Berlin – Fälschungssichere Taxameter würden auch in Berlin Steuerhinterziehung und Schwarzarbeit eindämmen. Doch vom Senat werden sie nicht gefördert. Der Ehrliche ist der Dumme: Für das Taxigewerbe gilt das in besonderem Maße. Sicher gibt es viele Taxi-Unternehmer, die sich an die Regeln halten und Abgaben zahlen. Doch es gibt auch andere, die Taxameter manipulieren, um Finanzämter und Sozialversicherungen zu betrügen. Mit einer neuen Technik ließe sich das verhindern, könnten Steuerhinterziehung und Schwarzarbeit eingedämmt werden. Ursprünglich war geplant, im neuen Berliner Landeshaushalt Zuschüsse für …
http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/4023624/bbmv20130611.html?start=0&itemsPerPage=20 (Berlin, 11. Juni 2013) Das eTicketingverfahren für Bahn und öffentlichen Nahverkehr, Touch&Travel, wird weiter ausgebaut. Seit dem 9. Juni gilt das Handyticket im gesamten Tarifbereich Berlin ABC, statt bisher ausschließlich AB. So kann beispielsweise der Flughafen Berlin-Schönefeld nun bequem per Touch&Travel erreicht werden. Zur Ausweitung des Geltungsbereiches werden alle Haltestellen im Berliner Nahverkehrsnetz sukzessive mit Kontaktpunkten ausgerüstet. Im April wurde mit EPlus das letzte noch fehlende Mobilfunknetz freigeschaltet. Somit unterstützen nun alle Mobilfunknetze inklusive der Subprovider und Discounter Touch&Travel. Bei Touch&Travel ersetzt das Smartphone den Fahrausweis aus Papier. Mit je zwei Klicks vor und nach der Fahrt wird der Fahrausweis automatisch bereitgestellt. Mit der Touch&Travel-App bestätigt der Kunde vor der Fahrt den Fahrtbeginn. Nach der Fahrt meldet sich der Nutzer wieder ab, und der entsprechende Fahrpreis wird auf dem Handydisplay angezeigt. Die Abrechnung der Fahrten erfolgt per Lastschrift. Die Touch&Travel-App für iPhones, Android- und Nokia-Smartphones steht in den entsprechenden App-Stores kostenlos zum Herunterladen bereit. Aktuell können Kunden im deutschen Fernverkehr und auf ausgewählten Verbindungen ins Ausland Tickets kurzfristig und komfortabel per Touch&Travel buchen. Im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) im Tarifbereich Berlin ABC, im gesamten Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) sowie im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) können sie alle öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. In den Verkehrsverbünden KVSH, HNV und naldo können alle Regionalzüge genutzt werden inklusive der Anbindung zum Stuttgarter Hauptbahnhof. In den Innovationsregionen Allgäu/Schwaben und Oberfranken/Oberpfalz sind zahlreiche Regionalverbindungen eingebunden sowie auf Sylt alle regulären Buslinien der SVG. Weitere Informationen und Registrierung als Kunde im Internet unter www.touchandtravel.de. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
http://www.deutschebahn.com/de/presse/presseinformationen/pi_p/3977112/p20130529.html (Berlin, 29. Mai 2013) Rechtzeitig zum Start der Sommerferien bietet die Deutsche Bahn (DB) auch in diesem Jahr den Deutschland-Pass an. Der Pass gilt einen Monat lang deutschlandweit für beliebig viele Fahrten in den Zügen der DB – auch im ICE und IC (ausgenommen City Night Line und EuroNight-Züge). Erstmals kann der Pass an zwei aufeinanderfolgenden Tagen einmalig auch für beliebig viele Fahrten jeweils in der Schweiz und in Österreich genutzt werden. Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre reisen bereits für 109 Euro (1. Klasse 169 Euro), junge Erwachsene bis 26 Jahre für 259 Euro (1. Klasse 379 Euro) sowie Erwachsene ab 27 Jahre für 309 Euro (1. Klasse 409 Euro). Zwei Personen zahlen für den Deutschland-Pass zusammen 459 Euro (1. Klasse 659 Euro). Familienkinder unter 15 Jahren fahren kostenlos mit, wenn sie direkt beim Kauf in den Pass eingetragen werden (ausgenommen beim Deutschland-Pass für Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre). „Mit dem Deutschland-Pass laden wir in diesem Sommer wieder alle ein, Deutschland komfortabel und umweltfreundlich mit der Bahn zu entdecken. Und im Fernverkehr innerhalb Deutschlands natürlich mit 100 Prozent Ökostrom“, sagt Ulrich Homburg, Vorstand Personenverkehr. „Besonders jungen Menschen geben wir mit diesem Angebot die Gelegenheit, während der Ferien Freunde oder Verwandte in der ganzen Republik zu besuchen. Einem Abstecher in die Schweiz und nach Österreich steht ebenfalls nichts mehr im Wege.