und ebenfalls mit den Bauarbeiten für den S-Bahntunnel begonnen.
Im kommenden Jahr werden auch die Arbeiten zwischen dem Nordring und dem ehemaligen Hamburger und Lehrter Güterbahnhof beginnen. Am Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal wird die neue Straße „Am Nordufer“ zwischen Pekinger Ufer und Fennstraße gebaut – eine Voraussetzung, um die Tegeler Straße zwischen Lynarstraße und Fennstraße zu schließen. Zudem beginnen die Bauarbeiten für den Brückenzug von der Tegeler Straße über den Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal und die Perleberger Brücke bis zum ehemaligen Hamburger und Lehrter Güterbahnhof.
Die neue S-Bahnstrecke vom Nordring, von den Bahnhöfen Westhafen und Wedding, zum Berliner Hauptbahnhof soll bis Ende 2017 fertiggestellt sein. Damit erhält der Hauptbahnhof eine gute Einbindung in das Nahverkehrsnetz der nördlichen Berliner Bezirke. Geplant ist, die Strecke in einer zweiten Baustufe bis zum Potsdamer Platz zu verlängern und so eine komplette Nord-Süd-Anbindung des Berliner Hauptbahnhofs zu schaffen.
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Mit Sorge blicken die Berliner Flughäfen und Fluglinien dem Winter entgegen. Den vor allem auf dem überfüllten Flughafen Tegel könnte es bei Schnee und Eis zum Chaos kommen.
Doch mit mehr Personal und neuen Enteisungsmaschinen will die Flughafengesellschaft es nicht so weit kommen lassen. „Wir fühlen uns gut vorbereitet“, sagte der Chef Rainer Schwarz am Donnerstag auf dem Flugfeld bei der Präsentation von Sprühfahrzeugen zur Enteisung. Die Lufthansa und das Unternehmen Globe Ground, das die Maschinen enteist, sprachen von einer großen Herausforderung im anstehenden Winterflugplan.
Enteisung direkt am Terminal Globe Ground schickt in diesem Winter 21 statt …
BERLIN/LEIPZIG dpa | Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat entschieden: Das umstrittene Teilstück der A 100 durch die Berliner Bezirke Treptow und Friedrichshain-Kreuzberg darf gebaut werden.
Nach der mündlichen Verhandlung Ende September galt es bereits als unwahrscheinlich, dass die höchsten Verwaltungsrichter den Weiterbau der Stadtautobahn von Neukölln nach Treptow ganz stoppen würden. Damit bleibt dem rot-schwarzen Senat in Berlin nach dem Flughafen-Desaster eine weitere Planungs-Blamage erspart.
Die Kläger hatten bei der mündlichen Verhandlung bereits einen Teilerfolg errungen. Nach Kritik des Gerichts am geplanten Abriss zweier Häuser …
Nach dem Bau ist vor dem Bau: Bald sollen die Regionalbahnen zwischen Berlin und Potsdam-Hauptbahnhof wieder fahren. Doch dann wird es bei der S-Bahn haken.
Potsdam – Mit dem Fahrplanwechsel können die täglich rund 20 000 Pendler von Potsdam nach Berlin etwas aufatmen: Die Bahn wird mit der Streckensanierung der Fern- und Regionalbahngleise wie geplant fertig werden. Neues Ungemach droht dann jedoch auf der S-Bahnlinie 7. Zwischen Berlin-Wannsee und Grunewald wird dann die Infrastruktur erneuert, sagte ein Bahnsprecher auf PNN-Anfrage. Für die Streckensanierung wird Potsdams wichtigste Anbindung an Berlin dann ab Dezember abschnittsweise nur …
Geduld sollte man schon haben, wenn man in Berlin ein großes Verkehrsprojekt plant. So ist es auch bei der Grunderneuerung des S-Bahnhofs Warschauer Straße, der einen der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte in der östlichen Innenstadt darstellt. Zunächst wurde mitgeteilt, dass das 27-Millionen-Euro- Vorhaben in Friedrichshain 2013 fertig wird. Dann war von 2014 die Rede. Inzwischen heißt es: „Wir gehen von einer Eröffnung im Laufe des Jahres 2015 aus“, sagte Michael Baufeld von der Deutschen Bahn (DB) Projekt Bau am Donnerstag.
Ob früh im Berufsverkehr, nach Feierabend oder wenn die Clubs aufmachen: Auf der Warschauer Brücke mit ihrer grandiosen Aussicht auf den …
(Berlin, 4. Oktober 2012) Die Deutsche Bahn beginnt mit der Sanierung der Gleisanlagen für die S-Bahn auf den Viaduktbögen an der Wollankstraße. Zunächst erfolgt die Erneuerung des stadteinwärts verlaufenden Gleiskörpers auf 2,2 Kilometer Länge. Aufgrund der Trassenlage ist die Ver- und Entsorgung der Baustelle nur über die Schiene möglich. Damit steht auch das stadtauswärts führende Gleis nicht zur Verfügung. Dies macht eine vierwöchige Sperrung des Streckenabschnitts Bornholmer Straße – Schönholz erforderlich. Von Montag, 8. Oktober, 4 Uhr, bis voraussichtlich Montag, 5. November, 1.30 Uhr, fahren die Linien S1 und S25 verändert.
Im Rahmen der Sanierungsarbeiten auf den in den Jahren 1901 bis 1903 erbauten Viaduktbögen wird der Ober- und Unterbau des betreffenden Gleises komplett entfernt, anschließend erfolgt die Begutachtung des darunter befindlichen Bauwerks. Danach erfolgt der Wiederaufbau der Strecke mit gereinigtem Schotter sowie neuen Schwellen und Gleisen. Im Falle unvorhergesehener baulicher Mängel ist eine Verlängerung der Bauzeit nicht auszuschließen.
Für Fahrgäste der Linie S1 mit Start und Ziel zwischen Oranienburg und Hohen Neuendorf ändert sich durch die Streckensperrung nur wenig, denn die Züge werden umgeleitet. Es besteht der übliche 20-Minuten-Takt. Die Fahrzeit verlängert sich um rund fünf Minuten. Die Züge der Linie S8 verkehren in diesem Zeitraum nur zwischen Zeuthen / Grünau und Blankenburg.
Fahrgästen der Linie S1 von und nach Frohnau wird zwischen Gesundbrunnen und Wittenau die Nutzung der U-Bahn-Linie U8 empfohlen. Für den lokalen Verkehr ist zwischen Bornholmer Straße und Schönholz ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Zwischen Schönholz und Hohen Neuendorf fahren die Züge der Linie S1 nach geändertem Fahrplan und im 20 Minuten-Takt.
Die Linie S25 wird geteilt und verkehrt zwischen Teltow Stadt und Gesundbrunnen sowie Schönholz und Hennigsdorf. Zur Umfahrung wird die U-Bahn-Linie U6 zwischen Friedrichstraße und Alt-Tegel sowie die Linie U8 zwischen Gesundbrunnen und Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik empfohlen.
Die S-Bahn Berlin hat für ihre Fahrgäste ein Sonderfaltblatt mit alternativen Fahrtrouten und Angaben zum Ersatzverkehr zusammengestellt, das in den S-Bahn-Kundenzentren erhältlich ist. Das Faltblatt steht auch als Download unter www.s-bahn-berlin.de zur Verfügung.
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