“ Der Verkauf startet am 10. Juni und endet am 24. August 2013. Er gilt einen Monat lang im Zeitraum vom 10. Juni bis 31. August. Die Pässe gibt es in allen DB Verkaufsstellen, an den DB Automaten sowie online auf bahn.de. Der Deutschland-Pass ist personengebunden und nur gültig in Verbindung mit einem Personalausweis oder einem Reisepass. Weitere Informationen und alle Angebotsbedingungen auch im Internet auf bahn.de/deutschlandpass. Auf bahn.de gibt es viele Tipps für einen abwechslungsreichen und erholsamen Urlaub in Deutschland. Ab 10. Juni können Facebook-Nutzer mit etwas Glück auf facebook.com/dbbahn einen Deutschland-Pass gewinnen. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/demonstration-berliner-taxifahrer-wollen-mindestlohn,10809148,22825666.html Die Berliner Taxifahrer wollen künftig 8,50 Euro pro Stunde statt wie bisher nur fünf Euro. Rund 50 Beschäftigte demonstrieren vor dem Brandenburger Tor. Berliner Taxifahrer haben am Dienstag vor dem Brandenburger Tor für höhere Löhne demonstriert. Rund 50 Fahrer kamen nach Angaben der Veranstalter zur Kundgebung. Der Berliner Taxibund (BTB) und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hatten zu der Demonstration aufgerufen. Die Taxifahrer wollen erreichen, dass künftig ein Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde gezahlt werden kann. Derzeit bekämen die Fahrer im Durchschnitt gerade mal fünf Euro. „Beschäftigte müssen von ihrer Arbeit leben können“, forderte der stellvertretende Vorsitzende des …
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/preiserhoehungen-taxifahren-soll-nur-etwas-teurer-werden,10809148,22586818.html Berlin – Seit vielen Jahren sind die Taxi-Fahrpreise in Berlin stabil. Nun sollen sie wieder steigen – aber längst nicht so stark, wie die Branche ursprünglich gefordert hatte. Für die Taxibranche sollte es ein großer Schluck aus der Pulle werden. Doch nach monatelangen Verhandlungen ist nun klar, dass die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt bestenfalls ein Schlückchen genehmigen will. Sie hat den Antrag der Taxiverbände, die Fahrpreise deutlich zu erhöhen, mit einem eigenen Tarifkonzept beantwortet – das nur geringe Steigerungen vorsieht. Die Innung des Taxigewerbes lehnt den Vorschlag ab, der Taxi Verband Berlin Brandenburg (TVB) zeigte sich skeptisch. Seit 2009 sind die Taxitarife in Berlin stabil. Die knapp 3100 Taxi-Unternehmen in der Stadt müssen für die mehr als 7450 Taxis …
http://www.lok-report.de/ Zum 1. August 2013 wird es im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg eine Tarifanpassung geben, das hat der Aufsichtsrat des VBB heute beschlossen. Demnach werden die Fahrpreise in Berlin und Brandenburg um durchschnittlich 2,8 Prozent steigen. Neu im VBB-Tarif ist die 4-Fahrten-Karte für die Kurzstrecke im Tarifbereich Berlin AB. In den kreisfreien Städten bleiben bei Einzelfahrausweisen und Tageskarten die Preise stabil. Auch an Weihnachten und Silvester gilt künftig für Zeitkarteninhaber die Mitnahmeregelung. Einen großen Kostenblock im Verkehrswesen verursachen neben Energie und Brennstoffen die Personalkosten. In Brandenburg beispielsweise steigen die Kosten für Beschäftigte aufgrund erfolgter Tarifabschlüsse in den nächsten zwei Jahren um fast acht Prozent. Von den Verkehrsunternehmen kann dies nur zu einem geringen Teil durch Mehrerlöse aufgrund von Fahrgaststeigerungen ausgeglichen werden. Angesichts der demographischen Entwicklung vor allem in Berlin und in seinem unmittelbaren Umland zeigt sich, dass das Verkehrsangebot eher ausgeweitet werden müsste, um der Nachfrage der wachsenden Bevölkerungszahlen in Ballungsräumen gerecht zu werden. Die Finanzierungsmöglichkeiten dazu sind allerdings kaum vorhanden. Die Entwicklung in anderen Verkehrsräumen Deutschlands zeigt, dass die Fahrpreise seit dem Jahr 2008 um durchschnittlich jeweils rund 3,1 Prozent pro Jahr erhöht wurden. In Berlin und Brandenburg lagen die Anpassungen jeweils deutlich darunter (Pressemeldung VBB, 12.04.13).
http://www.tagesspiegel.de/berlin/teurere-tickets-bvg-und-s-bahn-erhoehen-die-preise/8041434.html Am Donnerstag soll nun auch förmlich vom Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) beschlossen werden, dass die Preise im Nahverkehr im Sommer steigen – um voraussichtlich durchschnittlich 2,8 Prozent. Einen deutlich höheren Sprung soll es beim Einzelfahrschein AB fürs Stadtgebiet geben, der dann 2,60 Euro kosten soll statt wie bisher 2,40 Euro, was einer Steigerung um 8,3 Prozent entspricht. Wahrscheinlich werden die neuen Preise zum 1. August 2013 eingeführt. Ursprünglich hatten die Verkehrsbetriebe die höheren Preise bereits vom 1. Juli an verlangen wollen. Weil bei der Sitzung des Aufsichtsrats im März, auf der die neuen Tarife festgesetzt werden sollten, Brandenburg aber verlangt …
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12493497/62249/S-Bahn-Berlin-und-die-Berliner-Verkehrsbetriebe-einigen.html Potsdam/ Berlin – Im langen Streit um die Verteilung von Einnahmen aus dem Fahrscheinverkauf in Berlin gibt es eine grundsätzliche Einigung. Die S-Bahn Berlin und die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben gemeinsame Eckpunkte erarbeitet, wie die Gelder bis zum Jahr 2017 verteilt werden. Die Deutsche Bahn bestätigte am Mittwoch entsprechende Berichte der „Berliner Zeitung” und der „Berliner Morgenpost”. Auch die Bahntochter DB Regio war an der Einigung beteiligt. Die Eckpunkte müssen jetzt noch zu einem Vertrag ausformuliert werden. Details wurden nicht genannt. Grund der Verhandlungen war der seit Dezember 2012 geltende Verkehrsvertrag „Netz Stadtbahn” für den …
http://www.lok-report.de/ Der Fahrgastverband IGEB lehnt die zum 1. Juli 2013 geplante drastische Anhebung der VBB-Fahrpreise in Berlin und Brandenburg ab. Erfreulich: • Die Berliner S-Bahn hatte 2012 3,1 Prozent mehr Fahrgäste als im Vorjahr. Dementsprechend stiegen die Fahrgeldeinnahmen. • Die BVG hatte 2011 1,6 Prozent mehr Fahrgäste als im Vorjahr. 2012 hat sich diese Entwicklung fortgesetzt. Dementsprechend stiegen die Fahrgeldeinnahmen. • Die Inflationsrate war 2012 ähnlich gering wie 2011. In Berlin stiegen die Verbraucherpreise um 2,4 und in Brandenburg um 2,0 Prozent. Umso unverständlicher und ärgerlicher ist es, • dass ein großer Teil der Fahrkarten weit oberhalb der Inflationsrate verteuert werden sollen. • dass die Anhebung bereits nach nur 11 Monaten seit der letzten Fahrpreiserhöhung erfolgen soll. • dass bei der BVG seit Jahren ein Einsparpotenzial von über 10 Millionen Euro jährlich nicht genutzt wird. Denn ein großer Teil der geplanten Ampelvorrangschaltungen für Straßenbahnen und Busse fehlen noch immer, und viele der für mehrere Millionen Euro bereits eingerichteten Vorrangschaltungen funktionieren nicht oder nicht richtig. Würden alle geplanten Vorrangschaltungen und Busspuren realisiert, könnte die BVG durch schnellere Fahrten bei Fahrzeugen und Personal so viel einsparen, dass damit die Mehreinnahmen durch die geplanten Fahrpreiserhöhungen deutlich übertroffen würden. • dass der Finanzsenator von der BVG noch immer Einsparungen durch Angebotsreduzierungen verlangt, obwohl die wachsenden Fahrgastzahlen eine Ausweitung des Angebotes erfordern. Absurd: Berlin wächst, aber die BVG soll schrumpfen. • dass der Verkehrssenator die Berliner S-Bahn immer wieder (zu Recht!) für unverändert unzureichende Leistungen, wie sie in diesen Tagen erneut zu erleben sind, kritisiert, aber gleichzeitig der S-Bahn Mehreinnahmen durch Fahrpreiserhöhungen zugestehen will. Aus all den Gründen lehnt der Berliner Fahrgastverband IGEB die vollkommen unbegründete und überzogene Fahrpreiserhöhung entschieden ab. Besonders ärgerlich ist, dass von den Verantwortlichen immer wieder auf hohe Fahrpreise beispielsweise in Hamburg oder München hingewiesen wird, dabei aber nicht erwähnt wird, dass das Einkommensniveau dort im Vergleich zu Berlin und Brandenburg 20 bis 50 Prozent höher ist (Pressemeldung Fahrgastverband IGEB, 05.03.13).
http://www.lok-report.de/ „Wir halten die Einbehaltung für gerechtfertigt, weil die Leistungen nicht erbracht wurden.“ Mit diesen Worten begründete Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger (SPD) laut Plenarprotokoll vom 24. Februar 2010 die Abzüge von den vereinbarten Bestellentgelten bei der S-Bahn Berlin GmbH. Der DBV-Landesverband versteht nicht, warum die Fahrgäste, wie veröffentlicht, bis zu 8,3 Prozent mehr für eine Leistung zahlen sollen, die an vielen Stellen nicht wie vereinbart erbracht wird. Verkehrte Welt! Der eine Kunde soll mehr zahlen, denn „die Qualität bestimmt den Preis“ (VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz auf einer Pressekonferenz). Die anderen Kunden – die Länder Berlin und Brandenburg – ziehen selbstverständlich von den vereinbarten Zuschüssen seit Jahren etliche Millionen ab und sparen auf diese Weise. Diese Ungleichbehandlung muss endlich abgestellt werden. Ein ausgefallener Zug oder ein verpasster Busanschluss mit einer Wartezeit von einer halben Stunde in Falkensee wegen eines verspäteten Regionalzuges aus Berlin haben immer den gleichen Verursacher. Deshalb widerholt der DBV-Landesverband seine Forderung, dass eine Fahrpreiserhöhung nicht gerechtfertigt ist. „Es vergeht kaum ein Tag, ohne dass es technische Probleme und Zugausfälle gibt. Das ist nicht akzeptabel und muss dringend abgestellt werden.“ So drastisch formulierte im Dezember 2012 ebenfalls VBB-Chef Hans-Werner Franz die Situation. Beispielsweise sind die Probleme auf der Berliner Stadtbahn immer noch nicht abgestellt. Viele Züge haben tagsüber Verspätungen von vier und mehr Minuten. Anschlüsse außerhalb Berlins gehen dadurch verloren und beeinträchtigen den gesamten Fahrplan. Selbstverständlich bekommen die Verkehrsunternehmen DB Regio und ODEG für verspätete oder ausgefallene Züge Gelder abgezogen. Nur die Fahrgäste sollen für die gleiche Leistung ab 1. Juli 2012 20 Cent (oder 8 Prozent) pro Einzelfahrt mehr zahlen. Deshalb wiederholt der DBV seine Forderung, dass sich die Qualität des Verkehrsangebotes auch in den Fahrpreisen niederschlagen muss. „Die Qualität des Angebotes, dazu zählen Pünktlichkeit, Sauberkeit und Komfort, müssen sich für den Fahrgast genauso auszahlen wie für den Besteller der Leistungen – die Länder Berlin und Brandenburg.“ sagt dazu Frank Böhnke, Landesvorsitzender des DBV. Eine Lösung wäre beispielsweise, die Hälfte der Pönale auf geplante Fahrpreiserhöhungen anzurechnen bzw. um diesen Betrag die Fahrpreise zu senken (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg, 27.02.13).